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02.09.2014, 09:11 Uhr | 0 |

Vernetzte Backöfen & Co. IFA begeistert Technikenthusiasten mit zahllosen Weltneuheiten

Die Internationale Funkausstellung (IFA) 2014 in Berlin zeigt als Mekka der Elektronikfans allerhand Interessantes: Zu bestaunen sind Wearables, ein mobiler Windmesser für das Smartphone, ein vernetzter High-Speed-Backofen, ein staubsaugender Überwachungsroboter und eine Kamerabrille zum Filmen. 

Staubsauger und Überwachungsgeräte von Pearl
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Dieser kleine Kerl saugt nicht nur den Boden, sondern filmt auch verdächtige Bewegungen im Raum. Der Besitzer erhält diese direkt auf sein Smartphone.

Foto: Pearl

Tragbare Elektronik, sogenannte Wearables, sind ein großes Thema auf der IFA. Der taiwanesische Computerhersteller Acer beispielsweise zeigt das Liquid Leap. Das elektronische Armband ermöglicht über Bluetooth die Steuerung aktueller Smartphones und zeigt eingehende Anrufe und SMS auf einem ein Zoll großen OLED-Touchscreen an.

Der Nutzer kann dank Scrolling selbst lange SMS direkt an seinem Handgelenk lesen, ohne dabei auf das Smartphone selbst gucken zu müssen. Gleichzeitig verfügt es über Fitnessfunktionen wie einen eingebauten Schritt- und Kalorienzähler. In puncto Akkulaufzeit kann das Armband mit Smartphones mithalten. Laut Acer muss es nur alle sieben Tage an die Steckdose.

Aufsteckbarer iPhone-Windmesser für Hobby-Meteorologen

Hobby-Meteorologen sollten am Stand des deutschen Herstellers TFA Dostmann vorbeischauen. Das Unternehmen für Wetterinstrumente ist auf den Smartphone-Zug aufgesprungen und präsentiert auf der IFA einen Windmesser für die Geräte Apple iPhone, Samsung Galaxy und HTC One.

Der Anwender braucht nur ein rotes Schalenkreuz aus Kunststoff in die Kopfhörerbuchse stecken und das Gerät in den Wind halten. Eine App zeigt die aktuelle Windstärke an, je nach Wunsch in Knoten oder Kilometer pro Stunde. Angst braucht man dabei nicht zu haben, dass das Smartphone im Garten wie ein Hubschrauber abhebt.

Für Frostbeulen gibt es Touchscreen-Handschuhe

Apropos Metrologie: Im Winter ärgern sich viele Smartphonebesitzer, dass sie im Freien bei klirrenden Minusgraden die Handschuhe ausziehen müssen, um einen Anruf anzunehmen oder eine SMS zu tippen. Diese eisigen Temperaturschocks will G&BL ihnen ersparen. Die italienische Firma hat die sogenannten iTech Gloves entwickelt – Handschuhe, mit denen man dank einer elektrisch leitfähigen Textilschicht in den Fingerspitzen Touchscreens bedienen kann.

Backofen lässt sich mit dem Smartphone steuern

Siemens präsentiert auf der IFA den schnellsten Backofen, den es angeblich jemals gab: Der iQ 700 macht eine Tiefkühlpizza in 12 Minuten ohne Vorheizen knusprig – bislang sind dafür durchschnittlich 20 Minuten nötig. Ein Kirschkuchen braucht statt einer Stunde nur 35 Minuten.

Möglich wird das durch die Kombination von Backofen und Mikrowelle. Doch damit nicht genug. Denn der iQ700 ist auch Teil der Siemens Vision von einer vernetzten Küche: Per Smartphone oder Tablet übernimmt der Benutzer dabei die Steuerung, eine App zeigt an, wann das Essen fertig ist.

Reinigungsroboter ist gleichzeitig Wachmann

Einen Multifunktionsroboter für den Haushalt präsentiert das Unternehmen Pearl aus Buggingen bei Freiburg. Er hört auf den Namen Sichler, ist flach und düst staubsaugend durch die Wohnung. Bislang keine Neuheit, das konnten Viele vor ihm.

Doch Stichler ist zugleich auch ein elektronischer Wächter: Er hat Bewegungssensoren und eine Überwachungskamera mit Weitwinkelobjektiv an Bord, die sofort anspringt, wenn sich in der Wohnung etwas bewegt. Das Foto schickt der Roboter dann direkt auf das Smartphone seines Herrchens. Dieser kann übrigens von unterwegs auch ein Live-Videobild sehen und Stichler durch die Wohnung steuern.

Filmen mit Kamerabrille auf der Nase

Pearl zeigt auf der IFA auch die Kamerabrille Simvalley. Diese setzt sich der Anwender einfach auf die Nase und voilà: Alles, was seine Augen sehen, zeichnet die 55 Gramm leichte Brille als HD-Video auf –Kamera halten ist somit Schnee von gestern.

Integrierte LED-Lampen beleuchten bei Dunkelheit sogar die Umgebung. Die acht Gigabyte Speicher reichen für circa eine Stunde Videomaterial, per Bluetooth lassen sich die Videos auf das Smartphone übertragen. 

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Von Patrick Schroeder
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