Aus China 23.11.2016, 11:50 Uhr

Nio EP9: Das schnellste Elektroauto der Welt

313 km/h Spitze, in 7,1 Sekunden auf Tempo 200: Der Nio EP9 kommt als echte Rennsemmel daher. Und dabei ist er rein elektrisch unterwegs. Es sind die Chinesen, die wieder mal Tesla die Rücklichter zeigen wollen.

Foto: Nio

Platz da: Der Nio EP9 soll in 7,1 Sekunden auf 200 km/h beschleunigen und eine Spitze von 313 km/h erreichen. 

Foto: Nio

Foto: Nio

Mit den radnah eingebauten Elektromotoren kommt der Nio EP9 auf 1.360 PS.

Foto: Nio

Innenausstattung des Nio EP9: Mit diesem Auto lässt sich ein "freudvoller Lebensstil" zelebrieren, wirbt Hersteller NextEv. 

Foto: Nio

Foto: Nio

Foto: Nio

Foto: Nio

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
GOLDBECK West GmbH-Firmenlogo
Bauleiter im Innendienst (m/w/d) für die Ausschreibung und Vergabe im Schlüsselfertigbau GOLDBECK West GmbH
BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH-Firmenlogo
Ingenieur Versorgungstechnik / Gebäudetechnik / Bauingenieur als Fachplaner im Bereich HLS (m/w/d) BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
GOLDBECK West GmbH-Firmenlogo
Architekt / Bauingenieur als Projektleiter Planung (m/w/d) GOLDBECK West GmbH
Bochum, Düsseldorf (Monheim am Rhein) Zum Job 
Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr-Firmenlogo
Energie- und Gebäudetechnik / Maschinenbau (m/w/d) Master - Traineeprogramm Maschinenwesen, Staatsbauverwaltung des Freistaats Bayern Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
Bayernweit Zum Job 
Schleifring GmbH-Firmenlogo
Konstruktionsingenieur im Änderungswesen (m/w/d) Schleifring GmbH
Fürstenfeldbruck Zum Job 
RATISBONA-Firmenlogo
Tiefbauplaner / Bauingenieur für Tiefbau & Außenanlagen (m/w/d) RATISBONA
Regensburg Zum Job 
DYWIDAG-Systems International GmbH-Firmenlogo
Bauingenieur / Bautechniker für technische Produktlösungen (alle Geschlechtsidentitäten) DYWIDAG-Systems International GmbH
Porta Westfalica Zum Job 
DFS Deutsche Flugsicherung-Firmenlogo
Projektmanager* Technische Infrastruktur DFS Deutsche Flugsicherung
TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH-Firmenlogo
Sachverständige/-r (m/w/d) Elektrotechnik TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH
Clees Wohnimmobilien GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Bauingenieur (m/w/d) Clees Wohnimmobilien GmbH & Co. KG
Düsseldorf Zum Job 
Schleifring GmbH-Firmenlogo
Head of Sales and Project Management (m/w/d) Schleifring GmbH
Fürstenfeldbruck Zum Job 
ERGO Group AG-Firmenlogo
Technischer Objektmanager (m/w/d) ERGO Group AG
Schmoll Maschinen GmbH-Firmenlogo
Support-Techniker/-Ingenieur (m/w/d) LED-Lithographieanlagen Schmoll Maschinen GmbH
Rödermark Zum Job 
Crawford & Company (Deutschland) GmbH-Firmenlogo
Technical Expert / Sachverständiger (w/m/d) Bereich Global Technical Services Crawford & Company (Deutschland) GmbH
verschiedene Einsatzorte Zum Job 
Schmoll Maschinen GmbH-Firmenlogo
Projektingenieur / Maschinenbauingenieur (m/w/d) im Bereich Digitale LED-Anlagen Schmoll Maschinen GmbH
Rödermark Zum Job 
GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) Schulbau GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH
KLEBL GmbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) für Hoch- und Schlüsselfertigbau KLEBL GmbH
Raum Berlin-Brandenburg Zum Job 
KLEBL GmbH-Firmenlogo
Kalkulator (m/w/d) im Bereich Hochbau- und Schlüsselfertigbau KLEBL GmbH
Berlin-Brandenburg Zum Job 
KLEBL GmbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) für Hoch- und Schlüsselfertigbau KLEBL GmbH
Frankfurt Zum Job 
KLEBL GmbH-Firmenlogo
Bauleiter (m/w/d) im Hausbau KLEBL GmbH
Neumarkt Zum Job 

