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Der erste E-Golf aus der gläsernen Manufaktur in Dresden

03. April 2017

Bislang entstand in der Gläsernen Manufaktur in Dresden, das Flaggschiff der Marke VW, der Phaeton. Seit Montag bauen die VW-Mitarbeiter hier den E-Golf – und damit ein Zukunftsmodell. Doch VW lässt es langsam angehen.
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Während Tesla für sein Model 3 rund 400.000 Vorbestellungen abarbeiten muss, kann sich Volkswagen Zeit lassen mit dem Bau des E-Golfs. Seit heute wird das meistverkaufte Auto Deutschlands und Europas in der Gläsernen Manufaktur in Dresden als Elektroversion montiert. Die Produktion soll bis Mai auf 35 Modelle pro Tag „hochgefahren“ werden.

Das wären bei 365 Tagen Produktion im Jahr 12.775 Autos. Aber da VW ja auch noch Werksferien hat, werden es weniger werden. Aber: Auch in Wolfsburg wird der E-Golf produziert – in höheren Stückzahlen.

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Der neue E-Golf schafft rund 200 km

Die offizielle Reichweite des Stromers sind 300 km. Dafür hat VW die Kapazität der Lithium-Ionen-Batterie von 24,2 auf 35,8 kWh erhöht. Allerdings sind die 300 km ein wirklich sehr theoretischer Wert. Real dürfte man mit dem Elektroauto nur 200 km weit kommen. Damit wird die 193 km lange Fahrt von der Gläsernen Manufaktur zum VW-Forum Unter den Linden in Berlin ein Abenteuer.

So wird sich die Nachfrage nach dem E-Golf in Grenzen halten – zumal der Stromer mit einem Grundpreis von 35.900 Euro auch nicht ganz billig ist. Extras kommen ja noch hinzu. Immerhin kann die Batterie des neuen E-Golf an einer Schnellladesäule (40 kW) in einer Stunde auf 80 % aufgeladen werden. Und demnächst soll es ja auch viele Schnellladesäulen geben.

Motorleistung des E-Golf auf 100 kW erhöht

Immerhin ist die neue Generation des E-Golfs stärker und flotter unterwegs als der Vorgänger. Die Leistung des Elektromotors wurde von 85 auf nun 100 kW erhöht, der Drehmoment ist von 270 auf 290 Nm verbessert. Von 0 auf 100 km/h schafft es der E-Golf in 9,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist von 140 auf 150 km/h gestiegen.

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Seit Herbst hatte Volkswagen die Gläserne Manufaktur für 20 Millionen Euro von der Phaeton- auf die Golf-Produktion umgestellt. Im Mehrschichtbetrieb können in Dresden bis zu 100 Elektroautos am Tag hergestellt werden. Weiterer Produktionsstandort für den E-Golf ist das Stammwerk in Wolfsburg.

Teile für E-Golf kommen aus Wolfsburg und Zwickau

Die Dresdner Manufaktur bezieht die meisten Golf-Teile und die Plattform aus dem Golf-Werk in Zwickau, die lackierte Karosserie kommt aus Wolfsburg. Die Elektrobauteile werden dann in Dresden eingebaut. Rund 250 bis 300 Mitarbeiter sollen in der Manufaktur Elektroautos bauen, zu Phaeton-Zeiten zählte Dresden 500 Mitarbeiter.

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Spannend wird es in Dresden, wenn neben dem E-Golf auch das neue Elektroauto I.D. in der Manufaktur produziert werden sollte. Denn das Auto soll ab 2020 wirklich den Massenmarkt für Elektromobilität erschließen. VW hatte das Auto im vergangenen Herbst auf dem Pariser Autosalon vorgestellt.



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