Dilbert ist die Titelfigur des gleichnamigen Comicstrips von Scott Adams, der in den neunziger Jahren schnell die Welt eroberte. Dilbert ist mittleren Alters und unfreiwilliger Single. Er arbeitet als angestellter Programmierer, Software-Entwickler und Ingenieur in einem Großraumbüro. Der ganz normale Wahnsinn seines Büroalltags mit den Besonderheiten des Computerzeitalters, der Managementtheorien und des Beraterwesens liefern beste Unterhaltung.

DIE CHARAKTERE

Phil

Phil

Phil, der Fürst des mangelnden Lichtes, ist der Herrscher des Fegefeuers (für Sünder, deren Vergehen für die Hölle nicht ausreichen). Er taucht etwa einmal jährlich auf, um milde Strafen für kleine Sünden zu verhängen. So verurteilte er Dilbert einmal dazu, mit den Buchhaltern zu Mittag zu essen.

Dogbert

Dogbert

Genetisch mag er ja ein Hund sein, aber Dogbert ist keines Menschen bester Freund. Er behandelt die Leute mit Verachtung, wobei seine besondere Geringschätzung Dilbert gilt, der für Dogbert weder Herr noch ihm gewachsen ist. (Obwohl er es nicht zugeben würde: käme es hart auf hart, würde er den Versager wohl beschützen ? und es ihn nie vergessen lassen).
Sein gar nicht versteckter Ehrgeiz ist es, die Welt zu erobern und alle Menschen zu versklaven. Er hat sich selbst zum St. Dogbert gesalbt und es erfüllt ihn als solchen mit besonderer Freude, die Dämonen der Dummheit zu exorzieren.

Der Boss

Der Boss

Er ist der schlimmste Alptraum jedes Angestellten. Er wurde nicht etwa böse und skrupellos geboren, sondern hat es sich hart erarbeitet. Und es geschafft.
Was Dummheit anbelangt ? nun, manche Dinge sind angeboren. Seine obersten Prioritäten sind die Endergebnisse und vor Untergebenen und Vorgesetzten gut dazustehen (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge).
Total egal sind ihm berufliches oder persönliches Wohlergehen seiner Angestellten.
Der Boss ist technisch unbedarft, aber bei allen neuen Business-Trends auf dem Laufenden, obwohl er sie nur selten versteht.

Wally

Wally

Dilberts Kollege und Mit-Ingenieur ist ein durch und durch zynischer Angestellter ohne jeden Sinn für Loyalität der Firma gegenüber der es gar nicht für nötig hält, seine dürftigen Leistungen oder seinen Mangel an Respekt zu verbergen.

Alice

Alice

Alice ist der einzige weibliche Ingenieur in Dilberts Abteilung. Sie ist gewohnheitsmäßig überarbeitet. Ihr Herz-Kreislauf-System System besteht hauptsächlich aus Kaffee.
Die Dummheit ihrer Mitarbeiter bringt sie rasch auf die Palme. Mit Kritik kann sie schlecht umgehen.

Asok

Asok

Asok (ausgesprochen Ah-schuck) kam ins Spiel, als Massen von Praktikanten in Leserbriefen ihr Ebenbild forderten. Asok ist brillant, aber als Praktikant rettungslos naiv was die Grausamkeiten und Intrigen der Geschäftswelt anbelangt. Sein Name ist in Indien geläufig.

Catbert

Catbert

Catbert ist eine typische Katze, was heißt, dass er niedlich aussieht, es ihm aber völlig egal ist, ob Sie leben oder sterben. Als Personalchef in Dilberts Firma macht er die Angestellten fertig, ehe er sie feuert.

Ratbert

Ratbert

Ratbert ist ein einfach gestrickter Optimist. Er will vor allem geliebt werden, ist aber zu einem Leben als Ratte verurteilt, was ihn, trotz seiner Fröhlichkeit, als Objekt der Zuneigung eher ungeeignet macht. Seine Anpassungsfähigkeit macht ihn zur Zielscheibe für jedermanns Witze.

