Design geschützt 29.01.2016, 15:18 Uhr

Das sind die schönsten Apple-Läden der Welt

Apple Stores sind einfach spektakulär. Nicht alle, aber viele. Seit Apple-Gründer Steve Jobs 2001 den ersten eigenen Store in Virginia eröffnete, sind Filialen hinzugekommen, die nur Aahs und Oohs auslösen. Zum Beispiel der Store in Istanbul. Und der an der Fifth Avenue. Welche der fast 500 Stores sind die schönsten? Wir finden diese …

Apple Store in Istanbul: Man kann sich wirklich streiten, ob Istanbul oder der New Yorker Store an der Fifth Avenue die spektakulärsten Apple-Läden der Welt sind. Spektakulär sind beide. Und die anderen auch, die wir Ihnen vorstellen wollen.

Apple Store in Istanbul: Man kann sich wirklich streiten, ob Istanbul oder der New Yorker Store an der Fifth Avenue die spektakulärsten Apple-Läden der Welt sind. Spektakulär sind beide. Und die anderen auch, die wir Ihnen vorstellen wollen.

Foto: Apple

Apple Store in Istanbul: Man kann sich wirklich streiten, ob Istanbul oder der New Yorker Store an der Fifth Avenue die spektakulärsten Apple-Läden der Welt sind. Spektakulär sind beide. Und die anderen auch, die wir Ihnen vorstellen wollen.

Foto: Apple

Der Apple Store in Istanbul war der erste, den das Büro von Stararchitekt Norman Foster entwickelt hat. Der Store liegt unter dem zentralen Platz im neuen Einkaufsviertel Zorlu, der Kubus aus Glas bildet den spektakulären Eingang.

Foto: Foster & Partners

Über eine Glastreppe geht es vom Eingang des Apple Stores in Istanbul in die unterirdischen Räume.

Foto: Foster & Partners

Apple Store an der Fifth Avenue in New York: Wie in Istanbul bildet ein riesiger Glaskubus den Eingang zum Laden. Für die Verbindung der großen Glasflächen hat Apple eigens eine minimalistische Verbindungstechnik aus Stahl entwickeln lassen. 

Foto: Apple

Apple Store Berlin am Kurfürstendamm: Das Geschäft ist sicher das schönste in Deutschland. Der Laden liegt im denkmalgeschützten Haus Wien. Das wunderschöne Haus wurde 1912-1913 im Stil des Wilhelminischen Klassizismus mit tempelähnlicher Fassade gebaut. Es beherbergte eines der ersten Lichtspielhäuser Berlins. Das Kino war im Jahr 2000 geschlossen worden.

Foto: Apple

Auch innen ein Schmuckstück: der Apple Store am Kurfürstendamm in Berlin.

Foto: Apple

Sehr zurückhaltend passt sich Apples Pariser Store dem historischen Gebäude an: Direkt an der berühmten Pariser Oper liegt der Laden. Auch die Apfel-Logos sind deutlich kleiner als üblich.

Foto: Apple

Ja, das ist ein Fachgeschäft für Computer: Apple Store Paris an der Oper.

Foto: Apple

Allein vier Apple Stores gibt es in Shanghai. Den schönsten gibt es wegen seines runden Glasgebäudes im neuen Stadtviertel Pudong.

Foto: Apple

Doch New York hat noch einen weiteren faszinierenden Apple Store zu bieten: Offen in der Grand Central Station gibt es einen Laden. Mitten in der Bahnhofshalle kann man die Computer ausprobieren – und hat doch nur Augen für das faszinierende Bahnhofsgebäude.

Foto: Apple

Der Apple Store in der New Yorker Grand Central Station ist direkt in der Bahnhofshalle untergebracht.

Foto: Apple

Beste Lage, tolles Gebäude: der Apple-Laden Hamburg am Jungfernstieg.

Foto: Apple

Auch in Hamburg gibt es die typische Glastreppe.

Foto: Apple

Auch das ist wirklich ein Apple Store: der Laden an der Madison Avenue in New York.

Foto: Apple

Das ist wirklich ein Computer-Laden und kein historischer Lesesaal: Interieur des Apple Stores an der Madison Avenue in New York. 

Foto: Apple

Ähnelt einem Kunst-Pavillon: der Apple Store in Aix-en-Provence.

