Ranking 11.05.2021, 14:51 Uhr

Das ist der größte Gletscher der Welt: Gigantisches Süßwasservorkommen

Eisformationen mit ungeheuren Ausmaßen. Die größten Gletscher der Welt sind zugleich die größten Süßwasserspeicher der Erde. Allerdings sind sich Forscher einig: Im Zuge des Klimawandels schrumpfen sie von Jahr zu Jahr.

Die größten Gletscher der Welt sind zugleich auch die größten Süßwasserspeicher. Foto: panthermedia.net/leaf Yaymicro)

Die größten Gletscher der Welt sind zugleich auch die größten Süßwasserspeicher.

Foto: panthermedia.net/leaf Yaymicro)

Wasser ist einer der Grundbausteine allen Lebens und bedeckt 71% der Erdoberfläche. Doch davon sind gerade einmal 2,5% Süßwasser. Dieser kleine prozentuale Anteil befindet sich entweder als Grundwasser unter der Erde oder im gefrorenen Aggregatzustand als Eismasse gebunden. Gletscher spielen eine wichtige Rolle in der Regulierung des weltweiten Wasserhaushaltes.

Rund 70% der globalen Süßwasservorräte sind schätzungsweise in diesen Formationen gespeichert. Gletscher tauen und gefrieren je nach Jahreszeit und tragen damit zum Süßwasserkreislauf bei. Sie kommen überall auf der Erde vor. So gibt es beispielsweise nicht nur Gletscher in den Polarregionen. Pakistan, China und sogar Deutschland haben ebenfalls riesige, natürliche Wasserspeicher.

Was ist der größte Gletscher der Welt?

Die genaue Anzahl der Gletscher weltweit lässt sich nicht so einfach beziffern, da viele Gletscher ineinander überfließen oder nur in den kälteren Monaten existieren. Experten schätzen alle Gletschervorkommen der Erde auf eine Gesamtfläche von 700.000 Quadratkilometern, das entspricht ungefähr der doppelten Fläche Deutschlands. Diese gigantische Masse verteilt sich auf etwa 200.000 Gletscher.

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Die meisten Eismassen kommen dabei in kälteren oder höher gelegenen Gebieten vor. Beispiele hierfür sind die Alpen oder der Kilimandscharo in Äquatornähe. Rein der Fläche nach zu urteilen, besitzt Europa das größte Gletschervorkommen. Der einzige Kontinent, der eisfrei bleibt, ist Australien mit keinem einzigen Gletscher auf seiner Landmasse.

Platz Gletscher Typ Länge (km) Region
1 Lambert-Gletscher Eisstrom 400 Antarktis
2 Vatnajökull Plateaugletscher 150 Island
3 Hubbard-Gletscher Auslassgletscher 122 Alaska
4 Jakobshavn Isbræ Auslass-/ Gezeitengletscher 80 Grönland
5 Fedtschenko-Gletscher Talgletscher 77 Tadschikistan
6 Siachengletscher Talgletscher 75 Indien / Pakistan
7 Brüggen-Gletscher Gezeitengletscher 66 Chile
8 Baltoro-Gletscher Talgletscher 62 Pakistan
9 Südlicher Engiltschek-Gletscher Talgletscher 61 Kirgisistan / China
10 Jostedalsbreen Plateaugletscher 60 Norwegen

Platz 10 der größten Gletscher der Welt: Jostedalsbreen, Norwegen (60 km)

Als einer der größten Gletscher Europas, landet der Jostedalsbreen in Norwegen auf dem 10. Platz der Weltrangliste. Die Schneemassen umfassen eine Länge von 60 Kilometern und befinden sich damit nur knapp hinter dem Südlichen Engiltschek-Gletscher aus Kirgisistan und China (Platz 9). Die Eisschicht ist stellenweise bis zu 500 m dick und das Schmelzwasser fließt über insgesamt 28 Auslassgletscher in verschiedene Himmelsrichtungen ab. Seit 1991 wurde der Plateaugletscher in den Jostedalsbreen-Nationalpark mit einer Gesamtfläche von 1.315 Quadratkilometern aufgenommen. Es existieren drei verschiedene Gletschermuseen, die von der Geschichte des Eisriesen erzählen.
Hier ein kleiner Funfact: Der norwegische Vikingfjord Vodka wird ausschließlich mit dem Wasser des Jostedal-Gletschers hergestellt.

