Erneuerbare Energien

Um die Geschichte der Branche Erneuerbare Energien zu verstehen, muss man einen Blick zurück werfen. Energieverbrauch gestern und heute – an dieser Stelle sei ein kleiner Rückblick in einen privaten Standardhaushalt der 50er Jahre erlaubt.

Einführung

Stromverbrauch gab es für die Beleuchtung der Wohnung und allenfalls für das Betreiben des Radios. Fossile Brennstoffe wie Öl, Kohle und Holz wurden für die Ofenheizung im Winter und zur Zubereitung von Speisen auf dem Holz-/Kohleherd eingesetzt.

Nicht zu vergessen die gute alte Dampflokomotive, die die Waggons zog, die zum Urlaubsort rollten. Das war´s. In den 50er Jahren konnten die Autos, die in einer Großstadtstraße parkten, an einer Hand abgezählt werden. Das Wasser für das Bad in der Zinkwanne wurde im Kessel auf dem Küchenherd erhitzt usw. So lange ist das noch nicht her und der eine oder andere reifere Jahrgang wird sich an das damalige Leben gut erinnern können. Die Energie lieferten Kohle-, Gas-, Öl-, Dampf- und Wasserkraftwerke. Aber bereits nach dem Weltkrieg II kam es durch die fortschreitende Automobilisierung in zunehmendem Maße zu Erdölimporten aus der Golf- und Sahararegion.

Die Geschichte der Branche Erneuerbare Energien

Der Blick in heutige private Haushalte zeigt dagegen mehr oder weniger sinnvolle Stromverbraucher ohne Ende. Daran änderten auch die Ölkrisen in den Siebzieger Jahren wenig. Klar, es gab Entwicklungen, die den Energieverbrauch in speziellen Fällen drosselten. So wurde etwa die einfache Verglasung durch doppelt verglaste Isolierscheiben ersetzt, um den Wärmeverlust einzudämmen. Die Politik ließ nicht locker, mit platten Vorschlägen dem Bürger praktikable Energiesparmaßnahmen aufzuzeigen. An erneuerbare Energien dachte man noch nicht.

Einer dieser Vorschläge, der im Bundestag von einem hochrangigen Politiker vorgetragen wurde, lautete etwa, darauf zu achten, statt zwei halbvolle Waschmaschinen nur eine mit voller Ladung laufen zu lassen. Einzelne Unternehmen gaben sich gleichfalls phantasievoll. So zahlte ein ostwestfälischer Unternehmer den Arbeitskräften, die per Fahrrad zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendelten, Kilometergeld. Insgesamt blieben die Maßnahmen aber ein Tropfen auf den heißen Stein, zumal überwiegend bei den privaten und weniger bei den industriellen Verbrauchern (die weitaus mehr Energie verschlangen) angesetzt wurde.

Beschreibung der Branche Erneuerbare Energien

Um die Abhängigkeiten von den OPEC-Staaten zu reduzieren, erfolgte der Einstieg in die Atomenergie. Atommeiler schossen wie Pilze aus dem Boden. Zudem wurde die heimische Förderung von Erdgas und Erdöl forciert, Erdgas aus der Sowjetunion und Kohle aus Australien importiert. Andere Länder, etwa Japan, versuchten neben dem Bau von Atomkraftwerken mit massiven Kohlekäufen, z.B. im Westen Kanadas, durch Anhäufen fossiler Brennstoffe dem Problem Herr zu werden und Energiequellen zu bunkern. Die Kohle wurde vor den Küsten Japans ins Meer geschüttet.

Ein wirkliches Umdenken in Richtung erneuerbare Energien, um nachhaltig eine Senkung des Energieverbrauches zu erreichen, hat aber in diesem Zeitraum nie stattgefunden. Fakt war, dass weiter fleißig Energie verbraucht wurde, vielleicht etwas bewusster (weil teurer) als früher, aber das Land war weit davon entfernt, zur Energiesparnation zu werden. Das hatte damals wie heute wohl auch damit zu tun, dass sowohl Staat als auch Energieversorger ordentlich an der Energie mitverdienen, an der Preis- und Abgabenschraube zusätzlich fleißig drehen und der Endverbraucher als letztes Glied der Kette zwangsläufig die Zeche zahlt. Nachvollziehbar ist daher das relativ geringe Interesse, diesen Zustand zu verändern.

Erneuerbare Energien: Mit den Grünen kam die Wende

Erst durch die Etablierung der Partei Bündnis90/Die Grünen kam man über das Vehikel Umwelt dazu, grundlegend die Energieerzeugung und -versorgung in Deutschland auf den Prüfstand zu stellen, anzuprangern und etwa den Ausstieg aus der Kernenergie zu fordern. Aber auch Kohlekraftwerke können unter dem Aspekt des austretenden Kohlendioxids und der Endlichkeit der Kohlenvorräte langfristig nicht als Vorbild gelten, obwohl damit der größte Teil des deutschen Stromes erzeugt wird. Erneuerbare Energien schienen die Lösung des Problems zu versprechen und so entstand (wenn auch mit erheblichen staatlichen Subventionen) eine Branche, die sich mit der Entwicklung, der Produktion/Montage, dem Vertrieb, dem Service und der Planung/Beratung von Maschinen und Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme (Geothermie) beschäftigt.

Die Finanzkrise konnte der Branche Erneuerbare Energien weniger anhaben als anderen Branchen. Der Zwang zum Sparen bzw. zu mehr Effizienz führte vielmehr zu einem verstärkten Aufschwung. Die Katastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima und die Einsicht in einen rascheren Ausstieg aus der Atomenergie als ursprünglich geplant, dürften der Branche weitere, entscheidende Wachstumsimpulse geben und zu deren Prosperität beitragen. Mitverantwortlich für das Tempo des Ausbaus der erneuerbaren Energien ist natürlich auch immer die Zusammensetzung der Regierungsparteien.

Branchenportrait

Arbeitsmarktdaten für die Branche Erneuerbare Energien

Vor der Entscheidung, den Berufsweg in der Branche Erneuerbare Energien zu starten oder fortzusetzen, ist es nicht verkehrt, sich anhand von Zahlen, Fakten und Aussagen ein Bild über den aktuellen und zukünftigen Stand der Branche zu verschaffen. Zwar kann ein Fehlgriff nie ausgeschlossen werden und Prognosen können falsch sein, dennoch gilt: Je spezieller die Produkte oder Dienstleistungen einer Branche, je kleiner die Branche und je schlechter ihre Zukunft erscheint, umso größer ist das Karriererisiko. Die Branche bietet dann Berufseinsteigern wenig Karrierepotenzial und sie muss wahrscheinlich früher oder später verlassen werden. Für den gestandenen Ingenieur, der in die Branche wechselt, kann sie im schlimmsten Falle zum Karriereaus führen.
Die Vergangenheit der Branche Erneuerbare Energien ist die eine Seite, die Zukunft die wichtigere. Wohl kaum eine andere Branche birgt so viel Wachstumspotenzial (national und international) wie die Branche Erneuerbare Energien. Keine andere Branche ist aber auch so stark von innen- und außenpolitischen Einflüssen abhängig. Das kurzzeitige Einknicken der Branche im Jahr 2010 war Beweis dafür. Die Branchenprognosen sehen aber sehr gut aus. In den kürzlich veröffentlichten Studien und Expertisen fand die atomare Katastrophe von Fukushima noch keinen Niederschlag. Konkret heißt das, dass die Zukunft der Branche noch wesentlich positiver gesehen werden kann, als dies die nachstehenden Zahlen wiedergeben.

