Luft- und Raumfahrt

Mit dem „Traum vom Fliegen“ fing in der Luft- und Raumfahrt alles an. Ikarus schließlich war es, der als erster Mensch um das Jahr 0 nach dem Vorbild der Vogelwelt zum Fliegen kam – allerdings nur in einer Sage, die zudem bekanntermaßen tragisch endet.

Einführung

Ballone, Luftschiffe und Gleitflüge standen am Anfang der Entwicklung. Namen wie de Gusmao, Brüder Montgolfier, Charles, Giffard, Lilienthal und von Zeppelin sind in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

Doch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelang den Brüdern Wright der erste Motorflug und Cornu der erste bemannte Hubschrauberflug. Wie bei vielen bahnbrechenden Entwicklungen in der Luft- und Raumfahrt stand zu Beginn die Jagd nach Rekorden im Mittelpunkt, etwa die erste Überquerung des Ärmelkanals, des Nordatlantiks usw. In Luftschauen konnten die Flugzeuge bestaunt werden. Erfinder wie Junkers und Boeing trugen sich in die Geschichtsbücher ein.

Die Entwicklung in der Luft- und Raumfahrt

Schnell kam es zur Kommerzialisierung der Luft- und Raumfahrt. Die Deutsche Lufthansa entstand 1926 aus einem Zusammenschluss des Deutschen Aero Lloyd mit dem Junkers Luftverkehr. Immerhin, so die Chronik der Lufthansa, startete man damals bereits mit 162 Flugzeugen. Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Frachtraum wurde in Deutschland die legendäre JU-52 entwickelt und gebaut. Propellertriebwerke beherrschten das Geschehen. Doch schnell drückten die politischen Ereignisse der Luftfahrt ihren Stempel auf und im Weltkrieg II wurden Flugzeuge als entscheidende Waffe ins Feld geführt. Es sei an dieser Stelle an die Messerschmitt Me 262 erinnert.

In den vierziger Jahren nahm die Luft- und Raumfahrt ihren eigentlichen Aufschwung. Die Entwicklung brachte technologische Quantensprünge wie Strahlen-, Düsenverkehrs- und Überschallflugzeuge. Im zivilen Bereich wurde der Transport von Passagieren und Fracht als lukratives Geschäft mit großem Potenzial erkannt. So nahm die Lufthansa mit der Super Konstellation im Jahre 1955 die ersten deutschen Passagierflüge in die ganze Welt auf. Dennoch waren Flugtickets in diesen Zeiten für den Normalverbraucher nahezu unerschwinglich und blieben im Grunde einem „exklusiven Kreis“ vorenthalten. Das Auftauchen eines Flugzeuges am Himmel galt noch Anfang der 60er Jahre als Attraktion, die mit großen Augen und offenem Mund bestaunt wurde.

Die Luft- und Raumfahrt als Massengeschäft

Erst Jahre später wurde die zivile Luftfahrt zum Globus umspannenden Massengeschäft. Immer größere und/oder schnellere Flugzeuge wurden gebaut, etwa der Jumbo Jet (Boeing 747) oder die Concorde. Der Flugzeugmarkt wurde lange Zeit von den Amerikanern beherrscht. 1972 war dann das Jahr der Wende. Am 28. Oktober 1972 hob die europäische Gemeinschaftsproduktion Airbus A300B erstmalig vom Boden ab. Heute liefert Airbus mehr Flugzeuge aus als jeder andere Hersteller auf der Welt.

Der neue Hoffnungsträger A380 soll die Topposition in der Luft- und Raumfahrt als größtes Passagierflugzeug der Welt weiter ausbauen. Doch erste Wolken ziehen auf und Zweifel werden laut, ob man in Deutschland für die in Auftrag gegebenen Maschinen des Typs A380 über ausreichend Personal, insbesondere Ingenieure verfügt. Schon drohen Lieferverzögerungen, die das Unternehmen EADS Kopf und Kragen kosten könnten. Wenn heute über die Luftfahrtindustrie gesprochen wird, darf auch der militärische Ableger der Branche nicht vergessen werden. Große Erwartungen werden hier mit dem Eurofighter, dem Transportflugzeug A400 M und den Hubschrauberprogrammen verbunden.

Die Luft- und Raumfahrt ermöglichte den Schritt zu Mond

Auch hinsichtlich der Luft- und Raumfahrt überließen die Europäer lange Zeit den Amerikanern und den damaligen Sowjets das Feld. Was die bemannte Raumfahrt betrifft, mussten sie zusehen, wie Jurij Gagarin als erster Mensch in den Weltraum startete, Neil Armstrong und Edwin Aldrin ihre Mondspaziergänge unternahmen und sich die beiden Nationen immer wieder ein neues Kopf an Kopf Rennen um neue Rekorde und Explorationen lieferten. Erst die strategische und politische Bedeutung der Satellitenpräsenz im All beflügelte die Europäer zur gemeinschaftlichen Entwicklung der Ariane 1, die 1979 ihren Erststart absolvierte. Neben der Ariane darf heute das europäische Satellitennavigationssystem GALILEO nicht vergessen werden.

Die Industrie der Luft- und Raumfahrt gehört in Deutschland eher zu den kleinen Wirtschaftsbranchen, die allerdings naturgemäß den Großteil ihrer Arbeitsplätze mit Ingenieuren und Technikern besetzt. Nachdem die Branche turbulente Zeiten durchgemacht hat, blickt sie wieder optimistisch in die Zukunft. Hohe Treibstoffpreise und schwierige politische Entwicklungen werden der Branche allerdings zukünftig weiterhin zu schaffen machen und natürlich auch die Frage wie es mit dem Airbusstandort Hamburg weitergeht.

Branchenportrait

Arbeitsmarktdaten in der Luft- und Raumfahrt

Vor der Entscheidung, den Berufsweg in der Luft- und Raumfahrt zu starten oder fortzusetzen, ist es nicht verkehrt, sich anhand von Zahlen, Fakten und Aussagen ein Bild über den aktuellen und zukünftigen Stand der Branche zu verschaffen. Zwar kann ein Fehlgriff nie ausgeschlossen werden und Prognosen können falsch sein, dennoch gilt: Je spezieller die Produkte oder Dienstleistungen einer Branche, je kleiner die Branche und je schlechter ihre Zukunft erscheint, umso größer ist das Karriererisiko.

Die Branche bietet dann Berufseinsteigern wenig Karrierepotenzial und sie muss wahrscheinlich früher oder später verlassen werden. Für den gestandenen Ingenieur, der in die Luft- und Raumfahrt wechselt, kann sie im schlimmsten Falle zum Karriereaus führen.

Die Arbeitsmarktsituation in der Luft- und Raumfahrt

Was die Bedeutung der Luft- und Raumfahrt angeht, so liefert der BDLI (Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie) die wichtigen Eckdaten der Branche. In der Luft- und Raumfahrtindustrie wurde demnach im Rekordjahr 2005 ein Umsatz von 18,6 Mrd. Euro erzielt (+16,2 % gegenüber dem Vorjahr), den 81.000 Beschäftigte erwirtschafteten (+8,6 % gegenüber dem Vorjahr). Diese Zahl umfasst die Umsätze der Unternehmen der zivilen Luftfahrt (63 % in 2004), militärischen Luftfahrt (29 % in 2004) sowie der Raumfahrt (8 % in 2004). Deutschland gehört zwar zu den bedeutenden Luft- und Raumfahrtnationen, insgesamt reichen die Umsatz- und Beschäftigtenzahlen aber lange nicht an die der tragenden deutschen Industriebranchen heran.