Die größten Gletscher der Welt – Platz 9: Südlicher Engiltschek-Gletscher, Kirgisistan / China (61 km)

Der Engiltschek-Gletscher besteht genau genommen aus zwei großen Talgletschern, welche sich im zentralasischen Tienschan befinden. Er liegt im Grenzdreieck zwischen Kasachstan, Kirgisistan und der chinesischen Provinz Xinjiang. Das Schmelzwasser des Gletschers erreicht als einer der wenigen kein direktes Meerwasser.

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Über einige Flüsse fließt der Gletscher schließlich in das Tarimbecken ab. Während des Endes der kleinen Eiszeit im späten 19. Jahrhundert trennten sich der Nördliche und der Südliche Engiltschek-Gletscher. Anfangs wurde der nördliche Teil sogar nur als kleines Tribunär seines beachtlich größeren Pendants angesehen. Diese Annahme wurde in der Neuzeit allerdings einstimmig widerlegt. Dennoch befindet sich der Talgletscher mit einer Länge von 61 Kilometern (rund 36 Kilometer länger als sein kleinerer, nördlicher Bruder) auf dem 9. Platz unseres globalen Rankings.

Platz 8: Baltoro-Gletscher, Pakistan (62 km)

In Pakistan kann man den riesigen Baltoro-Gletscher bestaunen. Foto: panthermedia.net/ SeuMelhorClick

In Pakistan kann man den riesigen Baltoro-Gletscher bestaunen.

Foto: panthermedia.net/ SeuMelhorClick

Auf Platz 8 unserer kalten Rekordhalter landet der Baltoro-Gletscher mit einer Länge von 62 Kilometern, welcher ebenfalls, wie Platz 5, in Pakistan liegt. Der Baltoro-Gletscher befindet sich auf dem höchsten Punkt des Karakorums und bildet deshalb den Mittelpunkt aller vier Achttausender, wie beispielsweise dem Mount Everest oder dem K2. Die ersten Entdecker des wandernden Eisschildes waren aller Wahrscheinlichkeit nach europäische Forscher, welche den Gipfel im 19. Jahrhundert erreichten. Seither ist der Baltoro-Gletscher trotz seines unwegsamen Terrains ein beliebtes Reiseziel für Abenteurer und Bergsteiger.

Platz 7: Brüggen-Gletscher, Chile (66 km)

Der Brüggen-Gletscher (auch unter dem Namen Pío XI-Gletscher bekannt) in Chile erreicht mit einer Gesamtlänge von 66 Kilometern den 7. Platz der Weltrangliste. Er liegt im Süden Chiles und bildet den größten westlichen Abfluss des südpatagonischen Eisfeldes (Campo de Hielo Sur). Während die meisten Gletscher in den letzten 100 Jahren kontinuierlich Eismasse einbüßten, nahm der Brüggen-Gletscher besonders in den Jahren 1945 bis 1976 an Größe zu. Das Wachstum erstreckte sich dabei über insgesamt 10 km nördlich sowie südlich. Dabei wurden Eismassen mit einer Fläche von fast 60 Quadratkilometern gebildet, bis sich das Phänomen schließlich auf dem gegenwärtigen Ausmaß des Gezeitengletschers stabilisierte. Den Namen erhielt der Brüggen-Gletscher vom deutschen Geologen Johannes Brüggen.

