12.10.2015, 07:55 Uhr | 1 |

Office 2016 Das sind die 6 wichtigsten Office-Konkurrenten

Die neue Bürosoftware Office 2016 von Microsoft für das Betriebssystem Windows ist seit gut zwei Wochen im Handel. Doch längst gibt es vollwertige Alternativen zu Office von Microsoft, meist gratis oder sehr viel günstiger. Wir stellen die wichtigsten Konkurrenzprogramme vor.

Microsoft Logo an einer Hauswand in New York
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Microsoft Logo an einer Hauswand in New York: Office ist immer noch das wichtigste Software-Paket des US-Konzerns. Doch es gibt zahlreiche günstige und sogar kostenlose Alternativen. Hier sind die wichtigsten Office-Alternativen.

Foto: Keith Bedford/Microsoft/dpa

Office von Microsoft ist die unangefochten erfolgreichste Bürosoftware. Kaum ein Unternehmen oder Büro kommt ohne die Software aus. Doch die frühere Hochpreispolitik von Microsoft hat dazu geführt, dass es viele Alternativen gibt. Die sind nicht nur viel billiger oder sogar kostenlos, sondern reichen teilweise sogar an das Original heran, von dem die Version Office 2016 im September auf den Markt gekommen ist.

Wir stellen die wichtigsten Konkurrenten vor. Allen gemein ist, dass sie mit Office von Microsoft kompatibel sind. 

 

6. Calligra Office-Suite

Die Software ist wohl nur Insidern bekannt, kann aber alles, was ein Office-Programm können muss und bietet zusätzlich auch noch ein Tool zur Zeitplanung und ein Zeichenprogramm. Geschrieben ist Calligra für Windows, Mac und Linux.

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5. Kingsoft Office

Kingsoft Office ist ebenfalls eine kostenlose Alternative zu Office und sieht auch verdammt ähnlich aus. Natürlich hat Kingsoft Office ein Textprogramm, eine Tabellenkalkulation und kann sogar alle Dokumente in PDFs konvertieren.

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4. SoftMaker Office

Das Nürnberger Softwarehaus SoftMaker ist Microsoft sogar voraus: Seit Mai gibt es schon Office 2016 von SoftMaker. Gratis ist eine abgespeckte Version, die Standardversion kostet 70 €, wer zusätzlich auf die Rechtschreibprogramme von Duden und Langenscheidt zurückgreifen will, der zahlt 100 €. Für Schüler gibt es das Office-Paket zum Sonderpreis von 10 €. Die Software ist nach Angaben des Unternehmens vollständig kompatibel zu Microsoft. Die neuste Version verfügt über rund 400 neue Funktionen im Vergleich zu SoftMaker Office 2012. Als E-Mail-Programm ist Thunderbird integriert. Das Office-Paket gibt es für Windows und Linux.

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3. Google Drive

Auch Google bietet ein Office-Paket. Der Clouddienst Google Drive lässt sich durch ein Office-Plug-in erweitern und bietet dann alle Funktionen, die auch Microsoft Office anbietet. Dabei wird nur das Plug-in auf dem Rechner installiert, die Office-Funktionen bietet Google online an. Die einzelnen Office-Funktionen wie Texterfassung oder Tabellenkalkulation werden über den Browser aufgerufen. Allerdings muss man sich bei Google registrieren, um die Office-Software nutzen zu können. Nutzer erhalten zur Speicherung ihrer Dokumente 15 GByte.

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2. LibreOffice

Schon der Name verrät, dass sich LibreOffice stark an Office anlehnt und kostenlos zu haben ist. LibreOffice ist 2010 aus dem bekannteren OpenOffice von Sun Microsystems hervorgegangen. Als Sun 2010 von Oracle übernommen wurde, kam es zum Streit mit den Entwicklern der Software. Die gründeten die Stiftung Document Foundation und entwickelten nach dem Vorbild von OpenOffice die Alternative LibreOffice. Die Software kann alle Office-Formate öffnen, bearbeiten und abspeichern. Es gibt die Software, die häufig upgedatet und durch neue Funktionen aufgewertet wird, für Windows, Mac und Linux.

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1. Apache OpenOffice

Die Software OpenOffice ist die wohl bekannteste Alternative zu Microsoft Office. Und es bietet praktisch die gleichen Funktionen – aber eben kostenlos. Zusätzlich zu Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware gibt es auch noch das Matheprogramm Math zur Bearbeitung mathematischer Gleichungen und das Zeichenprogramm Draw.

OpenOffice gibt es für Windows, Mac und Linux, funktioniert aber unter allen Betriebssystemen gleich. Unter Mac passt sich OpenOffice sogar der schicken Agua-Oberfläche an und wirkt nicht mehr wie ein grauer Fremdkörper aus der Windows-Welt. Die Kompatibilität zu MS Office ist so stark verbessert, dass auch das Layout weitgehend übernommen wird.

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Von Axel Mörer-Funk
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kommentare
22.09.2015, 11:42 Uhr Marcel Schlichter
Ich halte SoftMaker Office 2016 für die einzig relevante Alternative.

Die übliche Diskussion über Zukunftsfähigkeit von Dateiformaten, ODF etc. mal beiseite gestellt: Über 90% aller Office-User weltweit nutzen Microsoft Office, was deren proprietäre Dateiformate defacto zum weltweiten Standard (noch zumindest) macht.

Jedes alternative Officepaket muss sich also daran messen lassen, wie gut seine Dateifilter für Microsoft-Office-Formate sind. Und das einzige der genannten Pakete (die ich im Lauf der Jahre alle mal angetestet hatte), mit dem man tatsächlich weitestgehend verlustfrei Dokumente mit Word, Excel und PowerPoint austauschen kann ist SoftMaker Office. Die anderen Alternativen bekommen es (leider) in vielen Fällen nicht gebacken, doc/docx, xls/xlsX und ppt/pptx ohne Verluste von Inhalten oder Formatierungen zu öffnen oder speichern, was den reibungslosen Datenaustausch mit den genannten 90% des Rests der Office-Welt zur Farce macht.

Da SoftMaker Office 016 noch ein paar andere Vorteile hat (Stichwort Stabilität, Funktionsumfang, Support, Preis) haben wir uns nach ausführlichen Tests und Evaluierungen schon vor ein paar Jahren (zur 2012-er Version) dazu entschieden, es in unserem Büro einzusetzen. Die 2016-er Version von SoftMaker Office ist nochmal ein Schritt nach vorne, wir haben unsere Entscheidung bis dato nie bereut.

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