Laut VDA (Verband der Automobilindustrie) kam etwa die Automobilindustrie im Jahre 2004 auf einen Umsatz von rund 230 Mrd. Euro, den 775.000 Beschäftigte erwirtschafteten. Die F&E-Aufwendungen der Luft- und Raumfahrt sind, zumindest was den Prozentsatz am Umsatz von 15,6 % betrifft, beachtlich. Absolut gesehen fällt er jedoch mit 2,9 Mrd. Euro eher bescheiden aus. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ermittelte 18 Mrd. Euro für den gesamten Fahrzeugbau, d.h. einschließlich Schiffs-, Schienenfahrzeug-, Motorradbau sowie Luft- und Raumfahrtindustrie. Aufgrund des High-tech Charakters der Luft- und Raumfahrtindustrie kann davon ausgegangen werden, dass viele der Arbeitsplätze von Ingenieuren eingenommen werden.

Arbeitsplätze für Ingenieure in der Luft- und Raumfahrt

Die technologieorientierte Luft- und Raumfahrt bietet Ingenieuren naturgemäß entsprechende Jobchancen. Was die zahlenmäßige Entwicklung angeht, so geben die an dieser Stelle meist herangezogenen SCS-Stellenmarktanalysen keine Auskunft. Aufgrund der aktuellen Lage der Branche kann aber davon ausgegangen werden, dass im Jahre 2005 die Nachfrage der Unternehmen das Angebot an Ingenieuren klar überstieg.

Die Bundesagentur für Arbeit meldet klare Engpässe bei der Besetzung von Stellen in der Luft- und Raumfahrt. Wie lange dieser Trend allerdings anhält, dürfte in den Sternen stehen. Die aktuellen Airbus-Diskussionen und die Freisetzung der vierstelligen Zahl von „Leiharbeitern“ (unter denen sich auch jede Menge Ingenieure befinden dürften) am Airbus-Standort Hamburg zur Abfederung von Verlusten aufgrund verzögerter Auslieferungen lassen offen, wohin die zivile Luft- und Raumfahrtbranche in Deutschland steuert.

Job-Angebote in der Luft- und Raumfahrt

Die Zahl der Stellenangebote in der Luft- und Raumfahrt gibt nur ansatzweise die Zahl der wirklich zu besetzenden Stellen der Branche wieder. In schwierigen Arbeitsmarktzeiten rechnen die Unternehmen mit vielen Initiativbewerbungen, die zu Stellenbesetzungen führen. Zudem werden Vakanzen oft unternehmensintern besetzt. Diese Stellen treten am Arbeitsmarkt nicht in Jobanzeigen in Erscheinung.

Für die Luft- und Raumfahrt fällt das Interesse der Ingenieure mittelmäßig hoch aus. Rund 3 % aller Zielsetzungen der Ingenieure, die sich in die Bewerberdatenbank von ingenieurkarriere.de eingetragen haben, gingen in Richtung Luft- und Raumfahrtindustrie. Sicherlich tragen das wirtschaftliche Auf und Ab der Branche und die branchenschädigenden Airbus-Diskussionen nicht unbedingt dazu bei, das Interesse der Ingenieure an der Luft- und Raumfahrtindustrie wesentlich zu beflügeln.

Erfolgsaussichten für Bewerbungen in der Luft- und Raumfahrt

Weiter oben wurde bereits festgestellt, dass die Luft- und Raumfahrtindustrie im  Jahre 2005 klar mehr Luft- und Raumfahrtingenieure forderte als der Markt hergab. Die Branche macht aktuell allerdings turbulente Zeiten durch. Dabei ist das Ergebnis offen. Insofern kann an dieser Stelle im Grunde nur spekuliert werden. Überall dort, wo es unsicher wird, halten sich Ingenieure mit Bewerbungen zurück. Wie auch immer sich die Branche weiterentwickeln wird, die Stellenbesetzung wird schwierig bleiben. Die Ingenieure, die sich für Jobs in der Luft- und Raumfahrt interessieren, dürften daher relativ gute Chancen auf einen Arbeitsvertrag haben.

Einige Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt

Aufgrund der Vielzahl der industriellen in der Luft- und Raumfahrt und des umfangreichen und heterogenen Angebotes der Zulieferer (1. Tier = Haupt- und Systemlieferanten, 2. Tier = Subsystemlieferanten, 3. Tier = Bauteilelieferanten und Unterlieferanten) kann hier nur beispielhaft ein Auszug der Unternehmen wiedergegeben werden:

  • Aerodata AG – aerodata.de – Flugvermessungs-, Avionik-, Navigationssysteme
  • Aerotech Peissenberg GmbH & Co. KG – aerotech.de – Komponenten für
  • Flugtriebwerke und Gasturbinen
  • Airbus Deutschland GmbH – airbus.com – Herstellung von Flugzeugen
  • AOA GmbH – aoa.de – Sensoren, Kraftstoffpumpen, Prozessrechner
  • ASG GmbH – asg.weinheim.de – Aktuatoren, Ventile, Sensoren
  • Behr Industry GmbH & Co. KG – behrindustry.behrgroup.com – Klimatisierung
  • Böhler Uddeholm GmbH – boehler-uddeholm.de – Werkstoffe (Stahl)
  • Carl Zeiss Optronik GmbH – zeiss-optronik.com – Erkennungs-/Zielsysteme,
  • Optics
  • Corus GmbH – corusgroup-koblenz.com – Aluminium Walzprodukte
  • Dasell GmbH – dasell.com – Bordtoiletten und Waschräume
  • Diehl Aerospace GmbH – diehl-avionik.de – Cockpitsysteme, Flugsteuerung,
  • Triebwerksregelungen
  • Deutsche Titan GmbH – deutschetitan.com – Halbzeuge aus Titan,
  • Titanlegierungen
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – dlr.de – Forschung
  • Dräger Aerospace GmbH – draeger.aero – Sauerstoffsysteme
  • EADS Astrium GmbH – astrium.eads.net – Satelliten
  • EADS Deutschland GmbH – eads.com – Herstellung von Militärflugzeugen
  • Eurocopter Deutschland GmbH – eurocopter.com – Hersteller von Hubschraubern
  • Galileo Industries – galileo-industries.net – Navigationssystem Galileo
  • Goodrich Aerospace Europe GmbH – goodrich.com – „Nacelle“-Komponenten für
  • Flugtriebwerke
  • IABG GmbH – iabg.de – Flugzeugtests, Raumfahrttests
  • Leistritz GmbH – leistritz.com – Turbinenkomponenten
  • Liebherr-Aerospace GmbH – liebherr.com – Flugsteuerung, Fahrwerk, Klima u. a.
  • Lufthansa Technik AG – lufthansa-technik.de – Wartung, Überholung von
  • Flugzeugen
  • MTU Aero Engines GmbH – mtu.de – Flugtriebwerke, Instandhaltung dieser
  • Otto Fuchs KG – otto-fuchs.com – Gesenk- und Freiformschmiedeteile
  • Recaro GmbH & Co. – recaro-as.com – Aircraft Seating
  • VCS AG – spacecom.vcs.de – Informations- und Kommunikationslösungen
  • Wittenstein AG – wittenstein.aero – Aktuatoren und Motoren für hochintegrierte
  • mechatronische Systeme
  • ZF Luftfahrttechnik GmbH – zf.com/luftfahrt – Hubschrauberkomponenten

Was gehört alles zur Industrie der Luft- und Raumfahrt?

