Neue Funktionen geplant 14.03.2023, 07:00 Uhr

Apple: Airpods sollen Hörgeräte ersetzen

Musik hören und telefonieren – dafür sind die Apple AirPods gemacht. Insider wollen erfahren haben, dass der Hersteller mit den kleinen Ohrsteckern in den kommenden zwei Jahren noch mehr vorhat: Die Airpods sollen offiziell zu praktischen Hörhilfen werden.

iPhone, Apple Watch und AirPods

Neue Funktionen sollen dazu beitragen, dass iPhone, Apple Watch und AirPods gemeinsam mehr Gesundheitsdaten zur Verfügung stellen.

Foto: Apple Inc.

Apple setzt bei den eigenen Geräten vermehrt auf Funktionen für eine bessere Gesundheit. Für die neue Apple Watch soll es eine Blutdruckmessfunktion geben. Ein Sensor und passende Softwarefunktionen könnten dann künftig feststellen, ob die Person, die die Uhr trägt, an Bluthochdruck leidet. Konkrete Messwerte des Blutdrucks werden wohl nicht erfasst, es soll eher ein Trend dargestellt werden – verbunden mit einer Warnung, falls der Blutdruck zu hoch liegt. Auch eine Funktion, um die Blutzucker-Werte zu ermitteln, ist seit einiger Zeit im Gespräch. Über die Apple Watch soll das ohne Einstich in die Haut gelingen.

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Medikamente lassen sich nach einem der letzten Updates über das iPhone bereits managen und die AppleWatch erinnert dann an die Einnahme. Auch hier sind nach Insiderinformationen Erweiterungen geplant. Für die nächste Generation der Apple Watch soll zum Beispiel ein Sensor im Gespräch sein, der die Körpertemperatur misst. Damit könnte die Uhr sogar die Familienplanung unterstützen. Nun gibt es Hinweise, dass Apple im nächsten oder übernächsten Jahr auch die AirPods um weitere Funktionen erweitern möchte. Ziel sei es, diese Reihe „zu einem Gesundheitswerkzeug zu machen“, wie der Bloomberg-Reporter Mark Gurman zitiert wird.

Apple beantragt Gesundheitszulassung für AirPods

Und was ist bei Ohrsteckern beziehungsweise Kopfhörern naheliegender, als die Funktion des Hörens zu unterstützen? Apple plane, die AirPods sozusagen zu einem Hörgerät weiterzuentwickeln. Schon heute gibt es bei den Ohrsteckern Funktionen, die das Hörvermögen verbessern sollen. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit „Live-Mithören“. iPhone, oder iPad dienen dabei als Mikrofon und übermitteln den Ton an die AirPods. So kann man seinem Gesprächspartner zum Beispiel prima folgen, auch wenn die Umgebungsgeräusche extrem laut sind. Eine weitere Funktion: Conversation-Boost. Damit ist es möglich, einen sogenannten Transparenz-Modus zu aktivieren, mit dem man einerseits über die AirPods Musik hören kann, gleichzeitig die Geräusche in der Umgebung noch problemlos mitbekommt. Als zusätzliche Möglichkeit kann man neben dem Transparenz-Modus auch noch die Konversationsverstärkung wählen. Damit kann man den Fokus auf eine Person legen, mit der man spricht. Das soll das Hörvermögen in direkten Gesprächen verbessern.

Projekt Titan: Steht das Apple-Auto in den Startlöchern?

Apple arbeitet derzeit daran, diese Funktionen auch offiziell als gesundheitliches Hilfsmittel oder als Ersatz für Hörgeräte zuzulassen. Die zuständige US-Behörde FDA (U.S. Food and Drug Administration) hat hierzu aber noch kein grünes Licht gegeben. Eine erste Studie von Forschenden der Taiwans National Yang Ming Chiao Tung University und des Taipei Veterans General Hospital ergab durch Stichproben, dass AirPods durchaus audioverbessernde Funktionen aufweisen und damit als adäquate Hörhilfen einzustufen seien.

Neue Sensoren für AirPods geplant – für mehr Gesundheitsdaten

Die neuen geplanten Funktionen für die Apple Watch und auch das Engagement in punkto AirPods zeigen: Apple hat sehr ambitionierte Ziele, die eigenen Produkte vor allem im Bereich der Gesundheit immer weiter zu verbessern und damit den Menschen eine wichtige und nützliche Hilfe im Alltag zu bieten. Dazu passen auch diverse Patentanmeldungen rund um die AirPods, die nach Insidern darauf hinweisen, dass Apple ein detailliertes Fitnessüberwachungssystem auf den Markt bringen könnte. Die Idee:  Mit weiteren Sensoren in den AirPods ließen sich Bewegungsdaten in der Health-App noch besser analysieren.

Spekuliert wird in der Branche über einen biometrischen Sensor, der über den Hautkontakt in Kombination mit Bewegungssensoren dann zum Beispiel die Körpertemperatur, Herzfrequenz, Schweißmenge und weitere Faktoren erfassen kann. Insgesamt sehen Expertinnen und Experten bei Apple den Vorteil, dass durch AirPods, die um solche Funktionen erweitert werden, mehr Datenquellen genutzt werden und dadurch weitere Daten entstehen, die zu einem besseren und genaueren Ergebnis führen. Die ersten Ohrstöpsel mit Funktionen rund um die Gesundheit sind die AirPods nicht. Hier gibt es durchaus schon andere Hersteller, die etwas vorzuweisen haben, zum Beispiel die Ankers Soundcore Liberty 4 oder Amazfits Powerbuds.

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Ein Beitrag von:

  • Nina Draese

    Nina Draese hat unter anderem für die dpa gearbeitet, die Presseabteilung von BMW, für die Autozeitung und den MAV-Verlag. Sie ist selbstständige Journalistin und gehört zum Team von Content Qualitäten. Ihre Themen: Automobil, Energie, Klima, KI, Technik, Umwelt.

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