Elektromobilität 25.03.2026, 12:00 Uhr

VW ruft Elektrofahrzeuge wegen Brandgefahr zurück

Der Volkswagen-Konzern muss weltweit rund 100.000 Elektrofahrzeuge in die Werkstätten holen. Betroffen sind Modelle der ID.-Familie sowie der Cupra Born.

Volkswagen

Der Elektro-Bulli ID. Buzz gehört zu den Fahrzeugen, der von VW wegen eines möglicherweise fehlerhaften Moduls in der Hochvoltbatterie in die Werkstätten gerufen wird.

Foto: picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte

Bei den ID-Modellen sind etwa 75.000 vom Rückruf betroffen, gut 22.000 davon in Deutschland. Der Grund ist ein möglicherweise defektes Modul der Hochvoltbatterie.

Betroffen sind folgende ID.-Modelle, die zwischen Juni 2023 und August 2024 produziert wurden:

  • VW ID.3
  • VW ID.4
  • VW ID.5
  • VW ID. Buzz
  • VW ID. Buzz Cargo

20.000 Cupra Born betroffen

Auch 20.000 Cupra Born der Produktionszeiträume zwischen Februar 2022 und April 2024 sollen betroffen sein. Die nicht der Spezifikation entsprechenden Module der Hochvoltbatterie können nicht nur zu einer verringerten Reichweite und zum Aufleuchten der gelben Kontrollleuchte führen, heißt es von Seiten des Kraftfahrtbundesamtes – es bestehe sogar Brandgefahr.

Zu Sach- oder Personenschäden sei es bislang jedoch noch nicht gekommen.

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Wirtschaftsbetrieb Hagen AöR-Firmenlogo
Fachbereichsleitung Grün (m/w/d) Wirtschaftsbetrieb Hagen AöR
Heilbronner Versorgungs GmbH-Firmenlogo
Planungsingenieur in den Bereichen Gas und Wasser (m/w/d) Heilbronner Versorgungs GmbH
Heilbronn Zum Job 
Flughafen München GmbH-Firmenlogo
Leiter Elektrotechnik / Stromnetzprojekte (w/m/d) Flughafen München GmbH
Oberding Zum Job 
Intego GmbH-Firmenlogo
Servicetechniker / Field Service Engineer (m/w/d) - Einsatz in Kalifornien (USA) Intego GmbH
Erlangen Zum Job 
PohlCon GmbH-Firmenlogo
Anwendungsingenieur (m/w/d) PohlCon GmbH
Sumitomo Rubber Europe GmbH-Firmenlogo
Ingenieur FEA (m/w/d) Reifensimulation in Hanau Sumitomo Rubber Europe GmbH
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt)-Firmenlogo
Bauingenieurin / Bauingenieur (m/w/d) (Master/Uni-Diplom) Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt)
Bergisch Gladbach Zum Job 
wpd infrastruktur GmbH-Firmenlogo
Erfahrener Projektleiter Bau (m/w/d) wpd infrastruktur GmbH
Universität zu Köln-Firmenlogo
Bauingenieur*in oder Architekt*in (w/m/d) mit Vertiefung im Baubetrieb bzw. Projektmanagement Universität zu Köln
wpd infrastruktur GmbH-Firmenlogo
Erfahrener Elektroingenieur (m/w/d) für nationale Wind- und Solarenergieprojekte wpd infrastruktur GmbH
wpd construction GmbH-Firmenlogo
Erfahrener Projektleiter Elektrotechnik (m/w/d) wpd construction GmbH
Bietigheim-Bissingen Zum Job 
Universität zu Köln-Firmenlogo
Ingenieur*in (w/m/d) für Energiemanagement, Nachhaltigkeit und technische Gebäudeentwicklung Universität zu Köln
Boyd Weiler GmbH & Co. KG-Firmenlogo
CAD-Konstrukteur (m/w/d) Boyd Weiler GmbH & Co. KG
Weiler-Simmerberg Zum Job 
TransnetBW GmbH-Firmenlogo
Senior Ingenieur Systemintegration und KI-basierte Performancebewertung (w/m/d) TransnetBW GmbH
Stuttgart Zum Job 
TransnetBW GmbH-Firmenlogo
Ingenieur Systemführung Operative Betriebsplanung (w/m/d) TransnetBW GmbH
Stuttgart Zum Job 
Allbau Managementgesellschaft mbH-Firmenlogo
Bauprojektleiter (m/w/d) Allbau Managementgesellschaft mbH
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH-Firmenlogo
Ingenieur* im Anforderungsmanagement DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
WipflerPLAN Planungsgesellschaft-Firmenlogo
Bauingenieur / Bautechniker Kommunaler Tiefbau (m/w/d) WipflerPLAN Planungsgesellschaft
Donauwörth, Nördlingen, Pfaffenhofen an der Ilm, Lauf an der Pegnitz Zum Job 
VINCORION Advanced Systems GmbH-Firmenlogo
Information Security Manager (all genders) VINCORION Advanced Systems GmbH
Hochschule Düsseldorf University of Applied Sciences-Firmenlogo
Professur "Wirtschaftsinformatik und Datenbanken mit dem Schwerpunkt IT-Venture-Design, Digital Enterprise und innovativer Lehre in Makerspace-Settings (W2)" Hochschule Düsseldorf University of Applied Sciences
Düsseldorf Zum Job 

VW sieht als Sofortmaßnahmen zunächst ein Softwareupdate und eine Überprüfung der Hochvoltbatterie vor, bei Auffälligkeiten sollen die Module dann gezielt ersetzt werden.

Batterie-Risiko wird geprüft

Gegenüber der Deutschen Presseagentur dpa sagte ein VW-Sprecher, dass nur „in sehr seltenen Einzelfällen“ die Möglichkeit einer thermischen Überlastung innerhalb eines Batteriemoduls bestehe. „Eine solche Überlastung könnte im Extremfall zu einem Brandereignis führen“, so der Sprecher weiter. „Um mögliche Risiken auszuschließen, überprüfen wir vorsorglich alle betroffenen Fahrzeuge.“

Die betroffenen Kunden würden nun angeschrieben, hieß es. Der Fehler sei von VW selbst „im Rahmen unserer kontinuierlichen Qualitätsüberwachung entdeckt worden“, so der Sprecher.

Lesen Sie auch: Warum Volkswagen seine IT neu positioniert

Ein Beitrag von:

  • Peter Kellerhoff

    Redakteur VDI nachrichten
    Fachthemen: Automobil, Nutzfahrzeuge, Schiff, Bahn, Verkehr, Mobilität, E-Mobilität, Software, Cloud, Internet, KI

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.