Die Gesamtzahlen der Unternehmen, Beschäftigten und Umsätze in der Luft- und Raumfahrt sind zwar interessant. Sie lassen eine generelle Aussage zur Bedeutung einer Branche und dem daraus folgenden Karrierepotenzial zu. Letztlich entscheidet aber die Homogenität der Unterbranchen darüber, welches Karrierepotenzial wirklich in der Branche für den speziellen Ingenieur vorhanden ist. Bei großer Homogenität der Produkte, Dienstleistungen, Werkstoffe und Technologien ist das Potential an Arbeitgebern für einen eventuell beabsichtigten oder erforderlichen Stellenwechsel höher als bei heterogener Vielfalt. Natürlich spielt auch die Größe der jeweiligen Unterbranche eine Rolle. Je größer die Unterbranche desto höher das Potenzial.

Die Branche Luft- und Raumfahrt lässt sich in verschiedene Unterbranchen gliedern. Grob unterteilen lassen sich die Unternehmen nach Herstellern des Endproduktes gebrauchsfertiges Fahrzeug) und solche, die die verschiedenen Fahrzeugkomponenten zuliefern. Darunter kann dann eine Feingliederung vorgenommen werden.

  • Luft- und Raumfahrthersteller
  • Zivilflugzeuge, -hubschrauber
  • Militärflugzeuge, -hubschrauber
  • Raketen, Raumfähren
  • Zulieferer/Komponenten
  • Ausrüstung
  • Elektrische/elektronische Systeme
  • Geräte/Apparate
  • Hydraulische Systeme
  • Mechanische Systeme
  • Optische Systeme
  • Sicherheitssysteme
  • Strukturkomponenten
  • Triebwerke

Vor- und nachgelagerte Branchen in der Luft- und Raumfahrt

Zudem ist es wichtig, sich mit vor- und nachgelagerten Branchen der Luft- und Raumfahrt zu beschäftigen. Vorgelagerte Branchen beliefern die betrachtete Branche Luft- und Raumfahrt mit Produkten, Dienstleistungen, Werkstoffen, Technologien usw. Nachgelagerte Branchen sind hingegen die abnehmenden Branchen der Produkte der Branche Luft- und Raumfahrt. Die Überlegungen sind daher wichtig, um festzustellen, wie einfach es ist, die Branche wieder zu verlassen. Je größer die vor- und nachgelagerten Branchen sind, desto eher besteht die Wahrscheinlichkeit, hier den Berufsweg fortsetzen zu können.

Eine der wesentlichen vorgelagerten Branchen der eigentlichen Industrie der Luft- und Raumfahrt ist im engeren Sinne die Zulieferindustrie von Komponenten. Ihre Unternehmen werden aber bereits nach allgemeiner Auffassung der Luft- und Raumfahrtindustrie zugeordnet. Weitere wichtige Zulieferbranchen für die Luft- und Raumfahrthersteller und deren direkten Komponentenzulieferer sind:

  • Modell- und Prototypenbauer
  • Hersteller von Halbzeugen
  • Hersteller von Normteilen
  • Anbieter von Mess- und Prüftechnik
  • Unternehmen der Prüfstandstechnik
  • Maschinen- und Anlagenbauer
  • Eisen- und Stahlgießereien
  • Metallgießereien
  • Stahl- und Metallverarbeiter
  • Aluminiumindustrie
  • Buntemetallindustrie (Kupfer, Zink, Blei, Zinn, Nickel)
  • Kunststoffverarbeitende Industrie
  • Kautschukindustrie
  • Leichtbauindustrie
  • Softwareunternehmen CAx-Lösungen
  • Entwicklungsdienstleister/Ingenieurbüros
  • Zeitarbeitsunternehmen

Als nachgelagerte Branchen in der Luft- und Raumfahrt können im Grunde alle Wirtschaftsbranchen aufgeführt werden, die in hohem Maße Luft- und Raumfahrzeuge einsetzen bzw. Dienste und Services rund um das Fahrzeug anbieten. Insbesondere seien hier erwähnt:

  • Diagnose
  • Logistik (Transport und Verkehr)
  • Fahrzeughandel
  • Reparaturwerkstätten
  • Überholung, Wartung
  • Training

Wesensverwandte Branchen in der Luft- und Raumfahrt

Aus gleichen Gründen sollte recherchiert werden, welche Branchen wohl wesensverwandt mit der Luft- und Raumfahrt sind und für einen eventuellen Stellenwechsel zur Verfügung stehen. Die Luft- und Raumfahrtbranche ist in starker Weise mit anderen Branchen der Fahrzeugindustrie verbunden:

  • Kraftfahrräder
  • Landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen
  • Automobilindustrie
  • Schiffsbau
  • Zulieferer dieser Branchen

Trotz gewisser Wesensverwandtheit der Branchen dürfte es ohne größerem Einarbeitungs- und Schulungsaufwand wahrscheinlich kaum möglich sein, aus dem Stand heraus in diese Branchen aus der Luft- und Raumfahrt zu wechseln.

Was in der Luft- und Raumfahrt produziert wird

Bevor die Luft- und Raumfahrt für den Berufseinstieg bzw. Stellenwechsel in Betracht gezogen bzw. ausgeklammert wird, sollte man sich einen Überblick zu den Produkten, Dienstleistungen, Technologien der Branche machen. Gerade bei der Branchenauswahl leben viele Bewerber von Halbwissen und Vorurteilen. Es wird dabei weniger auf eine lückenlose Darstellung oder wissenschaftliche Gliederung wert gelegt.

Viel mehr sind Begriffe aneinandergereiht, die beim Überfliegen dem Leser einen guten Eindruck von der Luft- und Raumfahrt vermitteln sollen, was in der Branche los ist. Er soll danach entscheiden, ob er zur Branche passt oder nicht. Abgesehen von den ersten drei Kategorien wurde hier größtenteils die sehr aussagekräftige Einteilung des BDLI (Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie) übernommen:

Zivilflugzeuge und -hubschrauber

  • Passagierflugzeuge/-hubschrauber (für Langstrecken, Mittelstrecken, Kurzstrecken), Transportflugzeuge/-hubschrauber, Flugzeuge und Hubschrauber für Sonderanwendungen: Sport-, Agrar-, Feuerlösch-, Luftrettungseinsätze etc., Regierungs- und VIP-Flugzeuge
  • Militärflugzeuge und -hubschrauber
  • Bomber, Jagdflugzeuge, Kampfflugzeuge, Aufklärer, Erkundungsflugzeuge etc., Transportmaschinen, Kampfhubschrauber etc.
  • Raketen und Raumfähren
  • Raketen, Satelliten, Raumfähren, Raumstationen, Raumsonden

