Heiko Mell 01.04.2023, 10:25 Uhr

Konflikte im Verhältnis zum Vorgesetzten

Die beruflichen Probleme, die ständig an mich herangetragen werden, haben zwar höchst unterschiedliche Ursachen, aber Konflikte im Verhältnis zum Vorgesetzten spielen dabei eine besondere Rolle. Kaum jemand bringt die mehr als 40 Jahre zwischen Studienabschluss und Renteneintritt hinter sich, ohne irgendwann auch zu den Betroffenen zu gehören.

Chef und sein Team

Schwierige Beziehungen zwischen Chef und Mitarbeitenden: Herausforderungen in der Zusammenarbeit.

Foto: PantherMedia / zeffss

Ihr Chef und Sie – eine ziemlich komplexe Beziehung

Im folgenden „Test“ werden u. a. mögliche Ursachen für bereits bestehende Konflikte aufgezeigt. Die Aufzählung warnt Sie aber auch dann, wenn Sie bisher keine entsprechenden Probleme registriert haben, es aber ein Potenzial für künftige Schwierigkeiten geben könnte. Manche Zusammenhänge mögen Ihnen vielleicht nicht spontan einleuchten. Aber seien Sie versichert: Hinter jedem Aspekt stehen konkrete Fälle aus der täglichen Praxis des Karriereberaters.

Der Test: Mein Chef und ich  – Unser aktueller Beziehungsstatus

(Wählen Sie eine oder auch mehrere der folgenden fünf Aussagen aus. Die jeweils dort aufgeführten „Einschätzungen/Empfehlungen“ enthalten darauf abgestimmte pauschale Vorschläge für Ihre Reaktion).

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  1. Wir haben ein absolut positives Verhältnis: Ich genieße das besondere Vertrauen meines Chefs, erhalte viel Lob und höre kaum Kritik. Meine Leistung wird anerkannt, ich werde gefördert. Wir verstehen uns auch persönlich. Ich fühle mich ihm gegenüber zu besonderer Loyalität verpflichtet.
    Einschätzung/Empfehlung: Das klingt nahezu ideal, enthält aber auch Risiken. Die enge Bindung erzwingt Ihre ständige Ausrichtung auf Ihre „Leitfigur“ und kostet Sie Entfaltungs- und Gestaltungsspielraum. Enttäuschen Sie irgendwann Ihren Chef, kann dessen Zuneigung ins Gegenteil umschlagen. In Ihren Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind Sie stark an ihn und seinen Weg gebunden, Sie können ihn weder ein- noch überholen. Versuchen Sie, sich mehr als eigenständige Persönlichkeit zu profilieren.
  2. Es besteht ein solides, sach‧orientiertes Verhältnis: Ich habe Gestaltungsspielraum, mein Chef schätzt mich und vertraut mir. Ich werde angemessen gelobt und gefördert, seine gelegentliche Kritik ist immer sachorientiert und nie verletzend. Eine engere persönliche Beziehung besteht nicht und wird von uns beiden auch nicht angestrebt.
    Einschätzung/Empfehlung: Eine bewährte, empfehlenswerte Chef-Mitarbeiterbeziehung. Sie enthält sogar ein „Polster“ für gelegentliche kleinere Differenzen aus dem Tagesgeschäft heraus. Um unnötige Risiken zu vermeiden, prüfen Sie vorsichtshalber dennoch unter 2., ob eventuell potenzielle Belastungskriterien vorhanden sein könnten.
  3. Es „knirscht“ oder „hakt“ gelegentlich in unserer Beziehung: Zwar erkennt mein Chef meine Leistung grundsätzlich an, aber richtig zufrieden ist er mit mir und meinem Verhalten nicht. Seine Kritik ist mitunter unsachlich und/oder geht ins Persönliche. Wir arrangieren uns zwar fast immer irgendwie, aber wir mögen uns nicht besonders.
    Einschätzung/Empfehlung: Hier ist in der Regel nur ein verhältnismäßig geringer Aufwand Ihrerseits erforderlich, um die Qualität der Beziehung anzuheben und daraus auch selbst einen Gewinn in Sachen Motivation und Arbeitsfreude zu ziehen: Versetzen Sie sich in die Rolle Ihres Chefs und sehen Sie die Dinge aus seiner Sicht, springen Sie gelegentlich über Ihren Schatten. Er ist nicht Ihr natürlicher Gegner, sondern Sie sind lt. Definition des Angestellten von ihm abhängig. Und als „guter Mitarbeiter“ gelten Sie erst, wenn er Sie dafür hält – bemühen Sie sich im eigenen Interesse aktiv darum.
  4. Wir haben ein deutlich gestörtes Verhältnis: Er gibt mir Anweisungen und Vorgaben, die ich für falsch oder inakzeptabel halte und kritisiert anschließend meine Leistungen. Mir imponieren weder sein Führungsstil noch sein fachliches Können. Ich bin überzeugt, er wäre mich gern los, braucht mich aber für die Erledigung der dringenden Aufgaben.
    Einschätzung/Empfehlung: Sie „tanzen auf dem Vulkan“. Es kommt nicht darauf an, wer „recht hat“, Sie riskieren Ihren Job. Entweder Sie vollziehen in Ihrer Auffassung und in Ihrem Verhalten eine absolute Kehrtwende (mit sehr großen Anstrengungen verbunden und vom Ausgang her offen) oder Sie orientieren sich anderweitig neu.
  5. Ich stehe vermutlich auf seiner „Entsorgungsliste“: Wenn mein Chef gezwungen wäre, 10% der ihm unterstellten Mitarbeiter freizusetzen, dann gehörte ich wahrscheinlich dazu. Ich halte unsere total gestörte Beziehung für nicht mehr reparierbar – und nehme an, er sieht das ebenso.
    Einschätzung/Empfehlung: Hier ist nichts mehr zu retten. Besorgen Sie sich so schnell wie möglich eine neue Position (am besten extern, sonst verfolgt Sie Ihr Image als „Querulant“ o. Ä. über Bereichsgrenzen hinweg).

