Schluss mit Kabelgewirr 28.11.2014, 14:33 Uhr

Energiefeld lässt LED-Christbaumkugeln erstrahlen

Alle Jahre wieder den nervtötenden Kampf mit verknoteten Lichterketten? Nein, sagen zwei Erfinder aus den USA: Ihre LED-Christbaumkugeln erhalten Strom über Induktion, sobald der Anwender den sogenannten Powerring mit seinem Smartphone einschaltet. 

Der Powerring unter dem Weihnachtsbaum versorgt die LED-Kugeln mit Energie. Einschalten lässt er sich mit dem Smartphone.

Der Powerring unter dem Weihnachtsbaum versorgt die LED-Kugeln mit Energie. Einschalten lässt er sich mit dem Smartphone.

Foto: Aura

Jedes Jahr der gleiche Kampf mit dem Kabelsalat der elektrischen Lichterketten, fehlenden Lämpchen und nicht funktionierenden Lichtern, bevor der Weihnachtsbaum geschmückt werden kann und schließlich in romantischem Licht erstrahlt. Das Entwicklerduo Chris Higgins und Hardeep Johar aus Santa Monica in Kalifornien hat die Lösung für ein stressfreies Schmücken in der Adventszeit gefunden: Es entwickelte selbstleuchtende Christbaumkugeln, die sogar per App gesteuert werden können.

Powerring versorgt Kugeln über Induktion mit Energie

Im Inneren der Christbaumkugeln befinden sich LEDs. Die Dioden arbeiten laut Entwicklerduo energieeffizient und halten bis zu 20 Jahre. Strom erhalten sie über Induktion, sobald man den sogenannten Powerring an die Steckdose anschließt und unter den Baum stellt. Bis zu 100 Kugeln kann dieser Ring mit seinem Energiefeld versorgen. In der WiFi-Variante kann der Anwender die Kugeln sogar mit seinem Smartphone an- und ausschalten und einen Timer programmieren.

Der Powerringt versorgt die LED-Kugeln über Induktion mit Energie. Bei kleinen Bäumen liegt er auf dem Boden, bei größeren muss ihn der Anwender in den Baum hängen.

Der Powerringt versorgt die LED-Kugeln über Induktion mit Energie. Bei kleinen Bäumen liegt er auf dem Boden, bei größeren muss ihn der Anwender in den Baum hängen.

Quelle: Aura

Die selbstleuchtenden Weihnachtskugeln gibt es in verschiedenen Varianten aus klarem, gesplittertem oder gefrostetem Glas in weiß oder mehrfarbig. Eine Kugelbox mit zwölf Kugeln und einem dazugehörigen Powerring soll 69 US-Dollar kosten, die WiFi-Variante 99 Dollar.

Kugeln kommen frühestens im Oktober 2015 auf den Markt

Doch dieses Jahr sind die Kugeln noch nicht zu haben. Das Projekt wird derzeit über Kickstarter finanziert und läuft noch bis zum 18. Januar 2015. Bislang haben die Erfinder knapp 14.500 US-Dollar zusammen. Sie brauchen 50.000 Dollar.

Die LED-Kugeln gibt es in verschiedenen Varianten aus klarem, gesplittertem oder gefrostetem Glas in weiß oder mehrfarbig.

Die LED-Kugeln gibt es in verschiedenen Varianten aus klarem, gesplittertem oder gefrostetem Glas in weiß oder mehrfarbig.

Quelle: Aura

Falls alles gut läuft, sollen die Kugeln dann im nächstem Oktober erhältlich sein.

Eine ähnliche Idee für den Alltag hatte der amerikanische Ingenieur Neil Joseph: Er entwickelte eine LED-Birne mit elektronischem Gedächtnis. Auch sie lässt sich über das Smartphone steuern.

Von Petra Funk
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