Ausrüstung

  • Beleuchtungssysteme, Bewaffnung/Aufklärungssysteme, Enteisungssysteme, Frachtladesysteme/Kits, Inneneinrichtung/Bordküchen, Notrettungs- und O2-Systeme, Not-Sauerstoff- und Wassersysteme, Pilotenausrüstung, Elektrische und elektronische Systeme
  • Avionik/Cockpitausrüstungen, Elektronische Komponenten, Energieversorgungssysteme, Flugmanagementrechner, Flugsteuerungssysteme, Klima- und Lüftungssysteme/Kühler, Kontroll- und Regelsysteme, Navigationssysteme, Sensorik/Radarsysteme, Verkabelungssysteme
  • Mechanische und hydraulische Systeme
  • Betätigungssysteme/Aktuatoren, Bodenstartgeräte, Getriebesystem, Hilfsgasturbine, Hydrauliksysteme/Pumpen, Kraftstoffsystem, Ventile

Struktur

  • Fahrwerke, Fahrwerksanlagen, Flügel, Getriebe und Wellen, Klappensysteme, Leitwerke, Rotorsysteme, Sonstige Strukturkomponenten, Zelle/Rumpfkomponenten
  • Trägerraketen
  • Außenstruktur, Brennkammer, Düsen, Energieversorgungssysteme, Instrumentierung,
  • Kabelbäume, Kontroll- und Regelsysteme, Navigationssysteme, Nutzlaststruktur, Q/A-Test, Studien, Tanks und Böden, Thermalschutzkomponenten, Trennsysteme, Turbopumpen, VEB, Ventile/Leitungen
  • Triebwerke
  • Beschaufelung, Brennkammer, Einlauf/Fan, Gehäuse, Getriebekomponenten, Hydraulische Systeme, Kühlsysteme, Nachbrenner, Prüfstände, Regelungssysteme, Scheiben und Komponenten, Schubumkehr, Systemführung, Turbine, Verdichter

Die Fachsprache in der Luft- und Raumfahrt

Eine der wichtigen Fragen, die sich für jeden Brancheneinsteiger stellt, ist die nach den Positionen und deren Titulierung. Insbesondere für Initiativbewerbungen sollte man sich mit den gängigen Positionsbezeichnungen der Luft- und Raumfahrt bekannt machen.

Das notwendige Wissen liefern Stellenanzeigen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt. Genauso vielfältig wie die Produkte und Komponenten der Luft- und Raumfahrt sowie der Zulieferbranche sind, zeigen sich die Positionsbezeichnungen. Dabei findet sich in weiter über der Hälfte der Anzeigen die Funktion im Mittelpunkt der Positionsbezeichnung, z. B. Produktionsoptimierung, Entwicklung, Engine Repair bzw. Qualitätsmanager, Konstruktion bzw. Konstrukteur, Vertriebsingenieur.

Relativ selten wird der gesuchte akademische Titel dazugestellt, z.B. Dipl.-Ing. Luft- und Raumfahrt, Dipl.-Ing. Mechatronik. Die Produkte oder Komponenten, um die es geht, werden dann im Anzeigentext genannt. In vielen Anzeigen wird das Berufsfeld kombiniert mit dem Produkt, der Komponente oder dem Werkstoff, z. B. Vorentwickler Lichttechnik, Entwicklungsingenieur Cabin Interior, Overhaul PW4000 Engineer. Nachfolgend finden sich Beispiele, die einen kleinen Einblick in die Positionsbezeichnungen der Branche bringen.

Berufsbilder in der Luft- und Raumfahrt

Positionen Vertrieb und vertriebsnah:

Technischer Redakteur, Vertriebsingenieur, Key Account Manager (z. B. Airbus), Leiter Vertrieb und strategische Planung, Customer Project Manager

Positionen Entwicklung:

Vorentwickler Lichttechnik, Entwicklungsingenieur (z. B. Aerodynamik, Kabinensysteme, Triebwerk), Diplom-Ingenieur (z. B. Cabin Interior, Cabin Electronics), Ingenieur für Gewichtsprognostik/-analyse/-management, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Software-/Hardwareentwickler, Ingenieur Strukturberechnungen Flugzeugtechnik, Berechnungsingenieur, Senior Engineer (z.B. lichttechnische Entwicklung), Mass Properties Engineers

Positionen Konstruktion und Versuch:

Technischer Zeichner, Projektleiter Konstruktion, Konstrukteur (z. B. Sonderfertigungsmittel, Flugzeugbau), Test-Techniker Systemtest Helicopter, Projektleiter Konstruktion CATIA V4/V5, Ingenieur Konstruktion CATIA V4/V5, Technischer Zeichner, Testingenieur, Ingenieur Testanlagen Avionik, Engineer (z.B. Performance, Systems, Reliability, Test, Validation, Stress, Design, Service), Design Engineer, Konstrukteur Reparaturentwicklung

Positionen Projektmanagement:

Systemingenieur (z. B. Engineering, Luft- und Raumfahrt), Projektleiter Flugzeugbau, Projektingenieur, Engineering Manager, Referent im Produktmanagement Engine Services, Lead-Engineer Flugzeugbau, Programm-Manager

Positionen Produktion und Technik:

Projektingenieur Manufacturing Development, Fertigungsplaner, Leiter Manufacturing und VIP Corporate Linings, PEP-Ingenieur (Production Engineering & Planning)

Positionen Qualität/Einkauf:

Fachspezialist Supplier Quality, Qualitätsingenieur, Leiter Qualitätssicherung Luftfahrttechnik, Qualitätsingenieur Lieferantenentwicklung, Qualitätsingenieur Entwicklung, Produktsicherungs-Ingenieur, Ingenieur im Qualitätsmanagement, Commodity Manager

Positionen Wartung und Instandhaltung:

Service-Engineer, Overhaul Engineer, Engine Repair Development Engineer, Produktingenieur (z. B. Flugzeuggeräteinstandhaltung), Projektingenieur Versorgungstechnik

Mögliche Jobs in der Luft- und Raumfahrt

Letztlich nützt es wenig, wenn die Luft- und Raumfahrt zwar interessant ist, für das eigene Berufsfeld (Konstruktion, Vertrieb, Produktmanagement usw.) in der Branche aber keine großen Arbeitsmöglichkeiten bestehen. Berufsfelder, in denen in der Branche verstärkt neue Arbeitskräfte gesucht werden (alphabetisch geordnet):

  • Beratung/Technische Dienstleistungen
  • Entwicklung
  • Konstruktion
  • Produktion
  • Projektmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Vertrieb/Produktmanagement
  • Wartung- und Instandhaltung

Anforderungen

Was muss ich für einen Job in der Luft- und Raumfahrt können?

Chancen in der Luft- und Raumfahrt haben in erster Linie Ingenieure mit einem Diplom-Abschluss der Fachhochschule, Universität oder Technischen Hochschule. In fast allen Anzeigen wird kaum ein Unterschied zwischen Absolventen der Fachhochschule, Universität oder Technischen Hochschule gemacht. In so gut wie keiner Anzeige werden Absolventen der Berufsakademien ausdrücklich angesprochen. Techniker haben in der Automobilbranche durchaus ihre Möglichkeiten. Promovierte Ingenieur werden so gut wie kaum in den Stellenanzeigen nachgefragt, sieht man einmal vom Bereich Forschung ab.