Nürburgring, 12. Oktober 2016: die Nordschleife, so berühmt wie berüchtigt. Der Nio EP9 rast über die 20,8 km lange Strecke in 7:05,12 Minuten. Der neue Rekord für Elektroautos in der „Grünen Hölle“. Sagt jedenfalls der Hersteller, der drei Wochen später den Streckenrekord auf dem Circuit Paul Ricard bei Le Castellet pulverisiert haben will – mit knapp 1:53 Minuten statt der bisherigen 2:40.

Nun weiß man nicht, ob der alte Rekord auf der Strecke in Südfrankreich vielleicht von einem Renault Twizy stammt. Aber die stolzen Angaben zum Nio EP9 darf man durchaus glauben. Der superflache Renner soll in 7,1 Sekunden auf 200 km/h beschleunigen und eine Spitze von 313 km/h erreichen. Ermöglicht werde das durch vier starke, jeweils radnah eingebaute Elektromotoren, die die Kraft von einem Megawatt erzeugen sollen – was einer Leistung von rund 1.360 PS entspricht.

Für den „freudvollen Lebensstil“

Hersteller NextEv ist zwar ein erst zwei Jahre altes chinesisches Start-up, über dessen Hintergründe man wenig weiß – aber eines ist klar: Dahinter steckt viel Geld von erfolgreichen Internetfirmen aus China. Und die Regierung in Peking gibt seit Jahren Milliarden Dollar an Subventionen aus, um der globale Vorreiter der E-Mobilität zu werden.

NextEv setzt da an, wo es bei den Stromern immer noch hakt: am Spaß. „Es soll wieder eine schöne Erfahrung werden, Autobesitzer zu sein“, sagt Firmengründer William Li. Einen „freudvollen Lebensstil“ propagiert NextEv, vielleicht knapp am Credo der kommunistischen Führung vorbei. Dafür enthält das Motto aber einen deutlichen Gruß in Richtung Tesla, die bisher das Genre „Elektrisch, aber schick und schnell“ ziemlich allein besetzen.

Viele Geheimnisse

Firmenchef Li hat jedenfalls ganz offensichtlich die Mittel für große Auftritte. Den neuen EP9 präsentierte er jetzt inmitten von kostbarer Gegenwartskunst in der Saatchi’s Gallery in London. Für die, die nach den Alltagsqualitäten des E-Flitzers fragen, hatte er da auch ein paar Antworten: Ganze 45 Minuten soll das Aufladen der Batterien dauern, und die Reichweite liege bei 427 Kilometern. Damit setzt NextEv zwar noch keine neuen Maßstäbe, aber zumindest liefert man bei der Ausdauer praxistaugliche Werte.

Wer in den Genuss des weltschnellsten E-Autos kommen wird, ist allerdings erstmal fraglich. Sechs Exemplare sollen bislang an einem geheimen Ort in Großbritannien gebaut worden sein, die nun in China verkauft würden, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Wann das Auto wirklich zu haben sein wird und zu welchem Preis – darüber schweigt William Li. Das Auto zeige erstmal, „was mit elektrischen Fahrzeugen möglich ist“, sagt er. Das klingt dann doch eher nach einem Konzeptfahrzeug, das nie in Serie geht.

Weitere Berichte rund um Elektromobilität finden Sie hier.

 

Ein Beitrag von:

  • Werner Grosch

    Werner Grosch ist Journalist und schreibt vor allem über Technik. Seine Fachgebiete sind unter anderem Elektromobilität, Energie, Robotik und Raumfahrt.

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.