ADAC Luftrettung warnt 09.04.2015, 14:01 Uhr

Drohnen werden zur Gefahr für Rettungshubschrauber

Selbst die kleinsten Hobby-Drohnen können zur Gefahr für Rettungshubschrauber werden, warnt der ADAC. Die Luftrettung des Automobilclubs fordert daher strengere Regeln für den privaten Gebrauch der Fluggeräte. 

Hubschrauber der ADAC Luftrettung: Besonders im Anflug können kleine Hobby-Drohnen zur Gefahr werden, weil kaum Platz zum Ausweichen ist, warnt der Automobilclub. 

Hubschrauber der ADAC Luftrettung: Besonders im Anflug können kleine Hobby-Drohnen zur Gefahr werden, weil kaum Platz zum Ausweichen ist, warnt der Automobilclub. 

Foto: Patrick Pleul/dpa

Ferngesteuerte unbemannte Drohnen werden inzwischen für vielfältige Zwecke eingesetzt: Bauern kontrollieren ihre Felder, Nachrichtensender machen TV-Bilder, Gutachter inspizieren Schäden an Gebäuden, die sich sonst nur mit großem Aufwand finden lassen. Und auch immer mehr Hobbypiloten lassen Drohnen in die Luft steigen, die sie mittlerweile in jedem Spielwarengeschäft bekommen.

Drohnen behindern landende Rettungshubschrauber

Das Problem: Viele der Hobbyflieger sind sich der Regeln für Hobbypiloten meist nicht bewusst oder ignorieren sie absichtlich. Hinzu kommt: Unerfahrene Drohnenflieger können ihre Fluggeräte oft noch gar nicht unter Kontrolle halten. Die Drohnen am Himmel werden deshalb zur Gefahr für Rettungshubschrauber, warnt die Luftrettung des Automobilclubs ADAC. Die kleinen unbemannten Fluggeräte sind für Piloten nur schwer zu erkennen. Besonders gefährlich wird es, wenn sich die Hubschrauber in der Landephase befinden und nicht mehr viel Spielraum zum Ausweichen haben.

Der ADAC fordert deshalb für jeden Flug spezielle Positionslichter zum Schutz vor Kollisionen und eine auffällige Farbgebung, die die Sichtbarkeit erhöhen soll. Zudem fordert der Automobilclub eine Aufklärungspflicht von Seiten der Hersteller oder Vertriebsstellen.

Gesetzliche Bestimmungen für Hobbypiloten

Eine spezielle Haftpflichtversicherung ist für alle Drohnen-Flieger erforderlich. Sie soll den Hobbypiloten vor einem wirtschaftlichen Ruin schützen, der durch Schadens- bzw. Schmerzensgeldforderungen entstehen kann. Doch genau davon wissen nur die wenigsten Piloten. „Gerade Neueinsteigern ist das weitgehend unbekannt“, warnt der ADAC.