Erneuerbare Energien: Die Zukunft der Branche

Was die Branche Erneuerbare Energien erwartet, wurde in einer Pressekonferenz der EuPD Research zur Primärerhebung „Investitionen der deutschen Erneuerbare Energien-Branche in Fertigungskapazitäten sowie Forschung und Entwicklung“ am 30. März 2011 dargestellt (im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien und Bundesverband Erneuerbare Energien). Demnach erwarten die meisten befragten Unternehmen der Branche bis 2014 ein jährliches Umsatzwachstum von über 10% und wollen ihre Mitarbeiterzahl um jährlich mindestens 5% aufstocken.

Die Produktionskapazitäten beabsichtigen 44% der Unternehmen bis 2014 zu erweitern. Die erwarteten Investitionen der Stromsparte in Produktionskapazitäten stammen zu 95% aus der Photovoltaik- und Windenergieindustrie. Die restlichen Anteile entfallen auf Biogas-, Geothermie- und Wasserkraftunternehmen. Bis zum Jahr 2014 soll in der Stromsparte ein jährliches Wachstum von 3,4% erreicht werden. Für die Wärmesparte (Solarthermie, Biomasse, Wärmepumpen) dürfte die Wachstumsrate jährlich bei knapp 2% liegen.

Interessant für Ingenieure sind die Zahlen für die geplanten Forschungs- und Entwicklungsausgaben der befragten Unternehmen in der Branche Erneuerbare Energien. Im Jahr 2010 wurde bei den betreffenden Betrieben für ca. 1,5 Mrd. Euro geforscht und entwickelt. Davon entfielen 1,3 Mrd. Euro auf die Strom- und 135 Mio. Euro auf die Wärmesparte. Die Ausgaben sollen bis 2014 um jährlich 3,6% steigen. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses werden die Themen stehen: Prozesstechnik, Systemkomponenten, Systemperipherie (BOS – Balance of System). Weniger stark aber dennoch nennenswert dürften die Schwerpunkte folgen: Maschinen- und Anlagenbau, Material, Energieeffizienz, Speicherung.

Erneuerbare Energien: Die Arbeitsmarktsituation

Die obige Studie repräsentiert nur einen Teilausschnitt der gesamten Branche Erneuerbare Energien. 304 von insgesamt 1784 Unternehmen der Branche beteiligten sich daran. Hochrechnungen zur Gesamtbranche befinden sich etwa in der Expertise „Investitionen durch den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland“, die die Prognos AG im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energien e.V., der Agentur für Erneuerbare Energien und der HANNOVER MESSE erstellt hat.

Demnach werden sich die jährlichen Investitionsbeiträge in erneuerbare Energien in Deutschland von 9,9 Mrd. Euro in 2010 auf 18,5 Mrd. Euro in 2020 nahezu verdoppeln und die in erneuerbare Wärmeerzeugungsanlagen von jährlich 3,5 Mrd. Euro auf 9,5 Mrd. Euro in 2020 nahezu verdreifachen. Am meisten werden bei den Stromerzeugungsanlagen die Photovoltaik und die Windenergie profitieren. Danach folgen in großem Abstand Bioenergie, Geothermie und Wasserkraft. Im Wärmebereich werden Investitionen in Wärmepumpen dominieren, gefolgt von Solarthermie und Pelletheizungen. Mit Abstand folgen Tiefengeothermie, Holzhackschnitzel und Bioenergie Prozesswärme.

Forschung für erneuerbare Energien

Das Forschungsvorhaben „Bruttobeschäftigung durch Erneuerbare Energien in Deutschland im Jahr 2010“ dokumentiert in einer ersten Abschätzung (Stand: 18. März 2010) eine Bruttobeschäftigung von 359.900 Personen in 2010. Die Zahl enthält alle direkt in der Herstellung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, dem Betrieb, der Wartung, der Bereitstellung von Brennstoffen beschäftigten Personen sowie die indirekt durch die Nachfrage dieser Bereich nach Vorlieferungen Beschäftigten. Auf die Herstellung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien entfallen 234.100 Personen, die restlichen Personen arbeiten im Brenn- und Kraftstoffbereich.

Rund 73% der Beschäftigten entfallen auf die Stromerzeugung, 20% auf die Wärmeerzeugung und die restlichen auf die Biokraftstofferzeugung. Im einzelnen sehen die Zahlen wie folgt aus: Wind onshore 89.200, Wind offshore 6.900, Photovoltaik 107.800, Solarthermie 11.100, Solarthermische Kraftwerke 2.000, Wasserkraft 7.600, Tiefengeothermie 1.300, oberflächennahe Geothermie 12.000, Biogas 35.100, flüssige Biomasse stationär 2.900, Biomasse Kleinanlagen 36.400, Biomasse Heiz-/Kraftwerke 24.500, Biokraftstoffe 23.100. Geschätzt werden in 2030 rund 500.000 bis 600.000 Menschen in der Branche Erneuerbare Energien arbeiten. Darunter werden sich viele Ingenieure, Techniker und Naturwissenschaftler befinden.

Arbeitsplätze für Ingenieure in der Branche Erneuerbare Energien

Einen guten Einblick in den Arbeitsmarkt der Branche Erneuerbare Energien liefert das Arbeitsmarktmonitoring des Wissenschaftsladen in Bonn. Es liefert Informationen zur Zusammensetzung und den Bedarf der Branche. Aus dem Personalbedarf für das Jahr 2010 (rund 2.500 Positionen) ergab sich folgende Konstellation: Ingenieure 36%, Techniker und Handwerker 31%, Naturwissenschaftler 6%, Sonstige 27%.

Im Zuge des Ingenieurmangels bieten sich in der Branche Erneuerbare Energien verstärkt Chancen für Techniker und Handwerker aber auch für Hochschulabsolventen. Die Nachfrage verteilte sich auf die einzelnen Unterbranchen wie folgt: Solarenergie 1082, Windenergie 677, Bioenergie 202, Geothermie 34, übergreifend 294. Gesucht wurde für folgende Bereiche (Reihenfolge nach Bedeutung): Service/Montage (insbesondere Handwerker und Techniker), Planung/Beratung, Verwaltung, Vertrieb, Produktion, Forschung/Entwicklung, Management, Finanzen, Presse/Marketing.

