Einblicke in die Vergangenheit 13.07.2023, 14:58 Uhr

Einst Zentren der Macht, heute nur noch Ruinen: 10 verlorene Städte

Einst strahlende Zentren der Macht und Innovation sind sie heute stumme Zeugen vergangener Zivilisationen: 10 verlorene Städte, die uns in ihren Ruinen faszinierende Einblicke in die Geschichte bieten.

Ate Mauern von Knossos in der Nähe von Heraklion

Alte Mauern von Knossos in der Nähe von Heraklion.

Foto: PantherMedia / gatsi

Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von der Entstehung und dem Niedergang bedeutender Städte. Diese Metropolen, die einst als Zentren der Macht, des Handels und der Kultur fungierten, liegen heute in Ruinen und bieten uns wertvolle Einblicke in die Zivilisationen der Vergangenheit. Von Knossos auf Kreta bis Machu Picchu in den Anden, diese verlorenen Städte sind Zeugen der menschlichen Geschichte, die Einblicke in die Innovation, politische Machtkämpfe und technologische Fortschritte geben.

Trotz ihres Verfalls haben diese Städte ihre Bedeutung nicht verloren. Sie dienen als Forschungsstätten, die uns ein tieferes Verständnis der Geschichte ermöglichen. Jede Stadt, ob sie sich in den dichten Wäldern Mittelamerikas, den windgepeitschten Ebenen Anatoliens oder den abgelegenen Tälern der Anden befindet, hat ihre eigene einzigartige Geschichte und ihre eigenen technischen und architektonischen Errungenschaften.

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Diese Städte sind auch Zeugnisse der technischen Fähigkeiten und architektonischen Visionen unserer Vorfahren. Von den beeindruckenden Palästen von Knossos und Babylon bis hin zu den raffinierten Wassersystemen von Angkor und Machu Picchu, diese Städte sind Beweise für die Fähigkeit der Menschen, ihre Umgebung zu gestalten und zu beherrschen. Sie sind stille Lehrer, die uns viel über die Vergangenheit lehren können, und sie sind lebendige Erinnerungen daran, dass die Geschichte der Menschheit eine Geschichte des ständigen Wandels ist.

Knossos (Kreta): Wiege der europäischen Zivilisation und architektonisches Meisterwerk der Minoer

Die Stadt Knossos, die größte archäologische Ausgrabungsstätte der Bronzezeit auf Kreta, war einst das Zentrum der minoischen Kultur, welche als die älteste Zivilisation in Europa gilt. Zwischen 1700 und 1450 v. Chr. erreichte die Stadt ihren Höhepunkt und fungierte sowohl als politisches als auch als wichtiges Handelszentrum.

Die beeindruckenden archäologischen Funde in Knossos zeugen von der hoch entwickelten Kultur der Minoer. Hervorzuheben ist der Palast von Knossos, eine komplexe Konstruktion mit über 1.300 Räumen, die durch ein ausgeklügeltes Entwässerungssystem versorgt wurde. Alle Räume gruppierten sich um zentrale Höfe und waren mit farbenfrohen Fresken verziert, die Szenen aus dem Alltagsleben und der Mythologie abbildeten.
Vermutlich ging die minoische Zivilisation um 1450 v. Chr. infolge von Naturkatastrophen und Invasionen zugrunde. Allerdings ist Knossos nach wie vor ein bedeutendes Zeugnis für die technischen und kulturellen Errungenschaften dieser frühen europäischen Zivilisation.

Palenque (Mexiko): Juwel der Maya-Architektur und Heimat des Tempels der Inschriften

Inmitten des heutigen Mexiko liegt Palenque, eine verlassene Stadt, die einst ein pulsierendes Zentrum der Maya-Kultur war. Trotz ihres Verfalls im 10. Jahrhundert bleibt Palenque ein beeindruckendes Zeugnis für die technischen und kulturellen Errungenschaften der Maya.
Das wohl markanteste Bauwerk in Palenque ist der Tempel der Inschriften. In dieser Tempelpyramide, die als Grabstätte für den Herrscher Pakal den Großen diente, befindet sich die längste bekannte Glypheninschrift der Maya. Sie beschreibt die Geschichte der Herrscher von Palenque und gewährt wertvolle Einblicke in die politische und religiöse Welt der Mayas.

