I-Pace kommt 2018 08.03.2018, 13:57 Uhr

Erstes Elektroauto von Jaguar bringt 400 PS auf die Straße

400 PS, eine Beschleunigung auf 100 km/h in 4,5 Sekunden und eine Reichweite von 480 km: Das alles verspricht der I-Pace – das erste Elektroauto von Jaguar, das 2018 auf den Markt kommt. Und dem Tesla Model X den Rang ablaufen soll.

Schnell bereit für die Weiterfahrt: An einer 100-kW-Schnellladesäule ist das Elektroauto von Jaguar in 15 Minuten fit für 100 km.

Schnell bereit für die Weiterfahrt: An einer 100-kW-Schnellladesäule ist das Elektroauto von Jaguar in 15 Minuten fit für 100 km.

Foto: Jaguar

Sportwagen-Mentalität und Elektroantrieb müssen sich nicht ausschließen. Das beweist Jaguar mit dem I-Pace. Das erste Elektrofahrzeug des britischen Autobauers Jaguar bringt stolze 400 PS auf die Straße. Möglich machen das zwei Synchronmotoren an Vorder- und Hinterachse. Die Elektromotoren sorgen mit einem Drehmoment von 696 Nm zudem für eine flinke Beschleunigung. In nur 4,8 Sekunden schafft es der I-Pace von 0 auf 100 km/h.

Und die Höchstgeschwindigkeit? Die liegt erstaunlich niedrig, bei 200 km/h. Schneller sei unwirtschaftlich, ist Jaguar überzeugt. „Bei sehr hohen Geschwindigkeiten reduziert sich die Reichweite eines Elektrofahrzeugs sehr schnell“, erklärt Wolfgang Ziebart, Leiter des technischen Designs bei Jaguar. Der typische Fahrer würde auf langen Strecken die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h einhalten und nur zum Überholen auf 160 km/h beschleunigen. „Daher ist es aus meiner Sicht nicht sinnvoll, ein Elektrofahrzeug auf deutlich höhere Geschwindigkeiten auszulegen.“

15 Minuten Ladezeit für 100 km

Der Fluch geringer Reichweiten – Jaguar will ihm ein Ende bereiten. Der britische Autobauer setzt auf einen 90-kWh-Lithium-Ionen-Akku, der im Wagenboden verbaut ist. Dieser ermöglicht eine Reichweite von 480 km. An einem 50-kW-Schnellladegerät, das an den meisten öffentlichen Ladestationen erhältlich ist, ist der Wagen nach einer Stunde fit für 270 km. Noch schneller geht das Laden an einer 100-kW-Säule. Der leere Akku ist laut Jaguar in 40 Minuten zu 80 % geladen. Eine 15-minütige Schnellladung reicht immerhin für 100 km.

Der Elektro-SUV von Jaguar kommt 2018 auf den Markt – zum stolzen Preis von rund 75.000 Euro.

Der Elektro-SUV von Jaguar kommt 2018 auf den Markt – zum stolzen Preis von rund 75.000 Euro.