Platz 6: Siachengletscher, Indien / Pakistan (75 km)

Der Siachengletscher liegt in der umstrittenen Region Kaschmir zwischen Indien und Pakistan. Er ist deshalb auch immer wieder Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen beiden Ländern im Streit um den Anspruch auf die Region. Der Talgletscher liegt im südöstlichen Teil des Karakorum-Gebirges, direkt am zentral-nördlichen Rand des Kaschmirs. In südöstlicher Richtung fließend, teilt der Siachen den Karakorum in die Untergebirge der Saltoro-Berge sowie des Siachen Mutzgah auf und mündet schließlich über den Indus im Indischen Ozean. Seinen Namen erhielt er aus der Sprache der Balti, in welcher “Sia” mit dem Begriff “Wildrose” beschrieben wird. Dementsprechend lautet die volle Übersetzung “Tal der Wildrosen”. Mit einer Länge von insgesamt 75 Kilometern belegt er den 6. Platz und ist der drittlängste, nicht-polare Gletscher.

Platz 5 und der größte Gletscher in Asien: Fedtschenko-Gletscher, Tadschikistan (77 km)

Mit einer Länge von 77 Kilometern schlittert der Fedtschenko-Gletscher in Tadschikistan auf den 5. Platz des weltweiten Rankings. Mit einer Breite von circa 2 bis 3 Kilometern ist er dennoch der weltweit zweitlängste Talgletscher außerhalb der polaren Gebiete. Der Eisriese verläuft geografisch betrachtet in nördlicher Richtung zur Ostseite des Pik Garmo. Sein Schmelzwasser fließt in die Seldara, in den westlichen Quellfluss des Muksu. Seinen Namen erhielt der Gletscher vom russischen Naturwissenschaftler und Entdecker Alexei Pawlowitsch Fedtschenko, der 1971 den nördlichen Rand des Parmirgebirges als erster Europäer entdeckte.

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Im Rahmen einer Expedition für das International Geophysikalische Jahr 1958 gelang es Forschern aus der Deutschen Demokratischen Republik, einen ersten Eindruck des Eisrückgangs zu gewinnen. Es stellte sich heraus, dass der Gletscher Eismassen von insgesamt einem Kubikkilometer über die letzten 30 Jahre einbüßen musste – ein besonders anschaulicher Beweis für die Gletscherschmelze der Gegenwart.

Platz 4 und der produktivste Gletscher der Nordhalbkugel: Jakobshavn Isbræ, Grönland (80 km)

Der 4. Platz geht an den Gezeitengletscher Jakobshavn Isbræ mit einer Gesamtlänge von 80 Kilometern am nordwestlichen Ende der Südspitze Grönlands. Der Eisriese liegt knapp unter Ilulissat, der drittgrößten Stadt auf der größten Insel des Erdballs und ist so groß, dass er rund 6,3% des gesamten Inlandeises von Grönland einnimmt. Das Schmelzwasser des Boliden mündet in das UNESCO-Welterbe, den Ilulissat Eisfjord.

Rund 35 Milliarden Tonnen davon setzt der Gletscher jährlich frei. Allerdings nicht nur fließendes Wasser, sondern auch ganze Eisberge, die bis zu 1 km hoch und mehrere Kilometer breit werden können. Im Zuge des Klimawandels büßt der Gletscher jedoch von Jahr zu Jahr beträchtlich an Größe ein. Darüber hinaus gehen Forscher davon aus, dass der Eisberg, mit dem die Titanic im Jahr 1912 kollidierte, ein Kalb vom Jakobshavn Isbræ war.

Platz 3: Hubbard-Gletscher, Alaska (122 km)

Der Hubbard-Gletscher. Foto: panthermedia.net/lhboucault

Der Hubbard-Gletscher.