Ursachen von und Handlungs-empfehlungen bei (potenziellen) Beziehungsproblemen

(Hier werden mögliche Grundlagen für bereits bestehende oder erst noch „drohende“ Konflikte genannt. Bitte prüfen Sie sorgfältig, inwieweit Sie eventuell betroffen sind oder werden könnten. Achtung: Eine bestimmte Konstellation kann bei dem einen Chef ohne negative Folgen bleiben, während ein anderer darauf äußerst empfindlich reagiert. Und: Sie sehen bei kritischen Reaktionen oder Handlungen Ihres Chefs Ihnen gegenüber oft nur die „Spitzen von Eisbergen“.)

Alter: Mein Chef ist jünger als ich

Erläuterung/Empfehlung: Jüngere Chefs neigen oft zu Unsicherheiten gegenüber Mitarbeitern, die ihnen an Berufs- und Lebenserfahrungen überlegen sind. Daraus resultieren Vorbehalte oder Minderwertigkeitsgefühle gegenüber den Unterstellten – verbunden mit dem Bestreben, diese Mitarbeiter möglichst loszuwerden. Als Betroffener sollten Sie sich dieser Gefahr stets bewusst sein. Lassen Sie das Problem nicht etwa durch ungeschicktes Auftreten erst deutlich werden bzw. vergrößern Sie es nicht. Es gilt, stets besonders respektvoll und hilfsbereit aufzutreten.

Ausbildung/Studium: Meine Abschlüsse sind deutlich hochwertiger und/oder besser als die meines Chefs

Erläuterung/Empfehlung: Auch wenn der Chef es nicht zeigt: Rechnen Sie stets mit (natürlich verborgenen) Minderwertigkeitsgefühlen des Vorgesetzten und spielen Sie Ihre vermeintliche Überlegenheit niemals aus, schon gar nicht vor Publikum. Nerven Sie ihn nicht mit ständigen Erzählungen aus Phasen, die er nie kennengelernt oder in denen er eine Niederlage (z. B. geplatztes Examen oder gescheiterte Promotion) erlitten hat.

