Google taucht ab 08.06.2015, 12:03 Uhr

Panoramadienst Maps Ocean schaltet 40 neue virtuelle Tauchgänge frei

Anlässlich des heutigen Tages des Meeres hat Google über 40 neue Inhalte seines Panoramadienstes Maps Ocean freigegeben. Ähnlich wie bei Street View können hier die Nutzer durch verschiedene Unterwasser-Reviere der Welt navigieren. Die virtuellen Tauchgänge sollen aber nicht nur erfreuen, sondern auch wachrütteln. 

Buckelwal in den Gewässern der Cook Islands: Er zählt mit zu den Sehenswürdigkeiten, die Google anlässlich des Tages des Meeres über seinen Panoramadienst Maps Ocean freigeschaltet hat. 

Buckelwal in den Gewässern der Cook Islands: Er zählt mit zu den Sehenswürdigkeiten, die Google anlässlich des Tages des Meeres über seinen Panoramadienst Maps Ocean freigeschaltet hat. 

Foto: Google

In den Gewässern der Cook Islands gleitet ein Buckelwal vorbei, nahe Bali ein Schwarm Papageienfische. Vor den Bahamas gibt’s ein Bootswrack zu bestaunen, an der Galapagos-Küste verspielte Seelöwen. Auch oder vielleicht vor allem Nicht-Taucher können sich schnell in Googles Dienst Maps Ocean verlieren. Anlässlich des World Oceans Day am 8. Juni hat der Suchmaschinenkonzern mehr als 40 neue Unterwasserpanoramen freigeschaltet. Dass es sich dabei um unzählige statische Aufnahmen und nicht um Videos handelt, stört nicht.

Ocean Maps: Die faszinierende Unterwasserwelt zu dokumentieren ist für Google schon aufwendiger als für Street View mit Autos umherzufahren, die mit Kameras bestückt sind. Hier müssen Taucher an die Arbeit.

Ocean Maps: Die faszinierende Unterwasserwelt zu dokumentieren ist für Google schon aufwendiger als für Street View mit Autos umherzufahren, die mit Kameras bestückt sind. Hier müssen Taucher an die Arbeit.

Quelle: Google

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Nash - Zweigniederlassung der Gardner Denver Deutschland GmbH-Firmenlogo
Product Engineer (m/w/d) für den Bereich Order Processing / Project Management Nash - Zweigniederlassung der Gardner Denver Deutschland GmbH
Nürnberg Zum Job 
Stadtwerke München GmbH-Firmenlogo
Baukoordination Neubauprojekte der Gleisanlagen der Münchner Straßenbahn (m/w/d) Stadtwerke München GmbH
München Zum Job 
Midea Europe GmbH-Firmenlogo
IoT Senior Engineer (m/f/d) Midea Europe GmbH
Stuttgart Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Baurevisor (w/m/d) Die Autobahn GmbH des Bundes
Midea Europe GmbH-Firmenlogo
Patent Engineer (m/f/d) Midea Europe GmbH
Stuttgart Zum Job 
Midea Europe GmbH-Firmenlogo
IT Administrator (m/f/d) Midea Europe GmbH
Stuttgart Zum Job 
PASS GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Ingenieur für Anlagentechnik und Prozessautomatisierung (m/w/x) PASS GmbH & Co. KG
Schwelm Zum Job 
Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH-Firmenlogo
Planungsingenieur*in (m/w/d) Verkehrsanlagen Schiene Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH
Karlsruhe Zum Job 
RSA cutting technologies GmbH-Firmenlogo
Konstrukteur (m/w/d) RSA cutting technologies GmbH
Schwerte Zum Job 
RSA cutting technologies GmbH-Firmenlogo
Entwicklungsingenieur (m/w/d) RSA cutting technologies GmbH
Schwerte-Westhofen Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern-Firmenlogo
Ingenieur Vermessung (w/m/d) Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern
München-Maisach Zum Job 
voestalpine Turnout Technology Germany GmbH-Firmenlogo
Betriebsingenieur:in voestalpine Turnout Technology Germany GmbH
Butzbach bei Gießen Zum Job 
POLYVANTIS-Firmenlogo
Elektroniker / Meister / staatlich geprüfter Techniker Elektrotechnik / Automatisierungstechnik (m/w/d) POLYVANTIS
Weiterstadt Zum Job 
POLYVANTIS-Firmenlogo
Ingenieur / Techniker Elektrotechnik / Automatisierungstechnik (m/w/d) POLYVANTIS
Weiterstadt Zum Job 
Kreis Dithmarschen-Firmenlogo
Ingenieur*in (m/w/d) der Fachrichtung Bauingenieurwesen bzw. Architektur (Diplom/FH/Bachelor) oder gehobener Dienst allgemeine Verwaltung Kreis Dithmarschen
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg-Firmenlogo
Professur (W2) Fahrzeugdynamik und Mobilität Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Regensburg Zum Job 
Wirtgen GmbH-Firmenlogo
Entwicklungsingenieur (m/w/d) im Bereich R&D Operations Wirtgen GmbH
Windhagen Zum Job 
RHEINMETALL AG-Firmenlogo
Verstärkung für unsere technischen Projekte im Bereich Engineering und IT (m/w/d) RHEINMETALL AG
deutschlandweit Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieur (w/m/d) Konstruktiver Ingenieurbau Die Autobahn GmbH des Bundes
Osnabrück Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Ingenieur (w/m/d) Straßenbau Die Autobahn GmbH des Bundes
Dillenburg Zum Job 

