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Welche Möglichkeiten die bAV bietet

Vor dem Hintergrund des aktuell niedrigen Zinsniveaus entwickeln Versicherer derzeit neue Produktmodelle für die betriebliche Altersversorgung (bAV), die jedoch unterschiedlich stark Anklang finden. Für ab dem 1.1.2012 neu abgeschlossene Lebensversicherungen, Pensionskassenversicherungen und versicherungsförmige Pensionsfondspläne darf nunmehr noch ein auf 1,75 Prozent p.a. (bis einschließlich 2011: 2,25 Prozent p.a.) reduzierter Zins für die Ermittlung der garantierten Versicherungsleistung angesetzt werden.

Bei der betrieblichen Altersvorsorge werden Risikoprodukte gescheut.

Bei der betrieblichen Altersvorsorge werden Risikoprodukte gescheut.

Foto: panthermedia.net/mikdam

In diesem Zusammenhang wird häufig geäußert, es komme nicht in erster Linie auf den Garantiezins, sondern letztlich auf die Gesamtleistung der bAV bei Ablauf des Vertrags an und damit auf die Gesamtverzinsung der angesparten Mittel, die der Produktgeber erwirtschaftet. Einerseits trifft dieses Argument nur für die reine Erlebensfallleistung zu. Denn werden vorzeitige Versorgungsfälle (Invalidität/Tod) mitversichert, kann „schon morgen“ die Gesamtleistung fällig werden – und die ist dann bei Ansatz des reduzierten Garantiezinses eben entsprechend niedriger.

Andererseits sinkt auch die (in Aussicht gestellte) Gesamtverzinsung der bAV bei der weit überwiegenden Zahl der deutschen Produktgeber seit Jahren immer weiter. Mehr und mehr werden daher auch „hybride“ Produkte angeboten, bei denen ein Teil des Kapitals nicht im klassischen Deckungsstock des Versicherers, sondern in Fonds angelegt wird. Der damit einhergehende Verzicht auf den Risikoausgleich im Kollektiv und in der Zeit (also der Verzicht auf einen Teil der Sicherheit) eröffnet im Gegenzug die Chance auf entsprechend höhere Erträge.

bAV: Arbeitnehmer scheuen Risikoprodukte

Arbeitnehmer scheuen allerdings mehr denn je risikoreichere Produkte, wenn sie ihr Geld investieren sollen. Arbeitgeber sehen sich in wachsendem Umfang bei der Gewährung einer bAV neben dem Entlohnungsgedanken durchaus auch wieder in der „Fürsorgepflicht“ für ein späteres Zubrot zur immer kärglicher werdenden staatlichen Rente. Da passt eine „hybride Wette auf die Zukunft“ nicht ins Konzept. Auch möglichen erweiterten Haftungsrisiken aus diesen Produkten will man lieber aus dem Weg gehen.

Im Zuge solcher und ähnlicher Überlegungen haben in jüngster Zeit einige große deutsche Versicherungsgruppen ein klassisches Garantieprodukt für die bAV kreiert, mit dem dennoch vergleichsweise höhere Renditen prognostiziert werden können. Die dem zugrunde liegende Idee an sich ist nicht neu: Man hole sich starke (oder gar stärkere) Partner ins Boot und bündelt somit Finanzstärke und Risikostreuung. Diese Vorgehensweise ist klassisch bei sogenannten Konsortialverträgen, enthält für den Konsortialführer allerdings den Nachteil, dass er von dem Geschäft nicht alleine profitiert. Neu in den genannten Fällen ist, dass die am Produkt beteiligten Versicherer der eigenen Versicherungsgruppe angehören, das Geschäft also „im eigenen Haus“ bleibt.

Höhere Gesamtverzinsung der bAV

Bei den jüngsten Angeboten dieser Art ergänzen sich beispielsweise in einem Fall ein Direktversicherer mit klassisch eher niedriger Kostenstruktur und (zumindest aktuell) höherer Gesamtverzinsung mit dem bAV-erfahrenen „Urgestein“ der Gruppe (mit aktuell eher marktdurchschnittlicher Verzinsung), das weiß, wie man die Produkte gestaltet und administriert. Mit den dadurch verbesserten Kennzahlen besteht dann die Hoffnung, die eine oder andere Ausschreibung mehr zu gewinnen. Dasselbe Ziel wird im anderen Fall angestrebt, in dem sich wiederum der etablierte, service- und verwaltungsfähige Lebensversicherer mit der eher noch jungen – aber nach den aktuellen Kennzahlen „stärkeren“ Pensionskasse der Gruppe – zusammentut.

Diese Beispiele zeigen, dass die Versicherer unverändert (auch) an eine Zukunft für ihr klassisches Garantieprodukt glauben – nicht nur, weil sie es über Jahrzehnte entwickelt haben, sondern weil es auch (oder gerade) in kriselnden Zeiten ungebrochen nachgefragt wird – besonders eben auch für eine verlässliche und finanzierbare bAV „in der Breite“.

 

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