Generell kommen in der Luft- und Raumfahrt folgende Studienfächer bzw. -richtungen am besten an:

Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau, Flugzeugbau, Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen. Je nach Schwerpunkt der Unternehmen werden allerdings auch häufiger Ingenieure mit anderen Fächern und Richtungen gesucht wie: Feinwerktechnik, Konstruktionstechnik, Kunststofftechnik, Produktionstechnik. Direkt angesprochen werden hin und wieder auch Ingenieure mit den Studien: Elektronik, Fertigungstechnik, Leichtbau, Mechatronik, Nachrichtentechnik, Werkstoffwissenschaften.

In der Luft- und Raumfahrt wird Erfahrung erwartet

Was die Berufserfahrungen angeht, zeigt die Luft- und Raumfahrt klare Präferenzen für gestandene Praktiker mit mehrjähriger, einschlägiger Berufserfahrung (ca. jede zweite Anzeige). Generelle Erfahrungen reichen nur dort aus, wo es um Stellen geht, die keine oder nur geringe Berufserfahrungen benötigen, d.h. Stellen für Absolventen und Young Professionals.Dennoch, der überwiegende Teil der Stellenangebote in der Luft- und Raumfahrt fordert ausdrücklich Berufserfahrungen in der gleichen (Unter)Branche und/oder im gleichen Funktionsbereich und/oder der gleichen Hierarchieebene. Bei Führungspositionen haben allerdings nur Bewerber mit mehrjähriger einschlägiger Fach- und Führungserfahrung eine Chance. Relativ oft werden in Stellenanzeigen der Luft- und Raumfahrt dennoch Hochschulabsolventen (25 % des Anzeigenaufkommens) und Young Professionals (25 % des Anzeigenaufkommens) angesprochen.

Als Quereinsteiger in die Luft- und Raumfahrt?

Quereinsteiger können sich durchaus Chancen in der Industrie der Luft- und Raumfahrt ausmalen. Dies gilt sowohl für Fach- als auch Führungspositionen und insbesondere für Positionen bei den Flugzeugherstellern. Dies war vornehmlich in der Vergangenheit so. Es bleibt abzuwarten wie sich die aktuellen Turbulenzen bei Airbus insgesamt auf den Arbeitsmarkt dieser Branche auswirken.

Bei den Herstellern in der Luft- und Raumfahrt dürften in erster Linie Mitarbeiter eine Chance haben, die sich in den typischen großen Funktionen wie Konstruktion, Entwicklung, Produktion, Qualitätsmanagement, Einkauf auskennen. Die Produktpalette der Zulieferer ist unendlich breit. Hier haben Kandidaten gute Chancen, die aus den passenden vorgelagerten Branchen (s. o.) kommen. Innerhalb der Branche kann es natürlich auch zum Umstieg vom Hersteller zum Zulieferer und umgekehrt kommen.

Qualifikationen für Stellen in der Luft- und Raumfahrt

Gefragte Zusatzqualifikationen sind in der Luft- und Raumfahrt weit gestreut, wobei sie in erster Linie davon abhängen, in welchem Funktionsbereich oder welcher Zulieferbranche der Ingenieur arbeitet. So sehen gefragte Zusatzqualifikationen beispielsweise in der Entwicklung eines Flugzeugherstellers sicherlich anders aus als in der Produktion von Bordtoiletten. Unabhängig davon wird eine Qualifikation jedoch überdurchschnittlich stark sowohl von Herstellern als auch Zulieferern über alle Funktionen in den Stellenanzeigen genannt: Projektmanagement bzw. Projektarbeit.

Ingenieure sollten generell zur Projektarbeit und zum Projektmanagement durch Erfahrungen und/oder theoretisches Wissen qualifiziert sein. Zudem sind sicherlich generelle Kenntnisse in der Luft- und Raumfahrt hilfreich. Sicherlich kann es auch nicht schaden, sich allgemeine mit den mechanischen, elektrischen, elektronischen und mechatronischen Systemen und Komponenten eines Flugzeuges oder Hubschraubers auszukennen. Gleiches gilt für grundlegende BWL-Kenntnisse und das Modethema „Leichtbau (CFK – kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff)“. Auch grundlegende Kenntnisse über Bau- und Zulassungsvorschriften Avionik und Luftfahrtnormen und –standards können Pluspunkte bei der Bewerbung bringen.

Nützliches Wissen in der Luft- und Raumfahrt

Allgemein werden über alle Positionen und Funktionsbereiche in der Luft- und Raumfahrt MS-Office-Kenntnisse häufig und SAP-Kenntnisse hin und wieder in den Stellenanzeigen angesprochen. In der Luft- und Raumfahrtindustrie wird viel entwickelt und konstruiert. Kein Wunder also, dass hier entsprechende EDV-Kenntnisse erwartet werden. Konstrukteure müssen 2D- und 3D-CAD-Systeme beherrschen. Des Öfteren werden CATIA V4/V5 in den Anzeigen genannt. In der Entwicklung werden teilweise FE-Programme wie NASTRAN, PATRAN, PAMCRASH, ABAQUS und Simulationsprogramme wie MATLAB/SIMULINK genannt.

Die Luft- und Raumfahrt ist sehr stark international orientiert. Das gilt insbesondere für den Einkauf, den Verkauf und die Produktion. Aber auch Entwicklung und Konstruktion kann man sich bei den gemeinsamen europäischen Flugzeug- und Hubschrauberprojekten ohne große internationale Zusammenarbeit nicht vorstellen. Englischkenntnisse sind daher unabdingbar, aber auch die Beherrschung einer zweiten Fremdsprache, insbesondere Französisch, dürfte in den Bewerbungen Pluspunkte bringen. Gute bis sehr gute Englischkenntnisse werden meist in den Anzeigen verlangt.

Wer seine berufliche Zukunft in der Luft- und Raumfahrt sieht, sollte in hohem Maße über die folgenden Persönlichkeitsmerkmale verfügen:Teamorientierung und Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Engagement, Durchsetzungsvermögen, Belastbarkeit, Selbstständigkeit, Kundenorientierung, Sicheres/gewandtes Auftreten, Verhandlungsgeschick. Gleichfalls spielt die Mobilität (teilweise weltweite Reisebereitschaft) eine gewisse Rolle. Für Führungskräfte kann kein davon abweichendes Profil festgestellt werden, wobei Führungsfähigkeit bzw. Führungserfahrungen, insbesondere Motivationsfähigkeit, selbstverständlich sein sollten.

Weiterbildung in der Luft- und Raumfahrt

Die Weiterbildung in der Luft- und Raumfahrt kann fachlich- oder persönlichkeitsorientiert ausgerichtet werden. Was die Persönlichkeit angeht, sollten die oben genannten Softskills für die Weiterbildungsplanung herangezogen werden. Eines fällt allerdings auf, im Gegensatz zu anderen Branchen scheint die Luft- und Raumfahrtindustrie nicht gerade generös Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen. Zumindest dokumentieren Ingenieure dieser Branche nur wenige bis keine Weiterbildungsmaßnahmen in ihren Profilen.

