Karrierestrategie 24.11.2016, 01:00 Uhr

Erfolg im Job dank Top-Arbeitgeber

Für Ingenieure auf Jobsuche kommt es nicht nur darauf an, die passende Stelle für das eigene Qualifikationsprofil zu finden. Die Wahl des richtigen Arbeitgebers spielt eine zentrale Rolle für den Erfolg im Job und die weitere Karriere. Und die Zeiten sind günstig: Durch den demographischen Wandel sind Fach- und Führungskräfte gefragt.

Neuer Arbeitsplatz: Das Gesamtpaket muss stimmen.

Neuer Arbeitsplatz: Das Gesamtpaket muss stimmen.

Foto: panthermedia.net/kantver

Aber was macht wirklich gute Arbeitgeber aus, wie finde ich den Richtigen?

Stark verkürzt ausgedrückt muss das „Gesamtpaket“ stimmen. Und das setzt sich aus verschiedenen Mosaiksteinen zusammen, wie etwa Arbeitsplatzbedingungen, finanziellen Reizen, zusätzlichen Leistungen und Führungs- sowie Unternehmenskultur. Sie machen in Summe den Top-Arbeitgeber aus, den es für Ingenieure auf Jobsuche zu finden gilt. Wer etwa im Stellenmarkt auf ingenieurkarriere.de unterwegs ist, der wird sicher in Frage kommender Jobs finden. Er wird auch mit der Frage konfrontiert sein, wie die entsprechenden Arbeitgeber einzuschätzen sind.

 

Jobsuche: Arbeitgeber-Rankings und Bewertungsportale

Welcher potentielle Arbeitgeber dabei am ehesten den eigenen Bedürfnissen, Vorstellungen und Wünschen entspricht, lässt sich anhand des Stellenprofils nur teilweise erschließen. Einen ersten Hinweis für die Jobsuche bieten Rankings zu Arbeitgebern, die beispielsweise vom Magazin Focus, aber auch von Markt- und Meinungsforschungsinstituten und Unternehmensberatungen wie Staufenbiel, Trendence oder Great Place to Work erhoben und veröffentlicht werden. Darüber hinaus halten Angebote wie das vom Netzwerk XING betriebene Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu eine Fülle von Informationen, Bewertungen und Erfahrungsberichten bereit. Welcher tatsächliche Wert den Rankings und Bewertungen beizumessen ist, sei dahingestellt, einen Anhaltspunkt liefern sie allemal. Wenn man damit richtig umgeht.

Weit mehr als Gehalt und Standort

Jenseits dessen gibt es bei der Suche nach dem richtigen Arbeitgeber eine Vielzahl von Kriterien und Hinweisen für die Jobsuche. Natürlich spielen Wunschstandort, Gehalt und finanzielle Anreize wie ein Firmenwagen oder Zuschüsse zur Altersvorsorge eine wichtige Rolle für die Attraktivität des neuen Jobs. Allerdings sollten auch alle in Frage kommenden „Umfeldfaktoren“ und zusätzliche Angebote ausgelotet werden. Dabei gilt es langfristig im Sinne der eigenen Karriere zu denken. Wie solide steht das Unternehmen da? Gibt es Anzeichen, dass ein Standort geschlossen wird oder die angestrebte Position zum „Schleudersitz“ werden könnte? Auch stellt sich die Frage, ob und falls ja in welchem Umfang der Arbeitgeber interne Weiterbildungsprogramme und externe Schulungen anbietet. Zudem sollte sich der weitere Karriereweg im Unternehmen vor dem Hintergrund wachsender Erfahrungen und Fertigkeiten vorzeichnen lassen.

