Virtuell mit Klötzchen bauen 30.01.2014, 13:57 Uhr

Google bringt einen Lego-Baukasten in den Browser

Ein Google-Projekt mit merklichem Suchtpotential: Auf einer neu eingerichteten Website lässt der Internet-Konzern seine Kunden mit virtuellen Legosteinen bauen. Es ist wohl kein Zufall, dass das Projekt ausgerechnet jetzt veröffentlicht wurde: Der Film „The Lego Movie“ kommt bald in die Kinos.

Schloss Neuschwanstein aus Lego: Jetzt kann auch im Netz virtuell gebaut werden. 

Schloss Neuschwanstein aus Lego: Jetzt kann auch im Netz virtuell gebaut werden. 

Foto: LEGOLAND Deutschland

Die Zusammenarbeit zwischen Google und Lego Down Under hat dazu geführt, dass nun in der Onlineanwendung “Build with Chrome” die bunten Plastiksteine virtuell zusammengebaut werden können. Eigentlich war der Legobaukasten für den Bildschirm mal ein Experiment eines australischen Google-Teams und nur von Australien und Neuseeland aus erreichbar. Jetzt ist der Lego-Baukasten im Browser für alle Anwender weltweit freigegeben.

Grafiktechnologie WebGL

Dass Lego und Google ihre virtuellen Bauklötze gerade jetzt weltweit zugänglich gemacht haben, dürfte einen simplen Grund haben: Anfang Februar soll der Kinofilm „The Lego Movie“ Premiere feiern. Am 10.  April 2014 kommt er auch in die deutschen Kinos. Der 3D-Film wurde ausschließlich mit Lego-Bausteinen und -Figuren im Stop-Motion-Verfahren gedreht.

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH-Firmenlogo
Bauingenieur / Umweltingenieur als Projektmanager (m/w/d) Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH
Ludwigsburg Zum Job 
RHEINMETALL AG-Firmenlogo
Verstärkung für unsere technischen Projekte im Bereich Engineering und IT (m/w/d) RHEINMETALL AG
deutschlandweit Zum Job 
Stadtwerke München GmbH-Firmenlogo
Claim Manager*in (m/w/d) Stadtwerke München GmbH
München Zum Job 
Stadtwerke Tübingen GmbH-Firmenlogo
Meister der Elektrotechnik (m/w/d) als Bauaufsicht und Netzführung Stadtwerke Tübingen GmbH
Tübingen Zum Job 
Stadtwerke Tübingen GmbH-Firmenlogo
Elektromonteure (m/w/d) Stadtwerke Tübingen GmbH
Tübingen Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Projektingenieur Planung (w/m/d) Die Autobahn GmbH des Bundes
Oldenburg Zum Job 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.-Firmenlogo
Ingenieur/in Luft- und Raumfahrttechnik, Raumfahrtsystemtechnik, Space Systems Engineering o. ä. (w/m/d) Space Systems Engineering Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
Faßberg Zum Job 
Stadtwerke Tübingen GmbH-Firmenlogo
Ingenieur (m/w/d) Netzleitwarte Stadtwerke Tübingen GmbH
Tübingen Zum Job 
Schüller Möbelwerk KG-Firmenlogo
Umweltingenieur (m/w/d) Schüller Möbelwerk KG
Herrieden Zum Job 
Forschungszentrum Jülich GmbH-Firmenlogo
Sicherheitsingenieur (w/m/d) Forschungszentrum Jülich GmbH
Jülich Zum Job 
Schluchseewerk AG-Firmenlogo
Maschinenbauingenieur (m/w/d) Schwerpunkt Korrosionsschutz Schluchseewerk AG
Laufenburg Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieur (w/m/d) Konstruktiver Ingenieurbau Die Autobahn GmbH des Bundes
Osnabrück Zum Job 
Synthos Schkopau GmbH-Firmenlogo
Investment Projekt Spezialist (m/w/d) Synthos Schkopau GmbH
Schkopau Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Ingenieur (w/m/d) Straßenbau Die Autobahn GmbH des Bundes
Dillenburg Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Ingenieur (m/w/d) Verkehr Die Autobahn GmbH des Bundes
Osnabrück Zum Job 
Veltum GmbH-Firmenlogo
Planungsingenieur:in für Gebäudetechnik SHK Veltum GmbH
Waldeck Zum Job 
Regierungspräsidium Freiburg-Firmenlogo
Master / Diplom (Univ.) Bauingenieurwesen mit Fachrichtung Wasserbau oder vergleichbar Regierungspräsidium Freiburg
Freiburg im Breisgau Zum Job 
Rittal GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Entwickler / Konstrukteur (m/w/d) für Werkzeugmaschinen Rittal GmbH & Co. KG
Landkreis Wesermarsch-Firmenlogo
Stadt- und Regionalplaner*in Landkreis Wesermarsch
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Ingenieur (w/m/d) C-ITS Entwicklung Die Autobahn GmbH des Bundes
Frankfurt am Main Zum Job 