Darüber hinaus zeichnet sich Palenque durch ein ausgeklügeltes Wassermanagementsystem aus. Um das Wasser aus den umliegenden Hügeln zu sammeln und durch die Stadt zu leiten, bauten die Maya-Ingenieure eine Reihe von Kanälen und Aquädukten. Das Wasserleitungssystem beweist das hohe technische Verständnis der Maya und ihre Fähigkeit, ihre Umwelt zu gestalten und zu kontrollieren. Obwohl Palenque heute eine Ruine ist, bleibt die Stadt ein faszinierendes Fenster in eine längst vergangene, aber nicht vergessene Welt.

Babylon (Irak): Monumentale Architektur und Zentrum der Wissenschaft

Das im Gebiet des heutigen Irak gelegene Babylon war einst eine der prächtigsten Städte der antiken Welt und zugleich die Hauptstadt des babylonischen Reiches. Die Stadt, die ihre Blütezeit zwischen 605 und 562 v. Chr. unter der Führung von Nebukadnezar II. erreichte, ist bekannt für ihre monumentale Architektur und ihre Rolle als Zentrum der Wissenschaft und Kultur.

Restaurierte Ruinen des antiken Babylon (Irak)

Restaurierte Ruinen des antiken Babylon (Irak).

Foto: PantherMedia / juerpa68

Eines der wohl berühmtesten Bauwerke Babylons sind die Hängenden Gärten, die als eines der Sieben Weltwunder der Antike gelten. Obwohl ihre tatsächliche Existenz umstritten ist, werden sie oft als Meisterwerk der antiken Ingenieurskunst beschrieben, mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen, die es ermöglichten, eine üppige Gartenlandschaft in der Wüste zu schaffen. Auch das monumentale Ischtar-Tor, dessen glasierte Kacheln Tiere und mythologische Kreaturen darstellen, zeugt von der babylonischen Handwerkskunst. Babylon galt darüber hinaus auch als Zentrum der Wissenschaft, insbesondere der Astronomie, da hier komplexe mathematische Modelle zur Vorhersage der Bewegungen von Himmelskörpern entwickelt wurden. Diese hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die spätere griechische und arabische Astronomie.

Angkor (Kambodscha): Größte prähistorische Stadt und Heimat des Angkor Wat

Angkor, im heutigen Kambodscha gelegen, war einst die größte prähistorische Stadt der Welt und das Zentrum des mächtigen Khmer-Reiches. Zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert erreichte die Stadt ihren Höhepunkt und ist heute bekannt für ihre beeindruckenden Tempelanlagen und ihr ausgeklügeltes Wassermanagementsystem, das aus Reservoirs, Kanälen und Wasserstraßen besteht. Dieses System war entscheidend für die Unterstützung der großen Bevölkerung von Angkor und der landwirtschaftlichen Produktion.

In Angkor steht mit Angkor Wat das größte religiöse Monument der Welt. Dieses ursprünglich als Hindu-Tempel erbaute Bauwerk wurde später in ein buddhistisches Heiligtum umgewandelt. Seine feinen Reliefarbeiten, die Szenen aus der hinduistischen Mythologie und der Geschichte des Khmer-Reiches darstellen, zeugen von der künstlerischen Finesse und der religiösen Bedeutung, die Angkor einst besaß.

Im 15. Jahrhundert wurde Angkor aufgrund extremer Wetterbedingungen einschließlich jahrzehntelanger Trockenzeiten und heftiger Monsunregen weitgehend verlassen. Diese Bedingungen führten zum Zusammenbruch des komplexen Kanalsystems der Stadt, was ihre Lebensfähigkeit erheblich beeinträchtigte.

Dunwich (England): Versunkene mittelalterliche Stadt und Opfer der Küstenerosion

Dunwich, an der Küste Suffolks in England gelegen, war einst eine prosperierende mittelalterliche Stadt und ein bedeutender Hafen. Im Hochmittelalter zählte Dunwich zu den größten Städten Englands mit einer geschätzten Bevölkerung von bis zu 3.000 Menschen. Die Stadt war bekannt für ihre beeindruckenden Gebäude, darunter acht Kirchen, ein Kloster, ein Rathaus und ein Leuchtturm.

Dunwich war stets der Küstenerosion ausgesetzt. Ein massiver Sturm im Jahr 1286 führte dazu, dass ein großer Teil der Stadt ins Meer gespült wurde, und zwei weitere Stürme im darauffolgenden Jahr brachten verheerende Schäden mit sich. Im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte rutschten immer mehr Gebäude von den Klippen ins Meer. Heutzutage besteht Dunwich lediglich aus einigen wenigen Häusern, der St. James Kirche, einem Pub und dem kleinen Dunwich Museum, das die Geschichte der einstigen Stadt dokumentiert.