Foto: panthermedia.net/lhboucault

Bronze verdient sich der Hubbard-Gletscher mit einer imposanten Länge von 122 Kilometern. Er befindet sich zwischen dem US-Bundesstaat Alaska und dem Yukon-Territorium in Kanada. Als längster in einem Gewässer endender Gletscher Kanadas, erstreckt sich der Auslassgletscher von seiner Quelle im Yukon-Territorium bis in die Disenchantment- und Yakutat-Bay. Im Jahr 2002 war die Eismasse mitverantwortlich für die Bildung des Russell Lake, einem See, der durch den Zusammenschluss des Hubbard- und Valerie-Gletschers entstand. Experten sind der Meinung, dass der zusätzliche Schub des Valerie-Gletschers zukünftig für die dauerhafte Trennung des Russell Fjord von der Disenchantment Bay sorgen wird. Über den Sommer des Jahres 1986 hinweg stieg der Meeresspiegel im Fjord wegen des Wasserzulaufs des Gletschers um rund 25 m an. Am 8. Oktober ereignete sich der zweitgrößte von Menschenhand dokumentierte Gletscherzulauf, der den Damm brechen ließ und das Fjord erneut mit dem Ozean verband.

Platz 2, der größte Gletscher Europas: Vatnajökull, Island (150 km)

Foto: Der Vantajökull hat nicht nur einen für Nicht-Isländer besonders interessanten Namen, er ist auch der größte Gletscher Europas. Panthermedia.net/Yaymicro

Foto: Der Vantajökull hat nicht nur einen für Nicht-Isländer besonders interessanten Namen, er ist auch der größte Gletscher Europas. Panthermedia.net/Yaymicro

Der größte Gletscher Islands und außerhalb des Polargebiets der größte Europas landet auf Platz 2 und trägt den Namen Vatnajökull. Dabei handelt es sich um eine rund 8.100 km² große Eisfläche im Südosten Islands. Innerhalb der kleinen Eiszeit zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert gewann der Plateaugletscher an Masse. Aufgrund der Klimaveränderung sowie vulkanischer Aktivität unter dem Gletscher, verringert sich jedoch sein Ausmaß kontinuierlich. Aus diesem Grund beeinflusst der Vatnajökull nicht nur die lokale Anhebung des Terrains, da weniger Gewicht auf dem Land lastet. Seine Schmelze ist außerdem für den Anstieg der Weltmeere um rund einen Millimeter verantwortlich.

Platz 1, der größte Gletscher der Welt: Lambert-Gletscher, Antarktis (400 km)

Der größte Gletscher der Welt ist der Lambert-Gletscher in der Antarktis mit einer unübertroffenen Gesamtlänge von rund 400 Kilometern. Damit ist er 250 Kilometer länger als Platz 2, der Vatnajökull auf Island. Der Eisstrom befindet sich in der Ostantarktis und erstreckt sich über eine Breite von bis zu 120 Kilometern vom Polarplateau bis zum Amerikanischen Hochland. Das Eis fließt dabei an den Prince Charles-Mountains im Westen und dem Prinzessin-Elisabeth-Land im Osten vorbei in Richtung Küste. Die Mündung befindet sich im Amery-Schelfeis im südlichen Polarmeer. Der Lambert-Gletscher macht ungefähr zehn Prozent des gesamten antarktischen Eisschildes aus und bewegt sich jährlich zwischen 750 und 1.000 Metern fort.

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Während seiner ursprünglichen Entdeckung und Kartografierung in den Jahren 1946 und 1947 im Zuge der amerikanischen Organisation “Operation Highjump” wurde die arktische Eismasse auf den Namen “Baker-3-Gletscher” getauft. Zehn Jahre später nahmen australische Kartografen eine neue Vermessung des Gletschers vor und gaben der Eisformation einen neuen Namen, nämlich den Lambert-Gletscher, benannt nach dem australischen Geodäten Bruce Phillip Lambert, Leiter der Abteilung für Kartografie im Australischen Department of National Development.

Weitere Gletscher-Rekorde in Europa

Natürlich gibt es auch außerhalb der globalen Top 10 Gletscher-Rekorde zu verzeichnen, die wir an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten. Zwar befinden sich die größten gefrorenen Süßwasserspeicher Europas in nördlichen Gefilden, aber auch die DACH-Region hat interessante Vertreter zu bieten.

