Camping 31.08.2018, 07:30 Uhr

10 der außergewöhnlichsten Zelte auf dem Markt

Für Naturliebhaber, Festivalbesucher oder Reisende mit überschaubarem Budget ist Camping eine beliebte Alternative zu Hotels und Mietwohnungen. Auf Komfort und aufrechtes Stehen muss man dabei längst nicht mehr verzichten, wie diese ausgefeilten Zelt-Techniken zeigen.

Walden Hammock

Walden Hammock - eine Art Hängematte, aber noch minimalistischer.

Foto: Walden hammock

10 der außergewöhnlichsten Zelte auf dem Markt

Die Behaglichkeit einer Hängematte mit der Sicherheit eines Zeltes sind im Hammock-Zelt vereint.

Foto: Lawson Hammock

Tentsile Stealth Tree Tent

Tentsile Stealth Tree Tent - das Schwebezelt ist auf jedem Campingplatz ein Hingucker.

Foto: KAHLER

Maggiolina Grand Tour

Autodachzelt - Maggiolina Grand Tour

Foto: Autohome-Official

10 der außergewöhnlichsten Zelte auf dem Markt

Siesta 4 bietet einen optimalen sonnenschutz und eignet sich hervorragend für Touren durch heiße Regionen.

Foto: Outback Logic

10 der außergewöhnlichsten Zelte auf dem Markt

Ecocapsule - eiförmige Container aus Fiberglas und Aluminium

Foto: Ecocapsule

10 der außergewöhnlichsten Zelte auf dem Markt

Mit Thermo Tent bleiben Hitze und Kälte der Unterkunft für einen längeren Zeitraum fern, ebenso Kondenswasser.

Foto: Crua Outdoors

10 der außergewöhnlichsten Zelte auf dem Markt

Qube Tents - Würfel, in denen fast jeder aufrecht stehen kann.

Foto: Qube Tents

Cinch solo tent

Cinch! - Pop-up-Zelte mit LEDs und Solarkraft

Foto: Cinch!

10 der außergewöhnlichsten Zelte auf dem Markt

Eine völlig neuartige Methode des Camping bietet Gentle Tent aus Österreich.

Foto: Gentle Tent

Trotz günstiger Flüge und verlockender Fernziele – Camping erfreut sich größter Beliebtheit. Jeder dritte Deutsche verreist mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt.

Campingplätze locken 31 Millionen Touristen an

Camping ist mittlerweile ein beachtlicher Tourismusmarkt in Deutschland. Rund 31 Millionen (Urlaubs-)Übernachtungen verzeichneten allein die knapp 2500 offenen deutschen Campingplätze im vergangenen Jahr. Die allermeisten Besucher kamen aus der Bundesrepublik, aber die deutschen Campingplätze registrierten 2017 auch 4,3 Millionen Übernachtungen ausländischer Touristen. Die Mehrheit der Touristen kam übrigens aus – ok, das hätten wir uns auch ganz ohne Statistik erraten – den schönen Niederlanden.

Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 29,13 Euro bieten die deutschen Campingplätze die günstigste Übernachtungsoption. Das berichtet der ADAC. Sein Modell basiert auf eine Kleinfamilie aus zwei Erwachsenen und einem 10-jährigen Kind. Am meisten müsste die Familie für Übernachtungen in der Schweiz berappen. Eine Nacht auf einem Campingplatz würde sie rund 47 Euro kosten. Über 41 Euro die Nacht sind auch in Italien und Dänemark zu entrichten. Günstiger sind dagegen Campingaufenthalte im Osten Europas –mit Ausnahme Kroatiens – und in Portugal.

So zahlreich die Camper sind, so vielfältig ist auch ihr Equipment. Denn wer glaubt, beim Campen müsse man auf den heimischen Komfort verzichten und großartige Einschränkungen in Kauf nehmen, der hat die Zelte in unserer Bildergalerie noch nicht gesehen.

