LMH-1 startet 2018 02.08.2016, 12:39 Uhr

Luftschiff von Lockheed Martin soll Gütertransport revolutionieren

Warentransporte in die abgelegensten Gegenden der Welt: Das soll LMH-1 ermöglichen ­– ein Luftschiff von Lockheed Martin. Der Rüstungskonzern will den weißen Riesen 2018 in die Luft schicken. 

LMH-1 besteht aus drei mit Helium gefüllten Zellen, die einen tragflächenförmigen Querschnitt haben und zusätzlichen Auftrieb erzeugen. Dadurch verbraucht der Zeppelin nur ein Fünftel so viel Sprit wie ein Flugzeug.

Foto: Lockheed Martin

LMH-1 kann sogar auf Wasser landen. Möglich machen das Füße mit Luftkissen. 

Foto: Lockheed Martin

92 m lang ist der Airlander 10 des britischen Unternehmens Hybrid Air Vehicels.

Foto: Hybrid Air Vehicles

LMH-1 besteht aus drei mit Helium gefüllten Zellen, die einen tragflächenförmigen Querschnitt haben und zusätzlichen Auftrieb erzeugen. Dadurch verbraucht der Zeppelin nur ein Fünftel so viel Sprit wie ein Flugzeug.

Foto: Lockheed Martin

LMH-1 besteht aus drei mit Helium gefüllten Zellen, die einen tragflächenförmigen Querschnitt haben und zusätzlichen Auftrieb erzeugen. Dadurch verbraucht der Zeppelin nur ein Fünftel so viel Sprit wie ein Flugzeug.

Foto: Lockheed Martin

LMH-1 besteht aus drei mit Helium gefüllten Zellen, die einen tragflächenförmigen Querschnitt haben und zusätzlichen Auftrieb erzeugen. Dadurch verbraucht der Zeppelin nur ein Fünftel so viel Sprit wie ein Flugzeug.

Foto: Lockheed Martin

LMH-1 besteht aus drei mit Helium gefüllten Zellen, die einen tragflächenförmigen Querschnitt haben und zusätzlichen Auftrieb erzeugen. Dadurch verbraucht der Zeppelin nur ein Fünftel so viel Sprit wie ein Flugzeug.

Foto: Lockheed Martin

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Lürssen Werft Rendsburg GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Objektingenieur (m/w/d) / Leitender Fertigungsingenieur Lürssen Werft Rendsburg GmbH & Co. KG
Schacht-Audorf Zum Job 
TITAN Umreifungstechnik GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Elektrokonstrukteur (m/w/d) TITAN Umreifungstechnik GmbH & Co. KG
Schwelm Zum Job 
Schmoll Maschinen GmbH-Firmenlogo
Konstruktionsingenieur / Maschinenbautechniker (m/w/d) Schwerpunkt Maschinen- & Anlagenbau Schmoll Maschinen GmbH
Rödermark Zum Job 
GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) Städtische Hochbauprojekte GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH
Landkreis Grafschaft Bentheim-Firmenlogo
Bauingenieur*in der Fachrichtung Straßenbau / Verkehrswesen / Straßenplanung oder vergleichbar Landkreis Grafschaft Bentheim
Nordhorn Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
W2-Professur Kommunikation und Moderation (50%) (m/w/d) Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
W2-Professur Technische Mechanik und Systemsimulation (m/w/d) Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
W2-Professur Zellulare Energiesysteme (m/w/d) Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
W2-Professur Integrierte Sensorsysteme (m/w/d) Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
Professur Automatisierungstechnik Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Stadt Neumünster-Firmenlogo
Ingenieur*in in der Fachrichtung Architektur Stadt Neumünster
Neumünster Zum Job 
Stadtreinigung Hamburg-Firmenlogo
Ingenieur (all genders) Hochbau Stadtreinigung Hamburg
Hamburg Zum Job 
Thüringer Landgesellschaft mbH-Firmenlogo
Sachbearbeiter Bereich Wasserwirtschaft (m/w/d) Thüringer Landgesellschaft mbH
Erfurt-Mittelhausen Zum Job 
WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH-Firmenlogo
Projektingenieur / Planungsingenieur (m/w/d) für Siedlungswasserwirtschaft WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH
Donauwörth, München-Ost (Grasbrunn), München-West (Planegg), Pfaffenhofen an der Ilm Zum Job 
TenneT-Firmenlogo
HSE Manager Baustellen & Infrastrukturprojekte (m/w/d) TenneT
Stadtreinigung Hamburg-Firmenlogo
Ingenieur (all genders) Tiefbau Stadtreinigung Hamburg
Hamburg Zum Job 
VDZ Service GmbH-Firmenlogo
Auditor (m/w/d) für die Validierung von Umweltmerkmalen und für die Produktzertifizierung VDZ Service GmbH
Düsseldorf Zum Job 
Thüringer Landgesellschaft mbH-Firmenlogo
Bauingenieur (m/w/d) Thüringer Landgesellschaft mbH
Thüringer Landgesellschaft mbH-Firmenlogo
Projektingenieur Wasserbau (m/w/d) Thüringer Landgesellschaft mbH
Erfurt, Meiningen, Neustadt an der Orla, Sondershausen Zum Job 
Handtmann Reutlingen GmbH-Firmenlogo
Elektrokonstrukteur / Electrical Design Engineer (m/w/d) EPLAN P8 Handtmann Reutlingen GmbH
Reutlingen Zum Job 

