Große Elektro-Offensive 11.12.2015, 15:43 Uhr

Ford bringt 13 neue Elektro- und Hybridautos auf den Markt

13 neue Modelle mit Elektro- oder Hybridantrieb möchte Ford innerhalb der kommenden fünf Jahre auf den Markt bringen. Der Autobauer lockt Kunden mit deutlich kürzeren Ladezeiten. Aber auch BMW, VW und Porsche geben in puncto Elektromobilität Gas. 

Ford Focus Electric beim Stromtanken: Der US-Autobauer verspricht, dass sich der Akku der neuen Version in nur 30 Minuten zu 80 % laden lässt. 

Ford Focus Electric beim Stromtanken: Der US-Autobauer verspricht, dass sich der Akku der neuen Version in nur 30 Minuten zu 80 % laden lässt. 

Foto: Ford

4,1 Milliarden € möchte US-Autobauer Ford in die Hand nehmen, um die Sparte der Elektromobilität auszubauen. Bislang fristen besonders in den USA Hybrid- und erst recht reine Elektroautos ein eher tristes Nischendasein. Dass viele US-Bürger stark motorisierte Benzinschleudern den umweltfreundlicheren E-Autos vorziehen, dürfte auch mit den äußerst niedrigen Spritpreisen zusammenhängen.

Ford bringt neue Version des Focus Electric auf den Markt

Derzeit sind 13 % aller Ford-Fahrzeuge E- oder Hybridautos. Nach der angekündigten Offensive sollen es immerhin 40 % sein. Zu den 13 Modellen, die in den kommenden fünf Jahren auf den Markt kommen, soll auch eine neue Version des Ford Focus Electric zählen. Das ab 2017 erhältliche Modell soll eine um zwei Stunden schnellere Akku-Ladezeit haben als sein Vorgänger: Nach nur 30 Minuten sollen die Batterien zu bereits 80 % voll sein. Die Reichweite wird nach Angaben von Ford bei etwa 160 km liegen.

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Zudem soll das neue E-Modell des Focus über ein paar neue Features verfügen – darunter der sogenannte Break Coach. Dieses Programm will den Fahrer darin schulen, das Bremspedal so zu verwenden, dass die eingebaute Nutzbremsen-Funktion ein Maximum an Bewegungsenergie in nutzbaren Strom umwandelt.

Auch BMW, VW und Porsche geben Gas

Dass auch deutsche Hersteller auf dem Gebiet der Elektromobilität nicht schlafen, zeigen zum Beispiel BMW und VW. Das Unternehmen aus Wolfsburg hat schon lange eine E-Version seines Flaggschiffs auf dem Markt – den sogenannten e-Golf. Auch den kleinen Up sowie den VW-Passat gibt es mit Elektromotor unter der Haube. Und der nächste Streich lässt nicht lange auf sich warten: Offenbar stellt das Unternehmen auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas schon im nächsten Monat eine E-Version seines Bullis vor.

Auch Porsche tüftelt im Rahmen der Mission E an einem Flitzer mit einem 600-PS-Elektromotor. Vor 2019 soll er allerdings nicht auf den Markt kommen. 

Auch Porsche tüftelt im Rahmen der Mission E an einem Flitzer mit einem 600-PS-Elektromotor. Vor 2019 soll er allerdings nicht auf den Markt kommen.

Quelle: Porsche

Auch BMW möchte elektrisch aufrüsten. Mit dem i3 hat der Münchner Konzern ja bereits ein beliebtes E-Modell im Portfolio, ebenso den i8, bei dem es sich allerdings um ein Plug-in-Hybridfahrzeug handelt. „Wir werden neben dem BMW i3 schon bald ein weiteres elektrisches i-Modell auf den Markt bringen“, kündigte der Vorstandsvorsitzende Harald Krüger im Gespräch mit der Zeit an.

Und Porsche? Der Sportwagen-Hersteller will 700 Millionen € in die Entwicklung eines hochmotorisierten Flitzers stecken. Am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen sollen dafür mehr als 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden – Projektname: Mission E. Das daraus hervorgehende Fahrzeug soll frühestens 2019 gebaut werden, über vier Türen verfügen und einen 600 PS starken E-Motor unter der Haube haben. Wermutstropfen: Für weniger als 100.000 € wird das Gefährt wohl nicht zu haben sein.

 

Ein Beitrag von:

  • Jan-Martin Altgeld

    Ehemals freier Journalist. Tätigkeiten im Online & Hörfunk. Für ingenieur.de Artikel zu Umwelt- und Verkehrsthemen.

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