Countdown läuft 14.12.2013, 05:19 Uhr

Chinesische Raumfähre landet auf dem Mond

Für die chinesische Raumfahrt wird es jetzt spannend: Am Samstag landet die unbemannte Raumfähre Chan’ge 3 auf dem Mond. Ein Rover wird dort die Oberfläche erforschen. 

Der chinesische Mondrover Jadehase soll nach der Landung drei Monate lang die Oberfläche des Erdtrabanten erforschen. Die Regenbogenbucht bietet dafür beste Voraussetzungen: Sie ist flach und ermöglicht somit gute Kommunikation mit der Erdbasis. Zudem ist sie sonnig, so dass die Solarsegel des Rovers genügend Strom produzieren können. 

Der chinesische Mondrover Jadehase soll nach der Landung drei Monate lang die Oberfläche des Erdtrabanten erforschen. Die Regenbogenbucht bietet dafür beste Voraussetzungen: Sie ist flach und ermöglicht somit gute Kommunikation mit der Erdbasis. Zudem ist sie sonnig, so dass die Solarsegel des Rovers genügend Strom produzieren können. 

Foto: Beijing Institute of Spacecraft System Engineering

Die Landung ist gegen 14.10 Uhr (MEZ) in der Bucht der Regenbogen geplant – eine der schönsten Mondlandschaften. Die Mission wird als die bisher schwierigste in der chinesischen Raumfahrt angesehen. Nach den USA und der früheren Sowjetunion wäre China die dritte Nation, die eine Mondlandung geschafft hat. Die letzte Landung unternahm die Sowjetunion im August 1976 mit Luna 24. 

Doch zurzeit fliegt das nach der chinesischen Mondfee benannte Raumschiff Chang’e 3 noch in der Umlaufbahn des Erdtrabanten. An kürzester Stelle der elliptischen Umlaufbahn kommt es bis zu 15 Kilometer an die Oberfläche heran. Gestartet war Chang’e 3 am 2. Dezember vom Weltraumbahnhof Xichang in der chinesischen Provinz Sichuan.

Chang’e 3 sucht mit Sensoren passenden Landeort

Chang’e 3 schwebt zunächst etwa 100 Meter über der Mondoberfläche. Auf diese Weise kann es Hindernissen aus dem Weg gehen und in Ruhe einen geeigneten Landeplatz in der Regenbogenbucht suchen. Das vierbeinige Raumschiff benutzt dafür Sensoren, die schnell und präzise Bewegungen und Umgebung analysieren können. Das war bei Vorgängermissionen noch nicht möglich, 80 Prozent der Technologie an Bord kommen erstmalig zum Einsatz.