 

Walden Hammock

Ebenfalls eine Art Hängematte, aber noch minimalistischer, ist die aktuell bei Kickstarter und Indiegogo gelistete Walden Hammock. Sie umgibt ein echtes Survival-Flair: Mehr als eine wasserdichte Plane mit ein paar Strippen und Schlaufen ist die Grundvariante der Walden nicht. Das Geheimnis liegt in ihrem patentierten Design. Dank der insgesamt sechs Befestigungspunkte und Ösen, die mit Trekkingstöcken kompatibel sind, wird die Walden multifunktional. Zwischen Bäumen befestigt soll sie als Hängematte, Sonnensegel oder Regendach in verschiedenen Formen dienen, mit Trekkingstöcken an beiden Schmalseiten als A-Frame-Zelt auf dem Boden und als Decke ist sie selbstverständlich ebenfalls nutzbar. Das alles liefert die Walden Hammock bei einem sehr geringen Gewicht von unter einem Kilogramm und Packmaßen auf dem Niveau einer Wasserflasche.

Lawson Hammock

Die Blue Ridge Camping Hammock von Lawson kombiniert zwei Übernachtungsmöglichkeiten: Zelt und gemütliche Hängematte. Die Grundvariante besteht aus einem Zeltkörper mit Versteifungselementen und einem dichten Moskitonetz. Geschützt vor Bodenfeuchtigkeit und Insekten lässt es sich damit auf dem Naturboden gut aushalten. Als Zubehör zur Nutzung als Hängematte sind Befestigungsbänder, eine wasserdichte Plane und als Kälteschutz ein passgenauer Underquilt erhältlich. Dadurch wird aus dem leichten Sommerzelt eine kleine, aber robuste Herberge, die auch bei ungünstiger Witterung effektiven Schutz bietet.

Schwebezelt – Tentsile Stealth Tree Tent

Leichte Hängematten sind für Einzelpersonen auf Wanderungen eine gute Wahl. Wenn mehrere Personen zusammen unterwegs sind, ist ein echtes Schwebezelt eine extravagante Alternative, die auf jedem Campingplatz zum Hingucker wird. Das Tentsile Stealth Tree Tent braucht in seiner unmittelbaren Umgebung drei passend positionierte und ausreichend starke Bäume. Es bietet bis zu drei Erwachsenen Platz und trägt bis zu 400 Kilogramm Gewicht. Selbst bringt es mit Ratschen und Schwerlastriemen neun Kilogramm auf die Waage und ist damit weniger für Wanderer geeignet, die auf jedes Gramm achten. Dafür bietet das Innenzelt einen effektiven Insektenschutz, die Außenhaut ist wasserdicht und es gibt an allen drei Seiten einen Eingang. Insbesondere Kinder lieben das dreieckige Baumhaus zum Mitnehmen.

Autodachzelt – Maggiolina Grand Tour

Einen zwar auch bodenfernen, aber ansonsten ganz anderen Ansatz verfolgen Autodachzelte wie das Maggiolina Grand Tour. Es ist die ideale Lösung für Reisende, die die Wendigkeit ihres Pkws nicht missen und trotzdem ihre Unterkunft immer bei sich haben wollen. Bis zu zwei Erwachsene und zwei Kinder finden in der größten Variante „Large“ mit einer Grundfläche von 215×160 cm einen Schlafplatz. Aufrechtes Sitzen ist bei einer Höhe von 96 cm möglich. Während der Fahrt wird das Zelt zu einer kompakten Hartschale zusammengeklappt und sieht aus wie eine herkömmliche Dachgepäckbox.

Das Problem an dem Zelt: Das Gesamtgewicht aus Zelt und Personen übersteigt – wie bei nahezu allen Autodachzelten – die von Autoherstellern angegebenen Richtwerte für Dachlasten. Diese gelten aber sowohl während der Fahrt als auch während des Parkens.

Siesta Outback Logic

Beim Siesta 4 von Outback Logic handelt es sich auf den ersten Blick um ein gewöhnliches Zelt für vier Personen mit zwei Eingängen und Vorraum. Das verborgene Highlight ist der effektive Wärmeschutz. In die silberglänzende Außenplane ist eine metallische Schicht eingezogen, die als Sonnenblocker dient. Gegenüber vergleichbaren Zelten erreicht das Siesta eine bis zu 17 Grad Celsius geringere Temperatur im Inneren. Damit ist es ideal für Touren durch heiße Regionen. Für 2018 sind keine Siesta 4 mehr erhältlich, was auch an den geringen Stückzahlen des Start-ups liegt. Das Siesta 2 für zwei Personen kann aber noch in kleinen Stückzahlen über die Plattform Indiegogo geordert werden.

