Tipps für die Beförderung

Die interne Beförderung richtig planen

Die Personalakte ist kein totes Archiv. Geht es um eine anstehende Beförderung, werden Unterlagen und vor allem der Lebenslauf wieder hervorgeholt. Wer also mit einer Beförderung liebäugelt, sollte diesen bei einer Bewerbung auf eine interne Stelle stets auf den neuesten Stand bringen und nicht auf das alte Material setzen.

Es empfiehlt sich den Lebenslauf für eine mögliche interne Beförderung aktuell zu halten.

Es empfiehlt sich den Lebenslauf für eine mögliche interne Beförderung aktuell zu halten.

Foto: panthermedia.net/auremar

Zunächst leuchtet ein, dass der Lebenslauf bei Bewerbungen um einen Arbeitsplatz von großer Bedeutung ist. Dies betrifft sowohl Absolventen bei der Suche nach ihrem ersten Arbeitsplatz als auch Young Professionals und Professionals, die sich durch einen externen oder unternehmensinternen Stellenwechsel beruflich verändern wollen. Ist der vermeintlich zielführende Job gefunden, der Arbeitsvertrag unterschrieben, wandert der Lebenslauf in die Personalakte und schlummert dort vor sich hin, vermuten viele und irren weit. Spätestens bei einer anstehenden Beförderung wird er wieder hervorgeholt.

Die Personalakte ist kein totes Archiv, in das Dokumente einfach nur versenkt werden. Geht es um die Besetzung von vakanten Positionen im Unternehmen oder um eine Beförderung, werden Personalakten immer wieder von Personalreferenten und Personalentscheidern „durchstöbert“, um auf der Suche nach der Idealbesetzung fündig zu werden. Dreh- und Angelpunkt ist dabei meist der Lebenslauf. Wird kein Kandidat gefunden, wird die Stelle offiziell extern oder intern ausgeschrieben. Diese Vorgehensweise ist häufig bei Großunternehmen anzutreffen.

Beförderung: Personaler suchen im Bestand nach Kandidaten

Unabhängig von konkreten offenen Stellen werden in ähnlicher Weise Personalbestände auf der Suche nach Kandidaten für eine Beförderung im Unternehmen gesichtet. In Großkonzernen gibt es teilweise kleine Abteilungen, die ausschließlich damit beschäftigt sind, „verkappte“ Fach- und Führungstalente auszuspähen und Einsatzgebiete bzw. Positionen zu finden, in denen sie ihre Fähigkeiten besser zum Wohle des Unternehmens entfalten können.

Zwar spielen zum Schluss maßgeblich die Aussagen des Vorgesetzten, unternehmensinterne Beurteilungen usw. eine wesentliche Rolle bei der Gesamtbewertung des Kandidaten für die Beförderung, immerhin muss man aber erst einmal durch einen guten Lebenslauf als potenzieller Kandidat auffallen. Somit kommt dem Lebenslauf eine wesentliche Bedeutung zu, geht es um das unternehmensinterne Fortkommen. Das bringt eine neue Sichtweise für die Erstellung des Lebenslaufes, zumindest wenn es um die Bewerbung bei Großunternehmen geht.

Ein guter Lebenslauf fördert die Beförderung

Einerseits soll der Lebenslauf eine hohe Eignung für die beworbene Position darstellen, andererseits soll er quasi eine Selbstempfehlung für eine spätere Beförderung enthalten. Das eine und das andere müssen dabei nicht unbedingt harmonisch zusammenpassen. Es bringt dem frischgebackenen Absolventen wenig, sich um eine offene Stelle des Projektingenieurs zu bewerben und in erster Linie vermeintliche Qualifikationen und Erfahrungen für den Projektmanager und Gruppenleiter zu dokumentieren. Meist besteht dieser Spielraum mangels geeignetem Wissen des Bewerbers auch gar nicht.

Fazit: Bei einer Bewerbung um eine Stelle im Konzern, die mit einer Beförderung einhergeht,  sollte über Inhalte des Lebenslaufes besonders gut nachgedacht werden. Fachleute sollten darüber nachdenken, ob es Themen gibt, die zukünftig für das Unternehmen von Bedeutung sein könnten. Das setzt meist voraus, dass sich der Kandidat vor der Bewerbung etwas genauer mit dem Unternehmen, der Branche, dem Funktionsbereich auseinandergesetzt hat. Die Themen könnten dann beispielsweise unter einem Schwerpunkt „Besondere Interessen“ dokumentiert werden. Gleiches gilt für Führungsthemen. Zudem könnte der Lebenslauf auch mit dem „nächsten Karriereziel“ als letzte Zeile abgeschlossen werden.

 

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