Erneuerbare Energien: Bedeutung des verdeckten Arbeitsmarktes

Die Zahl der Stellenangebote gibt nur ansatzweise die Zahl der wirklich zu besetzenden Stellen der Branche Erneuerbare Energien wieder. In schwierigen Arbeitsmarktzeiten rechnen die Unternehmen mit vielen Initiativbewerbungen, die zu Stellenbesetzungen führen. Zudem werden Vakanzen oft unternehmensintern besetzt. Diese Stellen treten am Arbeitsmarkt nicht in Form von Jobanzeigen in Erscheinung.
Die Bewerberpräferenzen lassen sich nicht genau ermitteln. Die Branche Erneuerbare Energien verteilt sich in der Datenbank von ingenieurkarriere.de auf verschiedene andere Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau, Energieerzeugung, Verfahrenstechnik usw. Aufgrund von Aussagen der Ingenieure kann aber auf ein erhebliches Interesse an der Branche geschlossen werden. Wer möchte nicht am Erhalt der Umwelt und einer sicheren Energieversorgung mitarbeiten? Hier eröffnet sich für Hochschulabsolventen und gestandene Ingenieure eine weitere Sinnkomponente ihres beruflichen Daseins. Das Interesse erlischt allerdings sehr oft, wenn in der Branche Gehaltsverhandlungen geführt werden.

Erfolgsaussichten für Bewerbungen in der Branche Erneuerbare Energien

Aufgrund des eher hohen Interesses an der Branche Erneuerbare Energien fällt die Kandidatenkonkurrenz entsprechend hoch aus. Doch nicht jeder im Beruf stehende Ingenieur bekommt ein derartig attraktives Gehalt geboten, dass sich ein Branchenwechsel lohnt. Andere Ingenieure könnten einen Branchenwechsel nur durch Inkaufnahme finanzieller Abstriche realisieren. Hinzu kommt, dass oftmals die Standorte, an denen Hersteller und Zulieferer der Branche sitzen, nicht unbedingt zu den attraktivsten zählen. In der Summe bleiben eher wenige „Idealisten“ übrig, die letztlich ihre Unterschrift unter den Arbeitsvertrag setzen.

Einige Unternehmen der Branche Erneuerbare Energien

Hier ein kleiner Auszug von Unternehmen der Branche:

  • AMBAU GmbH – ambau.com – Stahlrohrtürme, Stahlfundamente für WEA
  • AREVA Wind GmbH – arevawind.com – Windenergieanlagen Offshore
  • Availon GmbH – availon.eu – Service, Betreuung, Optimierung von WEA
  • Bosch Solar Energy AG – bosch-solarenergy.de – Solarzellen, Module
  • Eickhoff Antriebstechnik GmbH – eickhoff-bochum.de – Getriebe für WEA
  • ENERCON GmbH – enercon.de – Windenergieanlagen (WEA)
  • EnviTec Biogas AG – envitec-biogas.de – Planung, Herstellung, Inbetriebnahme Biogasanlagen
  • Erdwärmeprofis GmbH & Co. KG – erdwaermeprofis.de – Geothermiebohrer
  • FLABEG Holding GmbH – flabeg.com – Solarrinnenkollektoren (Glasindustrie)
  • JUWI Holding AG – juwi.de – Planung, Projektierung, Finanzierung von Solarprojekten,
  • Betreiben von regenerativen Anlagen
  • Parker Hannifin GmbH – parker.com – Antriebs- und Steuerungstechnologie, Systemlösungen für WEA
  • Q-CELLS SE – q-cells.com – Photovoltaikanlagen
  • REpower Systems AG – repower.de – Windenergieanlagen (WEA)
  • Scheuten Solar Germany GmbH – scheutensolar.com – Zellen, Module (Photovoltaik)
  • SMA Solar Technology AG – sma.de – Wechselrichter Solar, Wind, Brennstoffzellen
  • Stoltenberg Energie GmbH – stoltenberg-energie.de – Erdwärme, Wärmepumpen
  • VOITH Industrial Services Wind GmbH – voithindustrialservices.de/wind – Wartungs- und Servicedienstleistungen für WEA
  • ZENT-FRENGER Gesellschaft für Gebäudetechnik mbh – zent-frenger.de – Technik zur Nutzung von umweltfreundlicher oberflächennaher Geothermie

Gliederung der Branche Erneuerbare Energien

Die Gesamtzahlen der Unternehmen, Beschäftigten und Umsätze sind interessant. Sie lassen eine generelle Aussage zur Bedeutung der Branche Erneuerbare Energien und dem daraus folgenden Karrierepotenzial zu. Letztlich entscheidet aber die Homogenität der Unterbranchen darüber, welches Karrierepotenzial wirklich in der Branche für den speziellen Ingenieur vorhanden ist. Bei großer Homogenität der Produkte, Dienstleistungen, Werkstoffe und Technologien ist das Potential an Arbeitgebern für einen eventuell beabsichtigten oder erforderlichen Stellenwechsel höher als bei heterogener Vielfalt. Natürlich spielt auch die Größe der jeweiligen Unterbranche eine Rolle. Je größer die Unterbranche desto höher das Potenzial.

Unterbranchen
Die Branche Erneuerbare Energien lässt sich in verschiedene Unterbranchen gliedern, wobei im grundsätzlich zwischen der (größeren) Stromsparte und (wesentlich kleineren) Wärmesparte zu unterscheiden ist.

Stromsparte:

  • Photovoltaik
  • Windenergie
  • Biogas
  • Geothermie
  • Wasserkraft

Wärmesparte:

  • Solarthermie
  • Biomasse
  • Wärmepumpen
  • Pelletheizungen

Erneuerbare Energien: Vor- und nachgelagerte Branchen

Zudem ist es wichtig, sich mit vor- und nachgelagerten Branchen zu beschäftigen. Vorgelagerte Branchen beliefern die betrachtete Branche Erneuerbare Energien mit Produkten, Dienstleistungen, Werkstoffen, Technologien usw. Nachgelagerte Branchen sind hingegen die abnehmenden Branchen der Erneuerbaren Energien. Die Überlegungen sind daher wichtig, um festzustellen, wie einfach es ist, die Branche wieder zu verlassen. Je größer die vor- und nachgelagerten Branchen sind, desto eher besteht die Wahrscheinlichkeit, hier den Berufsweg fortsetzen zu können.

Die vorgelagerten Branchen sind sehr umfangreich. Teilweise ist es kaum zu unterscheiden, ob ein Zulieferer im Grunde schon der Branche Erneuerbare Energien zuzurechnen ist oder z.B. letztlich in die Branche Armaturen/Pumpen/Verdichter, Maschinen- und Anlagenbau, Verfahrenstechnik etc. gehört.

