E-Auto mit 320 Kilometern Reichweite 17.07.2014, 12:05 Uhr

Modell 3: Tesla will neues Mittelklasseauto bauen

Tesla weitet seine Produktpalette aus: Ein viertes kostengünstigeres Fahrzeugmodell will das kalifornische Unternehmen 2016  präsentieren. Das kündigte Elon Musk, Firmenchef des Herstellers für Elektroautos, jetzt im britischen Magazin „Auto Express“ an. Das Modell 3 von Tesla soll dem 3er von BMW Konkurrenz machen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Ende Mai auf der Automesse "Auto Mobil International 2014" in Leipzig auf den Notsitzen im Heck eines Tesla S: Neue Pläne für ein weiteres Elektroauto aus dem Hause Tesla hat Firmenchef Elan Musk bereits in der Schublade. 2016 soll das Mittelklassemodell präsentiert werden. 

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Ende Mai auf der Automesse "Auto Mobil International 2014" in Leipzig auf den Notsitzen im Heck eines Tesla S: Neue Pläne für ein weiteres Elektroauto aus dem Hause Tesla hat Firmenchef Elan Musk bereits in der Schublade. 2016 soll das Mittelklassemodell präsentiert werden. 

Foto: dpa/Hendrik Schmidt

Eine erste Enttäuschung musste Elon Musk im Zusammenhang mit der Entwicklung seines neuen Elektroautos für die Mittelklasse bereits hinnehmen. Wie der Tesla-Firmenchef im Interview mit dem britischen Magazin „Auto Express“ erzählte, habe Ford ihm den Wunschnamen für das kleinere und günstigere Modell schon gründlich vermasselt: „Wir haben das Modell S für die Limousine und das Modell X für den Crossover-SUV und als ein Freund fragte, wie wir das dritte Auto nennen wollen, dachte ich mir, nach dem S und dem X könnten wir jetzt doch noch ein E haben

Neue Batterietechnologie von Tesla aus der „Gigafactory“

„Sex sells“ wird sich Musk gedacht haben, aber daraus wurde nichts, denn Ford hatte die Verwendung des Namens „Modell E“ für die eigene Flotte bereits reklamiert und Musk musste sich etwas Neues einfallen lassen. Nun heißt das neue Tesla-Modell, das 2016 vorgestellt und 2017 auf den Markt kommen soll, Modell 3, oder auch Model III. Voraussichtlich, so spekuliert Auto Express, werde für das Modell 3 ein völlig neues Chassis entwickelt, anstatt eine verkleinerte Version der anderen Tesla-Autos zu sein. Der britische Ingenieur Chris Porritt, der für Aston Martin gearbeitet hat, soll bei Tesla für das neue Modell zuständig sein. Auch Elon Musk selbst wird die Entwicklung seines Mittelklasse-E-Autos noch überwachen können. Erst kürzlich hatte er erklärt, dass er noch für weitere drei oder vier Jahre den Chefposten bei Tesla übernehmen wolle.

