Additive Fertigung

2 Männer am 3D-Drucker
Foto: panthermedia.net/stockasso

Additive Fertigung bezeichnet einen Prozess, bei dem auf Basis von digitalen 3D-Konstruktionsdaten durch das Ablagern von Material ein Bauteil Schicht für Schicht aufgebaut wird. Analog dazu besteht der Begriff „3D-Druck“.

Welche Additive Fertigungsverfahren gibt es?

Im industriellen Kontext wird die Produktion mit 3D-Druck als Additive Fertigung bezeichnet. Die Additive Fertigung eignet sich für die Herstellung von Anschauungs- und Funktionsprototypen, auch Rapid Prototyping genannt. Bei Endprodukten spricht man von dem Verfahren des Rapid Manufacturing. Werkzeuge und Formen lassen sich ebenfalls additive herstellen. Das Verfahren nennt sich Rapid Tooling.

Was versteht man unter Additiven?

Additive (lat. additivum „hinzugegeben, beiliegend“) sind Hilfsstoffe oder Zusatzstoffe. Additive werden Produkten in geringen Mengen zugefügt, um bestimmte Eigenschaften zu erzielen oder zu verbessern.

Wie funktioniert ein 3D-Drucker?

Der 3D-Druck ist eine Kreuzung aus Lasersintern und dem herkömmlichen 2D-Druck mit einem Tintenstrahldrucker. Ein Mehrfarb-Druckkopf verteilt dabei farbige Tinte auf einer dünnen Schicht aus gipsähnlichem Pulver. In der Tinte ist ein Bindemittel beigemischt. Das lässt die bedruckte Stellen aushärten.

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