  • Agrarwirtschaft/Forstwirtschaft
  • Anlagenbau
  • Bau/Bauindustrie
  • Rohstoffe
  • Chemische Industrie
  • Consulting/Beratung
  • Elektronik/Mess- u. Regeltechnik/Halbleiter
  • Elektrotechnik/Automatisierungstechnik
  • Handel/Banken/Versicherungen
  • Kunststoffindustrie
  • Armaturen/Pumpen/Verdichter
  • Holzbe- und Holzverarbeitung
  • Verfahrenstechnik
  • Metallverarbeitung
  • Technische Dienstleistungen
  • Die nachgelagerten Branchen sind im Grunde die Branchen, denen die späteren Besitzer/ Betreiber der Anlage angehören.
  • Private Haushalte
  • Energieversorgung
  • Bauindustrie/Gebäudetechnik
  • Technische Dienstleistungen
  • Branchen mit hohem Energieverbrauch, insbesondere die Prozessindustrie wie Chemie, Pharmaindustrie, Nahrungs- und Genussmittelindustrie

Erneuerbare Energien: Wesensverwandte BranchenAus gleichen Gründen sollte recherchiert werden, welche Branchen wohl wesensverwandt sind und für einen eventuellen Stellenwechsel in die Branche Erneuerbare Energien zur Verfügung stehen. Als wesensverwandt kommen am ehesten die Branche der konventionellen (fossilen und atomaren) Energieerzeugung genannt werden – wenn überhaupt!

Branche Erneuerbare Energien: Die einzelnen Möglichkeiten

Bevor die Branche Erneuerbare Energien für den Berufseinstieg bzw. Stellenwechsel in Betracht gezogen bzw. ausgeklammert wird, sollte man sich einen Überblick zu den Produkten, Dienstleistungen, Technologien der Branche machen. Gerade bei der Branchenauswahl leben viele Bewerber von Halbwissen und Vorurteilen. Es wird dabei weniger auf eine lückenlose Darstellung oder wissenschaftliche Gliederung wert gelegt. Viel mehr sind Begriffe aneinandergereiht, die beim Überfliegen dem Leser einen guten Eindruck vermitteln sollen, was in der Branche los ist. Er soll danach entscheiden, ob er zur Branche passt oder nicht. Die Branchen Gliederung wurde hier vom Portal der Windmesse, windmesse.de übernommen.

  • Windenergie
  • Windenergieanlagen (WEA) Onshore, Offshore
  • Services (WEA)
  • Errichtung und Abbau, Condition Monitoring, Höhenzugangstechnik, Instandsetzung, Logistik und Transport, Monitoring Systeme, Software, Technische Betriebsführung, Wartung und Services
  • Komponenten und Services von Zulieferern (WEA)
  • Anemometer, Brandschutz, Elektrotechnik, Faserverbundwerkstoffe und Komponenten, Fundamente und Gründung, Getriebe, Guss, Kabel, Kühlung und Klimatisierung, Kunststoffe, Lager, Maschinenbau, Messtechnik, Materialprüfung, Oberflächenbehandlung, Rotorblätter, Schmierstoffe und Schmieranlagen, Steuerungstechnik, Türme, Verbindungs- und Befestigungselemente, Netzanbindung, Planung und Projektentwicklung
  • Photovoltaik
  • Anlagen, Überwachungs- und Messtechnik, Dünnschicht, Ingots/Wafer, Integration/Automatisierungstechnik, Module, Solarzellen, Gebäudeintegration, Inselsysteme, Installationshilfen, Kabel/Steckverbinder/Anschlussdosen, Ladegeräte/Akkus, Mess-und Regeltechnik, Software
  • Solarthermie
  • Absorber/-beschichtung, Armaturen/Ausdehnungsgefäße/Luftabscheider, Automatisierungstechnik, Gebäudeintegration, Kollektoren, Kühlung und Klimatisierung, Mess- und Regeltechnik, Solarthermische Kraftwerke, Speicher, Wärmeträgermedien
  • Biogas
  • Biogasanlagen, Gärbehälter (Fermenter), Schlammbehälter, Gasaufbereitung, Gasspeicher, Biogasgenerator, Biogasmotoren, Rohrleitungen
  • Geothermie
  • Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren, Erdwärmepumpen

Berufliche Positionen in der Branche Erneuerbare Energien

Eine der wichtigen Fragen, die sich für jeden Einsteiger in die Branche Erneuerbare Energien stellt, ist die nach den Positionen und deren Titulierung. Insbesondere für  Initiativbewerbungen sollte man sich mit den gängigen Positionsbezeichnungen der Branche bekannt machen. Das notwendige Wissen liefern Stellenanzeigen. Was die Positionsbezeichnungen angeht, so zeigt sich die Branche wenig phantasievoll. Nüchtern werden die Fachaufgaben und/oder die Produkte in den Mittelpunkt gestellt. Selten zu finden in der Positionsbezeichnung ist die spezielle Ingenieurdisziplin wie Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Bautechnik etc.

Positionen Vertrieb und vertriebsnah:

Ingenieur Anwendungstechnik/Produktbetreuer (z.B. Hauptlagerungen von Windenergieanlagen, Steuerungen und Regelungen, Photovoltaikanlagen, Solarthermische Anlagen), Vertriebsingenieur/Key Account Manager/Account Manager (Anlagenkomponenten, Solarsysteme, Photovoltaik-Produkte, Biogasanlagen, Prozesswärmeanlagen), Business Development Manager, Produktmanager (z.B. Mittelspannungsanlagen), Vertriebsleiter

Produktion und Technik:

Teameiter Service (z.B. Prüfung, Wartung von Hauptkomponenten der Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen), Projektingenieur Rotorblatt-Fertigung (z.B. Fertigungstechnologie, Fertigungsprozesse), Produktionsleiter, Projektingenieur Materialwirtschaft, Leiter Materialwirtschaft, Produktionsplaner,Produktionsingenieur (z.B. Laminierungsprozesse, Solarzellen), Service Leiter/Leiter Wartung und Instandhaltung (z.B. Windenergieanlagen, Fernüberwachung und Monitoring der Photovoltaik-Anlagen), Service-Ingenieur (Reklamationsannahme, Störungsbeseitigung), Service- und Prüfingenieur (z.B. Fehlersuche, Instandsetzung, Wiederinbetriebnahme)

Positionen Prüfung und Qualität:

Spezialist Validierung (z.B. Stahlbauteile, Gussbauteile), Technischer Sachverständiger (z.B. Rotorblattprüfung, Videoendoskopie an Getriebe und Generator, Condition Monitoring), Quality Engineer/Qualitätsingenieur (z.B. Electrial Components wie Generator, Umrichter, Schaltschränke)

Positionen Forschung und Entwicklung:

Product Engineer/Produktingenieur (z.B. Windenergieanlagen bis zur Serienreife, Wind Power Konnektoren), Abteilungsleiter Anlagensimulation und -bewertung (z.B. Onshore Anlagen, Offshore Anlagen), Berechnungsingenieur (z.B. Stahlstrukturen, Kompositstrukturen), Teamleiter Dynamiksimulation (z.B. Windkraftgetriebe), Entwicklungsingenieur (z.B. Steuerungen und Regelungen für solarthermische Anlagen, Windparksteuerung und -regelung), Verfahrensingenieur/Prozesstechnologe/ Prozessingenieur (z.B. chemische Prozesse, thermische Prozesse, Biomasseprozesse, Dünnschichtphotovoltaik, Zell- und Modulherstellung, Vakuumprozesse), Forschungskoordinator (z.B. Biogas), Wissenschaftlicher Mitarbeiter (z.B. Biogastechnologien, Geothermie, Wärmespeicher), Projektingenieur FuE-Projekt Gärrestaufbereitung

