Ratgeber E-Mobilität 14.09.2022, 10:38 Uhr

Elektroauto kaufen: Alles über Förderung, Vorteile und die besten Modelle

Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Elektroauto. Vor dem Kauf gibt es einige Punkte zu beachten. Wir erklären, welche E-Autos es aktuell auf dem Markt gibt, was Sie beim Laden beachten müssen und welche Zuschüsse es gibt.

Immer mehr Menschen wollen sich ein Elektroauto kaufen. Foto: Peter Sieben

Immer mehr Menschen wollen sich ein Elektroauto kaufen.

Foto: Peter Sieben

Das Elektroauto – einst verschmäht, heute im Trend: Seit 2012 nimmt die Zahl der Neuzulassungen weltweit kontinuierlich zu, auch in Deutschland boomt das Geschäft mit den E-Autos. Wie der ADAC beispielsweise berichtet, zeigt sich hierzulande ein deutlicher Aufwärtstrend beim Marktanteil der Elektroautos: Der lag im August 2021 noch bei 14,9%, 2022 waren es bereits 16,1%. Es zeigt sich: Elektroautos sind „in“ – und erscheinen immer mehr Verbrauchern als attraktive Alternative zum Verbrenner.

Wir erklären, worauf Sie beim Kauf eines Elektroautos achten müssen, welche Zuschüsse es gibt und wie die Sache mit der Wallbox funktioniert.

Was sind die Vorteile eines Elektroautos?

Die Nachteile beim Elektroauto dürften vielen bereits bekannt sein: Die Reichweite bleibt hinter Diesel und Benziner zurück, das Aufladen des Akkus kostet wesentlich mehr Zeit als das Tanken – und auch der Kaufpreis liegt deutlich über dem des durchschnittlichen Verbrenners. Und dennoch: Die Vorteile beim Elektroauto sind gewaltig. Dazu zählen neben der Umweltfreundlichkeit beispielsweise die deutlich geringeren Treibstoffkosten, der flüsterleise Betrieb und die niedrigen Wartungskosten. Das spart bare Münze in der Werkstatt, denn: Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor haben Elektroautos kaum Verschleißteile. Öl- und Zündkerzenwechsel fallen zum Beispiel weg, auch die Inspektion ist günstiger. Hinzu kommt: Dank Bremskraftrückgewinnung (der sogenannten Rekuperation) halten die Bremsbeläge beim Elektroauto wesentlich länger. Und auch davon abgesehen bieten Elektroautos Vorteile im Vergleich zu Verbrennern:

Unterstützung durch Staat und Industrie:

Wer ein Elektroauto kauft, wird von Bund (Umweltbonus) und Herstellern (Innovationsprämie) gefördert. Bis zu 9.000 Euro kann der Zuschuss beim Kauf eines Stromers dadurch ausmachen. Kleiner Nachteil: Die Zahlung kann erst beantragt werden, nachdem das Elektroauto zugelassen wurde. Die Förderung für E-Autos läuft unverändert noch bis 31. Dezember 2022. Ab 2023 bis Ende 2025 soll es dann nur noch den Umweltbonus geben.

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Steuervorteile:

Was viele nicht wissen: Für Elektroautos fällt zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer an! Das gilt selbst bei einem Halterwechsel. Bis zum 31. Dezember 2030 sind Elektroautos mit einer Erstzulassung zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2025 von der Kfz-Steuer befreit. Damit nicht genug: Auch als Dienstwagen bietet ein Elektroauto Vorteile. In dem Fall muss das Fahrzeug bei Privatnutzung nämlich nur noch mit 0,25 Prozent des Listenpreises versteuert werden. Voraussetzung ist allerdings ein Bruttolistenpreis bis 60.000 Euro. Liegen die Anschaffungskosten darüber, gehen 0,5% an den Fiskus.

