27.08.2015, 15:30 Uhr | 0 |

Aiptek Projectorpad P70 Android-Tablet hat Mini-Projektor für Fotoshows an Bord

Keine Lust, für eine spontane Fotopräsentation extra den Beamer aufzubauen? Dann bietet Aiptek mit dem Projectorpad P70 eine Alternative: Das Android-Tablet hat einen Mini-Projektor mit einer Auflösung von 854x480 Pixeln an Bord. 

Projectorpad P70 von Aiptek
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Projectorpad P70 von Aiptek: Der Mini-Beamer kann Fotos mit 854 x 480 Pixeln bis zu 3 m groß im 16:9 Seitenverhältnis auf eine Leinwand projizieren.

Foto: Aiptek

Früher hieß so etwas Dia-Abend: Onkel Karl, die Eltern oder Opa Klaus luden zum Rudelgucken alter Urlaubsbilder ein. Heute gibt es solche Abende mit dem Ratsch-Ratsch des Greifarms, der das nächste Dia auf die Leinwand brachte, kaum noch.

Wer heutzutage etwas zeigen will, braucht schweres Gerät, er braucht einen Beamer. Diese Geräte projizieren Medieninhalte eines Computers, Laptops oder Tablets mit ziemlich viel Lumen, also Leuchtstärke, an die Wand. Sie sind allerdings auch ziemlich unpraktisch, ein Kabelsalat ist programmiert.

Nun gibt es eine echte Arbeitserleichterung für Onkels, Eltern und Opas: Das Aiptek Projectorpad P70 ist ein vollwertiges Android-Tablet mit integriertem Mini-Projektor. Dieses Tablet mit 7-Zoll-Display hat einen Mini-Beamer mit immerhin 50 lm Lichtleistung eingebaut. Mit dieser Lichtleistung kann das Tablet Bilder und Filme in einer Auflösung von 854x480 Pixeln bis zu 3 m groß im Seitenverhältnis 16:9 auf die Wand projizieren. Das ist natürlich kaum zu vergleichen mit Beamern, die man ab etwa 500 € bis weit über 1.000 € überall kaufen kann. Diese haben eine Lichtleistung von etwa 2500 lm und bieten in der Regel auch die volle HD-Auflösung von 1920x1080 Pixeln.

Ideal für spontane Präsentationen

Aber um mal eben allen am Familientisch das neueste Bild vom Enkeltöchterchen zu zeigen oder in der Arbeitsbesprechung die neuesten Zahlen als Excel-Diagramm zu präsentieren, reicht die Lichtleistung des Tablet-Projektors aus. Auf Knopfdruck wird das Display des Tablets gespiegelt an die Wand projiziert. Das Tablet hat dazu in der Navigationsleiste neben dem Home- und dem Zurück- Sensorfeld eine Taste, die den Bildschirminhalt auf Wunsch komplett auf den Projektor legt, ihn wahlweise auf beiden Ausgabegeräten zeigt oder den Beamer abschaltet.

Der Mini-Beamer wird über einen Regler am Rand des Alu-Gehäuses fokussiert. Dort is auch eine Wippe für die Lautstärkeregelung eingelassen. Das schwarze Aiptek ProjectorPad P70 misst 219x119x10 mm und wiegt 420 g. Es kostet 369 €.

Projectorpad P70 bietet nur unteren Standard

Insgesamt ist das Tablet von seiner Gesamtausstattung eher unterer Standard: Es ist mit einer 5- und einer 2-Megapixel-Kamera recht dürftig ausgestattet. Der mit 1,6 GHz getaktete Quad-Core-Prozessor sorgt in Kombination mit 1 GB RAM allerdings für stabiles und flüssiges Arbeiten. Das 7-Zoll-Display zeigt die weite Welt mit 1280x600 Pixeln. Auch da geht mehr.

Ein Micro-USB-Port ist an Bord, ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und ein Mikrofon, natürlich GPS und ein Beschleunigungssensor. Auch seitlich eingebaute Stereo-Lautsprecher finden Platz in dem handlichen Gerät. Für die Verbindung ins Netz steht WiFi zur Verfügung. Alternativ können Inhalte auch über Bluetooth 4.0, von einer microSD-Karte oder dem internen 16-GB-Flashspeicher übertragen werden. Die taiwanesische Firma Aiptek hat in ihrem ProjectorPad P70 für den Mini-Beamer energiesparende RGB-LEDs mit einer Lebensdauer bis zu 20.000 Stunden eingebaut.

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Von Detlef Stoller
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