Wearables 19.09.2023, 07:00 Uhr

Samsung: Erster Smart-Ring soll 2024 auf den Markt kommen

Statt einer Uhr am Armgelenk misst künftig ein Ring am Finger die Vitalwerte und ist ein nützlicher Begleiter im Alltag. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass Samsung 2024 mit dem ersten „Galaxy Ring“ den smarten Oura-Ring aus Finnland vom Thron stoßen will.

Hand mit Smartwatch am Handgelenk

Samsung setzt künftig nicht nur auf Smartwatches, sondern wohl auch auf smarte Ringe.

Foto: panthermedia.net/ra2studio

Smarte Uhren sind ja inzwischen nichts Neues mehr. Es gibt sie von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Varianten. Sie liefern Nutzerinnen und Nutzern hilfreiche Informationen in Form von Gesundheitsdaten, unterstützen beim Sport und bieten jede Menge Funktionen für den Alltag. Nun ist nicht jeder Mensch ein Uhren-Fan. Die Hersteller von sogenannten Wearables, zu denen eben auch die Smartwatches gehören, reagieren darauf. Allen voran ein finnisches Unternehmen, das mit dem Oura-Ring den ersten smarten Ring bereits auf den Markt gebracht hat. In seinen Funktionen unterscheidet er sich nicht von den Smartwatches.

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Den Tracking-Ring kann man an Ring-, Zeige- oder Mittelfinger tragen. Mithilfe von Infrarotstrahlen misst er in Echtzeit Herzfrequenz und Körpertemperatur. Dadurch erhalten die Menschen, die ihn tragen, Informationen zum persönlichen Kalorienverbrauch, Energielevel, eine Vorhersage des weiblichen Zyklus, eine Schlafbilanz, einen Erholungsindex und noch vieles mehr. Nun gibt es Informationen aus der Branche, dass Samsung ebenfalls bald einen solchen smarten Ring auf den Markt bringen will. Die ersten Indizien kamen schon im Oktober 2021 auf, nun verdichten sich die Vermutungen aufgrund einer Patentanmeldung der Marke „Galaxy Ring“ im März 2023. 2024 soll es nach Meinung von Fachleuten so weit sein. Sie rechnen mit der Vorstellung des Galaxy Ring auf dem nächsten sogenannten Unpacked-Event Anfang 2024. Dort soll dieser Ring wohl als Highlight vorgestellt werden.

Samsung Galaxy Ring misst Vitalwerte

Weiteren Informationen zur Folge arbeite der Hersteller Samsung bei der Entwicklung des Galaxy Rings mit der japanischen Firma Meiko zusammen, welche vermutlich die Leiterplatte beisteuert. An einem Protoypten des Rings soll Samsung bereits seit Juli arbeiten. Die Funktionen des Ringes sollen denen von Smartwatches ähneln. Der Ring von Samsung soll einen optischen Blutfluss-Sensor beinhalten sowie ein Elektrokardiogramm. Vorteil gegenüber den Uhren oder auch den bekannten Fitness-Armbändern: Ein Ring ist unauffälliger und misst zum Beispiel Herzfrequenz und Blutdruck, ohne dass andere Personen etwas davon mitbekommen.

Die Ringe sehen praktisch aus wie normale Schmuckstücke. Ihre Funktionen liegen im Inneren verborgen. Da sie kein Display mit Energie versorgen müssen, halten ihre Akkus entsprechend länger. Einen genauen Zeitplan oder konkrete Informationen wie zum Beispiel Aussehen, Preis oder Varianten gibt es von Samsung zum Galaxy Ring noch nicht.

Samsung-Konkurrent bietet viele Funktionen

Der Oura-Ring kostet etwa ab 320 Euro aufwärts. Der Preis hängt sowohl von Farbe als auch vom Modell ab. Neben den einmaligen Anschaffungskosten kommen noch monatliche Gebühren für die Oura-App-Mitgliedschaft hinzu. Der erste Monat ist kostenlos, danach werden hier pro Monat nochmal gut 5 Euro fällig. Erste Tests und Erfahrungsberichte zu dem Ring gibt es bereits. Er ließe sich angenehm tragen, sei leicht und gefalle auch vom Design.

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Anfänglich böten die Messungen noch keinen so großen Informationsgehalt. Das ändere sich erst, wenn man ihn einige Zeit trüge. Denn dann könne der Ring Muster und Trends aufzeigen. So erhielten Nutzerinnen und Nutzer zum Beispiel Empfehlungen, die eigene Gesundheit zu verbessern. Dazu zähle die Information, wann der ideale Schlafzeitpunkt sei. Der sogenannte „Readiness“-Wert gebe an, ob man an diesem Tag fit genug für eine harte Sporteinheit sei oder sich lieber einen Tag Pause gönne. Dazu erhalte man Übungen wie angeleitete Meditationen oder Atemtechniken für den Alltag. Zum Aufladen legt man den Ring auf eine Ladestation.

Samsung stellt nicht nur Wearables her

Samsung Electronics Co. Ltd. gehört zu den großen Elektronikunternehmen auf der Welt. Die Firma ist Teil der Samsung Group, dessen Hauptsitz in Seoul, Korea, liegt. 2019 feierte Samsung Electronics sein 50. Jubiläum. Neben Smartphones, Tablets, Smartwatches und Displays stellt das koreanische Unternehmen auch TV-Geräte, Staubsauger, Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Trockner, Geräte für die Küche und noch vieles mehr her. In rund 200 Niederlassungen weltweit sind etwa 270.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Samsung im Einsatz.

Ein Beitrag von:

  • Nina Draese

    Nina Draese hat unter anderem für die dpa gearbeitet, die Presseabteilung von BMW, für die Autozeitung und den MAV-Verlag. Sie ist selbstständige Journalistin und gehört zum Team von Content Qualitäten. Ihre Themen: Automobil, Energie, Klima, KI, Technik, Umwelt.

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