Modulare Technik im Handtaschenformat 15.02.2018, 07:05 Uhr

Diese Kugel ist 4K-Drohne und Actionkamera in einem

Ein Softwareunternehmen aus L.A. stellt eine Kamera vor, die gleichzeitig Überwachungssystem, Selfie-Drohne und Action Cam sein soll. An Finanzierern mangelt es nicht, doch welche Technik steckt in dem Ding?

Hand hält eine dunkle runde Kugel, die Kamera Pitta ins Bild

Eine Kugel, drei Funktionen: Das ist Pitta.

Foto: Eyedea

Kamera Pitta steht auf einem weißen Holztisch in einem hell eingerichteten Wohnzimmer

Solange die Kamera mit dem Ladegerät verbunden ist, soll man sie als Überwachungskamera nutzen können.

Foto: Eyedea

Kamera Pitta ist auf einem Fahrradlenkrad befestigt

Als Action-Cam zeichnet Pitta Bilder und Videos in 4K auf.

Foto: Eyedea

Hand hält eine kleine schwarze Drohne

Über Magnete lässt sich das Fluggestell montieren, das aus der Kamera eine Drohne macht.

Foto: Eyedea

Mit Pitta steht in Kürze eine neue Selfie-Drohne im Angebot, die sich durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und ihr individuelles Design auszeichnet. Das modulare Design sorgt dafür, dass Pitta sowohl als Überwachungskamera als auch als Action-Cam und Drohne eingesetzt werden kann. Und das ohne großen Aufwand oder übermäßiges Zubehör.

Diese Fähigkeiten bringt die Pitta mit

Die Pitta-Drohne ist ein multifunktionales Gerät mit vielen Möglichkeiten. Zunächst einmal lässt sich die Pitta auf dem zugehörigen Ladegerät problemlos und effektiv als Überwachungskamera nutzen. Sie ermöglicht bei dauerhafter Stromversorgung eine kontinuierliche Überwachung und eine Live-Streaming-Funktion. Somit kann die Kamera beispielsweise zur Überwachung von Räumen, aber auch beispielsweise als Ergänzung zum Babyfon genutzt werden. Doch mit dem stationären Einsatz ist die Pitta noch lange nicht ausgelastet.

In ihrer zweiten Funktion kann sie als Action-Cam verwendet werden. Dank eines standardisierten Anschlusses lässt sich die Kamera problemlos an Stativen und anderen Befestigungslösungen andocken. Damit liefert die Pitta sowohl aus der Hand als auch beispielsweise am Fahrrad befestigt gute und vor allem sehr stabile Aufnahmen. Die internen Bildstabilisatoren sorgen für gestochen scharfe Bilder mit einem guten Autofokus.

Als Drohne kann die Pitta ebenfalls eingesetzt werden. Hierzu wird das Fluggestell magnetisch an der Kamera befestigt. Der Umbau dauert nur wenige Sekunden, sodass der Nutzer schnell zwischen den verschiedenen Modi wechseln kann. Als Drohne hat die Pitta eine ganze Reihe von Funktionen. Zunächst einmal eine Flugzeit von 15 Minuten, was für eine Drohne mit diesem Gewicht und dieser Größe beeindruckend erscheint. Hinzu kommen ein GPS-Tracking, eine Terrain-Erkennung und eine automatische Folge-Funktion, die ansonsten nur bei viel teureren Geräten zum Einsatz kommt. Mit nur einem Klick lassen sich 360-Grad-Panoramaaufnahmen auslösen, bei niedrigem Akkustand landet die Drohne automatisch und auf Knopfdruck kommt sie zum Besitzer zurück. All diese Funktionen lassen sich auch bequem über die zugehörige Smartphone-App steuern.

Die technischen Daten der Pitta-Kamera

Die Pitta-Kamera zeichnet sich vor allem durch ihr handliches rundes Design aus. Damit das Gerät auch als Drohne eingesetzt werden kann, musste das Gewicht so gering wie möglich gehalten werden. Die eigentliche Kamera wiegt deshalb nur 200 Gramm und hat eine Breite von 17 Zentimetern. Die Pitta verfügt über eine Kamera mit 13 Megapixeln, die nicht nur in der Lage ist, in voller 4K-Auflösung zu filmen, sondern die Filme auch in unterschiedlichen Arten zu bearbeiten. So verfügt die Kamera über einen Burst-Shot-Modus, kann eine 60 FPS-Zeitlupen-Aufnahme bieten und ist selbst fürs Live-Streaming bestens geeignet. Die gehobenen Ansprüche an eine Action-Cam erfüllt der dunkle Ball also problemlos.

Die App zur Drohne Pitta

Bei der App zeigt sich, dass der Hersteller Eyadea im Softwaresegment Zuhause ist. Denn sie ist so durchdacht gestaltet, dass sie sich intuitiv bedienen lässt. So ist es problemlos möglich, die verschiedenen Funktionen mit nur wenigen Berührungen zu starten, zu kalibrieren und zu steuern. Möchte man beispielsweise die Auto-Follow-Funktion der Drohne nutzen, kann der Benutzer im Live-Bild der App einen Kasten um die Person oder den Gegenstand ziehen, der verfolgt werden soll. Ab diesem Zeitpunkt arbeitet die Drohne autonom und folgt wie angewiesen der Person oder dem Gegenstand. Auch alle weiteren Funktionen und Optionen der Kamera lassen sich über die zugehörige App leicht steuern. Dank der Integration verschiedener Netzwerke und Schnittstellen können die Aufnahmen der Cam auch problemlos geteilt und direkt in den sozialen Netzwerken und Streaming-Diensten veröffentlicht werden.

Der Hersteller Eyedea im Fokus

Der Hersteller von Pitta ist die Firma Eyedea aus Los Angeles. Das Unternehmen hat sich als Entwickler bereits einen guten Namen machen können und gilt in der Branche als äußerst erfolgreich. Für die Finanzierung von Pitta hat das Unternehmen den Weg über Kickstarter gewählt und dort das Finanzierungsziel schnell erreicht. Obwohl das Unternehmen für die Entwicklungskosten nur 40.000 US-Dollar eingeplant hat, konnten Sie über die Crowdfunding-Kampagne über 550.000 US-Dollar generieren. Somit ist nicht nur die Entwicklung, sondern auch die Produktion von Pitta abgesichert. Ab April 2018 sollen die ersten Pitta -Drohnen ausgeliefert werden.

Aktuelle und zukünftige Konkurrenz der Pitta

Die Konkurrenz auf dem Markt der Drohnen und auch der Action-Cams ist groß. Durch das innovative Design und die vielen Funktionalitäten der Pitta ist das Eyedea-Produkt aktuell jedoch einzigartig. Die Verknüpfung der verschiedenen Funktionen und die sehr einfache und geschickte Steuerung der Kamera über die zugehörige App sorgen für einen sehr intuitiven Zugang. Da keine weitere Fernbedienung benötigt wird und die gesamte Kamera und auch die Drohne mit dem Smartphone gesteuert werden kann, lässt sich die Pitta ohne großen Aufwand und Platzbedarf transportieren. Eine direkte Konkurrenz mit diesem Funktionsumfang ist aktuell auf dem Markt nicht zu finden. Auch weil die Minidrohne Zano, für die das britische Start-up Torquing einst 3,2 Millionen Euro einsammelte, niemals gebaut wurde.

Wie groß Drohnen üblicherweise sind und wo Flugverbote für die kleinen Flugobjekte gelten, lesen Sie in den 8 Fakten über Drohnen.

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