Elon Musk fragt Betriebserlaubnis an 18.11.2016, 09:55 Uhr

Tausende Satelliten von SpaceX sollen Internet in alle Welt bringen

Nur per Satellit wird sich das World Wide Web wirklich weltweit verbreiten lassen. Bei den Plänen dafür ist Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk mal wieder weit vorne: Er hat jetzt einen Antrag gestellt, über 4.000 Satelliten ins All schießen zu dürfen. Das sind mehr als drei Mal so viele, wie sich derzeit dort befinden.

SpaceX will ganz groß ins Internetgeschäft einsteigen: 4.425 Satelliten sollen ins All geschickt werden und das Surfen im World Wide Web auch Menschen in entlegenen Regionen ermöglichen. Um die Betriebserlaubnis für dieses Mega-Projekt hat Elon Musk jetzt bei der Kommunikationsbehörde FCC angefragt. 

SpaceX will ganz groß ins Internetgeschäft einsteigen: 4.425 Satelliten sollen ins All geschickt werden und das Surfen im World Wide Web auch Menschen in entlegenen Regionen ermöglichen. Um die Betriebserlaubnis für dieses Mega-Projekt hat Elon Musk jetzt bei der Kommunikationsbehörde FCC angefragt. 

Foto: SpaceX

Um genau zu sein sind es 4.425 Satelliten für die Elon Musk mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX bei der zuständigen US-Regulierungsbehörde FCC um Betriebserlaubnis gebeten hat. Sie sollen dank des dichten Netzes und extrem starker Antennen das Internet für alle bringen.

Nicht kleckern, sondern klotzen: Visionär und Milliardär Elon Musk hat immer große Pläne wie die Besiedelung des Mars. Auf der Erde will er jetzt das Internet für Alle vorantreiben. Und dafür mehr als drei Mal so viele Satelliten ins All schicken, als sich dort zur Zeit befinden.

Nicht kleckern, sondern klotzen: Visionär und Milliardär Elon Musk hat immer große Pläne wie die Besiedelung des Mars. Auf der Erde will er jetzt das Internet für Alle vorantreiben. Und dafür mehr als drei Mal so viele Satelliten ins All schicken, als sich dort zur Zeit befinden.

Foto: SpaceX

Die Pläne klingen durchaus konkret. Die künstlichen Trabanten sollen in einer Entfernung zwischen 1.150 und 1.275 Kilometern die Erde umkreisen – und damit relativ nah im Vergleich zu den meisten Satelliten. Jeder sei so groß wie ein Kleinwagen, aber nur halb so schwer, heißt es in dem Antrag. Exakte Darstellungen der Umlaufbahnen und der Empfängerstrukturen am Erdboden sind ebenfalls enthalten.

200 Mal schneller surfen als heute?

Das neue Netz würde damit alleine etwa drei Mal so viele aktive Satelliten umfassen wie es nach Schätzungen derzeit im Orbit gibt. SpaceX kündigt an, dass das System sowohl für private Nutzer, als auch für Unternehmen, Institutionen und Regierungsstellen „eine breite Palette an Breitband- und Kommunikationsdiensten“ bieten werde. Sie alle könnten dann von einer gegenüber heute fast 200 Mal höheren Surfgeschwindigkeit profitieren.

Stabilität durch Kontakt zu mehreren Satelliten

SpaceX setzt hier vor allem auf eine Weiterentwicklung der so genannten „phased array“-Technologie, die eine extrem starke Richtwirkung von Antennen zulässt. Dadurch soll es möglich werden, dass jederzeit mehrere Satelliten von einem einzigen Ort auf der Erde aus angesprochen werden können, und das sorge dann für größtmögliche Stabilität. Außerdem will das Unternehmen über optische Techniken die Satelliten untereinander vernetzen.

Die SpaceX-Satelliten sollen in einer Entfernung zwischen 1.150 und 1.275 Kilometern die Erde umkreisen – und damit relativ nah im Vergleich zu den meisten Satelliten.

Die SpaceX-Satelliten sollen in einer Entfernung zwischen 1.150 und 1.275 Kilometern die Erde umkreisen – und damit relativ nah im Vergleich zu den meisten Satelliten.

Foto: SpaceX

Schon in gut zwei Jahren will SpaceX das Satellitenprogramm offenbar starten. Wie weit dann Google oder Facebook als Investoren an dem Projekt beteiligt sein werden, ist noch unbekannt. Facebook wollte schon im September einen Satelliten mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ins All schießen lassen, aber Mark Zuckerberg reagierte öffentlich ziemlich wütend, als die kurz vor dem Start explodierte. 

So normal das Internet für uns ist, so fremd ist es doch immer noch für die Mehrheit der Weltbevölkerung. Mehr als vier Milliarden Menschen haben bis heute keinen regelmäßigen Zugang zum World Wide Web. Global Player wie Google und Facebook wollen das schon lange ändern, in dem sie die Datenversorgung über Satelliten sicherstellen.

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