Jobsuche: Unternehmenskultur einschätzen

Die Frage nach der Unternehmenskultur sollten Ingenieure bei der Jobsuche und der Arbeitgeber-Wahl keinesfalls unterschätzen. Gibt es beispielsweise flache oder starre Hierarchien im Unternehmen? Wie ist der Umgang miteinander? Vertrauensvoll und wertschätzend oder misstrauisch und kontrollierend. Wie treffen die Führungskräfte ihre Entscheidungen? Gemeinsam oder im Alleingang. Wichtig ist auch, welchen Wert das Unternehmen sozialem Engagement beimisst. Vor allem sollte die gelebte Unternehmenskultur im Einklang mit der eigenen Einstellung und Persönlichkeit stehen.

Jobsuche und Arbeitgeber-Wahl: Bewertung und Ziele im Fokus

Auch die Art und Weise, in der Mitarbeiter und Vorgesetzte im Unternehmen bewertet werden, fließt in die Entscheidung bei der Jobsuche für oder gegen einen Arbeitgeber ein. Falls es hier keine Feedback-Kultur gibt, ist das ein negatives Signal. Positiv sind regelmäßige Mitarbeitergespräche, die im halbjährlichen oder jährlichen Turnus stattfinden und beiden Seiten die Möglichkeit eines konstruktiven Austauschs bieten. Zudem sind realistische, schriftlich fixierte Zielvereinbarungen wichtig, die Mitarbeiter und Vorgesetzte im Rahmen des Gesprächs einvernehmlich festlegen. Sie erleichtern die Einschätzung, ob sich neue Aufgaben und Herausforderungen erfolgreich bewältigen lassen.

Work-Life-Balance: Für die Jobsuche wichtiger denn je

Nur wer gesund bleibt, kann auch beruflich dauerhaft erfolgreich sein. Der neue Arbeitgeber sollte das gesunde Gleichgewicht zwischen Arbeit und Beruf aktiv unterstützen und fördern. Bei der Jobsuche ist es für Ingenieure daher interessant zu wissen, ob das Unternehmen Programme im Bereich Gesundheitsmanagement anbietet, etwa Fitness-Kurse wie Pilates oder Yoga. Werden darüber hinaus Veranstaltungen zu Themen wie Stressmanagement oder gesunder Ernährung angeboten, ist das umso besser. Alternativ bezuschussen viele Arbeitgeber die Buchung von Gesundheits- und Präventionskursen oder den Besuch eines Fitness-Studios. Wer eine Familie hat oder plant, der sollte in Erfahrung bringen, ob es flexible Arbeitszeitmodelle gibt oder eine unternehmenseigene Kita. Ansonsten ist wichtig, ob die Work-Life-Balance auch im Arbeitsalltag gelebt wird: Achten die Führungskräfte auf die Einhaltung der Pausenzeiten ihrer Mitarbeiter im Tagesverlauf und planen diese aktiv in den Workflow ein? Hat das Unternehmen Ruhe- und Erholungsräume? Gibt es eine Kantine, die gesunde und ausgewogene Ernährung bietet? Die Liste ließe sich mit Sicherheit noch um den einen oder anderen Punkt erweitern.

Persönliche Lebenssituation und Jobsuche

Neben diesen Kriterien, die einen guten Arbeitgeber bei der Jobsuche für Ingenieure ausmachen, ist vor allem die persönliche Lebenssituation wichtig. Falls der neue Job einen Umzug in eine entfernte Stadt oder lange Anfahrtswege erfordert, sollte man sich ob der Konsequenzen im Klaren sein. Gegebenenfalls muss auch die Familie den Entschluss mittragen. Bei der Entscheidung für oder gegen einen potentiellen Arbeitgeber hilft die Pro- und Contra-Liste. Dazu empfiehlt es sich, alle Punkte aufzulisten die einem wichtig sind. Im zweiten Schritt wird zum jeweiligen Arbeitgeber für jedes Kriterium ein Plus, ein Minus oder eine Null vergeben. So werden Tendenzen schwarz auf weiß sichtbar.

Last but not least sollte man auf das gute alte Bauchgefühl hören. Wenn das neben einer eindeutig positiven Tendenz auch noch „ja“ sagt, ist die Entscheidung fast gefallen.

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Von Thomas Kresser, ContentQualitäten

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