Die Geschichte von Dunwich, oft als das Atlantis Englands bezeichnet, ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Auswirkungen der natürlichen Kräfte auf menschliche Siedlungen und ein wichtiges Studienobjekt für Archäologen und Geographen.

Karthago (Tunesien): Mächtige Handelsmacht und Heimat der punischen Kriege

Karthago, gelegen im heutigen Tunesien, war einst ein mächtiger Stadtstaat und das Zentrum des karthagischen Reiches. Die Stadt, die ihren Höhepunkt zwischen dem 6. und 2. Jahrhundert v. Chr. erreichte, war bekannt für ihren Reichtum und ihre Handelsmacht.

Karthago, von den Römern oft als „Punier“ bezeichnet, war bekannt für ihre beeindruckende Architektur und ihren florierenden Handel. Als dominierende See- und Handelsmacht im antiken Mittelmeerraum diente sie als Hauptstadt des gleichnamigen Karthagischen Reichs. Dieses Reich erstreckte seinen Einfluss über große Teile der nordafrikanischen Küste, den südlichen Teil der Iberischen Halbinsel und Inseln wie den Balearen, Korsika, Sizilien und Sardinien. Einen besonderen Platz in der Geschichte nimmt Karthago durch seine Rolle in den punischen Kriegen gegen Rom ein. Nach drei brutalen Kriegen wurde die Stadt 146 v. Chr. von den Römern zerstört und später an der gleichen Stelle wieder aufgebaut.

Machu Picchu (Anden): Architektonisches Wunderwerk in den Wolken und Zeugnis der Inka-Handwerkskunst

Eingebettet in die steilen Hänge der peruanischen Anden, thront Machu Picchu als stilles Zeugnis der Inka-Zivilisation. Die im 15. Jahrhundert errichtete und erst 1911 wiederentdeckte Stadt stellt eine beeindruckende Demonstration der harmonischen Verbindung von Architektur und Natur dar.

Machu Picchu, bekannt für seine beeindruckende Trockensteinmauerwerk-Technik, begeistert mit präzisen, behauenen und passgenau gefügten Steinen, die ohne Mörtel auskommen. Die Tempel der 3 Fenster und der Sonnenstein sind nur zwei Beispiele für die erstaunliche Handwerkskunst, die die Inka an den Tag legten. Doch nicht nur das, auch das ausgeklügelte Wasserversorgungssystem von Machu Picchu beeindruckt bis heute. Die Inka leiteten Wasser aus den Bergen durch ein Netzwerk von Steinrinnen und Kanälen, die bis heute funktionieren.

Die genaue Funktion von Machu Picchu bleibt bis heute ein Rätsel, da die Inka keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterließen. Aber trotz seiner Geheimnisse und der Tatsache, dass es jahrhundertelang verborgen blieb, fasziniert Machu Picchu Besucher und Forscher gleichermaßen.

Pompeji (Italien): Konserviert unter Vulkanasche und Fenster in die römische Welt

Ruinen von Pompeji

Ruinen von Pompeji.

Foto: PantherMedia / frenta

Pompeji, einst eine blühende römische Stadt nahe dem modernen Neapel, ist bekannt für sein tragisches Schicksal. Im Jahr 79 n. Chr. begrub der Ausbruch des nahe gelegenen Vulkans Vesuv die Stadt und ihre Bewohner unter einer dicken Schicht von Asche und Bimsstein.

Trotz seiner verheerenden Zerstörung bot der Vesuv-Ausbruch eine Art makabre Konservierung. Die Asche bedeckte und versiegelte die Stadt, wodurch Gebäude, Objekte und sogar die Körper der Opfer erstaunlich gut erhalten blieben. Gut erhaltenen Fresken, Mosaike und Skulpturen von Pompeji bieten einen Einblick in die römische Kunst und Kultur, während die Überreste von Geschäften, Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden Aufschluss über das tägliche Leben geben. Besonders bemerkenswert sind die Gussabdrücke der Opfer, die einen bewegenden und persönlichen Einblick in die letzten Momente der Bewohner bieten.

Pompeji bleibt ein starkes Zeugnis für die Macht der Natur und bietet ein einzigartiges Fenster in die römische Welt.