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Safran Data Systems GmbH-Firmenlogo
Testingenieur / Certified Tester (m/w/d) Safran Data Systems GmbH
Bergisch Gladbach Zum Job 
Fraunhofer-Gesellschaft e.V.-Firmenlogo
Sachgebietsleiter*in Technisches Gebäudemanagement - Betrieb, Wartung & Weiterentwicklung Fraunhofer-Gesellschaft e.V.
München Zum Job 
SWM Services GmbH-Firmenlogo
Inbetriebsetzungsleiter*in für Verfahrenstechnik (m/w/d) SWM Services GmbH
München Zum Job 
Stadtwerke München GmbH-Firmenlogo
Commissioning Manager Control, Field and Automation Engineering (m/w/d) Stadtwerke München GmbH
München Zum Job 
Rhein-Sieg Netz GmbH-Firmenlogo
Ingenieur (m/w/d) Netzbetrieb Rhein-Sieg Netz GmbH
Siegburg Zum Job 
Röhm GmbH-Firmenlogo
Ingenieur (m/w/d) Elektrotechnik / Automatisierungstechnik / EMSR Röhm GmbH
Wesseling Zum Job 
Herrenknecht AG-Firmenlogo
Technischer Redakteur (m/w/d) Herrenknecht AG
Schwanau Zum Job 
Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieurin /Bauingenieur (m/w/d) Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
Brunsbüttel Zum Job 
Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieurinnen / Bauingenieure (m/w/d) Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
Brunsbüttel, Rendsburg Zum Job 
BMI Deutschland GmbH-Firmenlogo
Sicherheitsfachkraft / Fachkraft für Arbeitssicherheit (m/w/d) BMI Deutschland GmbH
Dülmen Zum Job 
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO-Firmenlogo
Wissenschaftliche*r Referent*in der Institutsleiterin Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Stuttgart Zum Job 
Fachhochschule Dortmund-Firmenlogo
Vertretungsprofessur "Produktions- und Qualitätsmanagement"; Fachbereich Maschinenbau Fachhochschule Dortmund
Dortmund Zum Job 
BMI Deutschland GmbH-Firmenlogo
Sicherheitsfachkraft / Fachkraft für Arbeitssicherheit (m/w/d) BMI Deutschland GmbH
Dülmen, Heyrothsberge Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Techniker als Fachexperte für Vertragsmanagement, Ausschreibung, Vergabe & Abrechnung (w/m/d) Die Autobahn GmbH des Bundes
Krailling bei München Zum Job 
FUNKE Wärmeaustauscher Apparatebau GmbH-Firmenlogo
Verfahrensingenieur (m/w/d) im technischen Vertrieb Rohrbündelwärmeaustauscher FUNKE Wärmeaustauscher Apparatebau GmbH
Gronau (Leine) Zum Job 
KTR Systems GmbH-Firmenlogo
Berechnungsingenieur (m/w/d) KTR Systems GmbH
ONTRAS-Firmenlogo
Spezialist Strategische Technologie (m/w/d) ONTRAS
Leipzig Zum Job 
Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA)-Firmenlogo
Geschäftsführer (m/w/d) VDA QMC in China Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA)
Peking, Shanghai (China) Zum Job 
FH Münster-Firmenlogo
Professur für "Strömungstechnik" im Fachbereich Maschinenbau FH Münster
Münster Zum Job 
Technische Hochschule Rosenheim-Firmenlogo
Professorin / Professor (m/w/d) für Applied Embedded Computing Technische Hochschule Rosenheim
Rosenheim Zum Job 
Elon Musk

Elon Musk

Quelle: dpa

Das Modell 3 soll, so will Auto Express erfahren haben, um die 20 Prozent kleiner sein als die teure Luxuslimousine, das Modell S von Tesla. Während die Limousine erst ab rund 65.000 Euro zu haben ist, soll das Modell 3 in Europa schon für 35.000 Euro angeboten werden. Preislich läge das E-Auto damit auf einem Niveau mit dem i3 von BMW, wäre aber wahrscheinlich deutlich geräumiger.

Der Grund für den niedrigen Preis beim Tesla-Auto ist offenbar eine neue Batterietechnologie, an der Tesla derzeit arbeitet. Hergestellt werden die Batterien dann in der sogenannten „Gigafactory“.

Wo die Batterie-Fabrik stehen wird, ist noch nicht entschieden. Die US-Bundesstaaten Nevada, Arizona, Kalifornien, New Mexico und Texas sind noch im Rennen um den Standort. In der Fabrik soll es auch Speichermöglichkeiten für Wind- und Sonnenenergie geben.

Auch beim neuen Modell kann der Fahrer sein E-Auto kostenlos aufladen

Die Reichweite des neuen, kleineren Tesla-Modells gibt Musk mit rund 320 Kilometern an, das sei realistisch. Wie beim Modell S und dem Modell X, das im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll, wären auch beim Modell 3 die Stromkosten im Kaufpreis inbegriffen. Das Netz an Teslas „Superchargern“, an denen die Fahrer ihr Elektroauto in 30 Minuten aufladen können, soll weiter ausgebaut werden. In Europa gibt es derzeit 37 Ladestationen, in Nordamerika 102. Dort ist laut Tesla jetzt auch die Reise von Küste zu Küste mit dem E-Auto möglich.

Neuer Akku für Roadster zum Nachrüsten

Für den Roadster, das allererste Modell von Tesla, kündigte Musk außerdem ein Upgrade mit einem Akkupack an. Der Roadster, der 2008 vorgestellt worden war, aber inzwischen nicht mehr gebaut wird, hat eine Reichweite von 390 Kilometern. Mit dem neuen Akku soll sich diese auf 640 Kilometer erhöhen. Insgesamt will Elon Musk in diesem Jahr 35.000 Autos verkaufen und erhofft sich bis zum Ende des Jahrzehnts Verkaufszahlen im sechsstelligen Bereich.

 

Ein Beitrag von:

  • Gudrun von Schoenebeck

    Gudrun von Schoenebeck

    Gudrun von Schoenebeck ist seit 2001 journalistisch unterwegs in Print- und Online-Medien. Neben Architektur, Kunst und Design hat sie sich vor allem das spannende Gebiet der Raumfahrt erschlossen.

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.