„Build with Chrome“ ist aber auch eine Demonstration der technischen Möglichkeiten moderner Webbrowser und der Grafiktechnologie WebGL. Google will mit der Lego-Anwendung natürlich auch seinen Webbrowser Chrome bewerben. Beim Schnelltest in der ingenieur.de-Redaktion funktionierte die Webseite problemlos auch im Firefox-Browser, im Internet Explorer allerdings nicht.

Die Mobilversion ist verbesserungsbedürftig

Auch auf Mobilgeräten klappt es nicht immer, abhängig vom benutzten Browser. Es verwunderte beim Test, dass selbst die Nutzung des Google-Browsers Chrome keine Garantie dafür ist, dass man mit den Legosteinen im Browser bauen kann. Beim Aufruf von Build with Chrome unter Chrome auf einem aktuellen Huawei Ascend P6 meldete die Anwendung nach ersten einleitenden Bemerkungen: „Die erweiterten Webtechnologien des Build-with-Chrome-Projekts werden von deinem Computer oder Webbrowser offenbar nicht unterstützt“. Auf demselben Gerät ließen sich die Legosteine mit Firefox ohne Probleme aufschichten. Von anderen Mobilgeräten wird Ähnliches berichtet.

Im Internet werden auch Probleme unter OS X gemeldet. Google täte gut daran, deutlich darauf hinzuweisen, in welchen Umgebungen Build with Chrome generell lauffähig ist.

Lego-Baumeister in Aktion

Mit Maus und Tastatur am PC oder mit Wischgesten auf Android-Touchscreens kann man die Legosteine zu komplexeren Gebäuden zusammensetzen. Über das Benutzerinterface kann eine recht kleine Auswahl farbiger Legobausteine ausgewählt, mit den Cursortasten gedreht und per Maus auf einer Basisplatte positioniert werden. Ein Doppelklick setzt weitere gleiche Bausteine übereinander. Mit einem Rechtsklick entfernt man den markierten Baustein wieder.

Die Basisplatte kann der Baumeister in die gewünschte Position zoomen und drehen, ansonsten wäre die exakte Platzierung der Bausteine auch nur schwer möglich. Leichter fühlt sich die Bedienung der Web-App mit einem Touchscreen unter der Android-Chrome-Version auf Geräten an, die schon die Grafiksprache WebGL unterstützen.

Gebrauchsanweisung für den virtuellen Lego-Baukasten

Ein Kurzlehrgang in der „Build Academy“ führt in den Umgang mit dem virtuellen Lego-Baukasten und in die Feinheiten der Bedienung des Editors ein. Ist ein Objekt fertiggestellt, kann man es auf einer Weltkarte platzieren und veröffentlichen. Zusätzliche Informationen rund um Googles Browser-Lego gibt es auch im Google-Produkt-Blog.

Eine Anbindung von Build with Chrome an Google Plus erlaubt es, die Bauwerke von Menschen aus den eigenen Google+ – Kreisen zu entdecken. Es gibt auch ein allerdings recht simples Kategoriensystem, mit dem die Legobaumeister ihre Kreationen besser auffindbar machen können.

 

Ein Beitrag von:

  • Klaus Ahrens

    Klaus Ahrens fühlt sich im Bereich Techniknews Zuhause. Vor allem die Bereiche Programmierung, Wissenschaft und Technik begeistern ihn.

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.