Dünner als iPad 14.06.2014, 07:00 Uhr

Samsung präsentiert in New York das Galaxy Tab S

Für Samsung ist es das beste Tablet aller Zeiten, das dünnste ist es auf jeden Fall: Der Marktführer auf dem Tablet-Markt präsentierte jetzt in New York sein neues Flaggschiff Galaxy Tab S. Es ist nur 6,6 Millimeter dick, bringt es aber auf eine Rekordauflösung von 2560 mal 1600 Bildpunkten. Mitte Juli kommt es in der günstigsten Version für 400 Euro auf den Markt. 

Die große Version des Tablets bringt lediglich 465 Gramm auf die Waage, die kleine sogar nur 294 Gramm. Die Geräte sind somit leichter als ihre Konkurrenten von Apple.   

Die große Version des Tablets bringt lediglich 465 Gramm auf die Waage, die kleine sogar nur 294 Gramm. Die Geräte sind somit leichter als ihre Konkurrenten von Apple.   

Foto: Samsung

Mit 465 beziehungsweise 294 Gramm sind die Modelle des Galaxy Tab S leichter als Apples Modelle iPad Air und iPad mini und mit 6,6 Millimetern Dicke auch dünner als die der Konkurrenz. Das herausragendste Merkmal des neuen Flaggschiffs von Samsung ist aber eindeutig der Bildschirm. Beide Tablets haben einen hochauflösenden Super-Amoled-Bildschirm mit einer Auflösung von 2560 mal 1600 Bildpunkten – er lässt die Retina-Displays von Apples iPads alt aussehen. Beim kleineren Modell mit 8,4-Zoll-Bildschirm ergeben sich damit 359 Bildpunkte pro Zoll, beim größeren mit 10,5-Zoll-Bildschirm 288 Bildpunkte pro Zoll.

Naturgetreue und kräftigere Farben als normale LCD-Displays bei höherem Kontrast verbunden mit guter Ablesbarkeit auch in hellem Sonnenlicht gelten als Vorteile der neuen Bildschirmtechnologie. Zudem sollen die Displays besonders stromsparend arbeiten, was unter anderem daran liegt, dass die AMOLED-Technologie keine Hintergrundbeleuchtung erfordert. 

LTE-Version des Tablets ist telefonfähig

Die sonstige Ausstattung der beiden Geräte ist gleich: In der WLAN-Version arbeitet der Samsung-Prozessor Exynos 5 Octa mit vier 1,9 GHz schnellen Cortex-A15-Kernen und vier Stromsparkernen (Cortex-A7, 1,3 GHz). Die LTE-Variante powert ein Snapdragon 800-Prozessor mit vier Kernen und 2,3 GHz. Es gibt einen Hauptspeicher von drei Gigabyte, 16 oder 32 Gigabyte Flashspeicher, 11ac-WLAN, Bluetooth 4.0 und MicroSD-Slot. Die LTE-Versionen sind sogar telefoniefähig.

Die Rückkamera des Galaxy Tab S ermöglicht eine Auflösung von acht Megapixeln und nimmt Videos bis zur Full-HD-Auflösung auf, die Frontkamera für Videochats hat 2,1 Megapixel Auflösung. Unter einer von Samsung angepassten Oberfläche arbeitet als Betriebssystem Android in der aktuellen Version 4.4. Benutzer melden sich mit ihrem Fingerabdruck an und ihr eigenes Profil wird direkt geladen.

Der Super-Amoled-Bildschirm ermöglicht eine Auflösung von 2560 mal 1600 Bildpunkten. Die Rückkamera des Tablets nimmt Videos mit Full-HD-Auflösung auf, die Frontkamera für Videochats hat eine Auflösung von 2,1 Megapixel.

Der Super-Amoled-Bildschirm ermöglicht eine Auflösung von 2560 mal 1600 Bildpunkten. Die Rückkamera des Tablets nimmt Videos mit Full-HD-Auflösung auf, die Frontkamera für Videochats hat eine Auflösung von 2,1 Megapixel.

Quelle: Samsung

Neben der normalen Schutzhülle gibt es als Zubehör das Book Cover, mit dem man das Tablet in drei festen Winkeln aufstellen kann. Dabei werden beide Hüllen mit Druckknöpfen an der Rückseite befestigt. Für die 10,5-Zoll-Version bietet Samsung sogar eine Bluetooth-Tastatur mit Aufstellmöglichkeit fürs Tablet im passenden Design der beiden Farbvarianten anthrazit und weiß an.

Galaxy Tab S kommt Mitte Juli auf den Markt

Samsung hat schon die Preise für Deutschland bekanntgegeben: Das kleinere Galaxy Tab S soll mit 32 GByte und WLAN 400 Euro kosten, das größere 500 Euro. LTE-Versionen soll es für circa 100 Euro Aufpreis geben. Ab Mitte Juli will Samsung mit der Auslieferung in Deutschland beginnen. Beide soll es in Weiß und Anthrazit geben.

Gibt es heute schon bei einigen Geräten ein Jahr Dropbox mit 50 GByte umsonst, so erhöht Samsung bei den neuen Geräten auf zwei Jahre – dazu kommen noch eine einjährige Premiummitgliedschaft bei Evernote und sechsmonatige Schnupperabos bei mehreren, allerdings teilweise nur in den USA interessanten Diensten und Zeitschriften.

Ein Beitrag von:

  • Klaus Ahrens

    Klaus Ahrens fühlt sich im Bereich Techniknews Zuhause. Vor allem die Bereiche Programmierung, Wissenschaft und Technik begeistern ihn.

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