Positionen Konstruktion, Versuch:

Konstruktionsingenieur/Konstrukteur (z.B. Gondelverkleidung, Gestelltechnik, Flachdachsysteme, Bausätze, PV-Module, Energiedächer, Modultechnik, Verbundtechnik, Löttechnik), Konstruktionsleiter (z.B. alle Komponenten einer WEA, Fundamente), Versuchsingenieur/Testingenieur (z.B. Wärmeübertrager, Wärmepumpen, Pellet-, Scheitholzvergaser- und Wechselbrandkessel, Biomassekessel, Solarspeicherladung), Laborleiter (Wärmetechnik, Energietechnik, Klimatechnik, Schallschutz, Wärmepumpen)

Positionen Projektmanagement, Planung, Beratung:

Projektleiter, Projektmanager, Projektabwickler, Projektplaner, Projektentwickler, Projektkoordinator (z.B. Elektrotechnik offshore, Gasverwertung (Fackel-, Gasreinigungs- und BHKW-Technik), Biogasanlagen, Biomasseheizkraftwerke, Biomassefeuerung, Biomasseverbrennungsanlagen, Biodieselanlage, Wärmepumpen, Biogas BHKWs (Deponiegas, Klärgas, Grubengas, Holzgas), Projektierer (z.B. Photovoltaik-Anlagen, Wechselrichter), Energy Analyst (z.B. Energieertragsanalysen für div. Standorte), Renewables Analyst (Beratung bei Planung, Umsetzung, Betrieb von Projekten Erneuerbare Energien), Projektingenieur/Projektmanager Electrical Works (z.B. Windenergieanlagen: Projektierung, Umrüstung elektrischer Infrastruktur, Übergabestationen, Transformatorstationen, Netzanschlüsse), Projektingenieur mechanische Komponenten)

Berufsfelder in der Branche Erneuerbare Energien

Letztlich nützt es wenig, wenn die Branche Erneuerbare Energien zwar interessant ist, für dass eigene Berufsfeld in der Branche aber keine großen Arbeitsmöglichkeiten bestehen. Berufsfelder, in denen in der Branche verstärkt neue Arbeitskräfte gesucht werden (alphabetisch geordnet):

  • Instandhaltung/Wartung/Inbetriebnahme
  • Planung/Beratung/Dienstleistung
  • Vertrieb
  • Produktion
  • Forschung und Entwicklung
  • Konstruktion
  • Projektmanagement

Anforderungen

Anforderungen für einen Job in der Branche Erneuerbare Energien

Chancen in der Branche Erneuerbare Energien haben gleichwohl Ingenieure mit einem TH-, Uni-, FH-, Master-, Bachelorabschluss. Es werden (zunächst) so gut wie keine Unterschiede zwischen diesen Abschlussarten gemacht. Zudem werden aber im Zuge des Ingenieurmangels explizit Techniker und Meister in den Anzeigen zur Bewerbung aufgefordert. Sie können sich insbesondere in solchen Bereichen wie Wartung, Montage, Inbetriebnahme, Service, Instandhaltung gute Aussichten ausmalen. Promovierte Ingenieure werden in den Anzeigen nicht ausdrücklich angesprochen.

Generell kommen in der Branche Erneuerbare Energien die Ingenieurdisziplinen Maschinen-/Anlagenbau, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik gut an. Hoch im Kurs stehen zudem Ingenieure der Umwelttechnik, der Energietechnik, des Bauingenieurwesens und der Raum- und Umweltplanung. Außenseiterchancen ergeben sich aber auch für Agraringenieure, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner. Naturwissenschaftler sind gleichfalls willkommen.

Braucht man in der Branche Erneuerbare Energien Berufserfahrung?

Was die Berufserfahrungen angeht, gibt sich die Branche Erneuerbare Energien zunächst anspruchsvoll. Fast für alle Positionen ist Berufserfahrung gefragt, auf jeden Fall in dem jeweiligen Funktionsbereich und bestenfalls auch noch in der Branche oder zumindest einer wesensverwandten Branche. Wer ein Arbeitsverhältnis in der Branche antritt soll vom ersten Tag an „produktiv“ sein. Dies hat sicherlich etwas mit den knappen Personaldecken der Unternehmen zu tun. Für große Einarbeitungsaktionen bleibt daher wenig Zeit. Als Folge der atomaren Katastrophe von Fukushima dürfte sich die Personalsituation der Branche noch verschärfen und es wird ihr wohl nichts anderes übrigbleiben als zähneknirschend die Einstellungskriterien zu lockern und sich Gedanken über sinnvolle Einarbeitungsprogramme zu machen.

Gefragte Zusatzqualifikationen sind in der Branche Erneuerbare Energien weit gestreut, wobei sie in erster Linie davon abhängen, in welcher Unterbranche (Windenergie, Photovoltaik etc.) und in welchem Funktionsbereich (Vertrieb, Produktion, Service etc.) der Ingenieur arbeiten soll. Unabhängig von der Ausrichtung sind Erfahrungen in Projektarbeit/Projektmanagement/ Projektentwicklung/Projektabwicklung/Projektteamführung neben Branchenkenntnissen am stärksten gefragt. Zudem wird öfters die richtige Einstellung zur Branche, sprich große Begeisterung für die Branche Erneuerbare Energien, gefordert. Je nach Schwerpunkt kommen spezifische Kenntnisse, z.B. Normen- und Methodenkenntnisse, FEM-Kenntnisse, Kenntnisse in der Wasserchemie etc., dazu. Häufig angesprochen werden kaufmännische bzw. betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die zumindest ansatzweise vorhanden sein sollten.

Weitere Zusatzqualifikationen in der Branche Erneuerbare Energien

In der Branche Erneuerbare Energien reichen zunächst allgemein gute Kenntnisse in der PC-Welt und in MS-Office aus. Öfters gefragt sind zudem Kenntnisse in SAP und GIS. Für Positionen in Forschung und Entwicklung/Konstruktion werden die EDV-Kenntnisse des jeweiligen Berufsfeldes vorausgesetzt. Nur selten wird hier branchenspezifische Software angesprochen.

Die Branche Erneuerbare Energien ist sehr stark exportorientiert. Viele Ingenieure dieser Branche bringen daher eine gewisse Arbeitszeit im Ausland oder im Fern-Kontakt mit ausländischen Kunden/Lieferanten zu. Englischkenntnisse sind daher unabdingbar. Mittelmäßige Englischkenntnisse reichen im Regelfall nicht aus. Die Branche fordert ausdrücklich in erster Linie sehr gute (verhandlungssichere) Englischkenntnisse, in zweiter Linie gutes Englisch.

Wer seine berufliche Zukunft in der Branche Erneuerbare Energien sieht, sollte in hohem Maße über die folgenden Persönlichkeitsmerkmale verfügen: Mobilität und Reisebereischaft, Kommunikationsfähigkeit, Strukturiertes Vorgehen, Selbständigkeit, Eigeninitiative, Engagement, Eigenverantwortung, Unternehmerisches Denken und Handeln, Sicheres Auftreten, Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit. Führungskräfte sollten über entsprechende Führungsqualitäten/Führungserfahrungen verfügen. Details zu den einzelnen Schlüsselqualifikationen finden sich unter ingenieurkarriere.de – Schlüsselqualifikationen.

