Twitter-Kapitän Özil 06.06.2016, 07:13 Uhr

EM 2016: Deutschland ist Social-Media-Europameister

Am 10. Juni beginnt in Frankreich die Europameisterschaft 2016. Egal, wie das Ergebnis fußballerisch aussehen wird, steht eines bereits jetzt fest: Bei den Social-Media-Aktivitäten sind die deutschen Ballkünstler klarer Spitzenreiter. Der Kapitän auf Twitter, Facebook und Instagram heißt Mesut Özil.

Der EM-Kader Deutschlands für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich: Social-Media-Europameister sind die Jungs schon jetzt – allen voran Mesut Özil. 

Der EM-Kader Deutschlands für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich: Social-Media-Europameister sind die Jungs schon jetzt – allen voran Mesut Özil. 

Foto: Christian Charisius/dpa

Der 23-Mann-Kader für die Europameisterschaft in Frankreich steht fest, denn am 10. Juni ist der Auftakt zum nächsten fußballerischen Großereignis. In 51 Spielen treten 24 Mannschaften gegeneinander an und kämpfen um den Europameistertitel. Noch vor dem ersten Anpfiff, so hat das Portal Netzshopping herausgefunden, hat die deutsche Nationalmannschaft in einer Disziplin die Oberhand: In den Kanälen der Sozialen Medien sind wir führend im Vergleich zu unseren europäischen Gegenspielern.

Deutschland ist Twitter-Europameister

Der Social-Media-Check zeigt ganz klar: Deutschland ist in jedem Fall schon mal Twitter-Europameister 2016. Das ist immerhin beruhigend zu wissen. Mit 2,2 Millionen Followern liegt die Nationalmannschaft vor Frankreich und England, die mit 1,86 und 1,63 Millionen Online-Fans den zweiten und dritten Platz belegen. Ganz hinten in der Social-Media-Rangliste von Netzshopping liegen die Ukraine (1699 Twitter-Follower), die Slowakei (3028) und Island (4809).

Bei den Social-Media-Aktivitäten sind die deutschen Fußballer klarer Spitzenreiter in Europa. 

Bei den Social-Media-Aktivitäten sind die deutschen Fußballer klarer Spitzenreiter in Europa. 

Foto: Netzshopping

Die Auftritte der Spieler in den sozialen Netzwerken unterscheiden sich teilweise enorm. Obschon der größte Teil der Sportler heute sowohl auf Facebook, Twitter und Instagram vertreten ist, gibt es auch einige Spieler, die nicht in den Kommunikationskanälen auffindbar sind oder nur sehr selten Fotos beziehungsweise Kommentare posten.

Mesut Özil als Social-Media-Kapitän mit weitem Abstand vorne

Unter den Spielern der Nationalmannschaft ist Mesut Özil eindeutig der Social-Media-Kapitän. Mit 6,8 Millionen Followern auf Instagram sowie 30.290.568 Facebook-Likes enteilt der offensive Mittelfeldspieler seinen Kollegen deutlich. Allein das vergangene Woche veröffentlichte Facebook-Foto, das ihn in Mekka zeigt, erhielt innerhalb weniger Stunden 1,6 Millionen „Gefällt mir“-Klicks. Auch bei Twitter liegt Özil mit 10,8 Millionen Followern und großem Abstand vorne. Platz zwei und drei belegen Toni Kroos und Manuel Neuer mit 3,76 und 3,55 Millionen Fans.

Das Facebook-Foto, das Mesut Özil in Mekka zeigt, erhielt innerhalb weniger Stunden 1,6 Millionen „Gefällt mir“-Klicks. 

Das Facebook-Foto, das Mesut Özil in Mekka zeigt, erhielt innerhalb weniger Stunden 1,6 Millionen „Gefällt mir“-Klicks. 

Foto: Mesut Özil/Facebook

Anhand der Facebook-Likes ließe sich auch direkt die Aufstellung der Nationalelf bestimmen. So gehören unter anderem Neuer, Boateng und Götze mit mehreren Millionen Likes zum festen Kern der Mannschaft.

So sieht der Spielverlauf nach Twitter-Followern der jeweiligen Mannschaft aus. 

So sieht der Spielverlauf nach Twitter-Followern der jeweiligen Mannschaft aus. 

Foto: Netzshopping

Doch auch die Ausstatter der jeweiligen Mannschaften gehen durch den Social-Media-Check. Neben Nike und adidas gehört auch Puma zu den drei Top-Marken der EM-Ausstatter. Mit 42.268.930 Facebook-Likes zählt Nike jedoch zu den Herstellern mit den meisten „Gefällt mir“-Angaben. Die Trikots der Nationalmannschaft stammen allerdings von adidas, der Marke, die mit 23.717.899 Likes den zweiten Platz belegt.

Das Stadion von Marseille: Einige der zehn EM-Stadien in Frankreich sind architektonische Schmuckstücke. Das Stade Velodrome in Marseille gehört auf jeden Fall dazu.

Das Stadion von Marseille: Einige der zehn EM-Stadien in Frankreich sind architektonische Schmuckstücke. Das Stade Velodrome in Marseille gehört auf jeden Fall dazu.

Foto: Stade Velodrome

Statistiker aus Innsbruck haben übrigens ausgerechnet, dass es bei der Fußball-EM zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen von Deutschland und dem Gastgeber Frankreich kommen wird. Wie die Wissenschaftler zu diesem Ergebnis gekommen sind können Sie hier nachlesen. Und die spektakulärsten Stadien der Fußball-EM 2016 stellen wir Ihnen hier in Wort und Bild vor.

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