Seilbahn TirolS verbindet 30.12.2015, 10:03 Uhr

Das größte Skigebiet Österreichs hat 270 Pistenkilometer

Eine neue Seilbahn und eine Skipiste verbinden jetzt den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang und das benachbarte Tiroler Skigebiet Fieberbrunn. Damit ist das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs mit knapp 270 Pistenkilometern entstanden. 20 Millionen Euro haben die Betreiber in die winterliche Attraktion investiert.

Schnee, soweit das Auge reicht: Eine neue Seilbahn und eine Skipiste verbinden jetzt den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang und das benachbarte Tiroler Skigebiet Fieberbrunn. Damit ist das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs (270 Pistenkilometer) entstanden. 

Schnee, soweit das Auge reicht: Eine neue Seilbahn und eine Skipiste verbinden jetzt den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang und das benachbarte Tiroler Skigebiet Fieberbrunn. Damit ist das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs (270 Pistenkilometer) entstanden. 

Foto: bergbahnen-fieberbrunn.at

Mit dem Zusammenschluss des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang und dem benachbarten Tiroler Skigebiet Fieberbrunn ist in der Wintersaison 2015/2016 das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs entstanden. Knapp 270 Pistenkilometer teilen sich auf in 140 km blaue Pisten für Anfänger, 110 km rote Abfahrten für Fortgeschrittene und 20 km schwarze Strecken für die Könner unter den Wintersportfreunden.

70 Liftanlagen, 60 gemütliche Skihütten, 4 Snowparks, 5 Natural Freeride Parks, 2 Flutlichtpisten und 5 Rodelbahnen warten auf Touristen. „Wir sind in die Champions-Leage der Skigebiete aufgestiegen“, freut sich Peter Mitterer, Geschäftsführer der Hinterglemmer Bergbahnen.

Neue Seilbahn ist 2890 Meter lang

Verbunden sind die beiden Skigebiete seit diesem Dezember mit der neuen Zehn-Personen-Umlaufkabinenbahn TirolS und der 3,5 km langen Vierstadlalm-Piste. Tirol S verläuft von der Tiroler Seite, der Talstation Reckmoos Süd in einer Höhe von 1284 m über zwei Sektionen auf die Salzburger Seite zum Reiterkogel auf 1819 m Höhe.

Finale Phase beim Bau der 10-Personen-Umlaufkabinenbahn TirolS von Fieberbrunn auf den Reiterkogel in Saalbach Hinterglemm. Die Stationsgebäude stehen kurz vor der Fertigstellung, Seilzug und Seilspleiß sind abgeschlossen.

Finale Phase beim Bau der 10-Personen-Umlaufkabinenbahn TirolS von Fieberbrunn auf den Reiterkogel in Saalbach Hinterglemm. Die Stationsgebäude stehen kurz vor der Fertigstellung, Seilzug und Seilspleiß sind abgeschlossen.

Quelle: bergbahnen-fieberbrunn.at

Die Grenze von Tirol nach Salzburg wird rund 200 m vor der Bergstation am Reiterkogel überflogen. „Die Fahrtzeit auf der Gesamtlänge von Tirol bis zum SalzburgerLand mit 2890 Metern dauert weniger als neun Minuten. Dabei werden insgesamt 750 Höhenmeter überwunden“, berichtet Kornel Grundner, Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen stolz.

20 Millionen Euro investiert

Etwa 20 Millionen Euro hat das Unternehmen Bergbahnen Fieberbrunn in den Bau der TirolS und der Vierstadlalm-Piste investiert. Die 3,5 km lange und voll beschneibare Piste führt vom Reiterkogel hinunter zur Mittelstation der TirolS in Hörndlingergraben auf 1082 m Höhe.

Die TirolS kann bis zu 2600 Personen pro Stunde befördern und ist damit der ständig steigenden Zahl von Wintertouristen gewachsen. Laut Statistik Austria sind die Übernachtungszahlen im Wintertourismus in den letzten 20 Jahren um 27,9 % gestiegen. Die letzte Wintersaison 2014/2015 verzeichnete mit 65,81 Millionen Gästen einen Übernachtungsrekord.

Liftseil wiegt 65 Tonnen

Erst Anfang Mai 2015 ist der Zusammenschluss der beiden Skigebiete mit der Errichtung zweier Materialseilbahnen und ersten Arbeiten an den Tal- und Mittelstationsgebäuden gestartet. Schon Mitte August waren sämtliche Betonarbeiten an den drei Stationsgebäuden und die Fundamente der insgesamt 17 Stützen erledigt.

Eine echte Herausforderung beim Bau der Seilbahn TirolS war die Einfädelung des Liftseils. Das Ungetüm ist 5900 Meter lang und wiegt 65 Tonnen. Anfang September 2015 bezwangen die Monteure das Stahlmonster.

Eine echte Herausforderung beim Bau der Seilbahn TirolS war die Einfädelung des Liftseils. Das Ungetüm ist 5900 Meter lang und wiegt 65 Tonnen. Anfang September 2015 bezwangen die Monteure das Stahlmonster.

Quelle: Seilbahn.net

Anfang September zogen Monteure das 5900 m lange und 65 t schwere Liftseil ein.

Erste Pläne sind 30 Jahre alt

„Mit der Inbetriebnahme der TirolS ist ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Bereits vor 30 Jahren gab es auf Fieberbrunner Seite erste Pläne für eine Verbindung mit Saalbach-Hinterglemm“, sagt Toni Niederweiser, Geschäftsführer der Bergbahnen Fieberbrunn. „Diese Verbindung ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sehr sinnvoll und war der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung beider Destinationen. Besonders freut uns, dass er Zusammenschluss mit nur einer neuen Bahn und einer neuen Piste realisiert werden konnte, und damit mit verhältnismäßig kleinem Aufwand und geringstmöglichen Eingriffen in die Natur.“

 

Von Detlef Stoller

Stellenangebote im Bereich Naturwissenschaften

Zeiss Group-Firmenlogo
Zeiss Group Elektronik-Konstrukteur (m/w/x) Oberkochen
Zeiss Group-Firmenlogo
Zeiss Group Physiker Systemdesign und Simulation optischer Systeme (m/w/x) Oberkochen
Tauw GmbH-Firmenlogo
Tauw GmbH Business Unit Leiter Gebäudeschadstoffe (m/w/d) Moers, Leverkusen, München, Regensburg
Vistec Electron Beam GmbH-Firmenlogo
Vistec Electron Beam GmbH Entwicklungsingenieur (m/w/d) Datenvorbereitung für Elektronenstrahl-Lithographieanlagen Jena
odelo GmbH-Firmenlogo
odelo GmbH Entwicklungsingenieur (m/w/d) Lichttechnik in der Abteilung Vorausentwicklung Stuttgart
HAMBURG WASSER Service und Technik GmbH-Firmenlogo
HAMBURG WASSER Service und Technik GmbH Geologe / Ingenieur (m/w/d) Teilgebiet Wasserwirtschaft/Umwelt Hamburg
IAV GmbH-Firmenlogo
IAV GmbH Abteilungsleiter (m/w/d) – Powertrain Gifhorn
Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES-Firmenlogo
Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Untersuchung von Betriebs- und Wartungsstrategien für Offshore-Windparks Bremerhaven, Bremen, Hamburg
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut-Firmenlogo
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut Gruppenleiter Verfahrenstechnik (m/w/d) Karlsruhe
Trinseo-Firmenlogo
Trinseo Run Plant Engineer, M&E (m/w/d) Böhlen

Alle Naturwissenschaften Jobs

Top 5 Rekorde