Besser vernetzt und schneller geladen 04.03.2022, 07:00 Uhr

Aufgeladen in 29 Minuten – bessere Batteriesteuerung im Audi Q4 e-tron

2018 stellte Audi erstmal den vollelektrischen e-tron vor. Seitdem haben die Modelle schon einige Weiterentwicklungen erlebt. Die aktuellste verkürzt die Ladezeit der Q4 e-tron-Baureihe noch einmal deutlich und bietet mehr Online-Funktionen. Das steigert auch den Komfort.  

Audi Q4 e-tron an einer Schnellladesäule

Audi hat die Batteriesteuerung in der Q4 e-tron-Baureihe verbessert und damit die Ladezeit verkürzt.

Foto: AUDI AG

Die Modelle der Baureihe Audi Q4 e-tron stehen nach Angaben des Herstellers für CO2-emissionsfreies Fahren, Reichweiten, die auch lange Strecken locker schaffen und ein auf Wunsch komfortables Laden mit dem Audi e-tron Charging Service an etwa 320.000 Ladepunkten in 26 europäischen Ländern. Pünktlich zum Frühjahr hat Audi drei Modelle der Baureihe einer sogenannten Modellpflege unterzogen. Das Ergebnis: kürzere Ladezeiten, ein üppigeres Infotainmentangebot und neue markante Designakzente. Gemeint sind die Modelle Q4 40 e-tron, Q4 45 e-tron quattro, Q4 50 e-tron quattro sowie die gleichwertigen Sportback-Varianten. Die genannten zählen dabei zu den leistungsstarken Modellen der Baureihe.

E-Auto schnell laden: Neues Batteriegehäuse löst endlich Problem

Dem Hersteller ist es gelungen, eine Ladung mit bis zu 135 Kilowatt (kW) bei den Fahrzeugen zu ermöglichen. Das sorgt dafür, dass sich die Ladedauer beim Q4 40 e-tron um 80% reduziert, der gleich motorisierte Sportback ist im Idealfall in 29 Minuten wieder aufgeladen. Bei den Modellen Q4 45 e-tron quattro, Q4 50 e-tron quattro und dem Q4 Sportback 50 e-tron quattro dauert es nun 36 Minuten, bis die Batterien im Fahrzeug wieder aufgeladen sind. Vorher dauerte das bei einer Ladeleistung von maximal 125 kW etwas mehr als 50 Minuten. Gelungen sind den Experten diese Verbesserungen sowohl durch Optimierungen im Thermomanagement als auch bei der Batteriesteuerung.

Thermomanagement im Audi Q4 e-tron: bessere Leistung der Batterien

Das Thermomanagement von Audi besteht aus zwei Kreisläufen, in denen Kühlmittel kursieren. Der eine Kreislauf ist an die E-Maschinen angeschlossen. Dazu gehören die Leistungselektronik, das Onboard-Ladegerät und der DC/DC-Wandler, der das 12-Volt-Bordnetz mit dem Hochvoltsystem verbindet. Dieser sogenannte Mitteltemperaturkreislauf ist mit dem zweiten, einem Niedertemperaturkreis, verbunden. Letzterer ist für die Traktionsbatterie zuständig. Als Kühlmedium setzt Audi auf eine Wasser-Glykol-Mischung. Sie fließt durch alle flachen Kanäle, die in der Bodenplatte integriert sind. Damit temperiert sie die entsprechenden Zellräume von unten. Für die thermische Verbindung gibt es eine wärmeleitende Paste. Ist es draußen kalt, bringt ein Hochvoltheizer das Kühlmittel rasch auf Temperatur.

Ziel des Thermomanagements: Die Batterie nach dem Start möglichst schnell auf die ideale Temperatur zu bringen. Die liegt bei etwa 30 Grad Celsius. Zusätzlich soll das Thermomanagement dieses Temperaturniveau während der gesamten Fahrt halten. Damit will Audi eine höhere Lebensdauer der Batterie erreichen und zugleich der Fahrerin oder dem Fahrer vom Start weg die volle Leistung des Antriebs bieten. Und das bei jeder Witterung.