Erneuerbare Energien: Varianten der Weiterbildung

Die Weiterbildung in der Branche Erneuerbare Energien kann fachlich- oder persönlichkeitsorientiert ausgerichtet werden. Was die Persönlichkeit angeht, sollten die oben genannten Softskills für die Weiterbildungsplanung herangezogen werden.

Aufgrund der engen Verzahnung insbesondere von Maschinen-/Anlagentechnik, Verfahrenstechnik und Elektrotechnik in der Branche der erneuerbaren Energien sollten sich die Ingenieure neben der laufenden Weiterbildung auf dem eigenen Fachgebiet auch in den Nachbardisziplinen grundlegend schlau machen. Da die Prozessgestaltung eine große Rolle spielt und es immer auch darum geht, die Prozesse zu optimieren, sollten sich technische Fach- und Führungskräfte auch diesbezüglich weiterbilden. Wegen der Bedeutung der englischen Sprache sollte an den eigenen Kenntnissen immer wieder gefeilt und nachgebessert werden.

Wichtig ist in der Branche Erneuerbare Energien zudem die Weiterbildung in Sachen Management/Projektmanagement/ Betriebswirtschaft.

Hier einige Beispiele: Projektmanagement, Internationales Projektmanagement, Projektbearbeitung und Finanzierung, Termin-Controlling, Aufgaben/Zuständigkeiten im Auftragsteam, MS-Project und andere Projektmanagement-Systeme, Betriebswirtschaft für technische Fach- und Führungskräfte, Kostencontrolling, Angebotskalkulation, SAP R/3, Global Sourcing, Global Engineering, Aufbaustudien wie Wirtschaftsingenieur, Bachelor of Engineering, MBA, Executive MBA Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung, die auf die Branche zurollen wird, kann es zudem nicht verkehrt sein, Seminare zu belegen wie Selbstmanagement und Selbstorganisation, Stressmanagement, Zeitmanagement etc.

Bewerbung

Bewerben in der Branche Erneuerbare Energien

Zur Branche Erneuerbare Energien zählen sehr verschiedene Unterbranchen. Zum Beispiel haben Hersteller von Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen oder Biomassekraftwerke nicht viele (technologische) Gemeinsamkeiten. So unterschiedlich zeigt sich auch das Branchenbild. Zu jeder Unterbranche zählen wiederum viele kleinere Unternehmen, jedoch nur wenige Große.

Sie bieten auf den eigenen Websites ausführlich ihre offenen Positionen in der Branche Erneuerbare Energien an, zumindest für Nachwuchs- und Fachkräfte, untere und mittlere Führungskräfte. Wer in dieser Branche seine berufliche Zukunft in den Großunternehmen sieht, sollte daher auf jeden Fall im ersten Schritt die entsprechenden Websites der Unternehmen besuchen. Kleinere Arbeitgeber findet man beim Durchstöbern der Verbände der Branche (siehe unten). Nachstehend werden verschiedene Bewerbungswege dargestellt und auf ihre branchenspezifische Eignung hin überprüft.

Stellensuche in der Branche Erneuerbare Energien

Die Suche nach Stellenangeboten in Print- und Onlinemedien liegt auf der Hand. Zunächst kommt man dabei auf die VDI nachrichten, die FAZ und die SZ als Printmedien, die Stellenangebote in der Branche Erneuerbare Energien für Ingenieure in großer Zahl enthalten. Hinzu kommen die großen und allgemein bekannten Jobbörsen im Internet. Allerdings sollten auch branchenspezifische Medien nach Stellen durchsucht bzw. bei der Schaltung von Stellenangeboten berücksichtigt werden. Hier eine kleine Auswahl von Medien mit Stellen für die Branche Erneuerbare Energien:

  • new-energy-jobs.de
  • iwr.de
  • photovoltaik.eu
  • solarportal24.de
  • eejobs.de
  • rejm.de
  • photon.de
  • greenjobs.de

Erneuerbare Energien: Stellengesuche aufgeben

Das Stellengesuch ist das effektivste Instrument, um Fach- und Führungskräften Arbeitsmarktpotentiale aufzuzeigen. Das Eigeninserat in überregionalen Medien oder Fachmedien bringt Inserenten direkt mit Personalberatern und Arbeitgebern in Kontakt. Stellengesuche machen Sinn, um Personalberater und -entscheider der Branche Erneuerbare Energien anzusprechen. Nach dem Gesetz der großen Zahlen vertraut man darauf, dass zumindest einige Berater bzw. Entscheider die entsprechenden Printmedien lesen.

Bei kleinen Branchen oder solchen mit wenigen Großunternehmen, ist das Risiko eher groß, dass Stellengesuche nicht gelesen werden. Schade um das Geld, das investiert wurde. Die Branche Erneuerbare Energien als stark wachsende Branche eignet sich zwar prinzipiell gut, um sie mit einem Stellengesuch anzugehen. Andererseits sind die Unternehmen der Branche ganz gut auszumachen und können so mit wenig Mühe auch mit einer Initiativbewerbung belegt werden. Hier muss genau abgewogen werden, welcher Weg am effektivsten ist.

Der kostenlose Eintrag in die Bewerberdatenbanken der allgemeinen Jobbörsen und in spezielle Datenbanken für Ingenieure gehört heute zur Pflichtübung von Stellensuchenden. Wer sich in eine Bewerberdatenbank einträgt, bekommt entsprechende Jobofferten in der Branche Erneuerbare Energien unterbreitet. Dabei werden in einem Matchingprozess offene Stellen mit den Bewerberdaten abgeglichen und der Kandidat auf die herausgefilterten Stellenangebote aufmerksam gemacht. Zudem sind viele Bewerberdatenbanken für Personalberater und – entscheider zugänglich. Sie suchen dann in anonymisierten Profilen nach passenden Kandidaten. Dieser Weg der Kandidatensuche gewinnt an Bedeutung.

Erneuerbare Energien: Die Arbeitgeber ansprechen

Eine andere Bewerbungsstrategie ist die Direktansprache potenzieller Arbeitgeber in der Branche Erneuerbare Energien per Brief, Telefonat oder persönlichem Dialog. Initiativbewerbungen können sehr gezielt an wenige Unternehmen gerichtet werden, bei denen der Kandidat schon immer arbeiten wollte.

