Das waren die ersten Geräte 01.09.2017, 14:03 Uhr

Die Anfänge des Smartphones

Smartphones sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch die ersten ihrer Art waren alles andere als Verkaufsschlager, die meisten verschwanden schon nach kurzer Zeit vom Markt.

Mann mit Laptop und Smartphone auf einer Treppe

Das Smartphone ist heute immer und überall dabei – dank GPS, LTE und WWW.

Foto: panthermedia.net/halfpoint

Ericsson-R380

Ericsson-R380

Foto: Ericsson

IBM Simon Personal Communicator

IBM Simon Personal Communicator

Foto: CC0

Nokia-Communicator-9000

Nokia-Communicator-9000

Foto: Nokia

In einer Zeit lange vor Apple und Samsung dominierten Firmen aus dem hohen Norden Europas die mobile Welt der Telekommunikation. Sie präsentierten die ersten Smartphones, die es in Deutschland zu kaufen gab.

Ok, heute sind Smartphones alles in einem: Radio, Telefon, Computer und Kamera. Sie sind Arbeitsgerät, Freizeitbegleiter und allzeit bereite Hilfsmittel. Doch das war nicht immer so. Die ersten Smartphones würden wir heute nicht einmal als solche erkennen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum es irgendwie drei erste Smartphones gibt: eines aus dem Jahr 1993, eines von 1996 und ein drittes aus dem Jahr 2000. Letzteres war das erste mobile Endgerät, das ganz offiziell als „Smartphone“ vermarktet wurde, das Ericsson R380.

Ericsson R380 – das erste „Smartphone“

Die Bezeichnung Smartphone geht auf das R380 des schwedischen Herstellers Ericsson zurück, der sein R380 im Jahr 2000 erstmals als solches verkaufte. Das „Smartphone“ war tatsächlich ein Meilenstein, als dass es klein und leicht war wie ein Mobiltelefon und das Betriebssystem Symbian OS nutzte, das bis dato nur die kleinen tragbaren Computer von Psion nutzten.

Optisch machte das R380 noch nicht so viel her. Es war ein Bauklotz, dessen Tastatur einen Großteil der Vorderseite besetze und das Display zu mehr als der Hälfte verdeckte. Nur wenn man es aufklappte, kam das ganze Display zum Vorschein. Das Menu stand schwarz auf dem grün schimmerndem Hintergrund und fungierte als Touchscreen.

Obwohl es noch weit von dem entfernt war, was wir heute kennen, markiert das R380 rein technisch keineswegs den Beginn der Smartphone-Evolution. Dafür gehen wir einige Jahre zurück.

Nokia Communicator 9000 – Europas erstes smartes Mobiltelefon

In Europa markiert der Nokia Communicator 9000 den Beginn der smarten Telefonie. Obwohl das finnische Produkt eher nach einem elektronischen Organizer aussieht, gilt es doch als erstes Smartphone der Geschichte. Der Grund: Es verband 1996 beim Verkaufsstart in Europa erstmals das Mobiltelefon (in zugeklapptem Zustand als solches erkennbar) mit der Büroorganisation (im aufgeklapptem Zustand erkennbar). Man konnte auf seine Kontakte zugreifen, Termine und Notizen verwalten, SMS, Fax und Emails versenden und von unterwegs aufs Internet zugreifen. Der Knochen, wie das Gerät getauft wurde, nutzte dafür das PC-System GEOS und kam mit 8 MByte Speicher daher.

Doch außerhalb der europäischen Grenzen war bereits drei Jahre vorher ein smartes Telefon entstanden, das sich allerdings nicht lange auf dem Markt gehalten hat.

IBM Simon – die Geburt der smarten Mobilkommunikation

In den USA stellte IBM 1992 das Simon vor, ein reines Touchscreen-Gerät, das vielen als das erste Smartphone der Welt gilt. Es wog sagenhafte 510 g und hatte 1 MByte Arbeits- und ebenso viel Festspeicher. Simon lief auf einer Sonderanfertigung des Betriebssystems Rom-Dos und konnte SMS und Faxe verarbeiten. Mails konnte man auch versenden, wenn auch etwas aufwendiger als heute, durch einen Anruf bei einem Firmenservice.

Als es dann 1994 auf den US-Markt kam, hielt sich die Begeisterung zurück. Das Simon war nicht nur klobig, sein Display hatte auch nur eine geringe Auflösung und bildete kaum Kontraste ab. Wer dieses Hindernis überwunden hatte und bis zum Telefonieren kam, musste nach einer Stunde den Akku tauschen und Anwendungen, die hätten installiert werden können, standen kaum zur Verfügung. Und das zu einem Preis von schlappen 900 US-$. Kurzum: Jeder Anfang ist schwer.

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