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
High-Tech Park Sachsen-Anhalt GmbH-Firmenlogo
Ingenieure (m/w/d) Bauingenieurwesen / Bauliche Projektentwicklung / Straßenbau / Infrastruktur / Stadt- und Regionalplanung / Verkehrswesen High-Tech Park Sachsen-Anhalt GmbH
Magdeburg Zum Job 
BERICAP GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Automation & Process Innovation Engineer (m/w/d) BERICAP GmbH & Co. KG
Budenheim Zum Job 
Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein-Firmenlogo
Bauingenieurin / Bauingenieur (w/m/d) für den konstruktiven Ingenieurbau Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein
Rendsburg, Lübeck, Kiel, Itzehoe, Flensburg Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Abteilungsleitung (w/m/d) Konstruktiver Ingenieurbau, Lärmschutzbauwerke Die Autobahn GmbH des Bundes
Nürnberg Zum Job 
TUTOGEN Medical GmbH-Firmenlogo
Leitung Qualitätsmanagement international / Sachkundige Person (m/w/d) TUTOGEN Medical GmbH
Neunkirchen am Brand Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieur für Streckenplanung (w/m/d) Die Autobahn GmbH des Bundes
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Fachingenieur für Streckenplanung (w/m/d) Die Autobahn GmbH des Bundes
DFS Deutsche Flugsicherung-Firmenlogo
Produktmanager (w/m/d) für Systementwicklung iCAS DFS Deutsche Flugsicherung
Langen bei Frankfurt Zum Job 
WBS TRAINING AG-Firmenlogo
Schweißlehrer:in für WIG, MIG/MAG und E-Hand (m/w/d) WBS TRAINING AG
Dresden Zum Job 
M.E. SCHUPP Industriekeramik GmbH-Firmenlogo
Projektingenieur/in - Technische Projektierung / Presales Engineering (m/w/d) mit Schwerpunkt keramische Hochtemperatur-Isolationstechnik M.E. SCHUPP Industriekeramik GmbH
TenneT TSO-Firmenlogo
Parametrierer Stationsleittechnik (m/w/d) TenneT TSO
Audorf, Stockelsdorf Zum Job 
Mainova AG-Firmenlogo
Ingenieur als Technische Führungskraft für Gas- und Wasser-Netzbetriebe gem. DVGW Regelwerk (m/w/d) Mainova AG
Frankfurt am Main Zum Job 
Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO)-Firmenlogo
Bauingenieur oder Projektmanager (m/w/d) Bau & Technik Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO)
Dinslaken, Troisdorf, Hilden, Olpe, Bonn, Langenfeld Zum Job 
Schleifring GmbH-Firmenlogo
Arbeitsvorbereiter Fertigungssteuerung (m/w/d) Schleifring GmbH
Fürstenfeldbruck Zum Job 
Allbau Managementgesellschaft mbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) Serielle Sanierung & GU-Projekte Allbau Managementgesellschaft mbH
Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF-Firmenlogo
Projektleitung - Neubau Reinraum (all genders) Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF
Freiburg im Breisgau Zum Job 
TenneT TSO-Firmenlogo
OT Security Engineer (m/w/d) TenneT TSO
Audorf, Stockelsdorf Zum Job 
Schmoll Maschinen GmbH-Firmenlogo
Konstruktionsingenieur / Maschinenbautechniker (m/w/d) Schwerpunkt Maschinen- & Anlagenbau Schmoll Maschinen GmbH
Rödermark Zum Job 
HEUFT-Firmenlogo
Technischer Redakteur (m/w/d) HEUFT
Burgbrohl Zum Job 
Kath. St. Paulus Gesellschaft-Firmenlogo
Technischer Leiter (m/w/d) Kath. St. Paulus Gesellschaft
Dortmund Zum Job 
Eine Hobby-Drohne mit Kamera in der Luft: Die unbemannten Fluggeräte erobern die Lüfte, da es sie mittlerweile sogar in Spielzeuggeschäften zu kaufen gibt. 

Eine Hobby-Drohne mit Kamera in der Luft: Die unbemannten Fluggeräte erobern die Lüfte, da es sie mittlerweile sogar in Spielzeuggeschäften zu kaufen gibt.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ohne spezielle Erlaubnis dürfen außerdem nur Drohnen-Modelle starten, die weniger als fünf Kilogramm wiegen. Für Modelle, die zwischen fünf und 25 Kilogramm auf die Waage bringen, muss eine Genehmigung der zuständigen Luftfahrtlandesbehörde eingeholt werden. Aus Gründen der Sicherheit im Luftraum muss immer Sichtkontakt zu dem unbemannten Flugobjekt bestehen. Damit soll verhindert werden, dass es zu einem Zusammenstoß mit anderen Fluggeräten kommen kann.

Die Flugsicherheitsbehörde der USA meldete 175 Zwischenfälle seit Mitte 2014: Drohnen drangen in gesperrte Lufträume ein, sodass es einige Male fast zu Kollisionen mit Flugzeugen oder Hubschraubern gekommen sei. Ob es in Deutschland bereits zu Zwischenfällen gekommen ist, teilte der ADAC bisher noch nicht mit.

 

Ein Beitrag von:

  • Petra Funk

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.