Gehalt 15.01.2018, 10:47 Uhr

Diese 6 Faktoren bestimmen Ihr Einstiegsgehalt

Was können Ingenieure nach ihrem Abschluss verdienen? Die Antwort auf diese Frage lautet ganz banal „kommt drauf an“. Wir sagen Ihnen, welche 6 Faktoren ausschlaggebend für die Höhe des Einkommens sind.

Viele Faktoren beeinflussen das Einstiegsgehalt.

Viele Faktoren beeinflussen das Einstiegsgehalt.

Foto: panthermedia.net/filmfoto

Der Abschluss

Es gilt: Je höher der Abschluss, desto wertvoller ist er fürs Konto. Mit einer Promotion kann ein Ingenieur zum Berufseinstritt im Schnitt mit 56.100 Euro rechnen. Ein Abschluss von der Universität bzw. Technischen Hochschule ist im Mittel 48.000 Euro„wert“, der einer Fachhochschule 45.300 Euro. Beim dualen Studium schwankt die Einstufung stark, sie orientiert sich aber am ehesten an den FH-Abschlüssen. Der Grund für diese unterschiedlichen Einschätzungen von Personalern liegt in der Ausrichtung der Stelle, also in der Vergleichbarkeit der bisherigen Stelle, an die die Ausbildung geknüpft war, und der angestrebten Stelle.

Das Studienfach

Der Vergleich der durchschnittlichen Einstiegsgehälter nach Studienrichtungen zeigt keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Fachbereichen. Das einzige Studienfach, das sich mit einem durchschnittlichen Bruttojahresentgelt von 41.500 Euro deutlich von den übrigen abhebt, ist das Bauingenieurwesen. Zum Vergleich: Beim Spitzenreiter Mechatronik sind es 48.100 Euro.

Die Position

Auch die Einstiegsposition hat Einfluss aufs Jahresgehalt, wenn auch nicht so signifikant, wie man meinen würde. Als Projektmanager sind es im Schnitt 49.900 Euro, während es in einer Trainee-Position 45.000 Euro sind. Vermutlich dürften auch die Abschlüsse, die auf die genannten Positionen führen, unterschiedlich sein und entsprechend in die Bewertung einfließen. Der Großteil der Berufseinsteiger ist jedoch Projektingenieur oder als Teilnehmer eines Projektteams angestellt. Ingenieure in diesen Positionen verdienen mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von rund 46.400 Euro mehr als ein Trainee, aber weniger als ein Projektleiter.

Die Branche

Was Ingenieure nach ihrem Abschluss verdienen, hängt ebenfalls stark von der Branche ab. Die Gehaltsunterschiede können bis zu 11.000 Euro pro Jahr betragen. Dabei liegen die Durchschnittsgehälter in der der Chemie- und Pharmaindustrie mit 51.200 Euro am obersten Ende der Skala, gefolgt vom Fahrzeugbau (50.300 Euro) und der Elektronik & Elektrotechnik (48.150 Euro). Am wenigsten ist im Baugewerbe (41.500 Euro) und in Ingenieur- und Planungsbüros (40.200 Euro) zu holen.

Die Unternehmensgröße

Die Faustregel lautet: Je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. Das mag nicht in jedem Einzelfall richtig sein, ein Vergleich der Gehälter aus der Einkommensstudie des VDI Verlags untermauert jedoch die grundsätzliche Gültigkeit dieser Regel. Während Ingenieure als Berufseinsteiger in kleinen Unternehmen mit höchstens 50 Mitarbeitern jährlich 46.000 Euro verdienen, zahlen Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern durchschnittlich 16.000 Euro mehr. Je spezialisierter die Ausbildung jedoch war und je passgenauer das Profil des Bewerbers mit den Anforderungen der Stelle ist, desto höher fällt auch in kleinen Unternehmen das Einstiegsgehalt aus.

Die Region

Auch der Arbeitsort macht einen gewaltigen Unterschied: Abhängig vom Postleitzahlengebiet variiert die Höhe des Gehalts. Der Gehaltstest des VDI Verlags fasst hier Einsteiger und Berufserfahrene zusammen, insofern ist keine Aussage speziell zu Einsteigern zu machen. Dennoch gibt es einen seit Jahren zu beobachtenden Gehaltsunterschied zwischen den neuen und alten Bundesländern. Im Raum Hannover und Düsseldorf sind die Bruttojahresgehälter mit 64.900 Euro und 62.600 Euro am höchsten. Es folgen der Raum Frankfurt/Rhein-Main, dem 6er-PLZ-Gebiet mit einer starken Konzentrierung der Chemie- und Pharmaindustrie (61.150 Euro) und Baden-Württemberg, dem 7er-PLZ-Gebiet, mit vielen Automobilunternehmen, aber auch Maschinen- und Anlagenbauern (60.000 Euro). Das korrespondiert mit den Erkenntnissen zu den Branchen. Das Schlusslicht bildet der PLZ-Bereich 0 mit Thüringen und Sachsen (44.600 EUR) – den industriell eher strukturschwachen Gebieten.

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