Unter 8000 Euro 25.06.2014, 14:08 Uhr

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Es verzichtet auf Schnickschnack, ist stattdessen robust, leicht zu reparieren und für weit unter 8000 Euro zu haben: der Mobius II, ein SUV für die rauen Pisten Afrikas. Erfinder ist ein britischer Informatiker, der die Mobilitätsprobleme des Kontinents lösen will. 

Sobald die Serienproduktion läuft, soll Mobius II für unter 8000 Euro auf den afrikanischen Markt kommen. Das SUV wiegt 1,3 Tonnen und schluckt zwischen zehn und zwölf Litern Benzin pro 100 Kilometer. 

Sobald die Serienproduktion läuft, soll Mobius II für unter 8000 Euro auf den afrikanischen Markt kommen. Das SUV wiegt 1,3 Tonnen und schluckt zwischen zehn und zwölf Litern Benzin pro 100 Kilometer. 

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Britischer Informatiker baut Billig-SUV für die rauen Pisten Afrikas

Foto: Mobius Motors

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
VIVAVIS AG-Firmenlogo
Vertriebsingenieur / Key Account Manager (m/w/d) VIVAVIS AG
Vertriebsgebiet Süddeutschland (Home-Office) Zum Job 
VIVAVIS AG-Firmenlogo
Vertriebsingenieur Innendienst (m/w/d) VIVAVIS AG
Koblenz, Ettlingen Zum Job 
VIVAVIS AG-Firmenlogo
Manager Vertriebspartner (m/w/d) VIVAVIS AG
Ettlingen Zum Job 
VIVAVIS AG-Firmenlogo
Produktmanager (m/w/d) Meter Data Management / Smart Metering VIVAVIS AG
Koblenz Zum Job 
Airbus Defence and Space GmbH-Firmenlogo
IT System Engineer (w/m/d) Airbus Defence and Space GmbH
Taufkirchen, Manching Zum Job 
Dentinox Gesellschaft für pharmazeutische Präparate Lenk & Schuppan KG-Firmenlogo
Validierungs- und Qualifizierungsexperte (m/w/d) Dentinox Gesellschaft für pharmazeutische Präparate Lenk & Schuppan KG
Mahler GmbH-Firmenlogo
Projekt- / Vertriebsingenieur (m/w/d) Maschinenbau / Verfahrenstechnik Mahler GmbH
Plochingen Zum Job 
Bertrandt Technologie GmbH Mönsheim-Firmenlogo
Ingenieur fürs Testing im Automotive-Bereich (m/w/d) Bertrandt Technologie GmbH Mönsheim
Mönsheim Zum Job 
Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Schwieberdingen-Firmenlogo
Entwickler Systemtest / Fahrversuch Bremssysteme für autonomes Fahren (m/w/d) Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Schwieberdingen
Schwieberdingen bei Stuttgart Zum Job 
SWM Services GmbH-Firmenlogo
Ingenieur*in Energieerzeugung (m/w/d) SWM Services GmbH
München Zum Job 
Airbus Defence & Space-Firmenlogo
Simulation & Modelling Engineer (d/f/m) Airbus Defence & Space
Friedrichshafen Zum Job 
Stadtwerke München GmbH-Firmenlogo
Ingenieur*innen für München (m/w/d) Stadtwerke München GmbH
München Zum Job 
Stadtwerke München GmbH-Firmenlogo
Ingenieur*innen für Tram-Bauprojekte in München (m/w/d) Stadtwerke München GmbH
München Zum Job 
Airbus Defence and Space GmbH-Firmenlogo
Galileo - Hardware Technical Authority (d/m/w) Airbus Defence and Space GmbH
Friedrichshafen Zum Job 
Universität zu Köln-Firmenlogo
Ingenieur*in der Fachrichtung Elektrotechnik (m/w/d) Universität zu Köln
EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH-Firmenlogo
Technischer Trainee (m/w/d) für die Bauleitung EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH
Berlin, Michendorf Zum Job 
EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH-Firmenlogo
Bauleiter (m/w/d) für den Bereich Asphaltstraßenbau EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH
Michendorf Zum Job 
EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH-Firmenlogo
Bauleiter (m/w/d) für den Bereich Straßen- und Tiefbau EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH
HIMA Paul Hildebrandt GmbH-Firmenlogo
Vertriebsingenieur/ Key Account Manager (m/w/d) HIMA Paul Hildebrandt GmbH
Neuss, Nordrhein-Westfalen (Home-Office) Zum Job 
G+E GETEC Holding GmbH-Firmenlogo
Senior Produktmanager Photovoltaik (w/m/d) G+E GETEC Holding GmbH
Berlin, Magdeburg Zum Job 

 

Hightech-Autos aus Europa mit elektronischer Steuerung und technischem Schnickschnack sind für Afrika ein Riesenproblem. Denn der Kontinent verfügt nicht über die Infrastruktur, um solche Fahrzeuge zu reparieren. Und zu teuer sind sie auch. Gefragt ist einfache, robuste Technik, die auch noch der Automechaniker im Bergdorf beherrscht. Und genau das bietet das neue Auto des britischen Informatikers Joel Jackson.