Aufgrund der geringen Zahl der Unternehmen, die sich in der Branche Großanlagenbau bewegen, bietet sich für die gesamte Branche eine „flächendeckende“ Initiativbewerbungsaktion an. In diese Aktion können dann „fast alle“ Arbeitgeber der Branche Erneuerbare Energien einbezogen werden. Um an die Namen der Arbeitgeber zu kommen, gibt es verschiedene Wege. Zum einen können die großen Nachschlagewerke, Wer liefert was?, ABC der deutschen Wirtschaft, Hoppenstedt usw. herangezogen werden. Es existieren aber auch branchenspezifische Pools:

  • dgs.de (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS)
  • solarwirtschaft.de (Bundesverband Solarwirtschaft e.V.)
  • wvwindkraft.de (Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V.)
  • wind-energie.de (Bundesverband WindEnergie e.V.)
  • biogas.org (Fachverband Biogas e.V.)
  • geothermie.de (Bundesverband Geothermie e.V.)
  • waermepumpe.de (Bundesverband Wärmepumpe e.V.)
  • depv.de (Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V.=
  • IWR.de (Internationales Wirtschaftsforum Erneuerbare Energien, entsprechende Unternehmen)

Netzwerken auf Messen für Erneuerbare Energien

Zudem können Kataloge bzw. Ausstellerverzeichnisse der branchenspezifischen Messen und Ausstellungen gewälzt werden. Messen und Ausstellungen über Erneuerbare Energien dienen zudem der persönlichen Ansprache von Arbeitgebern. Hier treffen Jobsuchende in geballter Form auf eine Menge verschiedener Unternehmen und können mit relativ geringem Aufwand ihre Arbeitsmöglichkeiten ausloten. Hier eine Auswahl von Messen- und Ausstellungen, auf denen sich unter vielen anderen auch die Großanlagenbauer zeigen.

  • Energy – Leitmesse für erneuerbare und konventionelle Energieerzeugung – Hannover
  • Intersolar – Größte Fachmesse für Solartechnik in Europa – München
  • Interpellets – internationale Fachmesse für Pelletstechnik – Stuttgart
  • Solar-Energy – Weltmesse für Erneuerbare Energien – Berlin
  • agrarwelt – Fachmesse für Bio-Energie, regionale Kulturlandschaft und Agrartechnik –
  • Friedrichshafen
  • vForst live – Demoshow für Forsttechnik, Holzenergie und Biomasse – Offenburg
  • Husum WindEnergy – Internationale Leitmesse der Windenergie – Husum
  • BioEnergy Europe – Internationale Treffpunkt für Energieprofis – Hannover

Erneuerbare Energien: Wie sich Brancheninsider bewerben

Wer sich als Insider in der Branche Erneuerbare Energien bewirbt, sollte vorsichtig agieren. In relativ kleinen Branchen besteht in der Regel ein reger Informationsaustausch. Es besteht die Gefahr, dass der eigene Arbeitgeber früher von einem beabsichtigten Stellenwechsel erfährt, als dies dem Kandidaten lieb ist. Je höher die Position aufgehängt ist, desto höher das Risiko. Brancheninsider sollten überlegen, ob sie nicht von einem Dritten den Arbeitsmarkt nach Jobalternativen innerhalb der Branche abscannen lassen. Ihr Name tritt somit nicht in Erscheinung, wohl aber die berufliche Zielsetzung und das berufliche Profil. So können Unternehmen angesprochen werden, ohne dass der Name des Bewerbers breit getreten wird.

Insider, die in weniger exponierten Positionen in der Branche Erneuerbare Energien arbeiten, können „freier“ agieren. Sie sollten in Anschreiben und Lebenslauf zumindest den Namen des aktuellen Arbeitgebers ersetzen durch „Aktueller Arbeitgeber“. Werden im Lebenslauf Aufgaben und Projekte beschrieben, sollten diese nicht unweigerlich auf den Namen des Arbeitgebers schließen lassen. Etwaige Zwischenzeugnisse oder Seminarbescheinigungen, die den Namen des augenblicklichen Arbeitgebers tragen, können dann der Bewerbung natürlich nicht beigefügt werden. Kandidaten, die sich innerhalb der Branche Erneuerbare Energien verändern wollen, sollten sich die soeben beschriebene Vorgehensweise durch den Kopf gehen lassen.

Beispiel:

2004 – heute  ABC-Windenergieanlagenbau, Bremen Projektingenieur mit den Aufgaben: Planung und Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen – …….
Besser:
2004 – heute  Aktueller Arbeitgeber – renommierter Windenergieanlagenbauer Projektingenieur mit den Aufgaben: – Planung und Errichtung von Windenergieanlagen – ……..

Als Quereinsteiger in die Branche Erneuerbare Energien

Wie gelingt es einem Quereinsteiger, sich für die Branche Erneuerbare Energien interessant zu machen? Branchenfremde Bewerber sollten in erster Linie in Anschreiben und Lebenslauf in der Branche übliche Vokabeln zu verwenden. So soll beim Leser die Phantasie entstehen, der Bewerber passt zur Branche und Position. Um ein Gefühl für das „richtige Vokabular“ zu bekommen, sollten sich Quereinsteiger über die Branche und passende Stellenanzeigen hinreichend informieren.

Wer aus einer anderen Branche kommt, sollte auf jeden Fall Begrifflichkeiten vermeiden, die außerhalb der eigenen Branche nichts sagend oder sehr stark interpretationsbedürftig sind. Mit der Bewerbung wird dann der verkehrte Branchenbezug vermittelt. Wer in der Branche Erneuerbare Energien eine Stelle in der Projektbearbeitung, Projektabwicklung, Projektmanagement sucht, sollte insbesondere seine Erfahrungen im Engineering herüberbringen:

  • Projektarbeit, Projektmanagement, Engineering
  • Projektdefinition, Basic-Engineering
  • Einbindung und Kontrolle von Zulieferern und Partnern
  • Zusammenarbeit mit Banken, Juristen, Behörden
  • Projektierung, Detail-Engineering, Zusammenarbeit mit Kunden
  • Projektplanung und Projektsteuerung
  • Führung von Projektteams, Mitarbeit in Projektteams
  • Konstruktion, Entwicklung, Fertigung von Anlagen/Anlagenteilen der jeweiligen Unterbranche

Für andere Funktionsbereiche können sich gleichfalls Anknüpfungspunkte ergeben, etwa über Werkstoffe, Komponenten etc. So kann etwa der Werkstoff, eine bestimmte Komponente etc. in den Mittelpunkt rücken:

  • Erfahrung in Antriebstechnik, Getriebe, Wälzlager usw.
  • Erfahrung mit den Werkstoffen Stahl, Kunststoff, Composite-Werkstoffe usw.

Ganz wichtig ist es, bereits in der Bewerbung, Enthusiasmus für das Thema Erneuerbare Energien zu zeigen.

Weiter oben wurde bereits festgestellt, dass sich die Branche Erneuerbare Energien gegenüber Quereinsteigern relativ schwer tut. Mangels Masse an Kandidaten wird man aber zwangsläufig dazu übergehen müssen, auch Quereinsteigern Möglichkeiten zu eröffnen.

Erneuerbare Energien: Perspektiven nach dem Studium

Absolventen sollten in der Bewerbung einen Bezug zur Branche Erneuerbare Energien herstellen. In einem Anschreiben könnte sich etwa die Passage wieder finden: „Durch meine Ausbildung zum Energieanlagentechniker bei der ABC AG in Oberhausen gewann ich generell Interesse am Bau von Energieerzeugungsanlagen. Meine Diplomarbeit befasste sich mit der Planung von Solarkraftwerken. Zusätzlich belegte ich neben dem Studium bei der GPM ein Seminar Projektmanagement im Anlagenbau, da sich mein Ziel, in der Branche der Erneuerbaren Energien zu arbeiten, verfestigte. Die Branche der Solarenergie ist für mich auch aus ökologischer und moralischer Sicht interessant, weil ….“ .