Fachqualifikation: Meine entsprechenden Kenntnisse und Erfahrungen sind zweifelsfrei viel umfassender als seine

Erläuterung/Empfehlung: Es ist absolut üblich, dass die Mitarbeiter eines Chefs ihm in vielen fachlichen Details überlegen sind – seine Qualifikation hat andere Schwerpunkte. Spielen Sie Ihre fachliche Überlegenheit niemals offen aus, schon gar nicht vor Publikum. Macht er einen fachlichen Fehler, helfen Sie ihm so, dass er nicht sein Gesicht verliert. Er hat „kraft Amtes“ ein Anrecht auf Ihre Loyalität und aktive Unterstützung.

Kontakte zum Chef-Chef

Es gibt aus unterschiedlichen Gründen immer wieder direkte Kontakte zwischen dem Vorgesetzten meines Chefs und mir

Erläuterung/Empfehlung: Ihr direkter Chef wird sich darüber ärgern oder sich dadurch sogar bedroht fühlen. Halten Sie Chef-Chef-Kontakte so gering wie möglich, informieren Sie Ihren direkten Vorgesetzten möglichst über alle Details und versuchen Sie, beim Chef-Chef Verständnis für Ihre schwierige Situation zu finden. Meist ist der Ärger mit dem Chef deutlich größer als die vermeintlichen Vorteile aus den Kontakten nach „oben“ – auch wenn die Versuchung groß ist.

Rivalitäten a):

Ich bin aufstiegsorientiert. Als mein Chef ernannt wurde, hatte auch ich mir Hoffnungen auf die Position gemacht, was allgemein bekannt ist

Erläuterung/Empfehlung: Jemand, der auch seinen Job haben wollte, ist für den Chef eine ständige Bedrohung. Er rechnet damit, dass Sie gegen ihn arbeiten und ihn als Fehlbesetzung brandmarken. Nach den taktischen Standardregeln muss er versuchen, Sie klein zu halten oder los zu werden. Entweder gelingt es Ihnen in einer offenen Aussprache, seine Bedenken zu zerstreuen und ihn an Ihre Loyalität glauben zu lassen – oder Sie wechseln in- oder extern.

Rivalitäten b):

Mein weiterer Ehrgeiz ist bekannt. Ich bin inoffiziell potenzieller Nachfolger meines Chefs – er gilt dadurch bereits als leicht ersetzbar

Erläuterung/Empfehlung: Nicht gemeint ist hier die altersbedingte Nachfolge. Es geht um die ständige „Gefahr“, dass die Chef-Chefs zu dem Ergebnis kommen, Sie wären die bessere Positionsbesetzung. Dann pflegt man den Chef nicht zu entlassen, sondern in einem längeren Prozess hinauszudrängen. Das erkennt der Chef als ständige Bedrohung, er könnte versucht sein, nun seinerseits Sie los zu werden. Versuchen Sie, ihm das sichere Gefühl zu geben, dass Sie nicht seinen Stuhl anstreben und dass Sie im Gegenteil ihm gegenüber loyal sind. Haben Sie etwas Geduld: Eigentlich müsste auch er vorsichtshalber an einen Wechsel denken.

Rivalitäten c):

Ich spiele informell eine herausgehobene Rolle in unserer organisatorischen Einheit. Z. B. in Meetings hören die Kollegen oft mehr auf mich als auf den Chef oder bitten um mein Urteil, wenn der Chef ein Statement abgegeben hat

Erläuterung/Empfehlung: Hier kommt es auf die persönliche Stärke des Chefs an. Entweder er fühlt sich in seiner Führungsaufgabe bedroht und stellt sich gegen Sie oder er freut sich über das nachwachsende Talent und versucht, Sie zu institutionalisieren, z. B. indem er Ihnen Projektleitungsaufgaben überträgt, Sie wenn möglich zum nächsten Team- oder Gruppenleiter ernennt. Finden Sie heraus, wie er die Angelegenheit sieht. Lässt er Bedenken gegen Ihre Rolle erkennen, halten Sie sich unbedingt sehr viel mehr zurück. Achtung: Die Anerkennung durch den Chef ist nicht nur für den Aufstieg wichtiger als jene durch die Kollegen.

Mangel an Respekt

Ich muss eingestehen, dass ich meinem Chef nicht das volle Maß an Respekt entgegenbringe, auf das er in einer hierarchischen Struktur eigentlich ein Anrecht hat. Gelegentlich könnte man mir Missachtung seiner Funktion oder sogar seiner Person vorwerfen (wofür ich natürlich „gute Gründe“ zu haben glaube).