Troja (Türkei): Episches Zentrum der Antike und Schauplatz des Trojanischen Krieges

Troja, gelegen in der heutigen Türkei, ist eine Stadt, die in der Antike sowohl in der Geschichte als auch in der Mythologie eine zentrale Rolle spielte. Die Stadt, die ihren Höhepunkt in der Bronzezeit erreichte, ist am bekanntesten als Schauplatz des Trojanischen Krieges, einer der bekanntesten Geschichten der griechischen Mythologie.

Die archäologischen Überreste von Troja zeigen eine lange und komplexe Geschichte mit Schichten, die verschiedene Perioden und Kulturen repräsentieren. Besonders bemerkenswert sind die massiven Stadtmauern und das sogenannte Schliemannsche Troja, das der Archäologe Heinrich Schliemann fälschlicherweise als das Troja des Homer identifizierte.

Laut der Legende wurde Troja schließlich durch eine List der Griechen zerstört, die ein riesiges hölzernes Pferd bauten, in dem sich Soldaten versteckten. Dieses trojanische Pferd wurde von den Trojanern in ihre Stadt gebracht, woraufhin die griechischen Soldaten nachts herauskamen und die Stadt eroberten. Obwohl das ursprüngliche trojanische Pferd nur eine Legende ist, hat die Stadt heute eine große Replik, die an die berühmte Geschichte erinnert.

Mythische Städte: Atlantis, El Dorado und Shambhala

Es sind nicht nur die Geschichten und Legenden, die innerhalb der Mauern alter Städte entstanden sind. Manchmal sind es die Städte selbst, die zu Mythen werden. Obwohl ihre tatsächliche Existenz oft umstritten ist, haben diese mythischen Städte einen festen Platz in unserer kollektiven Vorstellungskraft und Kultur. Drei der bekanntesten sind Atlantis, El Dorado und Shambhala.

Ruinen unter dem Meer

Auf der Suche nach Atlantis.

Foto: PantherMedia / manjik

Atlantis: Die versunkene Stadt des Mysteriums

Die Geschichte von Atlantis stammt aus den Dialogen des griechischen Philosophen Platon. Laut Platon war Atlantis eine mächtige und fortschrittliche Seemacht, die vor etwa 9.000 Jahren existierte, aber in einer einzigen katastrophalen Nacht und einem Tag unterging und unter dem Meer verschwand. Trotz jahrhundertelanger Suche und zahlreicher Theorien wurde noch kein überzeugender Beweis für die Existenz von Atlantis gefunden.

El Dorado: Die Suche nach der goldenen Stadt

El Dorado, was auf Spanisch „der vergoldete“ bedeutet, war ursprünglich eine Legende über einen reichen und mächtigen König, der sich in Goldstaub hüllte. Im Laufe der Zeit wurde El Dorado jedoch zu einer mythischen Stadt aus Gold, die irgendwo im unerforschten Inneren Südamerikas liegen sollte. Viele Expeditionen wurden im Laufe der Jahrhunderte unternommen, um El Dorado zu finden, aber keine war erfolgreich.

Shambhala: Die verborgene Stadt des Friedens

Shambhala ist eine mythische Stadt aus den tibetischen, buddhistischen und hinduistischen Traditionen. Es wird oft als ein Ort des Friedens, der Ruhe und des Glücks beschrieben, der irgendwo in den entlegenen Regionen des Himalayas verborgen ist. Obwohl viele Sucher versucht haben, Shambhala zu finden, bleibt es ein Ort der Legende und des Glaubens.

Das Erbe der Vergangenheit als Inspiration für die Zukunft

Ob real oder mythisch, verloren oder wiederentdeckt, diese Städte haben eines gemeinsam: Sie faszinieren uns mit ihren Geschichten, ihrer Architektur und ihrer Kultur. Sie sind Zeugnisse menschlicher Kreativität und Anpassungsfähigkeit, von der Kunst, beeindruckende Strukturen und komplexe Gesellschaften zu erschaffen, bis hin zur Fertigkeit, sich den Herausforderungen der natürlichen Umgebung anzupassen.

Obwohl viele dieser Städte heute Ruinen sind, leben sie in unserer Vorstellungskraft weiter. Sie erinnern uns an die Vergänglichkeit menschlicher Errungenschaften, aber auch an ihre Beständigkeit. Sie inspirieren uns, mehr über unsere Vergangenheit zu lernen und die Geheimnisse zu entdecken, die noch auf ihre Entdeckung warten.

Ein Beitrag von:

  • Silvia Hühn

    Silvia Hühn ist freie Redakteurin mit technischem Fokus. Sie schreibt unter anderem über die Rekorde dieser Welt und verfasst Ratgeber.

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