Die Navigation ähnelt der von Street View – nur eben unter Wasser. Und: ganz so frei wie bei der überirdischen Variante können sich die Nutzer dann doch nicht virtuell hin und her bewegen. Einige Punkte sind vorgegeben. Es ist eben einfacher, ein Straßennetz mit einem Auto flächendeckend abzufahren als ein großes Unterwasser-Areal lückenlos zu betauchen – dazu noch mit schwerer 3D-Kamera vorweg.

Auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen

Den Sprung ins tropische Wasser machte Google bereits vor drei Jahren: das Projekt SeaView zeigte das Ozeanleben unter anderem in Australien und vor den Philippinen. Maps Ocean kann quasi als Weiterentwicklung betrachtet werden. Google will den Nutzern nach eigenen Angaben aber nicht nur die Schönheit der Unterwasserwelten präsentieren, sondern sie auch auf die Folgen globaler Erwärmung, Überfischung sowie Umweltverschmutzung aufmerksam machen.

Auch Schwarmfischen hat sich Google an die Flossen geheftet...

Auch Schwarmfischen hat sich Google an die Flossen geheftet…

Quelle: Google

Dafür setzt der Suchmaschinenkonzern auf einen Langzeit-Effekt: Ähnlich wie bei Google Maps dürfen und sollen Hobbytaucher zukünftig eigene Unterwasserfotos, die mit GPS-Daten versehen wurden, bei Maps Ocean hochladen. So könnte zum Beispiel schwindender Riffbewuchs über einen längeren Zeitraum dokumentiert werden. Bereits bei dem schon jetzt zur Verfügung stehenden Material können mancherorts stark ausgeblichene Korallen beobachtet werden – unter anderem an verschiedenen Stellen des Great Barrier Reef.

Bislang Konzentration auf Subtropen und Tropen

Unterstützt wird Google bei dem Projekt von mehreren Naturschutzorganisationen, Instituten und Stiftungen – darunter die NOAA, die Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten. Ein Blick auf die Weltkarte weist Monaco als den nördlichsten Punkt der von Google erfassten Unterwasser-Reviere aus. Warum sich die Kamerataucher bislang nur in angenehm warme Gewässer gewagt haben, ist unklar. Dabei wären die Unterwasserwelten der Nordhalbkugel – besonders der Arktis – mit Sicherheit ebenso interessant.

 

Ein Beitrag von:

  • Jan-Martin Altgeld

    Ehemals freier Journalist. Tätigkeiten im Online & Hörfunk. Für ingenieur.de Artikel zu Umwelt- und Verkehrsthemen.

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.