Apple

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Foto: panthermedia.net/blackzheep

Der Name Apple ist heute jedem ein Begriff. Das Unternehmen aus dem Kalifornischen Cupertino bietet Hard- und Software aus eigener Herstellung. Nutzer legen dabei großen Wert auf das Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Komponenten und dem Fokus auf das Design. Erfahren Sie hier mehr zur Geschichte von Apple, den zahlreichen Produkten und Services des Unternehmens und die besonderen Designmerkmale des Konzerns.

Die Geschichte von Apple

Apples Unternehmensgeschichte beginnt am 01. April 1976 mit der Entwicklung des Apple I durch Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne. Ein durchschlagender Erfolg bleibt dem ersten Computermodell aus dem Hause Apple jedoch verwehrt. Insgesamt gehen 200 Exemplare über die Ladentheke. Erst ein Jahr später gelingt der Durchbruch, mit der Veröffentlichung des Nachfolgers Apple II. Das Besondere an dem Rechner, der sich zum bis dato erfolgreichsten Microcomputer entwickelte, war seine Konstruktion als offenes System. Auf die Veröffentlichung des Apple II folgt ein erweitertes Modell und anschließend eine Zeit der internen Entwicklung. Unter anderem entsteht hier die Grundlage für den Mac und seine grafische Benutzeroberfläche. Maßgeblich dafür verantwortlich ist Xerox Parc. Die Forschungseinrichtung experimentiert Ende der 70er Jahre an grafischen Benutzeroberflächen.

Die grafische Oberfläche von Mac OS

Die Erkenntnisse aus dieser Forschung kann Apple 1983 mit der Veröffentlichung des Apple Lisa für sich nutzen. Es handelt sich um den ersten Computer, der mit Maus und Tastatur bedient wird. Mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung kommen die Teams hinter Lisa und hinter dem weiterhin in Arbeit befindlichen Mac zusammen, um die Entwicklung beider Systeme voranzutreiben. Zur Veröffentlichung des Mac startet Apple mit dem Werbespot „1984“ eine Kampagne, die neben einem Preisgewinn in Cannes während des Superbowl ausgestrahlt wird. Die Bekanntheit des Unternehmens nimmt dadurch bei vergleichsweise geringen Investitionen stark zu. Da sich der Mac zum Start (in Ermangelung an passender Software) nicht zu einem Erfolg entwickelte, erscheinen weitere Apple-II-Varianten. Infolge des ausbleibenden Erfolges wird Chef Steve Jobs im Jahr 1985 aus dem Unternehmen gedrängt und gründet anschließend NeXT. Bei Apple folgt die Einstellung des Lisa und die Entwicklung weiterer Mac-Modelle. In den folgenden Jahren und bis zum Ende der 90er Jahre erscheinen zahlreiche Hard- und Software-Produkte, die sich jedoch nicht zu wirtschaftlichen Durchbrüchen entwickeln. Bei der Suche nach einem neuen System kommt Apple 1997 auf Jobs Unternehmen zurück, übernimmt NeXT und nutzt OpenStep als Basis für ein von Grund auf neu entwickeltes System. Steve Jobs kehrt auf diesem Weg als Berater ins Unternehmen zurück. Eine neue Version von Mac OS entsteht und löst das betagte System 7 ab, welches bis zu diesem Zeitpunkt auf den Macs zum Einsatz kommt.

Die Rückkehr von Steve Jobs

Mac OS 8 auf Basis von OpenStep ebnet den Weg für den Aufstieg von Steve Jobs zum CEO des Unternehmens. Jobs erste Amtshandlung ist eine Verschlankung des Portfolios. Einflussreiche Produkte wie der iMac stammen aus dieser Zeit. Gemeinsam mit dem iBook, welches 1999 erscheint bilden die Geräte die Grundlage für die zukünftigen Erfolge des Unternehmens. Hier legt das Unternehmen erstmals einen klaren Fokus auf die Arbeit von kreativen Profis und Semi-Profis und baut diese Stärken konsequent weiter aus. In den 2000ern kommt zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte ein eigenes Einzelhandelskonzept zum Tragen.

Apple Stores als neuer Verkaufskanal

Mit den entsprechenden Anstrengungen beginnt Steve Jobs bereits 1997. Zu dieser Zeit ist er auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, den Verbrauchern die Produkte des Unternehmens näher zu bringen. Als Tim Cook im Jahr 1998 zum Senior Vice President for Worldwide Operations wird, beginnt das Unternehmen mit der Trennung von zahlreichen Handelspartnern und untersucht gleichzeitig die Möglichkeiten für eigene Ladengeschäfte. Außerdem startet man ein Programm für autorisierte Händler, um die Aufmerksamkeit von Kunden auf die Apple-Computer zu lenken. Am 15. Mai 2001 folgt die feierliche Ankündigung eines ersten Apple Stores in Tysons, in Virginia. Zeitgleich mit einem zweiten Store in Glendale öffnet der Store wenig später seine Türen und wird auf Anhieb zum Erfolg. Überzeugen soll dabei die Gesamtheit des Angebots. Eine Mischung aus Service, Atmosphäre und Unterhaltung. Mit einer Neugestaltung im Jahr 2016 und einer Erweiterung im darauffolgenden Jahr kommen mit Plaza-Locations kleine Parks bei einigen Stores, Seminare und mehr hinzu. All dies dient als Rahmen für die zahlreichen Produkte des Unternehmens.

Die Produkte von Apple

Der Mac ist der Grundpfeiler des heutigen Apple-Portfolios und Computer spielen bis heute eine wichtige Rolle für Apple. Dies zeigt sich bei mobilen Macs wie dem MacBook und stationären Rechnern. Neben dem bereits bekannten iMac in unterschiedlichen Varianten sind Power Mac bzw. Mac Pro bekannte Rechner des Unternehmens. Einen neuen Markt erschließt Apple allerdings 2007 mit der Veröffentlichung des iPhones. Das Smartphone entwickelt sich schnell zu einem wichtigen Produkt für das Unternehmen. Mit dem iPad kommt 2010 schließlich ein Tablet hinzu, welches sich mit dem iPad Pro zu einer Alternative zu den Macs des Unternehmens entwickelt. Mit dem Betriebssystem iPad OS 14 kommt hierzu sogar eine Maus-Unterstützung hinzu. Was alle Produkte jedoch verbindet ist die Verbindung von Design und Nutzbarkeit bei Hard- und Software.

Was macht das Design der Produkte aus?

Was heute als Design von Apple-Produkten bekannt ist, nimmt seinen Anfang mit der Rückkehr von Steve Jobs im Jahr 1997. Jobs entscheidet sich zur Einstellung von Designer Sir Jonathan Ive. Er verbindet das All-in-one-Design vorheriger Macs mit außergewöhnlichen Farben und Formen. In der folgenden Zeit tritt farbiges Plastik zunehmend in den Hintergrund. Heute bestehen die meisten Produkte aus Aluminium in unterschiedlichen Farben in Kombination mit schwarzen Elementen. Der hohe Grad an Präzision und Integration zeichnet das Design ebenso aus, wie eine Reduktion auf das Nötigste.

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