Fliegen ohne Pilotenschein 04.06.2024, 10:28 Uhr

Drohnenflug leicht gemacht: Neue Online-Plattform hebt ab

Vodafone und FlyNex haben eine Online-Plattform ins Leben gerufen, die kommerzielle Drohnenflüge deutlich vereinfachen soll: Von der Planung über die Genehmigung und Durchführung bis hin zur KI-gestützten Auswertung von Bildern, Videos und Daten.

Drohne

Vodafone & FlyNex starten eine Online-Plattform, die Drohnenflüge endlich einfach möglich macht. DroNet Hub vereinfacht Planung, Durchführung & KI-Analyse von Bildern und automatisiert Drohnenflüge.

Foto: Vodafone

In vielen Branchen gehören Drohnen schon längst zum Alltag. Sie unterstützen bei der Inspektion von Infrastruktur, liefern Luftbilder für digitale Modelle und vieles mehr. Doch die Nutzung war bisher oft komplex und mit Hürden verbunden. Lange Genehmigungsverfahren, fehlende Expertise und die Steuerung der Drohne selbst stellten viele Unternehmen vor Herausforderungen. Mit der neuen Online-Plattform „DroNet Hub“ soll sich das nun grundlegend ändern.

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Drohnen erobern die Wirtschaft

Drohnen sind keine Zukunftsvision mehr, sondern fester Bestandteil in vielen Branchen. Laut Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat sich der Anteil kommerziell genutzter Drohnen seit 2019 verdreifacht. Der Bedarf ist groß:

  • Schneller Transport auf Werksgeländen: Drohnen optimieren die Logistikprozesse in Unternehmen.
  • Digitale Inspektion und Wartung: Luftaufnahmen liefern detaillierte Einblicke in die Infrastruktur.
  • Bauschadenserkennung: Drohnen identifizieren Schäden an Brücken, Gebäuden und anderen Bauwerken.
  • Erstellung digitaler Zwillinge: Drohnendaten bilden die Grundlage für virtuelle Abbilder realer Objekte.

Trotz des Potenzials schrecken viele Unternehmen vor dem Einsatz von Drohnen zurück. Die Planung und Durchführung von Drohnenflügen ist komplex, zeitaufwendig und erfordert oft spezielles Know-how.

So sieht es aktuell mit dem Drohneneinsatz aus

Bisher war die Nutzung von Drohnen für Unternehmen oft mit viel Aufwand verbunden. Zahlreiche Fragen mussten geklärt werden:

  • Wo darf die Drohne fliegen?
  • Gibt es Flugverbotszonen?
  • Wie erhalte ich schnell eine Genehmigung?
  • Ist die Netzabdeckung ausreichend?
  • Wie viele Personen sind vor Ort?
  • Wie werte ich die Daten aus?

Nun sind die Zeiten komplizierter Planung und langwieriger Genehmigungen vorbei, wenn es nach Vodafone und FlyNex geht. Das sind die beiden Partner, die „DroNet Hub“ ins Leben gerufen haben. Mit der neuen Plattform lassen sich kommerzielle Drohnenflüge laut Pressemitteilung einfach, sicher und effizient durchführen.

So sehen Vodafone und FlyNex die neue Plattform

In einer Pressemitteilung äußerten sich die beiden Betreiber Vodafone und FlyNex folgendermaßen über DroNet Hub. „Wir starten den ersten All-Inclusive Service für kommerzielle Drohnenflüge. Mit ‚DroNet Hub‘ demokratisieren wir Drohnen-Dienste – damit sie nicht wieder landen müssen noch bevor sie überhaupt abheben können: Wir wollen kommerzielle Drohnenflüge für alle einfach und sicher möglich machen, die sie sinnvoll nutzen wollen. Ganz einfach und per Mausklick. Nur dann können uns Drohnen wirklich helfen, beispielsweise unsere Infrastrukturen zu schützen“, so Michael Reinartz, Innovations-Chef von Vodafone Deutschland.