Auf der Erde haben mehr als Zweidrittel der Landgebiete keinen Zugang zu befestigten Straßen. Entsprechend schwer und teuer ist der Warentransport. Lockheed Martin hat hier eine Marktlücke gewittert und seine legendäre Entwicklungsabteilung Skunk Works zaubern lassen. Ergebnis ist LMH-1 – ein 40 Millionen $ teures Luftschiff, das 2018 auf den Markt kommen soll. Bis zu 500 Exemplare will das Unternehmen in den Folgejahren absetzen.

LMH-1 ist ein sogenanntes Hybrid-Luftschiff – eine Art Mischung aus Flugzeug, Helikopter und Luftschiff. Der Zeppelin besteht aus drei mit Helium gefüllten Zellen, die einen tragflächenförmigen Querschnitt haben und zusätzlichen Auftrieb erzeugen. LMH-1 kann dadurch bis zu 20 t Nutzlast und 19 Passagiere befördern. Und verbraucht dabei angeblich nur ein Fünftel so viel Sprit wie ein Flugzeug.

Einmal um die Welt mit einer Tankfüllung

Und die Vorwärtsbewegung? Die übernehmen vier Dieselmotoren mit je 300 PS und schwenkbaren Propellern, die das Luftschiff auf eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Knoten (umgerechnet 111 km/h) beschleunigen. Vollbeladen fliegt der Zeppelin dann etwa 2.200 km weit. „Wenn sie langsamer fliegen, kommen sie allerdings viel weiter“, sagt Bob Boyd, Lockheed Manager für Hybridflugsysteme, in einem Bericht der CNBC. „Sie können einmal den Planeten umrunden.“

Und für wen ist das Luftschiff interessant? Besonders für Gas-, Öl- und Bergbauunternehmen. „Die Luftschiffe von Lockheed Martin werden die Kosten und Auswirkungen auf die Umwelt beim Transport von Lasten in unzugängliche Gebiete dramatisch reduzieren“, sagte Rob Binns, Geschäftsführer von Lockheed-Vertriebspartner Hybrid Enterprises, dem Magazin Flugrevue. „Sie ermöglichen es, Orte zu erreichen, die bislang einfach nicht erreichbar waren.“ Der weiße Gigant kann selbst auf Seen landen. Möglich machen das Füße mit Luftkissen.

Luftschiff hält selbst Einschusslöchern stand

Und ist der Gastransport in einem Luftschiff sicher? Ja, sagt Boyd. Dem LMH-1 könnten sogar Einschusslöcher nicht gefährlich werden. „Er platzt nicht wie ein Ballon. Wir sind immer noch ein Militärzulieferer und haben genügend Know-how, um Abwehrsysteme zu bauen.“

Lockheed Martin ist nicht das einzige Unternehmen, das auf Hybrid-Luftschiffe setzt. Zu den Konkurrenten zählt der Airlander 10 – ein 92 m langes Luftschiff des britischen Unternehmens Hybrid Air Vehicles (HAV). Der 35 Millionen $ teure Zeppelin ist mit 148 km/h etwas schneller als das LMH-1, kann dafür allerdings auch nur 10 t Fracht befördern. HAV plant in den nächsten 20 Jahren 600 Exemplare mit einem Gesamtwert von 50 Milliarden $ abzusetzen. 2018 soll die Serienproduktion starten.

 

Ein Beitrag von:

  • Patrick Schroeder

    Patrick Schroeder arbeitete während seines Studiums der Kommunikationsforschung bei verschiedenen Tageszeitungen. 2012 machte er sich als Journalist selbstständig. Zu seinen Themen gehören Automatisierungstechnik, IT und Industrie 4.0.

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.