Privilegien beim Parken:

Auch beim Parken genießen Elektroautofahrer Vorteile. Beispielsweise dürfen Elektrofahrzeuge in einigen Städten bereits in öffentlichen Zonen gratis oder vergünstigt parken und kostenfrei „Strom tanken“. Darüber hinaus hat die Bundesregierung in ihrem „Elektromobilitätsgesetz“ (EmoG) beschlossen: Elektrofahrzeuge dürfen theoretisch auch auf Bus- und Taxispuren fahren – sofern die jeweilige Gemeinde das zulässt. Voraussetzung für sämtliche Park-Privilegien: eine spezielle Kennzeichnung. Entsprechende Fahrzeuge erhalten ein Kennzeichenschild mit dem Zusatzbuchstaben „E“.

Was ist das derzeit beste Elektroauto?

Was zeichnet das beste Elektroauto aus? Das wichtigste Kaufargument beim Elektroauto stellt für die meisten Verbraucher die Reichweite dar. Hier gibt es auch einen eindeutigen Sieger: Wie unter anderem der ADAC in einem aktuellen Test herausgefunden hat, bietet der BMW iX xDrive 50 (ab ca. 105.000 Euro) von allen Elektroautos im Test die größte Reichweite. 610 Kilometer packt der Reichweitenkönig, dann muss er an die Ladestation. Zum Vergleich: Auf Platz 2 landet der Mercedes-Benz EQS 450+ Electric Art (ab ca. 107.000 Euro) mit einer Reichweite von 575 Kilometern. Auch ein Exemplar des populären US-Herstellers Tesla findet sich in der Liste. Das Model X 100D (ab ca. 110.000 Dollar) rangiert mit 451 Kilometern Reichweite allerdings etwas abgeschlagen auf Platz 6.

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Davon abgesehen punkten in Tests folgende drei Modelle mit Superlativen, sie gelten mitunter als das jeweils beste Elektroauto ihrer Klasse. Es handelt sich um einen Kleinwagen, einen SUV und eine Limousine.

Der Kleinwagen:

Opel Corsa-e. Top-Preis, Top-Leistung: Mit Anschaffungskosten von rund 32.000 Euro zählt der Opel Corsa-e zu den günstigsten Elektroautos. Mit Förderung kann der Preis sogar bis auf knapp 20.000 Euro sinken. Tests loben seine sportliche Fahrweise, allerdings fällt die Reichweite laut ADAC nur „akzeptabel“ aus. Nach rund 280 Kilometern ist Schluss, so die Tester.

Die Limousine:

Tesla Model 3. Ein Elektroauto der Luxusklasse: Der Tesla Model 3 gilt als meistverkauftes Elektroauto der Welt, mehr als eine Million Exemplare konnten bislang abgesetzt werden. Neben einer Top-Beschleunigung, die das Vehikel in nur 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h bringt, bietet der Tesla auch eine herausragende Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Preis: ab ca. 46.000 Euro. Darüber hinaus punktet das Elektroauto mit einer Reichweite von 410 Kilometern und einer kurzen Ladezeit, die den Akku in nur 28 Minuten auf bis zu 80 Prozent bringt.

Der SUV:

VW ID.4 Pro Performance. Ein Effizienz-Wunder: Laut ADAC zählt der ID.4 zu den effizientesten Fahrzeugen seiner Klasse. Im Test kommt der Stromer rund 385 Kilometer weit, verbraucht dabei rund 22,8 kWh auf 100 Kilometer. Großer Innenraum, gut für Familien geeignet. Preis: ab ca. 46.300 Euro.

Welches ist das billigste Elektroauto?

Sicher: Elektroautos sind im Schnitt teuer – insbesondere Modelle der Mittel- und Oberklasse. Es gibt aber auch günstige Exemplare. Das derzeit billigste Elektroauto beispielsweise ist der Dacia Spring Electric Comfort 2WD: Der ist zu haben ab 19.485 Euro, wird auch als das billigste Elektroauto beworben. Tests kritisieren allerdings die minderwertige Verarbeitung und Mängel bei den Assistenzsystemen.

Worauf sollte ich beim Kauf eine Elektroautos achten?