Foto: Apple

Besonders edel: der Apple Store in Florenz.

Foto: Apple

Apple Store am Plaza de la Puerta del Sol in Madrid.

Foto: Apple

Der Apple Store in der Regent Street in London.

Foto: Apple

Apple hat mehrere spektakuläre Shops in China. Einer davon ist der West Lake Store in Hangzhou.

Foto: Apple

Apple Store in Brisbane in Australien: Das historische Gebäude stammt aus den 1930-er Jahre.

Foto: Apple

Sie werden es kaum glauben: Das Design der Apple Stores ist geschützt. Apple hat die Gestaltung seiner Läden mit den streng geometrisch aufgestellten Holztischen, den Glastreppen, der Präsentation seiner Produkte erstmals 2010 in den USA schützen lassen. Steve Jobs selbst hatte das Ladendesign gemeinsam mit dem US-Marketingmanager Ron Johnson entworfen.

Apples Store-Design ist geschützt

Es folgte der Schutz auch in anderen Ländern. Als das Deutsche Patentamt in München den Schutz ablehnte, entschied der Europäische Gerichtshof 2014, dass der Schutz des Ladendesigns auch in Europa zulässig ist. Die EuGH-Richter entschieden, dass die Apple Stores von den Kunden dank ihres Designs eindeutig der Marke zugeordnet werden können. Und deshalb sei das Ladendesign auch schützbar.

Apple hat die Präsentation von Computer revolutioniert. Wurden früher PCs eher in hässlichen Regalen unter Neonlicht angeboten, wird inzwischen die von Apple eingeführte Präsentation von Computern fast als Kunstwerke hemmungslos kopiert. Selbst Microsoft, eigentlich eine Software-Schmiede und kein Computerbauer, hat inzwischen eigene Stores, die sich Apple als Vorbild genommen haben. Und inzwischen präsentiert Microsoft dort auch eigene Smartphones und Tablets.

Alle Läden sollen groß sein: mit Glastreppen und Platz für Konzerte

Grundkonzept aller Läden: Sie müssen groß sein. Es geht nicht darum, ein paar Computer und iPhones zu verkaufen. Die Geräte werden als wertvolle Objekte in Szene gesetzt. Die Atmosphäre der Läden ist so, dass man gerne immer wieder zurück kommt. Die Größe der Läden ist auch deshalb wichtig, weil Steve Jobs dort nicht nur verkaufen wollte. Die Apple Stores sollen auch Raum für Veranstaltungen und Konzerte sein.

Beste Lage, tolles Gebäude: der Apple-Laden Hamburg am Jungfernstieg.

Beste Lage, tolles Gebäude: der Apple-Laden Hamburg am Jungfernstieg.

Foto: Apple

Typisch für Apple Stores sind aber auch die riesigen Glasfronten mit dem Logo. Dazu hat Apple eigens minimalistische Stahlverbindungen entwickeln lassen, um die riesigen Glasflächen nicht zu stören. Besonders beeindruckend sind der Glaskubus des Apple Stores in Istanbul, der Glaseingang des Stores auf der Fifth Avenue in New York und das runde Glasportal des Stores in Shanghai.

Glaskonstruktion stammen vom deutschen Hersteller Seele

Und wer baut so etwas? In Sachen Glas vertraut Apple auf den mittelständischen Glasbaubetrieb Seele aus Gersthofen in der Nähe von Augsburg. Die haben zum Beispiel den Kubus an der Fifth Avenue in New York gebaut oder den Apple Store in Hamburg, den größten Europas.

Und wie gut die Läden laufen, zeigt eine Statistik des Marktforschers eMarketer aus dem Jahr 2014. Demnach erreichen die Apple-Läden die höchsten Umsätze pro Quadratmeter aller US-Retailer. Sie werden die Summe nicht glauben: Demnach setzt Apple pro Quadratfuß 4551 $ um. Das macht umgerechnet auf Quadratmeter knapp 49.000 $. 

Apple baut aber nicht nur besonders schöne Läden. Derzeit baut Apple auch das teuerste Gebäude der Welt. Es ist die neue Konzern-Zentrale in Cupertino. Was sie kostet und wie groß sie ist, lesen Sie hier.

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