27.06.2015, 07:33 Uhr | 0 |

GPS, Akku und USB Elektrischer Koffer Space Case 1 vereinfacht die Urlaubsreise

Bluetooth, GPS-Tracker, Fingerabdrucksensor und Akku zum Laden des Smartphones: Das alles hat der smarte Reisekoffer Space Case 1 an Bord. Auf Kickstarter haben haben die Erfinder von Planet Traveler damit Erfolg. Konkurrenz kommt von den Branchenriesen Samsung und Samsonite. 

Drei USB-Anschlüsse und ein Akku sind in den Koffer integriert
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Drei USB-Anschlüsse und ein Akku sind in den Koffer integriert: Reisende können überall Smartphones und Tablets aufladen. 

Foto: Planet Traveller

Pünktlich zu Beginn der Sommerferien ist der smarte Reisekoffer im Gespräch. Vollgepackt mit Technik soll Smart Case 1 aus 100 % Polycarbonat mit dem Reisenden über Bluetooth in Kontakt treten und Informationen zu Gewicht und Aufenthaltsort geben.

Smartphone am USB-Anschluss aufladen

Der Koffer vereinfacht das Reisen: Er hat eine Waage, die in die Rollen integriert ist. Das macht es überflüssig, den Koffer mühsam auf eine Waage zu wuchten. Außerdem haben die Entwickler drei USB-Anschlüsse und einen Akku integriert. Über den smarten Koffer kann der Besitzer unterwegs sein Smartphone oder Tablet aufladen.

Sollte der Koffer verlorengehen oder gestohlen werden, meldet er sich selbständig bei seinem Besitzer und verrät dank GPS-Tracker seinen Aufenthaltsort. Den Dieb kann er gleichzeitig mit einem Alarm verschrecken. Öffnen lässt er sich übrigens nur über einen Fingerabdrucksensor.

Auf der Crowdfundingplattform Kickstarter hat der US-amerikanische Hersteller Planet Traveller überzeugt: Das Unternehmen braucht 50.000 US-Dollar, um in Serienproduktion zu gehen. Zusammengekommen sind 261.968 Dollar – und die Kampagne läuft noch 21 Tage. Der Koffer kostet derzeit rund 250 Euro.

Samsonite und Samsung tüfteln auch am smarten Koffer

Auch Samsonite und Samsung entwickeln elektronische Features für Koffer und Taschen. Eingebaute GPS-Chips sollen den Standort übermitteln. Für Reisende soll es dadurch auf dem Flughafen einfacher werden: Langes Warten am Gepäckband gibt es nicht mehr, wenn sich der Koffer bei seinem Besitzer meldet, sobald er auf das Band rollt.

Die Pläne von Samsung und Samsonite gehen weiter: Künftig soll der Koffer hinter dem Besitzer herfahren. Derzeit sind die eingebauten Motoren mit 20 kg aber noch zu schwer. Nach Aussage von Experten wird es daher noch einige Jahre dauern, bis die Idee Realität wird.

Viel näher befinden sich die Entwickler am selbständigen Einchecken des Koffers. Bei Ankunft am Flughafen soll er Signale aussenden und dann zum richtigen Schalter der entsprechenden Fluglinie fahren. Ein Code auf dem Smartphone ersetzt die Identifizierung. Samsonite und Samsung arbeiten mit Airlines wie Lufthansa, KLM, Air France und den Emirates zusammen. Es geht darum, einen Standard für alle Fluggesellschaften zu entwickeln. 

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Von Petra Funk
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