Quelle: Jaguar

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Infineon-Firmenlogo
Senior Manager IT MES (w/m/div)* Infineon
Warstein Zum Job 
Infineon-Firmenlogo
Ingenieur Prüftechnik Leistungshalbleitermodule (w/m/div)* Infineon
Warstein Zum Job 
Infineon-Firmenlogo
Entwicklungsingenieur Elektrotechnik (w/m/div)* Infineon
Warstein Zum Job 
THOST Projektmanagement GmbH-Firmenlogo
Ingenieur*in / Bauleiter*in (m/w/d) für Großprojekte der Bereiche Infrastruktur (Freileitung, Kabeltiefbau, Bahn) THOST Projektmanagement GmbH
Nürnberg,Hannover,Hamburg Zum Job 
CARVEX Verfahrenstechnologie für Lebensmittel und Pharma GmbH-Firmenlogo
Ingenieur Verfahrenstechnik (m/w/d) CARVEX Verfahrenstechnologie für Lebensmittel und Pharma GmbH
Bad Hönningen Zum Job 
ABL GmbH-Firmenlogo
Senior Software Developer (m/w/d) eMobility ABL GmbH
Lauf a. d. Pegnitz Zum Job 
Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Versuchsingenieur (m/w/d) Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
Biberach Zum Job 
Brunel-Firmenlogo
Java Entwickler / Informatiker (w/m/d) Brunel
Dortmund Zum Job 
Brunel-Firmenlogo
Elektrokonstrukteur EPLAN P8/ELCAD (w/m/d) Brunel
Dortmund Zum Job 
Brunel-Firmenlogo
Elektroniker/Elektrotechniker (w/m/d) Brunel
Dortmund Zum Job 
Triathlon Batterien GmbH-Firmenlogo
Projektingenieur (m/w/d) Arbeitsvorbereitung Batteriemontage / Batteriefertigung für Lithium-Ionen-Batterien Triathlon Batterien GmbH
Glauchau Zum Job 
Murrelektronik-Firmenlogo
Embedded Software Funktionstester / Applikationstester (m/w/d) Murrelektronik
Oppenweiler, Kirchheim unter Teck (Home-Office) Zum Job 
Airbus-Firmenlogo
Sales Manager - Deployable Solutions (d/m/w) Airbus
Raum Friedrichshafen Zum Job 
Airbus-Firmenlogo
Synthetic Imagery & Sensor Simulation System Engineer Airbus
Raum Toulouse (Frankreich) Zum Job 
Airbus-Firmenlogo
Synthetic Imagery & Sensor Simulation System Engineer Airbus
Raum Toulouse (Frankreich) Zum Job 
Collins Aerospace-Firmenlogo
Produktionsplaner (m/w/d) Collins Aerospace
Nördlingen Zum Job 
Collins Aerospace-Firmenlogo
Strategischer Einkäufer (m/w/d) Collins Aerospace
Nördlingen Zum Job 
Deutsche Aircraft GmbH-Firmenlogo
Systems Engineer - Cooling Systems Power Electronics (f/m/d) Deutsche Aircraft GmbH
Weßling Zum Job 
TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH-Firmenlogo
Sachverständiger (m/w/d) Anlagensicherheit TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH
Darmstadt Zum Job 
TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH-Firmenlogo
Sachverständiger Elektrotechnik (m/w/d) TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH

Optisch macht der I-Pace einen sportlichen Eindruck. Der Elektro-SUV ist 4,68 m lang und hat einen Radstand von 2,99 m. Die Fahrerkabine konnte Jaguar im Vergleich zu einem konventionellen SUV weiter nach vorne bringen – schließlich braucht die Front keinen Platz für einen Verbrennungsmotor. Davon profitiert das Platzangebot im Innenraum, der nach bester Jaguar-Manier luxuriös ausgestattet ist: mit Sportsitzen, edlem hellen Leder und Touchscreens. Der Kofferraum fällt mit 535 l ebenfalls groß aus.

I-Pace kommt für 75.000 Euro auf den Markt

Ein Schnäppchen ist der I-Pace nicht. Käufer müssen rund 75.000 Euro auf den Tisch legen. Das ist aber günstiger als die Konkurrenz von Tesla. Der Autobauer verlangt für das Elektroauto Modell X über 90.000 Euro. Und Jaguar gibt eine Garantie von acht Jahren auf eine 70-prozentige Speicherkapazität. „Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass ein Batterieaustausch bei normalem Betrieb über die Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs nicht notwendig ist“, sagt Ziebart. Auf den Markt kommt I-Pace im ersten Halbjahr 2018. Die Fertigung übernimmt Magna Steyr – ein österreichischer Automobilhersteller aus Graz.

Eine aktuelle Liste der zehn beliebtesten Elektroautos der Deutschen finden Sie hier.

Ein Beitrag von:

  • Patrick Schroeder

    Patrick Schroeder arbeitet als freiberuflicher Journalist für Zeitschriften und Onlinemagazine wie die VDI Nachrichten und Ingenieur.de.

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.