Michael Petrosjan, der Geschäftsführer von FlyNex äußert sich folgendermaßen: „Das Potenzial für den Einsatz kommerzieller Drohnen ist riesig. Immer mehr Branchen erkennen den Mehrwert, kommerzielle Drohnen in ihre betrieblichen Abläufe zu integrieren. Der Drohnen-Einsatz ermöglicht es, sich deutlich effizienter, digitaler und nachhaltiger aufzustellen. Eine wesentliche Herausforderung dabei ist die einfache Planung und Durchführung von Drohnen-Einsätzen sowie die anschließende Auswertung der gewonnenen Daten. Mit dem Vodafone ‚DroNet Hub‘ sind FlyNex und Vodafone damit auf einem vielversprechenden Weg in die Zukunft“.

Dabei können Drohnen helfen

Weitläufige Anlagen, immense Höhenlagen – die Inspektion und Wartung von Infrastruktur wie Industrieanlagen, Strommasten und Windparks stellt aufgrund ihrer Beschaffenheit eine große Herausforderung dar. Konventionelle Methoden sind oft zeitaufwändig, teuer und bergen zudem ein hohes Risiko für die Inspektoren. Unentdeckte Schäden hingegen können gravierende Folgen haben, nicht nur für den Betrieb der Anlagen selbst, sondern auch für die öffentliche Sicherheit.

Drohnen als Helfer in der Höhe:

Genau hier eröffnet die Drohnentechnologie neue Dimensionen. Drohnen können diese schwer zugänglichen Bereiche mühelos erreichen, detaillierte Aufnahmen erstellen und so den Inspektionsprozess revolutionieren.

Vorteile der Drohneninspektion:

  • Schneller und effizienter: Drohnen überfliegen große Areale in kürzester Zeit und liefern hochauflösende Bilder und Daten.
  • Kostengünstiger: Die Anschaffungskosten einer Drohne amortisieren sich schnell durch die Einsparungen bei Inspektionszeit und -personal.
  • Höheres Sicherheitsniveau: Inspektoren müssen nicht mehr gefährliche Kletterarbeiten oder Abseilmanöver durchführen.
  • Präzisere Datenerfassung: Drohnen liefern detaillierte Informationen, die mit konventionellen Methoden nicht zugänglich sind.
  • Regelmäßige Inspektionen möglich: Durch die geringeren Kosten und den einfacheren Ablauf können Inspektionen häufiger durchgeführt werden, was die Anlagenverfügbarkeit erhöht und die Sicherheit verbessert.

Trotz der offensichtlichen Vorteile zögern viele Unternehmen den Einsatz von Drohnen hinaus. Lange Genehmigungsverfahren und fehlende Expertise im Umgang mit der Technik werden als Hemmnisse genannt.

KI sorgt für bestmögliche Informationen

Von der simplen Informationsplattform zum Rundum-Sorglos-Paket: Vodafones Drohnen-Angebot hat sich in nur einem Jahr enorm weiterentwickelt. Der neue DroNet Hub vereint sämtliche Aspekte kommerzieller Drohnenflüge in einer softwarebasierten Komplettlösung und bedient dabei die individuellen Bedürfnisse der Anwender.

Höher, schneller, intelligenter:

  • Planung und Organisation: DroNet Hub unterstützt von der Flugplanung bis zur Genehmigung.
  • Automatisierte Datenerhebung: Drohnen übernehmen die Datenerfassung – effizient und präzise.
  • KI-gestützte Analyse: Luftaufnahmen werden intelligent ausgewertet, Berichte erstellt und Schäden erkannt.
  • 3D-Modellierung: Erstellen Sie digitale Zwillinge Ihrer Umgebung.

Live-Datenübertragung mit Highspeed:

Der neue Tarif DroNet Connect Stream ermöglicht die direkte und verzögerungsfreie Übertragung der Drohnendaten in den DroNet Hub mit bis zu 1 TB Highspeed-Datenvolumen.

Intelligente Flugroute dank Mobilfunkdaten:

Vorhersagen zur Konnektivität und Bevölkerungsdichte entlang der Flugroute erleichtern die Planung und Genehmigung des Drohnenflugs.

Ein Beitrag von:

  • Dominik Hochwarth

    Redakteur beim VDI Verlag. Nach dem Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Online-Redakteur, es folgten ein Volontariat und jeweils 10 Jahre als Webtexter für eine Internetagentur und einen Onlineshop. Seit September 2022 schreibt er für ingenieur.de.

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