Ranking 03.04.2019, 13:33 Uhr

Die teuersten Autos der Welt

Sie sind nagelneu, schnell, exklusiv und vor allem eines: teuer. Luxusautos der Extraklasse gehen für utopische Summen an Liebhaber und Sammler. Wir haben für Sie die teuersten Autos der Welt recherchiert.

Foto: panthermedia.net/Farzin Salimi

Foto: panthermedia.net/Farzin Salimi

Der Prestigecharakter der teuersten Autos der Welt ist nicht nur dem Umstand geschuldet, dass die Fahrzeuge in begrenzter Stückzahl gefertigt werden. Sie zeichnen sich zudem durch bestimmte Charakteristika aus. Das Design und die Ausstattung sind bis zum kleinsten Element geplant und meist mit Liebe zum Detail von den Herstellern mühevoll handgefertigt. Technische Raffinessen und die zum Teil einzigartige Antriebstechnik runden das Paket ab. Tatsächlich sind diese Autos nicht nur Objekte der Begierde vieler Enthusiasten, sondern auch bei Investoren sehr beliebt, denn durch die Verknappung erfahren einige Luxusschlitten im Laufe der Jahre enorme Wertsteigerungen. Doch für welche dieser Prachtstücke muss der Interessent am tiefsten in die Taschen greifen?

Auf dem Genfer Autosalon im März 2019 wurde mit dem „La Voiture Noire“ von Bugatti der teuerste Neuwagen der Geschichte enthüllt. Er liegt in unserem Ranking auf Platz 1. Ein kleiner Überblick über die bisher teuersten Neuwagen der Automobil-Moderne macht deutlich, welche finanziellen Dimensionen dieser Bugatti-Bolide gesprengt hat.

Platz 6: Lamborghini Veneno Roadster

Der Stier Veneno tötete 1914 den berühmten Torero José Sánchez Rodríguez – und wurde damit Namensgeber für den auf 9 Exemplare limitierten Roadster von Lamborghini. Das offene 2,9 Sekunden Cabriolet aus der Veneno-Reihe trumpft hierbei mit einem 750 PS starken 6,5-Liter-Sauger-V12 auf. Permanenter Allradantrieb und ein 7-Gang-ISR-Getriebe bringen den 1.490 Kilogramm schweren Wagen mühelos auf 350 km/h. Der Anschaffungspreis ist seinerzeit mit 3 Millionen Euro plus Steuern im Vergleich zu den teuersten Autos der Welt erschwinglich. Dafür erhält der finanziell potente Käufer die eigens entwickelte Farbe „Rosso Veneno“, die an das Blut erinnert, dass sowohl Torero als auch Stier an diesem Tag vergossen. Das Design aus Carbonelementen, Leder und Lack lässt den Supersportler aus dem Jahr 2013 zu einem echten Prachtstück werden.

Platz 5: Koenigsegg CCXR Trevita

Schweden ist eigentlich für Elche und Ikea bekannt, nicht für Sportwagen der Superlative. Christian von Koenigsegg wollte das 1994 ändern. Seine kleine Automanufaktur im Süden des Landes, in der nur rund 100 Mitarbeiter Supersportwagen der Sonderklasse fertigen, ist seither ein Geheimtipp für Autosammler aus aller Welt. Das Hauptaugenmerk der Marke liegt auf geringem Gewicht, hoher Motorleistung und hochwertigen Materialien. Mit 1.180 Kilogramm Leergewicht, 1.018 PS bei 7.200 Umdrehungen und komplett handgefertigten und montierten Bauteilen ist der CCRX Trevita das Flaggschiff der Manufaktur. Eine Besonderheit im Milieu der Supersportler: Sein 4,7-Liter-V8-Biturbo-Motor wird mit Bioethanol betrieben. Ein manuelles Sechsganggetriebe bringt die Power des Mittelmotors dann endgültig auf den Asphalt. Der Schwede von 2008 ist angesichts seiner extremen Limitierung auf zwei Exemplare mit 4,45 Millionen Euro sogar vergleichsweise günstig. Die geheime Sonderlackierung, die die Carbonfasern wie Diamanten schimmern lässt, verlieh ihm den Beinamen „Diamant auf Rädern“.

Platz 4: Bugatti Divo

Auf Basis des Bugatti Chiron hat der 2018er Bugatti Divo alles, was einen richtigen Straßenrennsportler ausmacht. Zunächst hat Bugatti das Chiron-Design verändert und den Seriensportwagen mächtig auf Diät gesetzt. 35 Kilogramm weniger und ein durch diverse Spoiler erhöhter Abtrieb ermöglichen dem Coupé, bei gleicher Motorisierung eine bessere Beschleunigung zu erzeugen. Diese Motorisierung, ein 8-Liter-W16-Mittelmotor, leistet 1.500 PS mit 1.600 Newtonmeter Drehmoment. Das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit Allradantrieb bringt diese gewaltigen Zahlen über extrem leichte Carbonräder dorthin, wo sie gebraucht werden: die Straße. Das Tribut an den Rennfahrer Albert Divo ist auf 40 Exemplare limitiert. Selbst der horrende Grundpreis von 5 Millionen Euro schreckte die Käuferschaft nicht ab und die Limited Edition war direkt ausverkauft.