Allgemein sind Themen wie Projektmanagement und Betriebswirtschaft in der Luft- und Raumfahrt interessant. Für die spezifischen Berufsfelder kommen weitere fachliche Maßnahmen dazu. Der Weiterbildungsbedarf muss im konkreten Fall anhand der vorhanden Qualifikationen und Erfahrungen sowie dem (gewünschten) Betätigungsfeld in der Luft- und Raumfahrtbranche ermittelt werden. Die anschließenden Vorschläge können daher nur Anregungen liefern und zeigen, auf welchen Gebieten sich Ingenieure aus der Branche häufig weiterbilden:

Qualität:

Six Sigma Ground School Training, Six Sigma Yellow, Green, Blue, Brown, Black Belt/Master Black Belt (wie im Kampfsport gilt: Je dunkler der Gürtel, desto höher die Qualifikation!), QM-Fachkraft, Q-Manager, QM-Auditor, Interner QS Auditor, Approved ASD EASE-Auditor, Qualität allgemein

Projektmanagement, Management, Betriebswirtschaft: Projektmanagement allgemein

BWL für technische Fach- und Führungskräfte, Technischer Betriebwirt, Mitarbeiterführung, Führungskräftetraining, Präsentation-, Moderations- und Kommunikationstechniken, Airline Economics, Fleet Planning, REFA

Sales:

Vertrieb, Cross Cultural Training, Kundenorientierung, Arab Business Culture

Entwicklung, Konstruktion, Versuch:

CAE-Programme (z. B. ANSYS, LS-DYNA, HYPERWORKS, NASTRAN, PATRAN, ABAQUS, MATLAB/SIMULINK, Medina, ProMechanica, PSPICE (Elektronik), Robcad), CAD-Programme (z. B. CATIA V4/V5, PRO/E, AutoCAD, I-DEAS), FEM, CFD

Technik:

Satellitenentwurf, Spacecraft System Engineering, technische Grundlagen der Luftfahrt, Strukturmechanik, Vakuumtechnik, Lecksuche

Fremdsprachen: Englisch / Technisches Englisch, Französisch

Bewerbung

Wie bewerbe ich mich auf Stellen in der Luft- und Raumfahrt?

Die Branche Luft- und Raumfahrt lässt sich grundsätzlich in die Hersteller- und Zulieferindustrie unterteilen. Die wenigen Hersteller von Flugzeugen, Hubschraubern, Raketen und Raumfähren bieten auf den eigenen Websites ausführlich ihre offenen Positionen an, zumindest für Nachwuchs- und Fachkräfte, untere und mittlere Führungskräfte.

Wer bei den Herstellern in der Luft- und Raumfahrt seine berufliche Zukunft sieht, sollte daher auf jeden Fall im ersten Schritt die entsprechenden Websites der Hersteller besuchen. Gleiches gilt natürlich auch für die gezielte Stellensuche bei den allgemein bekannten Zulieferern für die Luft- und Raumfahrtindustrie und den Ingenieurdienstleistern.

Tipps für die Bewerbung in der Luft- und Raumfahrt

Nachstehend werden verschiedene Bewerbungswege für die Luft- und Raumfahrt dargestellt und auf ihre branchenspezifische Eignung hin überprüft. Die Suche nach Stellenangeboten in Print- und Onlinemedien liegt auf der Hand. Zunächst kommt man dabei auf die VDI nachrichten, die FAZ und die SZ als Printmedien, die Stellenangebote für Ingenieure in großer Zahl enthalten. Hinzu kommen die großen und allgemein bekannten Jobbörsen im Internet. Allerdings sollten auch branchenspezifische Medien nach Stellen durchsucht bzw. bei der Schaltung von Stellenangeboten berücksichtigt werden. Hier eine kleine Auswahl von Medien mit Stellen für die Luft- und Raumfahrtbranche:

  • Spacejobs.com
  • Airliners.de
  • Hanse-aerospace.de
  • DGLR.de (Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Link Jobserver)
  • Bbaa.de (Berlin-Brandenburg Aerospace Alliance e.V., Link Jobs/Karriere

Luft- und Raumfahrt: Ein Stellengesuch aufgeben

Das Stellengesuch ist das effektivste Instrument, um Fach- und Führungskräften Arbeitsmarktpotentiale aufzuzeigen. Das Eigeninserat in überregionalen Medien oder Fachmedien bringt Inserenten direkt mit Personalberatern und Arbeitgebern in Kontakt. Stellengesuche machen Sinn, um Personalberater und -entscheider der Luft- und Raumfahrt anzusprechen. Nach dem Gesetz der großen Zahlen vertraut man darauf, dass zumindest einige Berater bzw. Entscheider die entsprechenden Printmedien lesen.

Bei kleinen Branchen ist das Risiko eher groß, dass Stellengesuche nicht gelesen werden. Schade um das Geld, dass investiert wurde. Da die Luft- und Raumfahrt eher zu den kleinen Branchen zu zählen ist und aktuell aufgrund der Airbusturbulenzen nicht endlos viele Positionen zu besetzten sein dürften, ist hier das Risiko einer Fehlinvestition hoch. Es ist daher von Stellengesuchen eher abzuraten. Für die Schaltung eines Stellengesuches kommen im Prinzip alle Medien in Frage, die auch Stellenangebote für die Branche Luft- und Raumfahrt vorweisen (siehe oben).

Bewerberdatenbanken für die Luft- und Raumfahrt

Der kostenlose Eintrag in die Bewerberdatenbanken der allgemeinen Jobbörsen und in spezielle Datenbanken für Ingenieure gehört heute zur Pflichtübung von Stellensuchenden in der Luft- und Raumfahrt. Wer sich in eine Bewerberdatenbank einträgt, bekommt entsprechende Jobofferten unterbreitet. Dabei werden in einem Matchingprozess offene Stellen mit den Bewerberdaten abgeglichen und der Kandidat auf die herausgefilterten Stellenangebote aufmerksam gemacht.

Zudem sind viele Bewerberdatenbanken für Personalberater und -entscheider zugänglich. Sie suchen dann in anonymisierten Profilen nach passenden Kandidaten für die Luft- und Raumfahrt. Dieser Weg der Kandidatensuche gewinnt an Bedeutung.

Luft- und Raumfahrt: Direktansprache der Arbeitgeber

Eine andere Bewerbungsstrategie ist die Direktansprache potenzieller Arbeitgeber per Brief, Telefonat oder persönlichem Dialog. Initiativbewerbungen können sehr gezielt an wenige Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt gerichtet werden, bei denen der Kandidat schon immer arbeiten wollte. Bei den Herstellern und großen Zulieferern sollte man sich allenfalls dann initiativ bewerben, wenn bei der Durchsicht der Stellenangebote auf deren Websites keine passenden Vakanzen eruiert werden konnten. Die anderen Unternehmen können in eine Masseninitiativbewerbungsaktion einbezogen werden. Hierbei erhalten über 100 Unternehmen eine Kurzbewerbung von dem Kandidaten.

