Ziele und Vorsätze im Beruf 02.01.2024, 10:39 Uhr

Neujahrsvorsätze im Fokus: Was die Deutschen beruflich für 2024 planen

Umfrage von Trendence zu den Neujahrsvorsätzen der Deutschen für 2024: Die Deutschen blicken optimistisch auf das kommende Jahr und konzentrieren sich besonders auf berufliche Ambitionen.

Deutsche Arbeitnehmer setzen klare berufliche Vorsätze für 2024, wie eine Trendence-Umfrage zeigt. Foto: PantherMedia / Andelov13 (YAYMicro)

Deutsche Arbeitnehmer setzen klare berufliche Vorsätze für 2024, wie eine Trendence-Umfrage zeigt.

Foto: PantherMedia / Andelov13 (YAYMicro)

Mehrheit der Deutschen startet mit positiven Erwartungen in ihr berufliches Jahr 2024, wie aus dem aktuellen Trendence HR-Monitor hervorgeht. Für diese Studie befragte das HR-Marktforschungsunternehmen 9.812 Personen. Von diesen planen 42,9% mit Optimismus ins neue Jahr zu gehen, während lediglich 5,3% eher skeptisch sind. Angesichts dieser positiven Stimmung setzen viele Menschen berufliche Ziele für 2024.
In diesem Trend-Report werden verschiedene Aspekte beleuchtet. Dazu zählt die Einschätzung der Deutschen zu ihren beruflichen Perspektiven für das Jahr 2024. Weiterhin wird untersucht, welche beruflichen Ziele Arbeitnehmer für das kommende Jahr ins Auge fassen. Zudem werden die Herausforderungen erörtert, die Beschäftigte für Arbeitgeber im Jahr 2024 sehen.

Tatsächlich haben 18,8% der Teilnehmer berufsbezogene Vorsätze für das kommende Jahr. Nur das Vorhaben, sich stärker um Familie und Freunde zu kümmern, wurde mit 23,9% häufiger genannt. Interessanterweise stehen bei Schülern und Studierenden berufliche Zielsetzungen an erster Stelle ihrer Neujahrsvorsätze. Über ein Drittel der Absolventen von Universitäten und Hochschulen (33,4%) sowie 29,5% der Schüler planen berufliche Schritte für das nächste Jahr.

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Gehaltsanstieg und individuelle Weiterentwicklung

Ein signifikanter Gehaltsanstieg und individuelle Weiterentwicklung rangieren ganz oben auf der Prioritätenliste. Mit anderen Worten: Wenn es um die beruflichen Pläne für das Schaltjahr 2024 geht, steht bei vielen Arbeitnehmern ganz oben auf der Liste der Wunsch nach einer Gehaltserhöhung, mit 24,2% der Befragten. An zweiter Stelle steht der Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung mit 16,2%. Weitere 12,8% streben einen direkten Jobwechsel an. Zusätzlich planen 5,3% der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen eine offene Erkundung neuer beruflicher Möglichkeiten im Jahr 2024. Im Vergleich dazu hat das Bestreben, mehr Freizeit für sich zu beanspruchen, eine geringere Priorität. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance steht lediglich bei 6,9% der Arbeitnehmer im Fokus für das kommende Jahr.

Herausforderungen im Berufsleben

Die meisten Arbeitnehmer betrachten Personalthemen als eine zentrale Herausforderung für ihren derzeitigen Arbeitgeber. Laut Umfrage sind 30,3% der Ansicht, dass der Mangel an Fachkräften im Jahr 2024 das größte Anliegen für ihren Arbeitgeber sein wird. An zweiter Stelle steht die Bindung von Mitarbeitern mit 24,2%. Fast ein Fünftel der Befragten (19,8%) sieht die Einstellung neuer Mitarbeiter als eine entscheidende Aufgabe. Das Thema Inflation, das nichts mit dem Personalwesen zu tun hat, wurde mit 20,4% ebenfalls unter den fünf Haupt-Herausforderungen für das kommende Jahr genannt.

HR-Themen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen

„Unsere regelmäßige Umfrage zum Ende eines Jahres zeigt, dass HR-Themen auch aus Sicht der Mitarbeiter*innen eine extrem wichtige Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen haben. Vor diesem Hintergrund kann man sagen, dass 2024 zumindest aus unternehmerischer Sicht das Jahr des Arbeitsmarktes wird. Mehr Rückenwind hatten HR-Abteilungen aus ihrer eigenen Belegschaft jedenfalls selten“, erklärte Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah in Bezug auf die Ergebnisse der Befragung.

Im Rahmen des Trendence HR-Monitors hat das HR-Marktforschungsunternehmen Trendence eine Umfrage unter insgesamt 9.812 Teilnehmern durchgeführt. Von diesen waren 52,6% männlich, 46,9% weiblich und 0,6% identifizierten sich als divers. Die Gruppe setzte sich aus 1.708 Schülern, 1.849 Studierenden, 2.399 Personen mit akademischem Hintergrund und 3.856 Fachkräften ohne akademische Bildung zusammen. Der Zeitraum der Befragung erstreckte sich vom 6. bis 14. November 2023.

Hier geht es zum aktuellen Trend Report.

Ein Beitrag von:

  • Alexandra Ilina

    Redakteurin beim VDI-Verlag. Nach einem Journalistik-Studium an der TU-Dortmund und Volontariat ist sie seit mehreren Jahren als Social Media Managerin, Redakteurin und Buchautorin unterwegs.  Sie schreibt über Karriere und Technik.

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