Erläuterung/Empfehlung: Auf diese Weise kommen Sie besonders schnell mit Ihrem Chef „ans Ende“, so können Sie nicht weitermachen. Er leidet nicht nur unter Ihrem Verhalten, er fürchtet sich auch vor der internen Öffentlichkeit (inkl. seines Chefs), die ihm das als Schwäche auslegt. Entweder Sie ändern Ihre Einstellung und Ihr Verhalten total oder Sie betreiben den Wechsel. Heute fordern Sie seine Anstrengungen im Hinblick auf Ihre Entlassung geradezu heraus.

Die Basis fehlt

Ich kann meinen Chef schlicht nicht ausstehen. Wir passen einfach nicht zueinander. Vermutlich merkt er das und reagiert entsprechend – die Auseinandersetzungen drohen stets zu eskalieren. Ich versuche mich zu beherrschen, weiß allerdings nicht, ob mir das immer gelingt.

Erläuterung/Empfehlung: Das hat keine Zukunft, Sie sollten den Wechsel betreiben. Nach den Regeln des Systems haben Sie nicht etwa lediglich „Pech“ mit der Person Ihres Chefs, sondern Sie schaffen die von Ihnen zu fordernde Anpassung an die gegebenen Verhältnisse nicht – Ihre Schwäche. Als Tipp: Fast immer sind Sympathie und Abneigung gegenseitig. Können Sie Ihren Chef „nicht leiden“, mag der Sie auch nicht.

Generelle Probleme mit Autoritäten

Ich hatte schon oft Konflikte mit Autoritätspersonen wie Eltern, Lehrern, Professoren und/oder früheren Vorgesetzten. Es fällt mir schwer, mich ein- bzw. unterzuordnen.

Erläuterung/Empfehlung: Sie müssen immer wieder mit neuen Problemen dieser Art rechnen. Wenn man will, kann man sich ein- und unterordnen. So mancher will jedoch einfach nicht. Sie werden eine Umstellung Ihrer inneren Haltung wohl kaum noch schaffen. Ihre Persönlichkeits-Prägephase ist längst vorbei – und die Funktion eines Angestellten im industriellen Rahmen dürfte nicht ideal für Sie sein. Suchen Sie auch nach beruflichen Alternativen dazu.

Äußerlichkeiten

Ich fahre das deutlich größere Auto als mein Chef:

Erläuterung/Empfehlung: Lachen Sie bloß nicht, daran sind schon Karrieren oder doch Beziehungen zu Chefs gescheitert. Das „Auto“ steht hier für Äußerlichkeiten, die ein Chef als unangemessen für einen nachgeordneten Mitarbeiter interpretieren kann. Wenn er empfindlich reagiert, überlegen Sie, ob nicht ein Einlenken Ihrerseits das „kleinere Übel“ sein könnte. lassen Sie auch hier den erwarteten Abstand zwischen ihm und Ihnen.

Heiko Mell

Karriereberater Heiko Mell.

„Test“ als Anhaltspunkt für individuelle eigene Lösungen

Die Unternehmen einerseits und die darin auf unterschiedlichen Ebenen handelnden Personen andererseits sind jeweils sehr heterogen strukturiert. So sind bei allen Kriterien unterschiedliche Erscheinungsformen der Probleme und ebenso vielfältige Reaktionen möglich. Insofern kann dieser sehr pragmatisch orientierte „Test“ nur Anhaltspunkte für individuelle eigene Lösungen liefern.

Der größte denkbare Vorteil, den Sie aus dem Instrument ziehen können, besteht darin, dass Sie sich überhaupt mit diesem Thema beschäftigen und eigene Erkenntnisse gewinnen. Ein erkanntes Problem ist bereits ein halb gelöstes.

Ein Beitrag von:

  • Heiko Mell

    Heiko Mell ist Karriereberater, Buchautor und freier Mitarbeiter der VDI nachrichten. Er verantwortet die Serie Karriereberatung innerhalb der VDI nachrichten.  Hier auf ingenieur.de haben wir ihm eine eigene Kategorie gewidmet.

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