Ecocapsule

Das slowakische Unternehmen Ecocapsule hat ein System geschaffen, mit dem Camping und eventuell sogar das Wohnen revolutioniert werden sollen. Der eiförmige Container aus Fiberglas und Aluminium ist vollkommen selbstversorgend und soll demnächst als Anhänger-Version gebaut werden. Die bisherigen Standmodelle versorgen sich abseits der städtischen Angebote über Solarpaneele und Windkraft mit Strom und über ein Filtersystem für Regenwasser mit frischem Wasser. Einzig der Preis ist mit 79.000 Euro noch unglaublicher als das Produkt selbst. Vorbesteller der ersten Charge von nur 50 Stück müssen 2.000 Euro Anzahlung leisten.

Crua Outdoors

Hinter Thermo Tent verbirgt sich nicht nur ein Produkt, sondern eine über Kickstarter ins Leben gerufene Firma aus Irland, die mittlerweile Crua Outdoors heißt. Das hauseigene Konzept wird bereits für mehrere Zelte genutzt. Die Kombination verschiedener Stoffe dämpft Schallwellen ab und dient gleichzeitig als Kälteschutz. Aufblasbare Varianten wie das Crua Cocoon nutzen eine Luftschicht für das Extra an Isolation und sind außerdem aus brandhemmenden Materialien hergestellt.

Qube Tents

Bei längeren Touren stört vor allem große Menschen die flache Bauweise der meisten mobilen Unterkünfte. Qube Tents schafft mit seinem Modulsystem Abhilfe und kreiert gleichzeitig ein vielseitiges Produkt mit leichtem Aufbau. Wenige Handgriffe verwandeln das Modell in einen hohen Würfel, in dem fast jeder aufrecht stehen kann. Mehrere Ausführungen erlauben die Kombination zu verbundenen Zelt-Dörfern. Bei Bedarf entstehen also Wohn- und Schlafzimmer oder einfach genug Platz für größere Familien.

Cinch!

Die größten selbstaufbauenden Zelte für zwei, drei oder vier Personen am Markt stammen von Cinch! Aus seinen eigenen Erfahrungen als Festivalbesucher hat der Erfinder Jake Jackson ein überzeugendes Gesamtkonzept entwickelt, das in der neuesten Auflage modular zu beliebigen Größen erweiterbar ist: Der Cinch! Hub ist ein knapp 2 m hohes Verbindungsstück mit vier Zugängen. Zusammen mit dem Hub Connector lassen sich Cinch!-Zelte in allen Richtungen ansetzen und so ganze Zeltkolonien errichten. Die LED-Beleuchtung des Cinch! ist per Smartphone zu steuern, das seine Energie aus den optional erhältlichen Solarmodulen für das Zeltdach mit passender Powerbank bezieht.

GentleTent

Eine völlig neuartige Methode des Campings bietet GentleTent. Die aufblasbaren Produkte des österreichischen Start-ups gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen als Campingzelt, als Dachzelt für Autos, als Vorzelt für Wohnmobile und ganz neu als Radanhänger namens B-Turtle. Die Kombination aus Anhänger, Deichsel, Transportwanne, dem eigentlichen Zelt und Stützstreben richtet sich vor allem an Elektroradler – immerhin bringt es stolze 30 kg auf die Waage. Aufgebaut bietet der B-Turtle zwei Erwachsenen einen Schlafplatz, im 200 cm hohen Vorzelt kann man bequem stehen und durch die aufrollbare Tür komfortabel ein- und aussteigen.

Und das ist noch nicht alles. Wir haben bereits über weitere Zelte berichtet, die genau so beeindruckend sind, zum Beispiel das Wegwerfzelt, das weltgrößte Pop-Up-Zelt und das transparente Bubble Tent.

Von Nadine Kleber und Lisa Schneider

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