Die Produktion des Mobius II ist in Nairobi angelaufen. Zunächst werden 50 Exemplare gebaut. Geplant ist aber eine Massenproduktion, wenn die Nachfrage steigt.

Die Produktion des Mobius II ist in Nairobi angelaufen. Zunächst werden 50 Exemplare gebaut. Geplant ist aber eine Massenproduktion, wenn die Nachfrage steigt.

Quelle: Mobius Motors

Das Fahrgestell ist ein Monocoque aus Stahlrohren. Ein robuster Toyota-Motor, eine extrem leistungsfähige Federung, hoher Radstand, und vor allem: kein Schnickschnack. Praktisch null Elektronik, keine Seitenfenster, keine Klimaanlage. Mobius II ist das Prinzip Vorwärtskommen, sonst gar nichts. Die ersten 50 Exemplare gehen jetzt in Produktion.

Mobius Motors mit Sitz in Nairobi träumt aber davon, ganz Afrika mit dem preiswerten SUV zu versorgen. Denn Importe aus Europa und Asien sind nicht nur teuer, sondern auch kaum für die rauen Pisten und die extremen klimatischen Verhältnisse ausgelegt. Der Mobius II soll das Auto für Afrika sein.

Mobius II ist leicht und deshalb relativ sparsam

Joel Jackson, noch keine 30 Jahre alt und doch schon mit einiger Erfahrung in Entwicklungsprojekten in Kenia, hat das Unternehmen vor vier Jahren gegründet. Mobius II ist die Weiterentwicklung des ersten, deutlich größeren Modells, das nicht in Serie ging. Im reduzierten Format wiegt er nur noch knapp 1,3 Tonnen und kommt deshalb trotz der nicht ganz modernen Antriebstechnik mit zehn bis zwölf Litern Benzin auf 100 Kilometer aus. Platz ist für bis zu acht Personen, 625 Kilo Zuladung sind möglich. Die Konstruktion erlaubt extreme Steigungen: Bis zu 41 Grad Anstieg soll die Vorderachse verkraften.

Bis zu acht Personen finden im Inneren des Mobius II Platz. Auf Luxus wie Airbag, ABS oder Seitenfenster müssen sie allerdings verzichten. Hinten sind Zwei-Punkt-Gurte vorhanden, vorne Drei-Punkt-Gurte.

Bis zu acht Personen finden im Inneren des Mobius II Platz. Auf Luxus wie Airbag, ABS oder Seitenfenster müssen sie allerdings verzichten. Hinten sind Zwei-Punkt-Gurte vorhanden, vorne Drei-Punkt-Gurte.

Quelle: Mobius Motors

Die Sicherheitstechnik ist ebenso sparsam ausgelegt: Drei-Punkt-Gurte vorne, Zwei-Punkt-Gurte hinten. Airbags, ABS – Fehlanzeige. Auf europäischen Straßen dürfte der Wagen gar nicht unterwegs sein.

In Großserie soll der SUV weniger als 8000 Euro kosten

Mobilität für alle Afrikaner wird er trotz der Minimalausstattung vorerst allerdings nicht bieten. Mit umgerechnet knapp 8000 Euro ist er für die meisten Menschen immer noch viel zu teuer. Käufer könnten aber kleinere Unternehmen sein, auch die medizinische Versorgung in entlegenen Gebieten kann damit verbessert werden, glaubt Jackson. Wenn der Mobius II in Großserie gehe, werde er aber noch deutlich billiger, sagt der studierte Informatiker, der schon in ganz jungen Jahren nach Kenia ging und dort die Mobilitätsprobleme am eigenen Leib erfuhr.

Der Rahmen des Mobius II sieht selbst für einen Elefantenangriff stabil genug aus. Die Vorderachse soll zudem eine Steigung von 41 Grad verkraften. 

Der Rahmen des Mobius II sieht selbst für einen Elefantenangriff stabil genug aus. Die Vorderachse soll zudem eine Steigung von 41 Grad verkraften.

Quelle: Mobius Motors

Vorerst werden nur 50 Exemplare gebaut. Etwa ein Drittel der Bauteile wird in Kenia selbst produziert, der Rest kommt aus dem Ausland. Den afrikanischen Eigenanteil will Mobius Motors in Zukunft aber deutlich steigern – Jackson will nicht nur ein erschwingliches und taugliches Auto bauen, sondern auch Arbeitsplätze in der heimischen Automobilindustrie schaffen.

 

Ein Beitrag von:

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.