Platz 3: Rolls Roye Sweeptail

Mühevolle Handarbeit, 4 Jahre Fertigungszeit und 13 Millionen Euro brutto sind die Eckpfeiler der Luxuskarosse, die wir ihnen jetzt vorstellen. Der Rolls Royce Phantom war einem britischen Yachtensammler und Geschäftsmann noch nicht exklusiv genug. Er ließ den 450.000 Euro teuren Wagen ab Werk für opulente 11 Millionen Euro komplett umbauen und hat nun seit 2017 den teuersten Rolls Royce der Welt in seiner Garage stehen.

Der Rolls Royce Sweeptail im Stil der 1920er und 1930er Jahre, ließ beim Fertigungsprozess seine Rücksitze und Türen zugunsten eines bootsähnlichen Hecks zurück. Der zum Zweisitzer umfunktionierte Wagen erhielt zudem ein großes Panoramadach und eine maritime Innenausstattung in Form von polierten Hölzern im Heckbereich. Das einzige original erhaltene Karosserieblech ist die Motorhaube. Unter dieser leistet ein V12-Motor mit 6,75 Litern Hubraum seinen Dienst; 453 Pferdestärken pressen sich durch das 8-Gang-Automatikgetriebe auf die Erde und treiben das Einzelstück trotz seines hohen Gewichtes in 5,6 Sekunden auf 100 km/h.

Platz 2: Pagani Zonda HP Barchetta

August 2017 – die italienische Automobilmanufaktur Pagani stellt den krönenden Abschluss ihrer 18-jährigen Zonda-Reihe vor. Das Fahrzeug ist momentan mit 15 Millionen Euro das zweitteuerste Auto der Welt. Nur zwei passionierte Sammler kamen jedoch in den Genuss, diese Summe ausgeben zu dürfen. Die Reihe ist auf drei Exemplare limitiert, mit einem Exemplar des Luxuswagens beschenkte sich Horacio Pagani, der argentinische Gründer des italienischen Automobilherstellers, aber selbst. Der Zonda HP Barchetta, ein Mittelmotor-Roadster der Sonderklasse betört mit einem 7,3-Liter-V-12-Sauger. Der M120-Motor stammt ursprünglich aus dem Mercedes AMG und überträgt per manuellem Sechsganggetriebe die 760 Pferdestärken auf den Asphalt. Besonders auffällig ist, neben der Karbon-Titan Struktur und der extrem niedrigen Scheiben (der Schönwetterwagen verzichtet auf ein Dach), die serienmäßige Lackierung der Felgen. Diese sind auf der linken Seite in Silber gehalten, rechts allerdings blau lackiert.

Platz 1: Bugatti La Voiture Noir

Der 4. Bugatti Typ 57 SC Atlantic aus dem Privatbesitz des Meisters Bugatti ging im zweiten Weltkrieg verloren. Das verschollene Modell inspirierte den französischen Hersteller zum 110. Firmenjubiläum, eine Hommage an das legendenumwobene Fahrzeug zu erschaffen. Dieses – würde es heute gefunden werden – wird auf den theoretischen Wert von 100 Millionen Euro geschätzt. Seine drei Brüder sind heute noch erhalten und unbezahlbare Sammlerstücke.

Mit der modernen Interpretation der Ikone übertrifft Bugatti nun jeden jemals erzielten Verkaufspreis für einen Neuwagen. Diese Skulptur eines Autos vereint die zeitlose Eleganz des Atlantic mit der Moderne des Chiron. Schwarzes Sichtcarbon, LED-Scheinwerfer, Designfelgen und moderne Motorisierung treffen auf ein deutlich runderes Heck und höher ausgestellte Kotflügel als beim Chiron. Der Wegfall der ovalen Seitenlinie des Chiron und der senkrechte Frontscheibenwischer erinnern an das Originaldesign, ohne betagt zu wirken.  Das teure Einzelstück musste nicht lange auf einen Käufer warten. Selbst der – im Vergleich eher gewöhnliche – Serienmotor des La Voiture Noir mit 1.500 PS und 1600 Newtonmeter Drehmoment bei 8 Litern Hubraum, schreckte den Bugatti-Enthusiasten nicht davon ab, mit 16 Millionen Euro brutto ein Zeugnis seiner Liebe zu der Edelmarke abzulegen.

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