Für die Branche Erneuerbare Energien ist dem Autor keine Gehaltsstudie bekannt. Zwar zählt die Energiebranche traditionell zu denjenigen, die Ingenieure gut bis sehr gut bezahlt. Diese Honorierung darf aber nicht ohne weiteres auf die Branche Erneuerbare Energien übertragen werden. Die Branche befindet sich weiterhin im Aufbau. Viele kleine Unternehmen mit vielen Idealisten führen gleichfalls nicht dazu, das Gehaltsniveau der Branche entscheidend zu heben. Auch, wenn eine Gehaltsstudie für die Branche fehlt, gibt es doch Indikatoren, die auf ein eher mittelmäßiges Gehaltsniveau schließen lassen. Dazu zählen etwa Gehaltsvorstellungen bzw. Ist-Gehälter, die von Ingenieuren der Branche im Zuge von (beabsichtigten) Stellenwechseln geäußert werden.

Beispiele – Positionen

Fachpositionen in der Branche Erneuerbare Energien

Projektingenieur Erneuerbare Energien (als Planer und Berater)

  • Planung, Auslegung und Errichtung von Windenergieanlagen, solarthermischen
  • Anlagen, Photovoltaik-Anlagen, Blockheizkraftwerken
  • Planung, Ausschreibung und Bauleitung für energietechnische Anlagen der Gewerke
  • Strom und Wärme
  • Koordination der Inbetriebnahme der Anlagen, Schulung des Personals
  • Beraten von Unternehmen in Sachen Energietechnik

Vertriebsingenieur

  • Verhandlung/Abschluss von Kauf-, Kooperations-, Projekt- und GU-Verträgen
  • Durchführung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Ertragsprognosen
  • Prognosen im Rahmen der Umweltbeeinträchtigung: Schall, Schattenwurf
  • Erstellen von Risikoanalysen, Feasibility Studies, Projektbewertungen
  • Unterstützung der Kunden bei Genehmigungs-, Netz- und Förderanträgen
  • Finanzierungsberatung

MSR-Konstrukteur (Energieanlagen)

  • Projektierung und Planung von Regelungen und Steuerungen
  • Bearbeitung/Programmierung parametrierbarer Regler
  • Erstellen von Spezifikationen, Funktionsplänen, Logiken
  • Erstellen von Regelungskonzepten, Planungsunterlagen, Betriebsanleitungen
  • Schnittstellenkoordination: Projektmanagement, Zulieferer, Kunden
  • Baustellenbetreuung

Prozesstechnologe

  • Einfahren der Prozesse, Prozessbetreuung und Prozessoptimierung
  • Anlagen- und Verfahrensentwicklung, Photovoltaik, thermische und Vakuumprozesse
  • Inbetriebnahme der Maschinen und Anlagen der Solarzellenprodukion
  • Wahrnehmen der Trouble-Shootings während der laufenden Produktion
  • Erstellen von Arbeitsanweisungen und Einweisung des Personals
  • Kontinuierliche Ausbeute- und Wirkungsgradsteigerung in der Produktionslinie

Projektingenieur im Produktmanagement

  • Konstruktion und Auslegung von Untergestellen für Photovoltaik-Anlagen
  • Statische Betrachtung der Gesamtsysteme
  • Erstellen von Montageanleitungen und Produktinformationen
  • Durchführen aller notwendigen Schritte zur Zertifizierung
  • Unterstützung von Qualitätssicherung, Einkauf und Vertrieb

Führungspositionen in der Branche Erneuerbare Energien

Abteilungsleiter Forschung und Entwicklung

  • Aufbau und Leitung der Abteilung Anlagensimulation und -bewertung.
  • Berechnung des physikalischen Verhaltens von Windenergieanlagen.
  • Berechnung von Windenergieanlagen und Windparks Onshore und Offshore
  • Entwicklung von Methoden im Bereich Mehrkörpersimulation von Windenergieanlagen
  • Zusammenarbeit mit Versuchsabteilung und Systembetreibern
  • Betreuung von Kooperationsprojekten mit Hochschulinstituten

Projektmanager Elektrotechnik

  • Planung und Projektierung der elektrotechnischen Ausrüstung für WEA
  • Erstellen von Angeboten für die elektrotechnische Ausrüstung
  • Vertreten des elektrotechnischen Teils gegenüber den Kunden
  • Erstellen von Ausschreibungsunterlagen für die Zulieferer
  • Überwachung und Abnahme der Bauausführung

Teamleiter Wartung und Instandhaltung

  • Analyse und Bewertung von Störungsfällen an Windenergieanlagen
  • Internationale Koordination der Prüfung/Wartung von Hauptkomponenten
  • Führung von Ingenieuren, Technikern, Handwerkern verschiedener Disziplinen
  • Erarbeiten und realisieren einer erhöhten Anlagenverfügbarkeit
  • Ausarbeiten von Strategien der vorbeugenden Instandhaltung von Komponenten

Projektmanager Biogasanlagen

  • Projektmanagement zur Erstellung von Biogasanlagen nach BImSchG
  • Erstellen der Genehmigungsanträge, Kontakt zu Behörden und Kunden
  • Genehmigungsplanung der Anlagen, Detailengineering aller Anlagenteile
  • Anfertigen von Planungsunterlagen und Konstruktionszeichnungen
  • Anfertigen von sicherheitsrelevanten Dokumenten (Explosionsschutz)
  • Erstellen und aktualisieren der Terminpläne
  • Baustellenkoordination, Begleitung der Inbetriebnahme der Anlagen

Leiter Entwicklung

  • Leitung der Entwicklung von Verfahrenstechnik zur Gewinnung von Ölen aus Biomasse
  • Koordination aller Innovationsvorhaben des Unternehmens
  • Fachliche und disziplinarische Führung des Entwicklungsteams
  • Budgetverantwortung für die Entwicklungsabteilung
  • Ausschöpfen von Optimierungspotenzialen des Anlagenbetriebs
  • Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten, Forschungsinstitutionen

Die gewählten Aufgabenbeschreibungen sind lediglich Beispiele. Sie sind weder repräsentativ noch bilden sie die gesamte Bandbreite der Branche Erneuerbare Energien ab. Fakt ist, dass in der Branche Erneuerbare Energien die Berufsfelder sehr umfangreich sind. So zeigen sich sowohl die klassischen Funktionen von Fertigungsunternehmen verschiedenster Branchen als auch die Funktionen des Engineerings und des Projektmanagements. Zudem ist die Branche von vielen Ingenieurdisziplinen durchdrungen, angeführt von der Elektro-/Energietechnik, dem Maschinenbau und der Agrar-, Umwelt- und Verfahrenstechnik.

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