Wer mit dem Kauf eines Elektroautos liebäugelt, sollte vor dem Kauf Folgendes berücksichtigen:

  • Welche Zuschüsse erhalte ich? Welche Prämien, Hersteller-Boni und Steuervorteile gibt es? (siehe oben)
  • Welches Elektroauto ist das richtige für mich und meine Lebenssituation? Ist Höchstgeschwindigkeit ein relevanter Faktor? Oder soll es eher ein Familienfahrzeug sein mit reichlich Platz?
  • Entspricht die Reichweite meinen Bedürfnissen? Sprich: Kann ich damit meine regelmäßig gefahrene Strecke bewältigen? Tipp: Die maximale Reichweite sollte mindestens 30% über der regelmäßig zu fahrenden Strecke liegen. Hintergrund: Bei hohen Temperaturen nimmt die Reichweite etwas ab, da mehr Energie für die Kühlung des Akkus benötigt wird.
  • Habe ich Lademöglichkeiten in der Nähe? Wer keine eigene Wallbox besitzt (siehe unten), läuft sonst Gefahr, das Elektroauto umständlich laden zu müssen.
  • Könnte es sich lohnen, das E-Auto zu leasen?

Ist ein Elektroauto wirklich umweltschädlicher als ein Verbrenner?

Nein. Elektroautos sind nicht grundsätzlich umweltschädlicher als Benziner oder Diesel. Hierzu liefern Studien mittlerweile eindeutige Ergebnisse – wenngleich es zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen gilt. Auch das Bundesamt für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) hat sich intensiv damit beschäftigt, ob Elektrofahrzeuge umweltfreundlicher sind als Verbrenner. In einer Analyse wurde neben vielen weiteren Aspekten beispielsweise der gesamte Lebensweg der Fahrzeuge berücksichtigt: die Produktion aller Bauteile inklusive Batterie, der Betrieb, die dafür benötigte Energie, der Aufwand für die Wartung und schlussendlich auch die Entsorgung. Das Fazit: Stammt der Strom wie hierzulande zu einem großen Teil (41,1%, Stand 2021) aus erneuerbaren Energien, fahren Elektroautos „deutlich klimafreundlicher“ als Verbrennerfahrzeuge. So stößt ein Elektroauto in Relation zu einem Diesel laut BMUV rund 23% weniger Klimagase aus. Gegenüber einem vergleichbaren Benziner sollen es sogar 30% weniger sein.

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Nichtsdestotrotz: Beim Rohstoffaufwand schneiden Elektroautos noch schlechter ab als Diesel und Benziner. Sie benötigen schlichtweg mehr Rohstoffe. Insbesondere die Herstellung der Batterie ist aufwändig und wird mit ethisch fragwürdigen Produktionsbedingungen in Verbindung gebracht – etwa hohem Wasserverbrauch bei der Lithiumgewinnung. Bleibt die Batterie in puncto Umweltbilanz also die Achillessehne der Stromer? Das Bundesamt für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit relativiert: „Kaum bekannt ist dabei, dass der Wasserbedarf für die Lithiummenge einer Antriebsbatterie für ein ganzes Fahrzeugleben nur etwas höher ist als für die Erzeugung von gut einem Kilogramm Rindfleisch.“

Zudem holen die E-Autos perspektivisch auf, denn: Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix soll künftig weiter steigen. Mindestens 65% peilt die Bundesregierung bis 2030 an. Kommt erneuerbarer Strom zur Herstellung der Batterien zum Einsatz, „verkleinert sich allein dadurch der Kohlenstoffdioxid-Rucksack der Batterie um rund die Hälfte“, so die Experten des BMUV. Eine vergleichbare Entwicklung bei Verbrennern sei hingegen unwahrscheinlich. Daran würden auch sparsamere Motoren nichts ändern: Das Potenzial nachhaltiger Biokraftstoffe sei begrenzt, die Bilanz fossiler Kraftstoffe könne sich in Zukunft sogar verschlechtern.

Wallbox fürs Elektroauto: Alle Infos

Klingt mysteriös, ist aber im Prinzip nichts anderes als eine Hochleistungssteckdose fürs E-Auto: die Wallbox. Sie verbindet das Elektroauto mit dem Stromnetz. Haushaltssteckdosen sind in der Regel nicht für die Stromer ausgelegt, können im schlimmsten Fall in Brand geraten. Wer sein E-Mobil also daheim laden möchte, kommt um eine Wallbox nicht herum.

