Bewerbungsunterlagen zusammenstellen

Wie ein Bewerbungsbild für Ingenieure Sympathien wecken kann

Welche Bedeutung hat das Bewerbungsbild für Ingenieure? Kaum ein Personaler wird offen zugeben, dass seine Entscheidung für oder gegen einen Kandidaten wesentlich vom beigefügten Lichtbild abhängt. Hinter verschlossenen Türen sieht es dann doch anders aus. Beim Lesen der Bewerbungsunterlage wird ein nicht unwesentlicher Teil der Zeit für die kritische Betrachtung des Fotos eingesetzt. Wer möchte nicht gerne im Vorstellungsgespräch dem sympathischen oder attraktiven Bewerber gegenübersitzen und ihn später zu seinem Mitarbeiterstab zählen?

Ein Bewerbungsbild muss Sympathie wecken.

Ein Bewerbungsbild muss Sympathie wecken.

Foto: panthermedia.net/fotodesign_jegg

Menschen mit dem gekonnten Lächeln aus der Zahnpastawerbung haben demnach die besten Chancen, bei einigermaßen ansprechenden Qualifikationen, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Genau aus diesem Grund wird in anderen Ländern ganz auf ein Bewerbungsbild für Ingenieure verzichtet. Zu groß scheint die Gefahr, dass Leistungsvermögen am Aussehen gemessen wird und wesentlich leistungsfähigere Bewerber benachteiligt werden.

Auf dem Bewerbungsbild muss der Ingenieur sympathisch aussehen

In Deutschland gilt nach wie vor das Prinzip: Nicht nur die Inhalte der Bewerbung müssen stimmen. Der Bewerber muss Sympathien wecken. Ein schlechtes Bewerbungsbild führt bei Ingenieuren schnell zum Aus der Bewerbung. Vom Prinzip her ist ein erstklassiges Porträtfoto in der Richtgröße von 65mm x 45mm gefragt. Dabei ist ein freundlicher Blick in die Kamera sinnvoll. Manche Bewerber neigen allerdings dazu, für das Foto das Gesicht zu einer ungewohnten Grimasse stark zu verzerren. Wem das strahlende Zahnpastalächeln eher nicht liegt, sollte das breite Grinsen durch ein leichtes Lächeln ersetzen.

Das Sparen beim Bewerbungsbild lohnt sich für Ingenieure nicht. Der Griff zum erstbesten Foto ist meist der Griff daneben. Daher sollte der Fotograf mehrfach auf den Auslöser drücken. So steht später dann hoffentlich eine brauchbare Auswahl zur Verfügung. Triste Bewerbungsbilder verbreiten eine triste Stimmung! Da bewirbt sich der grauhaarige Professional. Er trägt ein weißes Hemd, eine beige Krawatte und ein beiges Sakko. Damit alles stimmig ist, hat der Fotograf auch noch einen blassgrünen Hintergrund gewählt. Ein bisschen mehr Farbe darf’s schon sein. Der Hintergrund muss auf jeden Fall einen Kontrast zum Bewerber darstellen.

Ingenieure sollten beim Bewerbungsbild auf die Farben achten

Andererseits sollte das Bewerbungsbild des Ingenieurs nicht zu bunt gestaltet werden. Neben dem blassen Kandidaten gibt es auch den „bunten Hund“. Er trägt das rote Sakko, darunter das weiße Hemd, eine papageienbunte Krawatte, die farbige Designerbrille, den roten Rubin im Ohr. Zu guter Letzt bringt der Fotograf den schreiend pinkfarbenen Vorhang ins Spiel. Der Betrachter eines solchen Fotos wird mit optischen Reizen völlig überfordert. Sicherlich hinterlässt der Kandidat einen bleibenden Eindruck – leider in falscher Hinsicht!

Wer wenig Farbverständnis hat oder sich wenig Gedanken über die Harmonie von Farben machen möchte, sollte zum guten alten Schwarz-Weiß-Foto greifen. Hier müssen nur helle und dunkle Elemente zusammenpassen. Meist wirkt ein Schwarz-Weiß-Foto interessanter, auffälliger, eleganter als das bunte Gegenstück. Das Bewerbungsbild des Ingenieurs fällt auf jeden Fall deshalb schon auf, weil es die Ausnahme ist!

Auf dem Bewerbungsbild experimentieren Ingenieure besser nicht mit der Kleidung

Selbstverständlich muss auf dem Bewerbungsbild des Ingenieurs auch die Kleidung stimmen. Das Kostüm oder ein Sakko mit Krawatte sollte es schon sein. Wer sich in Freizeitlook, etwa im groß karierten kanadischen Holzfällerhemd abbilden lässt, muss sich nicht wundern, wenn seiner Bewerbung als Vertriebsingenieur die Ernsthaftigkeit abgesprochen wird. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Blitz der Kamera sich nicht allzu sehr in der Brille oder der hohen Stirn widerspiegelt.

Wer experimentieren möchte, kann sich als Bewerber in passender Arbeitssituation präsentieren, etwa hinter dem Schreibtisch, vor einer Zeitplanungstafel und so weiter. Erstklassige Bewerber können sich diese Abweichung vom Standard leisten. Mittelmäßigen Kandidaten dürfte es kaum gelingen, sich durch ein großformatiges Ganzkörperfoto in den Vordergrund zu spielen. Egozentrik und Auffallen um jeden Preis auf dem Bewerbungsbild disqualifizieren jeden Ingenieur.

Ingenieure können ein Bewerbungsbild auch ausdrucken

Kandidaten, die über einen erstklassigen Drucker verfügen, können das Bewerbungsbild einscannen und mit sehr hoher Auflösung ausdrucken lassen. Ob diese Variante gegenüber dem Echtfoto die bessere ist, entscheidet alleine das Ergebnis. Das ausgedruckte Bewerbungsbild des Ingenieurs darf nicht schlechter sein als das Original! In Schwarz-Weiß dürften viele Drucker das gewünschte Foto produzieren. Bei Farbausdrucken ist das Resultat besonders kritisch zu betrachten. Im Zweifelsfall ist dem farblosen Ausdruck der Vorzug zu geben.

 

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