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften-Firmenlogo
Ingenieure (m/w/d) Architektur / Bauingenieurwesen Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften
Hannover Zum Job 
ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH-Firmenlogo
Softwareentwickler (gn) ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH
Fürstenfeldbruck bei München Zum Job 
ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH-Firmenlogo
Systemingenieur Avionik / Systems Engineer Avionics (gn) ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH
Fürstenfeldbruck bei München Zum Job 
Landeshauptstadt Stuttgart-Firmenlogo
Projektleiter*in Architektur für öffentliche Bauten (m/w/d) Landeshauptstadt Stuttgart
Stuttgart Zum Job 
ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH-Firmenlogo
IT-Spezialist für IT-Systemintegration/Netzwerk-Administration in Detektions- und Abwehrsystemen (gn) ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH
Fürstenfeldbruck bei München Zum Job 
MED-EL Medical Electronics-Firmenlogo
R&D Engineer for Embedded Systems (m/f/d) Research & Development MED-EL Medical Electronics
Innsbruck (Österreich) Zum Job 
Landeshauptstadt Stuttgart-Firmenlogo
Projektleiter*in Elektrotechnik und Versorgungstechnik (m/w/d) Landeshauptstadt Stuttgart
Stuttgart Zum Job 
IMS Messsysteme GmbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/i) Vertrieb IMS Messsysteme GmbH
Heiligenhaus Zum Job 
pbr AG-Firmenlogo
Ingenieur:in Schwerpunkt Bauphysik pbr AG
Braunschweig Zum Job 
Energieversorgung Halle Netz GmbH-Firmenlogo
Techniker Planung (m/w/d) Energieversorgung Halle Netz GmbH
Halle (Saale) Zum Job 
MainTech Systems GmbH-Firmenlogo
Konstruktionsingenieur Maschinenbau (m/w/d) MainTech Systems GmbH
Obernburg am Main Zum Job 
MainTech Systems GmbH-Firmenlogo
Verfahrensingenieur (m/w/d) MainTech Systems GmbH
Obernburg am Main Zum Job 
MainTech Systems GmbH-Firmenlogo
Konstruktionsingenieur Anlagenbau (m/w/d) MainTech Systems GmbH
Obernburg am Main Zum Job 
Murrelektronik-Firmenlogo
Softwareentwickler (m/w/d) Murrelektronik
Oppenweiler Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieur / Projektingenieur (w/m/d) für die Projektleitung im Brückenbau Die Autobahn GmbH des Bundes
Nürnberg Zum Job 
Airbus-Firmenlogo
Flight Dynamics Engineer (m/f/d) Airbus
Manching Zum Job 
Airbus Defence and Space-Firmenlogo
System Safety Engineer (d/m/f) Airbus Defence and Space
Manching Zum Job 
Technologie- und Förderzentrum TFZ-Firmenlogo
Projektingenieurin oder Projektingenieur für Holzbrennstoffe und Festbrennstoff-Feuerungen (m/w/d) Technologie- und Förderzentrum TFZ
Straubing Zum Job 
Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Entwicklungsingenieur Optische Messtechnik (w/m/d) Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG
Göttingen Zum Job 
Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Entwicklungsingenieur Fasertechnologie (w/m/d) Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG
Göttingen Zum Job 

Audi vernetzt die Q4 e-tron-Modelle mit Amazons Alexa

Mehr Komfort will Audi seinen Kundinnen und Kunden durch die Integration von Alexa, Amazons Sprachdienst, ermöglichen. In den Modellen Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron könne man nun über Spracheingaben den Kalender verwalten oder Einkaufslisten ergänzen. Auch Smart-Home-Geräte, die mit Alexa kompatibel sind, ließen sich dann vom Fahrzeug aus steuern. Als weitere Ergänzung gebe es nun eine Last-Mile-Navigation sowie erweiterte Funktionen der App Audi connect zum Fahrzeugstatus und der Parkposition.

In den Q4 e-tron-Modellen ist zusätzlich ein Mobilfunkmodul mit fest integrierter SIM-Karte eingebaut. Es befindet sich an einem Ort im Fahrzeug, der auch im Falle eines Unfalls noch sicher ist. Darüber ist es möglich, einen privaten Notruf abzusetzen, der den Ruf auch in der jeweiligen Landessprache an die passende Stelle weiterleitet. Ebenfalls neu: eine Service-Call-Taste im Dachmodul. Sie schafft eine direkte Verbindung zum Pannendienst.

Audi Q4 e-tron: mehr Komfort, akzentuiertere Optik

Das Display im Audi wurde noch einmal vergrößert und sei laut Herstellerangaben mit 11,6 Zoll und einer Auflösung von 1.764 x 824 Pixeln, das größte in der Branche. Es ist in den Paketen MMI pro und MMI plus enthalten. Eine weitere Neuerung betrifft die kostenlose myAudi App. Mit ihr können Routen vorab geplant und dann ans Fahrzeug übermittelt werden. Zusätzlich berechnet der e-tron Routenplaner den individuellen Verbrauch und integriert dazu Ladestopps während der Fahrt – inklusive der Berücksichtigung aktueller Verkehrssituationen. Wer mag, richtet ein Ladeziel in der App ein. Dann erhält die Fahrerin oder der Fahrer eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone, sobald das gewünschte Ladeziel erreicht ist.

Ein zusätzliches Optikpaket soll die dynamische Erscheinung unterstreichen. Schwarze Akzente sind damit möglich am Singleframe, den Audi Ringen, an der Frontpartie, den Stoßfängern vorn und hinten sowie den  Zierleisten an den Seitenscheiben.

Mehr zum Thema Elektromobilität:

Ein Beitrag von:

  • Nina Draese

    Nina Draese hat Geschichte und Kunstgeschichte (M.A.) studiert. Unter anderem hat sie für die dpa gearbeitet, die Presseabteilung von BMW, für die Autozeitung und den MAV-Verlag. Sie ist selbstständige Journalistin und gehört zum Team von Content Qualitäten. Ihre Themen: Automobil, Energie, Klima, KI, Technik, Umwelt.

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.