Welche Zuleitung brauche ich für eine Wallbox?

Die Zuleitung zur Wallbox ist ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit beim Laden. Wichtig hierbei: der Kabelquerschnitt. Der ADAC empfiehlt in puncto Wallbox ein 11-kW-Modell: Das kann sowohl einphasig mit 3,7 kW, zweiphasig mit 7,4 kW als auch dreiphasig mit 11 kW laden. Bei 11 kW und 16 Ampere ist dann ein Mindest-Kabelquerschnitt von 2,5 mm² einzuhalten. Ein etwas größerer Querschnitt erlaubt mehr Flexibilität. Ebenfalls relevant hierfür ist die Kabellänge: Bis 20 Meter sind 2,5 mm² ausreichend, bei bis zu 40 Metern sind bereits 4 mm² angeraten.

Ist eine Wallbox fürs Elektroauto genehmigungspflichtig?

Jein. Für Wallboxen bis einschließlich 11 kW Ladeleistung ist eine einfache Anmeldung beim Netzbetreiber ausreichend. Erst Wallboxen mit mehr als 11 kW Ladeleistung benötigen eine Genehmigung, betont der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE).

Welcher Stromanschluss ist notwendig?

Eine Wallbox benötigt einen Starkstromanschluss, genauer: einen Drehstromanschluss mit einer Spannung von 400 Volt. Bei 16 Ampere Stromstärke erzeugt die Wallbox damit eine Ladeleistung von 11 kW.

Welche Arten von Wallboxen gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden sich die verschiedenen Wallboxen hinsichtlich der Stromstärke. So gibt es einphasige oder dreiphasige Anschlüsse für die Wallbox:

  • Einphasig: Die Stromstärke ist auf maximal 20 Ampere begrenzt, was wiederum einer Ladeleistung von 4,6 kW entspricht.
  • Dreiphasig: Hier sind Ladeleistungen von 11 kW bis zu 22 kW möglich. Die Ladeeinrichtungen müssen immer beim Netzbetreiber angemeldet werden. Eine Wallbox mit mehr als 11 kW Ladeleistung ist überdies genehmigungspflichtig.

Überdies gibt es unterschiedliche Systeme, die verhindern, dass Unbefugte die Wallbox nutzen:

  • Das kann zum Beispiel ein abschließbarer Schalter sein
  • Oder ein RFID-Kartenleser

Wie lange dauert es, bis das Elektroauto geladen ist?

Das kommt auf die Wallbox an – je nach Typ sind die Ladezeiten sehr unterschiedlich.

Wenn Sie einen leere 40-kWh-Li-Ionen-Akku laden wollen, müssen sie ungefähr mit folgenden Zeiten rechnen:

Leistung

Ladedauer

Haushaltssteckdose

230 V, 16 A

3,68 kW

15 bis 17 Stunden

Wallbox

230 V, 16 A

3,7 kW

10 bis 11 Stunden

Wallbox

230 V, 20 A

4,6 kW

8 bis 9 Stunden

Wallbox

400 V, 3 x 16 A

11 kW

3 bis 4 Stunden

Wallbox

400 V, 3 x 32 A

 

22 kW

2 bis 3 Stunden

Ladestation im Mehrfamilienhaus: Was ist zu beachten?

Eigenheimbesitzer haben es etwas leichter, sie können Ladestationen direkt in Auftrag geben. Aber wie ist das bei einem Mehrfamilienhaus? Im neuen Wohnungseigentumsgesetz ist das Einrichten einer Ladeinfrastruktur zwar geregelt, ein Rechtsanspruch besteht für Eigentümer und Miete. Allerdings muss die Eigentumsgemeinschaft zustimmen und gegebenenfalls die Kosten der Mieter tragen.

Tiefergehende Antworten auf viele Fragen rund um das Thema Elektroauto finden Sie jetzt in den aktuellen Verbrauchertipps des VDI.

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Ein Beitrag von:

  • Jannis Grunewald

    Jannis Grunewald ist Autor mit Fokus auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Er schreibt News, Analysen und Prognosen über digitale Assets und beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Branche. Außerdem schreibt er über Technik und Innovationen.

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