Kodak Ektra 21.10.2016, 11:55 Uhr

Kodak bringt Smartphone für Retro-Fans auf den Markt

Sie sind Fan des klassischen Kodak-Looks von 1941? Dann hier eine gute Nachricht: Der Kamerahersteller bringt Ektra auf den Markt – ein Smartphone im Retro-Look. Aber vollgestopft mit modernen Kamera-Features. 

Für Kodak ist es die Wiedergeburt eines Klassikers: Das Smartphone Ektra erinnert an die legendäre Kompaktkamera von 1941. 

Für Kodak ist es die Wiedergeburt eines Klassikers: Das Smartphone Ektra erinnert an die legendäre Kompaktkamera von 1941. 

Foto: Kodak

Kodak hat den digitalen Wandel weitgehend verschlafen, wagt jetzt aber mit dem Smartphone Ektra einen Angriff. „Die Vorstellung des Kodak Smartphone untermauert unser Bestreben, unseren Kunden die aktuellsten Fortschritte in der Fotografie zugänglich zu machen“, sagt Kodak-Chef Jeff Clarke. „Die originale Kodak Ektra Kamera kam im Jahr 1941 auf den Markt, und ihre neuste Reinkarnation öffnet eine neue Tür der kreativen Möglichkeit für alle, die sich mit Fotografie beschäftigen.“

Großer Sensor mit 21 Megapixel Auflösung

Große Worte. Und was steckt dahinter? Herzstück der Ektra ist ein Kamerasensor mit f2.0-Blende, der optisch an das Design klassischer Kompaktkameras erinnert. Er bringt es auf eine Auflösung von 21 Megapixeln. Videoaufnahmen sind mit 4K möglich. Zusätzlich gibt es eine Frontkamera mit immerhin 13 Megapixeln. An Bord sind außerdem ein Dual-LED-Blitz, eine optische Bildstabilisierung und ein Autofokus. Und dank einer speziellen Linsenbeschichtung sollen sich hochwertige Fotos auch bei schlechten Lichtverhältnissen und im Dunkeln machen lassen.

Herzstück der Ektra ist ein großer Kamerasensor mit f2.0-Blende, der eine Auflösung von 21 Megapixeln ermöglicht.

Herzstück der Ektra ist ein großer Kamerasensor mit f2.0-Blende, der eine Auflösung von 21 Megapixeln ermöglicht.

Foto: Kodak

Um das Retro-Feeling zu unterstreichen, ist die Rückseite des Smartphones lederartig beschichtet. Es gibt zudem einen analogen Auslöser als Alternative zum digitalen Displaybutton. Er soll sich anfühlen wie eine echte Kamera. 

Super-8-App macht Fotos im Retro-Stil

Kodak liefert Ektra mit passenden Kamera-Apps aus. Auf dem Display erscheint ein Wählrad, über das sich Einstellungen treffen lassen – etwa HDR, Landschaft, Porträt, Panorama oder Sport. Es gibt zudem einen manuellen Modus, über den erfahrene Benutzer ISO, Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich einstellen können. Auf dem Smartphone ist auch die Bildbearbeitungssoftware Snapseed installiert, die Werkzeuge für die mobile Bildbearbeitung bereitstellt. Ein witziges Highlight am Rande: Es gibt eine Super-8-App, die Aufnahmen im Retro-Stil macht.

Akku lässt sich in 20 Minuten zu 70 % laden

Technisch ist Ektra ein Smartphone, das dem Standard der Neuzeit entspricht. Nicht mehr und nicht weniger. Im Inneren arbeiten ein Helio X 20 Prozessor von MediaTek mit zehn Kernen, 3 GB RAM und 32 GB erweiterbarem Speicher. Das fünf Zoll große Full-HD-Display bringt es auf eine Auflösung von 1920×1080 Pixel und bietet eine Pixeldichte von 441 ppi. Für Energie sorgt ein 3.000-mAh-Akku, der sich dank MediaTeks Schnellladetechnik namens Pump Express in rund 20 Minuten zu 70 % laden lässt. Als Betriebssystem ist Android 6 installiert.

Wie bei der klassischen Kompaktkamera: Es gibt einen analogen Auslöser. 

Wie bei der klassischen Kompaktkamera: Es gibt einen analogen Auslöser. 

Foto: Kodak

Und wann kommt Ektra auf den Markt? Im Dezember, rechtzeitig vor Weihnachten. Für 500 €. Kodak bietet auch Zubehör im Retro-Look – etwa eine Lederhülle für 35 € oder eine klassische Kamera-Umhängetasche für 70 €. Als Weihnachtsgeschenk eignet sich vielleicht auch Hover Camera Passport, eine fliegende Kamera, die den Selfie-Stick ersetzt. 

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