Der Welt schlauester Müllmann

Der Welt schlauester Müllmann

Dilberts "Entsorgungstechniker" ist eine geheimnisvolle Figur, die über unerklärliches Wissen von der Wissenschaft bis zur Philosophie verfügt. Er taucht von Zeit zu Zeit auf um hoch komplexe Probleme für Dilbert oder Dogbert zu lösen.
Seine Rolle ist in den letzten Jahren etwas geschrumpft, er wird aber wieder kehren ...

Dilberts Mama

Dilberts Mama

Sie vermittelt uns eine Ahnung, wo Dilberts technisches Geschick herkommt. Nach außen ist sie die Plätzchen backende Mama in ihren Fünfzigern. Aber manchmal lässt sie unglaubliches technisches Wissen und Verständnis aufblitzen.
Auf Dilberts Vater wird im Strip manchmal Bezug genommen, er tauchte aber nie auf. Seit Jahren sitzt er im "Iss-soviel-du-willst" Restaurant der Einkaufspassage. Er wird erst gehen, wenn er wirklich alles aufgegessen hat.

Bob, Dawn, und Rex die Dinosaurier

Bob, Dawn, und Rex die Dinosaurier

Eines Tages beschloss Dilbert, dass unmöglich alle Dinosaurier ausgestorben sein könnten. Und schon tauchte Bob der Dinosaurier hinter der Couch auf. Bob ist dumm, fröhlich und folgt Dilberts Befehlen ohne zu fragen. Dinosaurier herrschen zwar nicht mehr über die Erde, aber Bob ist der König der Keile. Bob hat eine Frau, Dawn, und einen Sohn, Rex. Dawn und Rex leben ebenfalls in Dilberts Haus, aber wie beinahe alle lebenden Dinosaurier ziehen sie es vor, sich hinter den Möbeln zu verstecken, wenn Fremde kommen.

Die Elbonier

Die Elbonier

Die Elbonier kommen aus Elbonien, einem kleinen, schlammbedeckten Vierte-Welt-Land, das sowohl Dilbert als auch Dogbert aus verschiedenen Gründen besucht haben. Ich benutze es, wenn ich ein Land brauche, das allen Dilbert-Lesern fremd ist.

Carol, die Sekretärin

Carol, die Sekretärin

Sie ist die "Sekretärin des Satans", hasst Ihren Job und schöpft perverses Vergnügen daraus, jeden im Umkreis von drei Kilometern leiden zu lassen.

Tina, die technische Redakteurin

Tina, die technische Redakteurin

Sie schreibt die technischen Artikel in Dilberts Abteilung. Tina empfindet jede Unterhaltung in Hörweite als Beleidigung ihres Berufes und ihres Geschlechts. Sie kämpft darum, in einer Umgebung von Ingenieuren, die nicht mal ihre eigene Arbeit respektieren, ihre Würde zu bewahren.

Mordac

Mordac

Mordac ist der bösartige Chef der IT-Abteilung in Dilberts Firma. Er glaubt, seine Aufgabe bestehe darin, den Angestellten die Nutzung der Computer oder des Netzwerkes so weit wie möglich zu erschweren.

Ted, der gewöhnliche Kerl

Ted, der gewöhnliche Kerl

Wenn ich eine neue Figur brauche um eine kleine Rolle zu spielen, sieht sie am Ende oft gleich aus. Deshalb nenne ich sie bei mir "Ted, den gewöhnlichen Kerl" obwohl er im Strip manchmal andere Namen trägt.

Dilbert

Dilbert

Dilbert liebt Technologie um ihrer selbst willen. Er liebt sie sogar mehr als die Menschen. Seine sozialen Fähigkeiten liegen etwa auf dem Niveau eines Mousepads und er surft lieber im Internet als auf Waikiki - was man als Segen ansehen kann, zieht man seine in Jahren vor dem Monitor erworbene physische Form in Betracht.