Modobag aus Chicago 08.08.2016, 14:09 Uhr

Spaß beim Reisen: Dieser Koffer ist gleichzeitig ein Go-Cart

Keine Lust mehr auf lange Fußwege am Flughafen? Dann bitte aufsetzen auf den Modobag – ein Koffer, der gleichzeitig Go-Cart ist. Wie schnell er ist, lesen Sie hier. 

Wie der Affe auf dem Schleifstein? Mit dem Modobag düsen Reisende mit 13 km/h durch die Flughafenhalle. 

Wie der Affe auf dem Schleifstein? Mit dem Modobag düsen Reisende mit 13 km/h durch die Flughafenhalle. 

Foto: Modobag

Sie schlendern auf dem Flughafen den langen Weg zu ihrem Gate. Und plötzlich düst eine Frau auf ihrem Koffer an Ihnen vorbei. Unvorstellbar? Nö. Modobag macht´s möglich. Aus dem schwarzen Koffer, der auf den ersten Blick ganz unscheinbar wirkt, lassen sich mit wenigen Handgriffen Lenkrad und Fußstützen ausfahren. Das macht den Trolley zu einem Go-Cart.

Zugegeben: Das Gefährt ist so klein und putzig, dass der Fahrer schon etwas witzig aussieht. „Wie ein Affe auf dem Schleifstein“, heißt es in einem Medienbericht. Zu eitel darf der Besitzer also nicht sein.

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Mit 13 km/h durch die Flughafenhalle düsen

Praktisch ist Modobag allemal. Der 150-W-Motor beschleunigt den 8,62 kg schweren Koffer auf 13 km/h – das ist immerhin mehr als die doppelte Schrittgeschwindigkeit. Als Stromspeicher dient ein Lithium-Ionen-Akku, der eine Reichweite von 13 km ermöglicht, und sich über einen USB-Anschluss laden lässt.

In die Koffer sind Akku und ein 150-W-Motor integriert. Eine Akkuladung ermöglicht eine Reichweite von 13 km. 

In die Koffer sind Akku und ein 150-W-Motor integriert. Eine Akkuladung ermöglicht eine Reichweite von 13 km.

Quelle: Modobag

Und wenn der Koffer-Rennfahrer vor lauter Sausespaß den Ladestatus aus dem Auge verliert und sich der Akku dem Ende nähert, sorgt eine Schnellladefunktion für eine 80-Prozent-Ladung in nur 15 Minuten. Reichlich Cruising-Spaß vom Duty-free-Shop, über die Toilette bis hin zum Gate ist also garantiert.

Modobag sorgt auf Indiegogo für Furore

Um in Serienproduktion gehen zu können, hat Modobag eine Kampagne auf der Crowdfundingplattform Indiegogo gestartet. Und die ist erfolgreich. Sehr sogar. Eigentlich wollte das Start-up 50.000 US-Dollar einsammeln. Diese Zielsumme ist längst übertroffen. 271 Unterstützer haben bislang 274,922 US-Dollar in den Topf geschmissen – und die Kampagne läuft noch zwölf Tage.

Praktisch: Der Koffer lässt sich über einen USB-Anschluss laden. In 15 Minuten ist der Akku zu 80 % geladen. 

Praktisch: Der Koffer lässt sich über einen USB-Anschluss laden. In 15 Minuten ist der Akku zu 80 % geladen.

Quelle: Modobag

Modobag wird also in Serienproduktion gehen und weiß jetzt auch, dass die Idee bei den Menschen ankommt. Ganz billig ist der flitzende Koffer allerdings nicht. Er kostet 995 US-Dollar.

Bei Koffern, die für Aufsehen sorgen, gibt es auch Alternativen – sofern man darauf nicht fahren möchte. Der Reisekoffer Space Case 1 beispielsweise hat eine Waage, die in die Rollen integriert ist.

An die Sicherheit ist gedacht: Space Case 1 hat einen Fingerabdrucksensor, der den Besitzer vor dem Öffnen identifiziert.  

An die Sicherheit ist gedacht: Space Case 1 hat einen Fingerabdrucksensor, der den Besitzer vor dem Öffnen identifiziert.

Quelle: Planet Traveller

Das macht es überflüssig, den Koffer im Vorfeld mühsam auf eine Waage zu wuchten. Außerdem sind ein Akku und USB-Anschlüsse integriert, über die der Besitzer sein Smartphone oder Tablet laden kann.

 

Ein Beitrag von:

  • Patrick Schroeder

    Patrick Schroeder arbeitete während seines Studiums der Kommunikationsforschung bei verschiedenen Tageszeitungen. 2012 machte er sich als Journalist selbstständig. Zu seinen Themen gehören Automatisierungstechnik, IT und Industrie 4.0.

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