Um an die Namen der Arbeitgeber in der Luft- und Raumfahrt zu kommen gibt es verschiedene Wege. Zum einen können die großen Nachschlagewerke, Wer liefert was?, ABC der deutschen Wirtschaft, Hoppenstedt usw. herangezogen werden. Es existieren aber auch branchenspezifische Pools:

  • Bdli.de (Mitgliederliste des Bundesverbandes der deutschen Luft- und
  • Raumfahrtindustrie)
  • Hanse-aerospace.de (Mitglieder des Verbandes)
  • Bbaa.de (Berlin-Brandenburg Aerospace Alliance e.V., Mitglieder des Verbandes)
  • Zudem können Kataloge bzw. Ausstellerverzeichnisse der branchenspezifischen
  • Messen und Ausstellungen gewälzt werden.
  • Ausstellerverzeichnis ILA – Internationale Luft Ausstellung
  • Ausstellerverzeichnis AIRTECH – Internationale Zuliefermesse Luft- und
  • Raumfahrt
  • Unter ila-berlin.de bzw. airtec.aero finden sich die Ausstellerverzeichnisse

Messen und Ausstellungen dienen zudem der persönlichen Ansprache von Arbeitgebern in der Luft- und Raumfahrt. Hier treffen Jobsuchende in geballter Form auf eine Menge verschiedener Unternehmen und können mit relativ geringem Aufwand ihre Arbeitsmöglichkeiten ausloten. Gerade die wichtigsten Arbeitgeber der Zulieferindustrie dürften auf den großen Luft- und Raumfahrtmessen mit von der Partie sein. Hier eine Auswahl von Messen- und Ausstellungen der Luft- und Raumfahrtbranche:

  • AERO – General Aviation, Business Aviation, Ultralight Aircraft – Friedrichshafen
  • Airtec – Zulieferer der Luft- und Raumfahrt – Frankfurt
  • ITEC – Defence, Education, Training, Simulation – Köln
  • ILA – Hersteller und Zulieferer – Berlin
  • Paris Airshow – Hersteller und Zulieferer – Paris
  • DSEi – Defence Systems and Equipment – London

Tipps für Brancheninsider der Luft- und Raumfahrt

Wer sich als Brancheninsider in der Luft- und Raumfahrt bewirbt, sollte vorsichtig agieren. In relativ kleinen Branchen, z.B. auch kleinen Zulieferbranchen der Luft- und Raumfahrtindustrie, besteht in der Regel ein reger Informationsaustausch. Es besteht die Gefahr, dass der eigene Arbeitgeber früher von einem beabsichtigten Stellenwechsel erfährt, als dies dem Kandidaten lieb ist. Je höher die Positionen aufgehängt sind, desto höher das Risiko. Brancheninsider sollten überlegen, ob sie nicht von einem Dritten den Arbeitsmarkt nach Jobalternativen innerhalb der Branche abscannen lassen. Ihr Name tritt somit nicht in Erscheinung, wohl aber die berufliche Zielsetzung und das berufliche Profil. So können Unternehmen angesprochen werden, ohne dass der Name des Bewerbers breit getreten wird.

Brancheninsider, die in weniger exponierten Positionen der Luft- und Raumfahrt arbeiten, können „freier“ agieren. Sie sollten in Anschreiben und Lebenslauf zumindest den Namen des aktuellen Arbeitgebers ersetzten durch „Aktueller Arbeitgeber“. Werden im Lebenslauf Aufgaben und Projekte beschrieben, sollten diese nicht unweigerlich auf den Namen des Arbeitgebers schließen lassen. Etwaige Zwischenzeugnisse oder Seminarbescheinigungen, die den Namen des augenblicklichen Arbeitgebers tragen, können dann der Bewerbung natürlich nicht beigefügt werden. Kandidaten, die sich innerhalb der Branche Luft- und Raumfahrt verändern wollen, sollten sich die soeben beschriebene Vorgehensweise durch den Kopf gehen lassen.

Beispiel:
1998 – heute  ABC Militärflugzeuge GmbH, Stuttgart
 Produktmanager Display- und Cockpitsysteme   – Entwicklung von kundengerechten Systemen für die Flugzeuge „Tiger X“     und „Tiger XL“  – …….
Besser:
1998 – heute  Internationaler Luft- und Raumfahrt Zulieferer, Süddeutschland
 Produktmanager Avionik-Systeme – Entwicklung von kundengerechten Systemen für neue Flugzeugtypen des Kunden – …….

Ohnehin stellt sich allerdings die Frage, ob Brancheninsider in der Luft- und Raumfahrt eine offizielle Bewerbung riskieren oder nicht doch besser zu passender Gelegenheit im persönlichen oder telefonischen Gespräch und eher unverbindlich ihre Chancen abchecken oder diese von Kontaktpersonen in dem jeweiligen Unternehmen checken lassen.

Luft- und Raumfahrt: Tipps für Quereinsteiger

Wie gelingt es einem Quereinsteiger, sich für die Luft- und Raumfahrt interessant zu machen? Branchenfremde Bewerber sollten in erster Linie in Anschreiben und Lebenslauf in der Branche übliche Vokabeln zu verwenden. So soll beim Leser die Phantasie entstehen, der Bewerber passt zur Branche und Position. Um ein Gefühl für das „richtige Vokabular“ zu bekommen, sollten sich Quereinsteiger über die Branche und passende Stellenanzeigen hinreichend informieren. Wer aus einer anderen Branche kommt, sollte auf jeden Fall Begrifflichkeiten vermeiden, die außerhalb der eigenen Branche nichtssagend oder sehr stark interpretationsbedürftig sind. Mit der Bewerbung wird dann der verkehrte Branchenbezug vermittelt.

Beispiel:
1998 – heute Maier&Müller, München
  • Konstrukteur von schweren LKW und ReisebussenEigenverantwortliche Bearbeitung der Typen 4711/4712
  • ……..

Nach dem Studium in die Luft- und Raumfahrt

Absolventen sollten in der Bewerbung einen Branchenbezug zur Luft- und Raumfahrt herstellen. In einem Anschreiben könnte sich etwa die Passage wieder finden:

„Ich bewerbe mich als Diplom-Ingenieur, der bereits erste Teilprojekte in der Luft- und Raumfahrtindustrie während seiner umfangreichen Praktika bearbeitet hat. Mit den aktuell in der Branche eingesetzten Entwicklungs- und Konstruktionstools kenne ich mich gut aus:

  • FEM Tools: LS-DYNA, Medina, Hypergraph, Animator
  • CAD: CATIA V5, AutoCAD Mechanical, AutoCAD, Pro E
  • Programmiersprachen: Fortran 77, C/C++

In den Teilprojekten ging es um Komponenten für AIRBUS-Maschinen.

„Im Lebenslauf würden sich die Praktika entsprechend wieder finden. Aber auch mit Hobbys kann gepunktet werden. Wer sich z. B. in der Freizeit mit dem Fliegen von Leichtbauflugzeugen beschäftigt und in der  Luft- und Raumfahrtstarten möchte, hat ein passendes und branchenbezogenes Hobby, das im Lebenslauf nicht fehlen sollte.

Was in der Luft- und Raumfahrt bezahlt wird

Zum Thema Gehalt in der Luft- und Raumfahrt sei an dieser Stelle auf die Gehaltsstudie von ingenieurkarriere.de verwiesen.Die Luft- und Raumfahrt befindet sich in der Studie unter dem Fahrzeugbau. Die Studie liefert u. a. Jahresgehälter nach Position und Tätigkeitsbereich. Hieran können sich Ingenieure, die in die Luft- und Raumfahrtbranche hinein wollen bzw. innerhalb der Branche wechseln wollen, orientieren. Auf jeden Fall lassen sich über alle Positionen der Branche recht gute Gehälter für Fach- und Führungskräfte ablesen.

