Fluglinie Eva Air 16.09.2014, 16:24 Uhr

Rosa Boeing im Hello-Kitty-Design fliegt jetzt auch nach Europa

Für eingefleischte Fans bedeutet es Schmetterlinge im Bauch, für andere unerträglicher Kitsch: Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air fliegt ab Oktober auch Paris an – mit dem Langstreckenjet Boeing 777-300ER, der innen und außen mit Hello-Kitty-Figuren übersät ist. Selbst Karotten und Würstchen gibt’s in Katzenform. 

Anflug eines Airbus A330-300 im Hello-Kitty-Design auf Taipeh: Die Fluggesellschaft will nun mit ihren rosa Flugzeugen auch Europa anfliegen. Erstes Ziel ist Paris.

Anflug eines Airbus A330-300 im Hello-Kitty-Design auf Taipeh: Die Fluggesellschaft will nun mit ihren rosa Flugzeugen auch Europa anfliegen. Erstes Ziel ist Paris.

Foto: Flickr/sclereid0309

Thomas hat in seiner Beziehung mal wieder richtig Mist gebaut und erhält jetzt von seiner Freundin Conny einen Denkzettel, den er seinen Lebtag nicht mehr vergessen wird: Zur Strafe bucht sie für den nächsten Urlaub die taiwanesische Fluglinie Eva Air, die ab dem 29. Oktober auch Paris anfliegt, und zwar mit Flugzeugen im Hello-Kitty-Design.

Hello Kitty? Genau, das ist das kleine Kätzchen mit Schleife am Ohr, das kitschige rosafarbene Plastikprodukte zum Hype gemacht hat – zuerst bei Mädchen in Japan, später auch bei Bad-Taste-Liebhabern auf der ganzen Welt.

Muss man mögen: Check-in der Fluggesellschaft Eva Air im Hello-Kitty-Design.

Muss man mögen: Check-in der Fluggesellschaft Eva Air im Hello-Kitty-Design.

Quelle: Flickr/Karl Baron

Selbst der Check-in-Schalter ist rosarot

Die Strafe beginnt für Thomas schon, als er am Flughafen den Check-in-Schalter sieht. Er ist komplett in Rosatönen gehalten und überall mit Schleifen verziert – inmitten hängt ein Emblem der Hello Kitty Eva Air, natürlich mit riesigem Kopf der penetranten Miezekatze. 

Der nächste Tiefschlag folgt, wenn der potentielle Fluggast zum ersten Mal die Boeing erblickt: Sie ist bemalt mit Schleifen und grünen, rosa und himmelblauen Figuren aus dem Hello-Kitty-Universum.

Eva Air fliegt mit einer bunt lackierten Boeing 777-300ER zwischen Paris und Taipeh.

Eva Air fliegt mit einer bunt lackierten Boeing 777-300ER zwischen Paris und Taipeh.

Quelle: Eva Air

Der einst stolze Luftgigant, der ansonsten so gekonnt ans Kraftgefühl der Männer appelliert, wirkt plötzlich wie ein fluffiges Plastik-Miezekätzchen, das ins Reich des Kitsches fliegen will. Vielleicht hilft als Erste-Hilfe-Maßnahme eine Sonnenbrille.

Karotten in Katzenform und Würstchen mit Schleife

Doch auch zwei Sonnenbrillen auf der Nase werden Fluggäste mit Rosa-Allergie nicht vor der Gänsehaut bewahren können, die beim Betreten des Fliegers unweigerlich den Rücken runterläuft: Das Gesicht der Katze mit der Knopfnase ist auf jeden Sitzbezug und jedes Kissen gedruckt.

Stewardessen servieren in Hello-Kitty-Schürzen das Essen an Bord. Sogar die Möhren und andere Speisen sind geformt wie die berühmte Katze.

Stewardessen servieren in Hello-Kitty-Schürzen das Essen an Bord. Sogar die Möhren und andere Speisen sind geformt wie die berühmte Katze.

Quelle: Eva Air

Und auch mit schnellem Hinsetzen ist es nicht getan. Die Stewardessen tragen nämlich rosa Schürzen mit einem alten Bekannten als Aufdruck: genau, mit der Hello-Kitty-Katze.

Wer glaubt, wenigstens beim Essen nicht an Katze und möglicherweise Katzenfutter denken zu müssen, hat falsch gedacht. Denn das Essen kommt in rosa Schalen mit rosa Besteck, der Kaffee in einem rosa Becher. Als optischer Höhepunkt kommen selbst die Karotten in Katzenform und die Würstchen mit einer Tomatenschleife.

Sogar beim Telefonieren und beim Gang auf die Toilette schwelgen Gäste der Eva Air ganz in rosa.

Sogar beim Telefonieren und beim Gang auf die Toilette schwelgen Gäste der Eva Air ganz in rosa.

Quelle: Flickr/Jimmy Yao

Wer sich für einen Flug im Kitty-Flieger interessiert, muss nur zum Flughafen Charles de Gaulle nach Paris kommen. Von dort startet Eva Air ab dem 29. Oktober jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag zum Taoyuan International Airport im taiwanesischen Taipeh. Fragt sich eigentlich nur, ob auch Stubentiger mitfliegen dürfen?

Von Patrick Schroeder

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