Sichere Befestigung 16.07.2015, 09:34 Uhr

TrunkMonkey: Aufblasbarer Kofferraum-Halter transportiert jedes Fahrrad

Fahrradfreaks können aufatmen: Demnächst gibt es eine Vorrichtung, mit der jedes beliebige Bike transportiert werden kann und die an jedes noch so kleine Auto passt. TrunkMonkey heißt das amerikanische Start-up, dem es jetzt mit Hilfe von Kickstarter gelungen ist, ausreichend Geld einzusammeln. Der Kofferraum-Affe soll noch im Spätsommer dieses Jahres auf den Markt kommen.

TrunkMonkey hat eine aufblasbare Transportvorrichtung für Fahrräder erfunden. Der Kofferraum-Affe eignet sich für alle Auto- und Fahrradtypen. 

TrunkMonkey hat eine aufblasbare Transportvorrichtung für Fahrräder erfunden. Der Kofferraum-Affe eignet sich für alle Auto- und Fahrradtypen. 

Foto: TrunkMonkey

Der Erfinder und heutige Chef von TrunkMonkey, Tyler Nelson, schildert freimütig, was ihn zur Entwicklung des Kofferraum-Affen getrieben hat: Auf der Heimfahrt von der Universität geriet er in ein schlimmes Gewitter. Ein Freund hielt an und wollte ihn plus Fahrrad mitnehmen.

Der Kofferraum-Affe...

Der Kofferraum-Affe…

Quelle: TrunkMonkey

Dessen relativ kleiner, zweitüriger Cabriolet-Sportwagen bot aber trotz aller Versuche keine Möglichkeit, auch das Fahrrad zu befördern. So blieb Tyler Nelson nichts anderes übrig als schließlich mit dem Fahrrad durch den strömenden Gewitterregen nach Hause zu fahren. “Da muss es eine bessere Lösung geben”, war seine Schlussfolgerung. Noch in der gleichen Nacht skizzierte Nelson, wie er sie sich vorstellte.

Der aufgeblasene Affe trennt Auto und Fahrrad während der gesamten Fahrt – auch bei Schlaglöchern, scharfem Bremsen sind diese vor Beschädigungen gefeit. 

Der aufgeblasene Affe trennt Auto und Fahrrad während der gesamten Fahrt – auch bei Schlaglöchern, scharfem Bremsen sind diese vor Beschädigungen gefeit.

Quelle: TrunkMonkey

Die wichtigste Anforderung an das zu entwickelnde Gerät war für Nelson, dass es tatsächlich für jedes Fahrrad und auch für jedes Auto zu gebrauchen sein müsste.

Kofferraum-Affe ist aufblasbar

Herausgekommen ist eine handliche Transport-Vorrichtung, die sich aufblasen lässt. Und zwar bequem: Eine elektrische Luftpumpe wurde gleich in den Kofferraum-Affen integriert. Betrieben wird sie mit dem Strom, den die Steckdose im Auto liefert.

Immer dabei: Dank Tasche und geringer Größe kann der Kofferraum-Affe im Ur-Zustand auch bequem auf dem Fahrrad mitgenommen werden.

Immer dabei: Dank Tasche und geringer Größe kann der Kofferraum-Affe im Ur-Zustand auch bequem auf dem Fahrrad mitgenommen werden.

Quelle: TrunkMonkey

Zwei Minuten dauert der Vorgang. Und genauso lange dauert es nach der Fahrt auch wieder, bis die Pumpe die Luft wieder aus dem Kofferraum-Affen entfernt hat. Dann lässt sich die Vorrichtung zusammenfalten und in die dazugehörige Tasche packen. Sie kann am Fahrrad oder im Kofferraum eines Autos verstaut werden.

Keinerlei Beschädigungsgefahr für Auto und Fahrrad

Das Hauptstück des Kofferraum-Affen besteht aus einem aufblasbaren Polyvinyl-Körper, den eine äußerst stabile Kevlar-Umrandung sichert.

Befestigt wird TrunkMoney mit Nylonbändern.

Befestigt wird TrunkMoney mit Nylonbändern.

Quelle: TrunkMonkey

Der aufgeblasene Affe trennt Auto und Fahrrad während der gesamten Fahrt – auch bei Schlaglöchern, scharfem Bremsen und ähnlichen Vorgängen sind diese vor Beschädigungen gefeit. Befestigt wird die Transportvorrichtung mit Nylon-Bändern am Kofferraumdeckel des Autos und am Fahrrad.

Mehr als genug Geld von Kickstarter

Bis zum 15. Juli hatten mehr als 400 Förderern über Kickstarter schon 58 000 € eingesammelt worden. Das ist mehr als doppelt so viel wie Nelson braucht, um die Produktion zu starten. Die Kampagne endet am 22. Juli. Wenn der Verkauf des Kofferraum-Affen im Spätsommer in den USA anläuft, soll er zwischen 110 und 135 € kosten.

 

Ein Beitrag von:

  • Peter Odrich

    Peter Odrich studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Verkehrsbetriebe. Nach 28 Jahren als Wirtschaftsredakteur einer deutschen überregionalen Tageszeitung mit langer Tätigkeit in Ostasien kehrte er ins heimatliche Grossbritannien zurück. Seitdem berichtet er freiberuflich für Zeitungen und Technische Informationsdienste in verschiedenen Ländern. Dabei stehen Verkehrsthemen, Metalle und ostasiatische Themen im Vordergrund.

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