Der größte Gletscher in Deutschland: Nördlicher Schneeferner, Deutschland (850 m)
Der Nördliche Schneeferner ist der nördliche Gletscher der Alpen und belegt mit seinen rund 850 Metern an Länge den Platz des größten Gletschers Deutschlands. Nicht einmal annähernd kann er es mit den Top Ten aufnehmen, er bietet dennoch einen atemberaubenden Ausblick auf die Alpen. Der Nördliche Schneeferner befindet sich auf dem Zugspitzplatt, dem höchsten Plateau der bayerischen Alpen und speist mit seinem Schmelzwasser die Partnach im Reintal.

Bereits in der kleinen Eiszeit im 19. Jahrhundert existierte dieser Gletscher und bedeckte damals sogar die gesamte Zugspitze. In einer mehr als 90 Jahre andauernden Schmelzperiode verlor der Plattachferner insgesamt 23.000 m² an Fläche und schrumpfte um die Jahrtausendwende herum auf 60 Hektar. Aufgrund dieser Schmelze spaltete sich der Gletscher in zwei Teile in den Nördlichen und den Südlichen Schneeferner.

Aufgrund der immer weiter steigenden Temperaturen, die auf der Zugspitze zuweilen sogar sommerlich anmuten, schmilzt der Schneeferner-Gletscher zunehmend. Seit 2003 werden aktuell rund 80 Zentimeter Eis pro Jahr eingebüßt. Laut Expertenmeinungen sollen vom Schneeferner um das Jahr 2050 herum nur noch einige Eisfelder vorhanden sein.

Der größte Gletscher in den Alpen: Grosser Aletschgletscher, Schweiz (22,6 km)

Die Alpen sind das höchste Gebirge in Europa. Sie erstrecken sich auf einer Länge von rund 1.200 Kilometern vom Ligurischen Meer bis hin zum Pannonischen Becken. Zu den Alpen zählt neben dem Nördlichen Schneeferner in Deutschland auch der Grosse Aletschgletscher, der den deutschen Kontrahenten um Längen übertrifft. Mit rund 22,6 Kilometern erweist er sich als der größte Gletscher der Alpen. Er befindet sich auf der Südseite der Berner Alpen im Schweizer Kanton Wallis. Die Entwässerung des Eisriesen findet über die Massa und Rhône statt und wird durch ein riesiges System an Firnen von sämtlichen Himmelsrichtungen her gespeist.

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Dennoch verschont die Gletscherschmelze auch diesen Teil der Alpen nicht. Seit dem ungefähren Beginn der globalen Erwärmung musste der Grosse Aletschgletscher bereits 2,5 Kilometer an talabwärts verlaufender Länge einbüßen. Seit der kleinen Eiszeit im 19. Jahrhundert hat die Eisdicke teilweise um gut 100 m abgenommen, obwohl der Gletscher aufgrund seiner Masse von unbedeutenden Wetter- und Klimaschwankungen weitestgehend unberührt bleibt.

Gletscherschmelze als langfristige Bedrohung

Der Klimawandel macht sich natürlich nicht nur in Gebieten unterhalb des Meeresspiegels bemerkbar. Seitdem die kleine Eiszeit vorüber ist und der Klimawandel langsam an Fahrt gewinnt, gibt es vermehrt Berichte über das große Gletscherschmelzen, welches zu einem Anstieg des Meeresspiegels führt. Die Gletscher, die als Süßwasserspeicher die bergischen Flüsse und Täler speisen, nehmen nicht nur saisonal ab. Gefrierzeiten bleiben manchmal sogar komplett aus, da die erhöhten, fast schon sommerlichen Temperaturen ein erneutes Gefrieren der Wassermassen schlichtweg verhindern. Noch sind die Gletscher der Neuzeit nicht verschwunden und sie werden auch für einige weitere Jahre noch bestehen bleiben. Experten sind sich allerdings einig, dass die fortschreitend hohen Temperaturen den Gletschern auf lange Sicht zusetzen werden. Und das könnte weitreichende Folgen haben.

Ein Beitrag von:

  • Silvia Hühn

    Porträt Silvia Hühn

    Silvia Hühn ist freie Redakteurin mit technischem Fokus. Sie schreibt unter anderem über die Rekorde dieser Welt.

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