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Airbus-Firmenlogo
Program Certification Engineering (d/m/f) Airbus
Manching Zum Job 
Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH-Firmenlogo
Entwickler autonomes Fahren - Funktionsentwicklung (m/w/d) Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH
Schwieberdingen Zum Job 
Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH-Firmenlogo
Development Engineer Hardware (m/w/d) Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH
Schwieberdingen Zum Job 
Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH-Firmenlogo
Development Engineer Mechatronic Design (m/w/d) Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH
Schwieberdingen Zum Job 
MTU Aero Engines AG-Firmenlogo
Verfahrensspezialist Additive Fertigung (all genders) MTU Aero Engines AG
München Zum Job 
MTU Aero Engines AG-Firmenlogo
Projektingenieur / Projektmanager PW1100 (all genders) MTU Aero Engines AG
München Zum Job 
MTU Aero Engines AG-Firmenlogo
Manager Qualitätsmethoden & Risikomanagement (all genders) MTU Aero Engines AG
München Zum Job 
KLEEMANN GmbH-Firmenlogo
Hardware - Ingenieur Elektrifizierung m/w/d KLEEMANN GmbH
Göppingen Zum Job 
KLEEMANN GmbH-Firmenlogo
Software - Ingenieur Digitalisierung (m/w/d) KLEEMANN GmbH
Göppingen Zum Job 
EMBL-Firmenlogo
Engineers and developers for life science technologies (ARISE MSCA fellowships) (m/f/d) EMBL
Heidelberg Zum Job 
Berliner Wasserbetriebe-Firmenlogo
Ingenieur:in (w/m/d) Anlagentechnik Pumpwerke Berliner Wasserbetriebe
THOST Projektmanagement GmbH-Firmenlogo
Consultant Digital Transformation (m/w/d) THOST Projektmanagement GmbH
München, Stuttgart, Freiburg, Mannheim, Memmingen Zum Job 
WACKER-Firmenlogo
Procurement Manager (m/w/d) CSA / Bauleistungen WACKER
Burghausen Zum Job 
Junghans microtec GmbH-Firmenlogo
Elektronikingenieur (m/w/d) Junghans microtec GmbH
Dunningen-Seedorf (bei Villingen-Schwenningen) Zum Job 
SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH-Firmenlogo
Vertriebsmitarbeiter (m/w/d) Fernwärme SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH
Ulm, Neu-Ulm Zum Job 
SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH-Firmenlogo
Koordinator (m/w/d) Lichtsignalanlagen SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH
Ulm, Neu-Ulm Zum Job 
THOST Projektmanagement GmbH-Firmenlogo
Architekt*in / Ingenieur*in (m/w/d) Bereich Bau / Immobilien THOST Projektmanagement GmbH
Karlsruhe Zum Job 
Energieversorgung Halle Netz GmbH-Firmenlogo
Ingenieur Energietechnik / Energiedatenmanagement (m/w/d) Energieversorgung Halle Netz GmbH
Halle (Saale) Zum Job 
MED-EL Medical Electronics-Firmenlogo
R&D Engineer, Surgical Tools (m/f/d) MED-EL Medical Electronics
Innsbruck (Österreich) Zum Job 
Netz Leipzig GmbH-Firmenlogo
Ingenieur als Teamleiter Planung / Bau - Energieanlagen & Energienetze (m/w/d) Netz Leipzig GmbH
Leipzig Zum Job 

Auf dem Mond gelandet, soll der sechsrädrige, 140 Kilogramm schwere Rover mit dem schönen übersetzten Namen Jadehase etwa drei Monate lang die Oberfläche des Mondes erkunden. Die Bucht der Regenbogen ist dabei ideal für die Kommunikation mit der Erdbasis, da sie relativ flach ist. Zudem ist es dort sehr sonnig, so dass die Solarsegel des Rovers genügend Strom produzieren können. Jadehase bewegt sich mit einer gemütlichen Geschwindigkeit von 200 Metern pro Stunde.

Die Kommunikation mit Chang’e 3 wird von der europäischen Raumfahrtagentur ESA unterstützt. „Ob für bemannte oder robotergesteuerte Missionen, solche internationalen Kooperationen sind für die zukünftige Erforschung von Planeten, Monden und Asteroiden notwendig und nutzen der Allgemeinheit“, erklärt Thomas Reiter, früherer deutscher Astronaut und heutiger Raumflugdirektor bei der ESA.

Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt überwacht Mondfahrzeug

Eine Bodenstation befindet sich in Kourou in Französisch-Guayana. Weitere Kontrollposten mit 35 Metern hohen Antennen befinden sich im spanischen Cebreros und im australischen New Norcia. Die Chinesen selbst steuern die Landung und das Mondfahrzeug von chinesischen Stationen im westchinesischen Kashi und im nordöstlichen Jiamusi. Sämtliche Aktivitäten des Raumschiffes werden von Ingenieuren im Satellitenkontrollzentrum Darmstadt überwacht.

Gesteinsproben können jedoch derzeit nicht zur Erde gebracht werden, das soll bei künftigen Mondflügen ab 2017 möglich sein. 

Eigene Raumstation für 2020 in Planung

China verfolgt große Pläne für sein Raumfahrtprogramm. Bis zum Jahr 2020 soll eine eigene Raumstation entstehen, die nach Auslaufen der ISS die einzige bemannte Station im All sein würde. Auch ein eigenes globales Navigationssystem ist in Planung.

Eine Legende besagt übrigens, dass die Mondfee Chang’e zusammen mit einem weißen Hasen auf dem Mond sitzt. Schaun mer mal.

Ein Beitrag von:

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.