Mit Windturbinen von Siemens 04.02.2016, 11:42 Uhr

Dänischer Energiekonzern baut größten Offshore-Windpark der Welt

Er wird der größte Offshore-Windpark der Welt werden: Hornsea Project One, den ein dänischer Energiekonzern vor der Ostküste Großbritanniens baut. Lesen Sie hier, welche Leistung er bringen wird. 

Mit Windturbinen von Siemens will der dänischer Energiekonzern Dong Energy den größten Offshore-Windpark der Welt bauen. 

Mit Windturbinen von Siemens will der dänischer Energiekonzern Dong Energy den größten Offshore-Windpark der Welt bauen. 

Foto: Dong Energy

Dong Energy hat grünes Licht von der britischen Regierung erhalten: Der dänische Energiekonzern darf rund 120 km vor der Küste der Grafschaft Yorkshire Hornsea Project One realisieren – einen gigantischen Offshore-Windpark, der mit einer Leistung von 1,2 GW der weltgrößte Windpark auf dem Wasser sein wird.

120 km vor der Küste der Grafschaft Yorkshire soll der größte Offshore-Windpark der Welt entstehen. Er wird 2,65 Milliarden € kosten und soll Strom für eine Million Haushalte produzieren. 

120 km vor der Küste der Grafschaft Yorkshire soll der größte Offshore-Windpark der Welt entstehen. Er wird 2,65 Milliarden € kosten und soll Strom für eine Million Haushalte produzieren. 

Quelle: Dong Energy

Er soll 2020 in Betrieb gehen und wird insgesamt 2,65 Milliarden € kosten. Die britische Regierung wird sich an der Finanzierung beteiligen und Dong Energy den Strom in den ersten 15 Jahren zum Festpreis abnehmen.

Hornsea Project One produziert genügend Strom für eine Million Haushalte

Die 407 m2 große Anlage soll leistungsstark genug sein, um eine Million Haushalte mit Strom zu versorgen. Dong Energy vertraut dabei auf riesige 7-MW-Windturbinen von Siemens, die 190 m hoch sind und einen Durchmesser von 154 m haben. 174 solcher Turbinen sollen beim Hornsea Project One zum Einsatz kommen. „Wir sind aufgeregt, diese riesige Windfarm bauen zu können und dabei die Grenzen der Offshore-Windindustrie zu verschieben“, sagt Henrik Poulsen, Geschäftsführer von Dong Energy. Und tatsächlich wird es sich um den ersten Offshore-Windpark handeln, der die 1000-MW-Grenze überschreitet.

Probebetrieb der SWT-7.0-154 im dänischen Østerild: Die Windkraftanlage von Siemens ist 190 m hoch und hat einen Durchmesser von 154 m. Sie soll auf dem Meer einen Lebensdauer von über 25 Jahren haben. 

Probebetrieb der SWT-7.0-154 im dänischen Østerild: Die Windkraftanlage von Siemens ist 190 m hoch und hat einen Durchmesser von 154 m. Sie soll auf dem Meer einen Lebensdauer von über 25 Jahren haben. 

Quelle: Siemens

Mitte letzten Jahres befand sich Siemens mit der 7-MW-Windturbine noch mitten in der Testphase. Die Ingenieure errichteten einen Prototyp der SWT-7.0-154 im dänischen Østerild, um Erfahrungen mit den noch stärkeren Dauermagneten und optimierten Generatorsegmenten zu sammeln. „Die Errichtung der 7-MW-Version ist ein eindrucksvoller Meilenstein in der Weiterentwicklung dieser Anlagen“, sagte Morten Pilgaard Rasmussen, Leiter der Entwicklungsabteilung bei Siemens Wind Power. Sie soll im Offshore-Betrieb bis zu 25 Jahre lang durchhalten können.

Dong Energy baut auch Windkraftanlagen in Deutschland

Dong Energy ist auch in Deutschland aktiv. Der dänische Energiekonzern baut gemeinsam mit Siemens vor der Nordseeinsel Juist die Windkraftwerke Gode Wind 1 (252 MW) und Gode Wind 2 (330 MW), die in der zweiten Jahreshälfte 2016 in Betrieb gehen sollen. „Die Offshore-Windenergie trägt wesentlich zum Gelingen der Energiewende in Deutschland bei“, sagt Markus Tacke, Geschäftsführer der Division Wind Power bei Siemens Energy. 

„Nur auf dem Meer können hierzulande Wind-Projekte in der Leistungsgröße von Großkraftwerken entstehen.“ Meereswindparks lieferten aufgrund der stabileren Windverhältnisse an mehr als 340 Tagen im Jahr Strom.

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