Beispiele – Positionen

Fachpositionen in der Luft- und Raumfahrt

Entwicklungsingenieur Aerodynamik (Zulieferindustrie)

  • Design neuer Blattprofile und Optimierung der Aerodynamik von Rotorblättern
  • Spezifizierung von Windtunneltests
  • Charakterisierung der Aerodynamik der Blattprofile durch Berechnung und Tests
  • Entwicklung und Programmierung von Berechnungswerkzeugen in der Aerodynamik
  • Zusammenarbeit mit den Forschungsinstitutionen auf dem Gebiet der Aerodynamik

Vertriebsingenieur (Zulieferindustrie)

  • Übernahme der Vertriebsaktivitäten für die Luft- und Raumfahrtkunden
  • Kanalisieren und weiterentwickeln der innovativen und spannenden
  • Vertriebsaktivitäten
  • Herstellung und Pflege von Kundenkontakten im Geschäftsfeld
  • Mitarbeit bei der Angebotserstellung und Kundenerschließung
  • Entwicklung neuer Marktpotenziale, insbesondere im Bereich von Komponenten

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Forschung)

  • Aufbau/Weiterentwicklung einer experimentellen Einrichtung zur Ermittlung der
  • Strömungsgeräuscherzeugung in und der Schallabstrahlung von Rohrsystemen und
  • deren Komponenten
  • Experimentelle Untersuchung der Schallentstehung und -ausbreitung bei
  • Klimaanlagenrohrsystemen
  • Ermittlung von Quellmechanismen und Entwicklung von Quellmodellen für
  • Klimaanlagenrohrkomponenten
  • Erarbeitung von Lärmminderungskonzepten für Schallquellen in
  • Klimaanlagenrohrsystemen für Flugzeugkabinen
  • Numerische Simulation des Schalls von Klimaanlagen in Flugzeugkabinen

Konstrukteur Flugzeugbau (Hersteller)

  • Definition, Vor- und Detailkonstruktion von Flugzeugbauteilen der
  • Primär- und Sekundärstruktur
  • Entwicklung und Konstruktion von Baugruppen in Metall- und
  • Faserverbundbauweise
  • Modellierung und Zusammenbau im DMU
  • Konstruktive Installation von elektrischen, hydraulischen etc. Systemen
  • Konstruktive Betreuung der Fertigung bezüglich Bauabweichungen
  • Erarbeiten von Reparaturlösungen
  • Bearbeiten von Beanstandungsmeldungen und Weiterentwicklungsaktivitäten im
  • Rahmen der Bauteilverantwortung
  • Gewichtsoptimierung von Strukturen im Rahmen von Neu- oder
  • Weiterentwicklung von Flugzeugprogrammen
  • Erstellung von Bauunterlagen
  • Mitarbeit in interdisziplinären Engineering Teams

Referent Produktmanagement Engine Services (Wartung)

  • Verantwortlich für die Analyse und Förderung bestehender und potentieller
  • Dienstleistungsprodukte
  • Betreuung des kompletten Produktlebensprozesses
  • Abstimmung mit den produktiven und den administrativen Bereichen
  • Erhebung und Auswertung von Markt- und Wettbewerbsinformationen der MRO-Triebwerksbranche
  • Leiten von Projekten zu produkt- und verbundrelevanten Themen des
  • Produktmanagements
  • Unterstützen bei der Einführung neuer Produkte und bei der Akquisition von
  • Group und Product Sales

Systemingenieur Luft- und Raumfahrt (Zulieferer)

  • Stromversorgung in der Kabine
  • Kabinen-Kommunikations- und Datenerfassungssysteme
  • Erstellung von Spezifikationen, technischen Konzepten,
  • Definitionsunterlagen, Schnittstellendokumentation
  • Technisches Versionsmanagement
  • Interface zu nationalen und internationalen Herstellern

Führungspositionen in der Luft- und Raumfahrt

Lead-Engineer bzw. Projektleiter Flugzeugbau (Zulieferer)

  • Leiten des bestehenden Teams Flugzeugbau
  • Mitwirken in den Projekten von der Akquise über die Konzeptphase bis hin zur
  • Serienreife
  • Verantworten der Angebotskalkulationen und –erstellungen
  • Zuständig für die Mitarbeitereinsatzplanung
  • Verantworten der technischen Umsetzung und Steuerung von Projekten
  • Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung

Programm-Manager/in (Hersteller)

  • Führen von Projektteams für militärische Produkte
  • Durchsetzung von vertraglichen Vorgaben
  • Kostenüberwachung und -analyse
  • Bewertung und Erstellung von Risikoanalysen
  • Abstimmungen und Verhandlungen mit Worksharepartnern
  • Problemanalyse und gegebenenfalls Einleitung von Korrektiven Maßnahmen zur
  • Erreichung der Programmziele
  • Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen
  • Mitarbeit bei Angeboten

Leiter Engineering (Zulieferer)

  • Übergeordnete Planung und Koordinierung aller internen und externen
  • Tätigkeiten mit dem Schwerpunkt Berechnung, Versuch und Zulassung
  • Termin-, Kosten-, und Kapazitätsplanung für den Bereich Engineering Services
  • Budgetverantwortung für den Bereich Engineering Services
  • Vertretung des Bereiches Engineering Services nach außen
  • Fachliche und disziplinarische Führung der Mitarbeiter

Leiter/-in Qualitätssicherung (Hersteller)

  • QS-Zukaufteile: Qualifizieren und Auditieren von Lieferanten
  • System-/Konstruktions- und Prozess- FMEAs
  • Leitung der Wareneingangskontrolle
  • Optimieren des Prüfprozesses und der Prüfmethoden
  • QS Montage/Fertigung: Produktbetreuung während der gesamten
  • Entstehungsphase bis zur Endabnahme
  • Weiterentwicklung der Werkerselbstkontrolle
  • Nutzung moderner Methoden der computergestützten Fehlererfassung und -analyse
  • sowie innovativer Mess- und Prüfmittel
  • Führung von Mitarbeitern

Teamleiter Cockpitentwicklung (Zulieferer)

  • Betreuung und Weiterentwicklung des Bereiches Cockpit
  • Verantwortung für 10-15 Mitarbeiter, Projekte und Ergebnisse
  • Akquisition von neuen Projekten, die Bedarfsermittlung beim Kunden,
  • die Angebotskalkulation, -erstellung und -verhandlung
  • Ansprechpartner für unsere Kunden
  • Zuständig für Projektanlage/-pflege und Projektabschluss
  • Wahrnehmung von Aufgaben aus dem Projektmanagement wie Projekt-, Termin-,
  • Personaleinsatzplanung, Projektsteuerung und -abwicklung
  • Technisches und kaufmännisches Projektcontrolling sowie Qualitätsüberwachung
  • Personal- und Qualifikationsplanung

Die gewählten Aufgabenbeschreibungen sind lediglich Beispiele. Sie sind weder repräsentativ noch bilden sie die gesamte Bandbreite der Luft- und Raumfahrt ab. Fakt ist, dass in der Luft- und Raumfahrtbranche die typischen „wissenschaftlichen“ Berufsprofile für Ingenieure wie Forschung, Entwicklung und Konstruktion sehr stark auftreten.

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